du hörst Stimmen? Das nennt sich paranoide Schizophrenie...

Mit diesem Totschlagargument hast Du dich jetzt selbst herausgenommen, finde ich. Denn natürlich bist Du dann immer in der Position, dich auf den Thron zu setzen und zu sagen: schaut, ich habe die Erfahrung, berufsbedingt, ich habe also immer Recht und niemand darf dies in Frage stellen.
;)
LG
Any

Also darf man nur ohne Erfahrung berechtigterweise diskutieren? Vielleicht sollte man einfach weniger über Themen diskutieren, zu denen man nur am Rande, wenn überhaupt Kontakt hat.
 
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Hi Ireland,

ich sagte nicht, ich guck mir eine Studie verschlossen im Umschlag an und es klickt. *lol* Ich brauche dann auch meine Zeit da durchzusteigen. ;)

Es gibt leider keine Zahlen zu esoterischen Methoden, drum siehst Du auch nur den Auschnitt der Schrecklichkeiten. Wenn, beschäftigt sich die Parapsychologie damit und dort geht es dann ziemlich statistisch zu.

Aber, versuche dasselbe mal für Psychotherapie zu belegen und da kommt ständig wer angequatscht deine Methoden der Erhebung seien falsch und derjenige kennt nur die 10% Therapiepatienten, denen es nach einer Therapie schlecht er geht als vorher. Und hält den Rest einfach mal pauschal für Unfug.

Und das passiert hier, auch durch dich... es wird nicht differenziert, nicht abgegrenzt. Dafür aber wird implizit jedem hier, der sich mit Esoterik beschäftigt, Labilität, Sucht, psychische Krankheit unterstellt. Und dann wohl noch fast höhnend ausgesprochen: wieso fühlst Du dich angesprochen, wenn es dich nicht betrifft.

Das ist, was hier definitiv bei den Kritikern falsch läuft. Eine fast schon zwanghaft einseitige Sicht dir für Funktionierendes keinen Raum lassen will. Wäre es anders, wäre das Differenzierungsvermögen sichtbar.

Soviel zu dicken Kartoffeln. :D :umarmen:

LG
Any

Spätestens seit Mitte der 90er Jahre (die Grawe-Meta-Studie) ist Psychotherapieforschung sehr effizient geworden und entwickelt sich beachtlich (kennst Du die Zusammenhänge mit dem Psychotherapeutengesetz?).

Wer unterstellt hier JEDEM, der sich mit Esoterik beschätigt, Labilität, Sucht und psychische Krankheit???

Erlebst Du hier Differenzierungsvermögen seitens der Esoteriker? (hast Du den ganzen Thread gelesen?)

Ein Beispiel:
Physik (davon habe ich kaum Ahnung) taugt in der Wurzel nicht! Alle Physiker sind gekauft und handeln nur im Sinne der Weltraumunternehmen (die sowieso viel zu viel Geld verschleudern - das sollten sie mal lieber in die Schulung ihres Bauchgefühls bei den Esoterikern stecken, dann kämen sie weiter)! Rechnen können die auch nicht, sonst wäre ihnen klar, daß die Erde ein Würfel ist - aber neeee, davon haben die überhaupt keinen Plan ... .
:D

Warum wird das mit der Psychologie gemacht, aber an die Physik/ Chemie/ Mathematik/ Elektrotechnik/ Geologie usw. traut sich keiner ran?
 
Mit diesem Totschlagargument hast Du dich jetzt selbst herausgenommen, finde ich. Denn natürlich bist Du dann immer in der Position, dich auf den Thron zu setzen und zu sagen: schaut, ich habe die Erfahrung, berufsbedingt, ich habe also immer Recht und niemand darf dies in Frage stellen.
;)
LG
Any

s. mein Beispiel zur Physik ...

Sonst sollte man sich auf den Konsens einigen, daß sich die Diskussion in der Tat auf Stammtischniveau befindet!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Verlaub, was soll das denn immer eine wissenschaftliche Disziplin als Glaubenssystem zu bezeichnen? Glaube ist das genaue Gegenteil von Wissenschaft, ergo ist Psychologie kein Glaubenssystem. Biologie, Soziologie, empirische Forschung, all das ist doch kein Glaube, sondern erarbeitetes und dokumentiertes Wissen.
Epistemologisch gesehen eben nicht...!

David Hume hat da auf ein grundlegendes Problem hingewiesen:
(aus Wiki)
Das Problem der Außenwelt
Das Problem der Außenwelt besteht in der philosophischen Frage, ob die äußeren Dinge um uns herum unabhängig und verschieden von unseren Wahrnehmungen existieren. Hume behandelte dieses Problem u. a. im Traktat über die menschliche Natur. Er stellte fest, dass sich der Glaube an die Existenz der Außenwelt nicht durch rationale Begründungen stützen lasse. Nach der empiristischen Grundthese sind die Sinne die einzige Quelle unserer Kenntnisse über die Außenwelt, und diese liefern uns nur Wahrnehmungen, aber nicht den geringsten Hinweis darauf, dass diese Wahrnehmungen von etwas außerhalb ihrer selbst verursacht werden.
„Die Funktion der Sinne dürfte ungeeignet sein , um daraus die Vorstellung ('idea') ableiten zu können, dass Dinge fortdauernd vorhanden sind, nachdem sie unseren Sinnen längst entschwunden sind. Wir kommen zu widersprüchlichen Aussagen, wenn wir das behaupten. ... Die Sinne liefern nur einzelne Wahrnehmungen ohne den kleinsten Hinweis auf etwas außerhalb und von uns Verschiedenem....“
Dennoch kann der Mensch nicht umhin, an die Existenz der Außenwelt zu glauben. Die Natur, so Hume, habe uns hierin keine Wahl gelassen ("Nature has not left this to [man's] choice"). Er stellte die Frage nach den Gründen für diesen starken Glauben.
„Wenn ich nun diesen Wahrnehmungen eine wirkliche und körperliche Existenz zuschreibe, geschieht im Bewusstsein etwas, das schwierig zu erklären ist, was ich aber versuchen möchte.“
Diejenigen Wahrnehmungen, denen wir eine von uns unabhängige Existenz zuschreiben, unterscheiden sich von den übrigen durch wahrnehmbare Konstanz und Kohärenz: Werden sie eine Zeit lang nicht beobachtet (wendet man den Blick vom Schreibtisch ab), dann lassen sich davor gemachte Wahrnehmungen entweder wiederherstellen (indem man wieder zum Schreibtisch hinblickt) oder die Änderungen sind nachvollziehbar (der Schreibtisch wurde verschoben, dadurch ist aber nur seine Lage geändert, nicht etwa sein Aussehen). Humes Theorie zufolge empfinden Menschen die Tatsache, dass alle Wahrnehmungen unterbrochen erscheinen und dann in nahezu gleicher Form wieder aufgenommen werden, als Widerspruch und sie versuchen, diesen Widerspruch durch die Fiktion ('Imagination') einer realen unabhängigen Existenz des Objekts aufzulösen (vgl. Entwicklungspsychologie: Objektpermanenz).



Und das hier macht vielleicht die Begrifflichkeit "Glaubenssystem" verständlicher:
Aaron Davidson-Science as a belief system
http://spaz.ca/aaron/school/science.html
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das hier größere Problem ist das eigene.
Wird in dem Vid ja auch explizit angesprochen....:D

Nur ist das, folgt man David Hume, beim wissentschaftlichen "Belief System" ja nicht grundlegend anders. Da hast du erstmal die a priori Annahme(Glaubenssystem!), es gebe eine von uns unabhängige Realität. Da wir aber ausschließlich über das Instrument unserer Wahrnehmung verfügen, ist nichts darüberhinausgehendes (über diese Wahrnehmung) letztlich beweisbar. Auch keine von uns unabhängige Realität.
Wie ich schon mal schrieb: "Aus der Beobachternummer kommste einfach nicht raus."

Dass ich selber dem "BS" "Wissenschaft" sehr zugeneigt bin (ohne es jetzt als "Wahrheit" anzusehen), is dir ja sicher schon aufgefallen....
Meine Gründe dafür werden in dem von mir oben verlinktem Text ganz gut aufgezeigt..
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ne, nicht wirklich zur Astrologie, eher zum mystischen Pluto/Hades als Zerstörer und Erbauer sowie auch Herrscher der Unterwelt/Unterbewusstseins.

Hallo Fiory

ah, ja, auch kollektives nach C.G. Jung das kollektive unbewusste, der Schatten.

Sag mal Valhalla, als Multiple Persönlichkeit, hast du da auch unterschiedliche "organische" Fähigkeiten?

In einer Sendung vor Jahren sah ich eine Frau, die als die eine Person kurzsichtig war, und auch eine Brille trug, als andere wiederum musste sie die abnehmen, weil sie normal sehen konnte. Sowas in der Art meine ich. Kennst du sowas auch an dir?

Interessant was du da erzählst aus der Sendung, ich kenne das nicht, oder zumindest nicht in so ausgeprägter form, vielleicht weis ich es aber auch gar nicht weil es untergründiger ist, ... "suchender" mäßig bin ich dabei, aber das mimik spiel und Gestik verändern sich halt schon, aber des is ja mehr oder minder "normal" sag ich mal.

lg
 
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@Ireland: Auch hier greift wieder die Faustregel zur Kartoffelernte in der Landwirtschft. Glaube nicht, dass diese Diskussion überhaupt lohnt. Verweise direkt auf die zweit wichtigste Regel: Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht und es macht auch wenig Sinn mit Hühnern über das Tauchen zu diskutieren.

Lässt sich auch gut auf "Wissenschaftler" beziehen, denen jegliche "unwissenschaftliche" Erlebnisse fehlen.
 
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