du hörst Stimmen? Das nennt sich paranoide Schizophrenie...

und um mal ne alte freundin zu zitieren: psychologe wird nur wer zu faul ist ein richtiges studium durchzuziehen, denn da geht es nur um die richtige rhetorik oder eloquenteste aussprache und nichts anderes.

Es gibt doch die Theorie, daß Menschen in erster Linie Psychologie studieren, um sich selbst besser zu verstehen, oder? Wer nicht selbst was mit der Psyche hat, wird sich evtl. erst gar nicht weiter für diesen Bereich interessieren. :dontknow: ;)
 
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Es gibt doch die Theorie, daß Menschen in erster Linie Psychologie studieren, um sich selbst besser zu verstehen, oder? Wer nicht selbst was mit der Psyche hat, wird sich evtl. erst gar nicht weiter für diesen Bereich interessieren. :dontknow: ;)

ich hab was mit psyche seit ich 16 bin:D
freud als fischertaschenbuch damit gings los...leider wurde ich dann auch noch praktiker...in sinne von betroffensein ...ja mal sone anstalt von innen sehen ...das war mein traum...:D
dann wär ich da fast hängengeblieben...:rolleyes:
und seitdem ...bildet sich da ne meinung und das will einfach nicht enden ...
esoterik ist ne tür ...aber durchgehen muss du selbst und wenn du am tore nen psychater fragst ...ob du das darfst ...darfste dich nicht wundern ...wenn er nein sagt:lachen:
 
ich hab was mit psyche seit ich 16 bin:D
freud als fischertaschenbuch damit gings los...leider wurde ich dann auch noch praktiker...in sinne von betroffensein ...ja mal sone anstalt von innen sehen ...das war mein traum...:D
dann wär ich da fast hängengeblieben...:rolleyes:
und seitdem ...bildet sich da ne meinung und das will einfach nicht enden ...
esoterik ist ne tür ...aber durchgehen muss du selbst und wenn du am tore nen psychater fragst ...ob du das darfst ...darfste dich nicht wundern ...wenn er nein sagt:lachen:

Bei mir ging's auch schon relativ früh los.

Na wenigstens kannst du heute darüber lachen. Und damals ja vielleicht auch schon. :D;)
Ja, wenn man erst fragt, ob man das oder etwas darf ... braucht man sich auch nicht wundern, geb ich dir recht.

Ich hab mich allerdings nie wirklich für den Psychologie-Bereich interessiert, fällt mir dazu noch ein. *grübel
So mit Herzblut und großem Interesse mein ich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
bornfree schrieb:
Also die Artikel die ich aus England und den USA gelesen habe, stammen aus den Psychologie Abteilungen der Unis
Das mag ja sein, aber du sagst, dass sich eine ganze Disziplin (Psychiatrie) in dieser Sache einig wäre - und das, weil einige us-amerikanische Unis diverse Studien dazu veröffentlicht haben? Man muss es ja nicht übertreiben.
 
Bei mir ging's auch schon relativ früh los.

Na wenigstens kannst du heute darüber lachen. Und damals ja vielleicht auch schon. :D;)
Ja, wenn man erst fragt, ob man das oder etwas darf ... braucht man sich auch nicht wundern, geb ich dir recht.

Ich hab mich allerdings nie wirklich für den Psychologie-Bereich interessiert, fällt mir dazu noch ein. *grübel
So mit Herzblut und großem Interesse mein ich.

ich ne zeitlang schon ...später dann musste ich da sehr wach sein und bleiben:D
denn das interesse hatte mich regelrecht befallen:D
dann entdeckte ich den heiler ...es war und ist der humor...in der tat...
wenn ich über mich selber lachen kann ...weiss ich ...ich steh drüber
nicht zwanghaft ...es ergibt sich oft von selbst...
das gilt aber bitte nur für mich und darf von anderen natürlich nicht kopiert werden ...:):D:rolleyes::)
 
Ich selbst war noch nie bei nem Therapeuten, aber ich kenne viele (hab gerade nachgerechnet; mehr als die Hälfte meines engeren Freundeskreises!) die zumindest schon einmal beim Therapeuten waren oder sonstwie psychologische Hilfe beansprucht haben. Und dabei gibt es nicht "Theorien, die die vorführen", denn abhängig davon, wo man hingeht, wird anders gearbeitet. Es gibt unzählige Therapieformen - hier nur mal ein grober Überblick - und jeder Therapeut arbeitet da anders. Genauso kann jeder Therapeut eine eigene Meinung über Freud oder Jung haben, die entsprechend positiv oder negativ ausfallen kann. Hab mich darüber schon öfter mit genannten Freunden unterhalten, und die haben auch mehrfach den Therapeuten gewechselt, bis sie jemanden gefunden haben, wo die "Chemie stimmt". Auf einzelne theoretische Ansätze zu verweisen ist dabei nicht zielführend, weil die in der Praxis allein vom Therapeuten abhängig ist.

Eine Therapeutin wollte die psychischen Problemen einer Freundin von mir z.B. partout in der Beziehung und Vergangenheit zu ihren Eltern sehen - das war aber für die Freundin nie ein Thema, was sie ihr auch mehrfach klar gemacht hat. Genannte Freundin hat sie sogar darauf aufmerksam gemacht, dass die Beziehung zu ihren Eltern völlig irrelevant für ihre gegenwärtigen Probleme sei und ihr sogar erklärt, wo die Probleme ungefähr fußten. Das hat die Therapeutin ignoriert, daraufhin hat sich die Freundin ne neue Therapeutin gesucht, die besser versteht, ob sie ein Thema meidet, weil es ihr unangenehm ist oder weil es unerheblich ist.

Also: Zu sagen "die Therapeuten" oder "die Psychologie" ist völlig verfehlt, weil es "die" nicht gibt. Bei einer (weichen) Geisteswissenschaft wie dieser gibt es unzählige Strömungen und unzählige Herangehensweisen, die sich grundlegend unterscheiden können.

Da will ich dir auch nicht widersprechen, deswegen schrieb ich ja:

Viel wichtiger als das, was behauptet wird, ist für mich dessen Wirk-und Wahrheitsgehalt. Wenn diese gegeben sind, ist es für mich fakt.

Wenn du aber rein logisch und materialistisch vorgehen müsstest, würde so manch eine Theorie der Wissenschaft und der Psychologie auf der Strecke bleiben, weil sie schlicht Theorien darstellen und nichts wirklich Bewiesenes sind.
Kein Mensch hat schon mal ein schwarzes Loch, schwarze Materie, schwarze Energie, Singularität, Multiversen, eine Seele, die schon mal geröntgt wurde,.....etc. gesehen. Man redet aber viel drüber und die Suggestivkraft ist groß, wenn ein studierter Mensch darüber berichtet, weil die meisten Menschen davon ausgehen, dass ein Fachkundiger es ja wissen muss. Nein, das stimmt aber so nicht.

Die Ärzte haben da eine gute Weisheit: Was wirkt, hat immer recht.
Es muss aber tatsächlich wirken und darf kein Hirngespinst sein.
 
Im Grunde kann man alles rational erklären, selbst Halluzinationen.
Wie entsteht so eine Halluzination?
Jung schreibt dazu in seinen Büchern, dass der Mensch, der halluziniert, im Wachzustand träumt und diese Träume von der Realität nicht unterscheiden kann.
Das klingt sehr vernünftig.
Es gibt Hirnareale, die für den Wachzustand und Traumzustand verantwortlich sind. Wenn diese nervliche Querverbindungen zueinander herstellen, kann der Mensch im Wachzustand träumen und merkt das genau so wenig, wie er es auch in seinen Träumen nicht bemerkt, dass er da gerade träumt. Solange diese Querverbindungen funken, wird er stets Halluzinationen bekommen. Sind keine Querverbindungen da, kann er beim besten Willen nicht halluzinieren.
Ich las mal über eine Ärztin, die nach 48 Stunden Schlafentzug anfing zu halluzinieren....und das als ein rationaler Mensch. DArauf schlief ich 3 Tage lang nicht und habe weder was gehört, noch was gesehen, was ein anderer nicht gehört und gesehen hat. Was unterschied uns beide? Anscheinend hat sie ein paar Querverbindungen gehabt und ich nicht.
 
Aber du schickst die Leute z.B. zu Therapeuten. Hast du dich mal informiert, welche Theorien die vorführen?
Da wäre z.B. das berühmte Unterbewusstsein und Oberbewusstsein.
Als ich mich ein wenig in den Büchern von C.G. Jung und S. Freud durchlas, hatte ich streng das GEfühl, sie schreiben da über das Lang- und Kurzzeitgedächtnis. Und trotzdem erklären die diese BEwusstseinsarten, als wären sie was höchst Wahres. Ist mir jedoch weit hergeholt. ;)

diese weisheit der dreifaltigkeit (trinität googeln) findet sich in allen grossen religionen und weisheitslehren bis zu den urvölkern - erste schriftzeugnisse dadrüber schon auf tonplättchen der sumerer, ca. 5000 jahre alt - wirklich sehr weit hergeholt!

wer diese beiden wichtigen aspekte in das gehirn (erinnerungsspeicher) als ort des tagesbewusstseins verlagert, verpasst 90% seiner existenz - eben die menschen, die nur das glauben, was sie mit ihren 5 sinnen erfassen und be-greifen können

das wäre mir persönlich aber ein armseliges leben, auf 10%-sparflamme

lies mal ein bisschen kreuz und quer in diesem esoforum, da findest du unmengen, sowohl zum unterbewusstsein als auch zum höheren bewusstsein
 
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Einige sehr spannende und vor allem viele Antworten, dafür mal vielen Dank. Was mir auffällt, sind die oft vorkommenden Begriffs / Kompetenzverwechslungen, deshalb für jene, die es nicht unterscheiden können zur Information die Berufsbilder: Der Psychiater diagnostiziert unter Beiziehung des klinischen Psychologen und übernimmt die medikamentöse Seite einer Therapie, der Psychologe beschäftigt sich mit der Psyche an sich, entwirft Tests und wertet sie aus aber hat selten mit dem Patienten persönlich zu tun und der Psychotherapeut betreibt Gesprächstherapie.

Auch eine multiple Persönlichkeit mit einer vielfältigen / mehrschichtigen Persönlichkeit gleich zu setzen ist ein wenig fatal, denn bei einer vielfältigen Persönlichkeit handelt es sich in der Wahrnehmung immer um ein und die selbe Persönlichkeit, bei der nur eine andere Facette gerade dominiert, die ausserdem noch ausschließlich willentlich forciert wird. Was das sogenannte " Tagträumen " betrifft handelt es sich de Facto um einen tranceähnlichen Zustand der mit dem Zustand der Trance in der Hypnotherapie von Stufe 1 - 4 1:1 vergleichbar ist - ein Nicht-wissen, dass gerade ein Tagtraum abläuft ist also ausgeschlossen. Wer ein spannendes Buch liest und im Augenblick des Lesens die Umwelt nicht mehr wahrnimmt erlebt den selben Zustand, weiss aber dass er liest und dass es da noch eine Umwelt gibt.

Normalerweise ist es eine Sache des Vulnerabilitäts- und Stressfaktors, wie die Psyche ( sakral auch Seele genannt - von wegen Psychologen können Psyche nicht definieren ) mit sich selbst und der Umgebung umgeht. Die Psyche ist immer um Balance bemüht - ist sie einseitig überfordert und findet diese Balance im Hier und Jetzt, in der individuell bis dahin vorhandenen Realität nicht, dann erweitert sie diese individuelle Realität - weicht diese Erweiterung zu weit von der realen Wirklichkeit, die wir alle nicht kennen, die aber existiert ab, dann wirds problematisch. Allerdings ist auch bekannt, dass sich ein System nicht selbst vollständig erforschen kann - auch das "System Mensch" nicht, wobei das Augenmerk auf "sich selbst" liegt - ein anderer Mensch hat da schon mehr Zugriff.

Deßhalb tendiere ich zu dem eingangs erwähnten Merkmal der " Belastung " seiner selbst und seiner Umwelt. Was "krank" ist, maße ich mir nicht an zu beurteilen, denn wenn jemand mit Engeln oder dem verstorbenen Opa redet ist das für mich genauso psychisch auffällig wie wenn jemand an Gott glaubt und betet, das sind Dinge, die gesellschaftlich und kulturell beeinflusst sind und abseits der Naturgesetze und dem hier und jetzt in dem ich versuche zu leben gilt für mich ein wissenschaftlicher Grundsatz unumstösslich - wir reden immer nur von " vorläufigen " Erkenntnissen.

Das alles natürlich immer unter der Prämisse, dass ich für meine Meinung und Aussagen natürlich nie die alleinige Wahrheit in Anspruch nehme
 
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