Du bist was Du denkst?....

Das wurdest du kürzlich selbst in einem anderen Thread gefragt und hast sehr ausweichend geantwortet.
In dem anderen Thread erlebte ich dich als einen "esoterischen " Small Talker°.
Ich wurde das in dem "anderen Thread" gefragt, weil ich diese Frage immer wieder stelle.
Und kaum jemand vermag sie zu beantworten. Nun lege ich aber ganz sicher niemandem die Worte in den Mund.
Frag dich selbst doch mal, wer du bist. Nicht welche Rolle du hier oder da spielst, sondern wer du wirklich bist. ;)
 
Werbung:
Der Mensch ist mehr als die Summe seines Lebens. Ein Neugeborenes wäre ja gar nichts deiner Logik nach.
Ja, ganz genau.

Aber das ist den meisten Menschen völlig unklar.

Und manche wissen es, aber haben es nicht verinnerlicht.
Der innere Kampf tobt noch sehr lange.

Entwicklung, so schön ... :love:
 
Ja, ganz genau.

Aber das ist den meisten Menschen völlig unklar.

Und manche wissen es, aber haben es nicht verinnerlicht.
Der innere Kampf tobt noch sehr lange.

Entwicklung, so schön ... :love:
Zukunftsorientiertes Denken, klingt gut und ist nicht zu verachten, wird aber meistens radikalisiert.
Wer werden will, muss erstmal sein.


Ja, das stelle ich auch immer wieder fest. Dabei ist die Antwort ganz einfach: ich bin ich. Wenn jemand eine differenziertere Antwort will, muss er*sie eine konkretere Frage stellen :D
Nun, ganz so einfach ist die Antwort nicht. "Ich bin ich" sind erstmal nur drei Worte. Es geht mir um den tieferen Sinn des "Ich bin" sowie das Ich hinter der Rolle, die wir in unserem Leben hier spielen.

Wer nicht weiß, dass er die Antwort nicht weiß, wird stets antworten, was er sei. Aber um das Was geht es nicht, sondern das Wer.
Wer weiß, dass er die Antwort nicht weiß, hat die Möglichkeit, auszuweichen oder es zuzugeben.
Wenn man ausweicht, indem man mir dieselbe Frage als Gegenfrage stellt, sehe ich mich genötigt, rätselhaft zu antworten - ich werde sicher niemandem die Antwort in den Mund legen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun, ganz so einfach ist die Antwort nicht. "Ich bin ich" sind erstmal nur Worte. Es geht mir um den tieferen Sinn des "Ich bin" sowie das Ich hinter der Rolle, die wir in unserem Leben hier spielen.
Das sind alles nur Worte inkl. der Frage.

Tieferen Sinn? Gibt's nich, kann man sich aber konstruieren, wenn man's braucht oder zu brauchen meint.

Das Ich hinter der Rolle? Das kann man nur selbst erleben, nicht kommunizieren. Und das auch nur selten und in besonderen Momenten oder mit gaaaanz viel Übung vielleicht häufiger mal. Manche erkennen ihr Selbst nie - behaupte ich mal so. Wer es aber einmal wirklich erlebt hat, trägt es wie einen Schatz mit sich rum, auch wenn der Zugang dazu nicht immer da ist.

Mit Glück kann man jemandem mal so nah sein, dass dieses Ich ansatzweise vom Gegenüber für einem Moment erfasst wird, aber drüber zu reden bringt gar nix. Jedenfalls kein tieferes Verstehen, maximal eine Illusion von Verständnis.

Oder ein Ich ist einem anderen Ich so ähnlich, dass es ohne Worte erkannt wird.

Das, was über Worte kommuniziert wird, kann immer nur ein Teil der Maske*n sein. Selbst wenn mit Worten das erfasst werden könnte, was in einem Moment das Ich ist, ist es schon wieder anders, sobald sie formuliert wurden. Du kannst den gleichen Fluss nie zweimal überqueren oder so. Same difference.
 
Ich bin heute jedenfalls gefühlt die Inkarnation von Langeweile. Meine Fresse. Wäre Langeweile ein Berg, wäre ich 10 x der Mount Everest.
 
Werbung:
Das Ich hinter der Rolle? Das kann man nur selbst erleben, nicht kommunizieren.
Die Frage soll auch nichts anderes als eine Ermutigung dazu sein, sich diesem Erleben zuzuwenden. Ich brauche keine Antwort.
Aber ich brauche auch keine ausweichenden Aussagen.
Ich bin vollkommen zufrieden, wenn man zugibt, es nicht zu wissen. Das ist ehrlich.
Die Frage dient nur dazu, dass die Gefragten durch Ehrlichkeit - vor allem sich selbst gegenüber - erkennen, etwas nicht zu wissen. Und daraus Interesse entwickeln können, es wissen zu wollen.
 
Zurück
Oben