Camajan schrieb:
Frauen reichen öfter die Scheidung ein als Männer.
Frauen müssen nicht "sehen wo sie bleiben",
sondern der Mann zahlt Unterhalt.
Wo lebst du?
das kenne ich anders:
fall a) : mann hat gut bezahlten job, als die frau sich trennt läßt er sich offiziell kündigen. sein chef - auch mann (die halten zusammen - logo

) unterstützt das und stellt ihn dann offiziell als aushilfe wieder ein und inoffiziell arbeitet der mann in seinem alten job.
fall b) : frau mit 4 kindern. nach der trennung läßt er seinen anstellung gehaltsmäßig runterdatieren bis auf ein minimum (der rest läuft bar auf die hand und schwarz) sie kann nichts beweisen, bekommt aber einen titel der sich nach 30 jahren in die 10.000ende bewegt, aber mangels masse nicht einklagbar ist ...
fall c) : mann läßt sich nach der trennung kündigen und lebt seitdem vom arbeitslosengeld und ist somit zahlungsunfähig und kommt nicht für den unterhalt auf ... weder für frau noch für kinder ...
allerdings tritt ja dann der staat ein - aber eben auch nur mit einem mindestbetrag ...
Oft lässt die Frau das aber nicht zu, sie verwendet
das Kind als perfides Druckmittel gegen dan Mann.
Sie behauptet, er hätte das Kind sexuell oder sonst
wie belästigt und erwirkt neben dem selbstverständlichen
Sorgerecht auch ein Besuchsverbot des Vaters.
Auch sehr beliebt ist "unbekannt verzogen", um
dem Vater keinen Zugang zu seinem Kind zu
geben.
solche fälle kenne ich auch zur genüge und ich denke immer nur an die armen kinder, die dann bei einem tauziehen der eltern auf der (seelischen) strecke bleiben und zwar heftigst ... in einem fall wird ein kind jetzt seit jahren von einem psychologen zum anderen gezerrt, um nachzuweisen, dass es beim vater besser aufgehoben ist als bei der mutter ...
das sind solche kriege, bei denen es eben - wie jovannah schon sagt - immer nur verlierer auf allen seiten gibt. männer die sich selbst aus wut oder prinzip selbst ruinieren und sich kriminalisieren oder eben frauen und männer, die dann kleine seelische krüppel in die welt entlassen ... und selbst im gegenseitigen krieg schlimme wunden davontragen, die einen neuanfang nicht mehr möglich machen und auch keine annäherungen ...
Du diskriminierst hier die Männer, weil du das
Sorgerecht wie selbstverständlich der Frau gibst.
Das Kindeswohl ist einziges legitimes Kriterium für
das Sorgerecht.
da sehe ich auch einen dringenden handlungsbedarf. aber ob es wirklich gut ist, es gerichtlich zu klären ? was ist das für die kinder für ein gefühl, wenn die eltern vor gericht klären müssen, wer der bessere elternteil für das kind ist, dass doch beide liebt ???
ich glaube die menschen sind gefragt, vll. auch selbst verantwortungsvoller mit sich selbst und den entscheidungen die man trifft umzugehen. dazu gehört auch dass man fehler macht (falsche partnerwahl) aber dennoch auch hinterher zueinander steht und eine gemeinsame lösung auch in der trennung findet ...