Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Weil du vorher sicherlich schon gelesen hast, dass es in Syrien 4 verschiedenen Parteien gibt die sich bekämpfen und wie soll das gehen, glaubst du man kann die alle auf einen Tisch setzen und verhandeln überhaupt bei der IS.
Noch dazu kommt, dass die Russen Assad wollen und die USA und Frankreich wollen das Assad zurücktritt wie auch schon ein paar mal hier geschrieben wurde, auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Darum gehört eine sehr gute Lösung her und das schnell, bevor die auch noch zum streiten beginnen.
Na dann ist es doch um so wichtiger, dass wir den Menschen helfen.
Das ist das was wir tun können.
 
Du hast doch selbst grad eben erst geschrieben, vor allem die Männer sollten nicht flüchten, sondern ihr Land irgendwie verteidigen... Glaubst du denn im Ernst, dass DAMIT dieser unselige Krieg zu beenden wäre?

Du hast ausdrücklich geschrieben, die Frauen und Kinder verstehst du ja grad noch. Aber die Männer nicht.

Ja hey vielleicht gibts Männer, die NICHT in einem Kampf sterben wollen. Sondern LEBEN.

Und die verstehst du nicht?

Das verstehe ICH nicht.

Kinnaree

Dazu kommt ja: Für welche Seite denn? Den islamischen Staat? Die von den USA trainierten Islamisten? Assad?

Für keinen vernünftigen Mann gibts in Syrien eine richtige Seite. Es gibt zwar Kräfte die Demokratie wollen, aber die sind durchsetzt mit Islamisten die was ganz anderes wollen. Gegen Assad haben sich Gruppen verbündet die im Falle eines Sieges sofort den nächsten Konflikt starten werden. Und es sind sogar mehr als nur 2...

- Assad

- Islamischer Staat

- Freie Syrische Armee
- diverse andere Terrormilizen/Islamisten

Und die letzten zwei kämpfen zusammen, handeln mit dem IS und würden ohne Assad sofort wieder drei Fronten aufmachen. Zur letzten gehören dann auch die CIA-Truppen, bzw. ist das ne Mischung. Die nehmen alle die sie gerade kriegen können. Und die Freie syrische Armee verscherbelt einiges was sie von den USA bekommen an den IS.

Insofern, wer keine Matsche im Kopf hat hält sich daraus.
 
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Mein Anliegen war es, klarzumachen, dass das, was hier vor 70 Jahren passiert ist, zur Zeit an einigen Stellen in dieser Welt auch passiert.
Das Schicksal meiner Familie war kein Ausnahmefall, es war die Regel für Flüchtlinge.
Und auch für die Menschen, die nicht fliehen mußten, war der Krieg eine Katastrophe (es soll Menschen gegeben haben, die weit draußen auf dem Land lebten und nicht so viel mitbekommen haben (?) ).

Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass alle noch gewisse geschichtliche Kenntnisse haben.

Ich bin sehr nachdenklich geworden ... .

Kann es sein, dass sich manche Menschen nie mit Themen wie Krieg und Flucht intensiver beschäftigt haben?
Geht das überhaupt in D und Ö?
Meine große Tochter (17) hatte das im Geschichtsunterricht und reagierte entsetzt und mit vielen Fragen. Auf die Kleine (12) kommt es noch zu.
Sie stellte sich vor, wie sie sich in solchen Situationen fühlen würde (kann man sowas ganz ausblenden), wie sie handeln würde/ könnte, was sie sich wünschen würde.

Sicher, niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann es wirklich beurteilen, aber zumindest, sich vage hineinzuversetzen, ist doch möglich (?) .
Wenn ich das hier alles so lese, dann denke ich wirklich, daß sich einige User nicht mit dem Krieg befasst haben.
Vielleicht wären sogar einige von ihnen nicht einmal geboren worden, wenn Opa & Oma nicht geflüchtet wären, falls der Opa überlebt hat.

Aber ich muß jetzt ins Bett.

N8 zusammen.
 
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