Jo. Das ist immer gut, wenn jemand vollmundig sagt: Es ist mir egal, wie was umgesetzt wird, aber es MUSS! Hat aber selber keine Idee, wie dies zu bewerkstelligen ist.
Ich persönlich finde den Lösungsansatz von Auffanglagern außerhalb der EU oder in der Türkei relativ brauchbar, sofern die Asylanträge und gegebenenfalls die Aufnahmen dann auch gerecht auf die Länder Europas aufgeteilt werden. Und den Wunsch, dass mehr Länder als D, A und S da aktiver werden, habe ich schon geäußert. Es fehlt mir da also nicht an Ideen oder Wünschen.
Und ja, ich finde die Forderung, dass die Menschenrechte etc. umgesetzt werden MÜSSEN, keine schlechte Forderung.
Und ja, es steht dir natürlich frei, zu kritisieren. Ob es aber auch logisch ist, immer weiter Menschen ins Land kommen zu lassen, die wir weder unterbringen und langfristig beschäftigen können, steht auf einem anderen Blatt.
Richtig. Sie aber draußen haben oder halten zu wollen ohne sich weiter Gedsnken darüber zu machen, wie und wo sie ihr Anliegen vorbringen können, ist da keine akzeptable Alternative. Da könnten die Asylkritiker sich ja auch etwas kreativer zeigen, und sich weiterführende gedanken machen, wie sie den Leuten, die sie draußen halten wollen, trotzdem zu ihrem Recht verhelfen wollen.
(...) Aber Sinn, Logik und vernunftbetontes Handeln ist in dieser prikären Lage ja sowieso aus der Mode gekommen....Von daher?
Ist es Sinn, Logik und vernunftbetont, die Menschenrechte, das Grundgesetz, die Genfer Konventionen etc. (auch) missachten zu wollen? Ist es Sinn, Logik und vernunftbetont, sich auf dem "Nicht-nachbarland-Status" ausruhen zu wollen?
Ist nur Sinn, Logik und vernunftbetont, was gegen die Aufnahme von Flüchtlingen spricht?