Es sind ja nicht "die Deutschen" oder "die Österreicher" böse, sondern ein Teil davon ist fremdenveindlich. Und das Problem kann man auch ansprechen, ohne andere Probleme auch mit ansprechen zu müssen.
Ich möchte mal von dem unseligen Ausdruck "fremdenfeindlich" wegkommen. Kaum jemand ist tatsächlich fremdenfeindlich, sondern die meisten Menschen machen sich nur berechtigte Sorgen um ihre Heimat.
Und NEIN, man kann Probeme nicht einseitig ansprechen - zumidnestens nicht, ohne sich dim Vorwurf der einseitigen Beeinflussung stellen zu müssen (wo Du doch "Wissenschaftler" bist und alles so rational betrachtest).
Nö. Es ist ein Thread, der sich mit einem Problem der Gesellschaft beschäftigt und ihn anspricht.
Nur hat die Gesellschaft nur in den Augen einiger weniger Menschen ein Problem. Aus Sicht anderer Menschen ist das ein völlig normales Verhalten, seine Haustüre nicht für jeden zu öffnen, der sich an meinem Haushalt bereichern möchte.
Das ist richtig. Lies die Genfer Flüchtlingskonvention und das Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1967.
Wie auch immer ... die Anerkennungszahlen sprechen ja sowieso für sich, wir brauchen hier also keine rechtliche Diskussion zu führen.
Verfolgung bedeutet nicht a priori Lebensgefahr.
In letzter Konsequenz ja, da ja auch politische Verfolgung letztetendlich entweder Lebensgefahr oder zumindest lebenslanges Gefängnis bedeuten würden.
Streng genommen fallen (Bürger-)Kriegsflüchtlinge nicht darunter, aber die Genfer Konventionen sind nicht die einziegn Vereinbahrungen, die Deutschland mit unterzeichnet hat.
https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/mrz/assets/Stichworte/MRZ_Stichw_GFK_neu1.pdf
Richtig. Damit fällt Syrien als Bürgerkriegsland schon mal von vorneherein durch den Rost.
D.h. es liegt ein legetimierter Asylgrund vor, wenn auch streng genommen nicht von den Genfer Konventionen.
Das möchtest Du (vor allem aus dem referenzierten Dokument) nur gerne herauslesen. Tatsächlich ist aber auch in dem Dokument lediglich die GFK referenziert. Das Abkommen von Dublin ergänzt die GFK ja nur um das Verfahren.
Und die Entscheider richten sich da nach unserem Grundgesetz und den verschiedenen Vereinbahrungen, die Deutschland mit unterzeichnet hat, ob ein Asylantrag angenommen oder abgelehnt wird.
EIn frommer Wunsch. Nein, die Entscheider richten sich nach den Wünschen einer Einzelnen und denen der Industrie.
Zu diesem Nicht-Nachbrarlands-Gerede habe ich mich schon mehrfach ausführlich geäußert und begründet, warum das unrealistisch ist.
Ja, darum nehmen wir ja alle auch Flüchtlinge auf. Aber das begründet noch nicht, dass wir uns betrügen lassen müssen.
Aber es ist damit sehr leicht sich gleichzeitig humanitär zu fühlen und zu sagen "echte Flüchtlinge müssen natürlich aufgenommen werden", wenn es mit solchen unsinnigen und unrealistischen Definitionen praktisch keine "echten Flüchtlinge" geben kann. Damit wird jede humanitäre Äußerung ein reines Lippenbekenntnis.
Also komm, das ist ein echter Witz. Unsere Staaten nehmen Flüchtlinge en Masse auf. Sogar weitaus mehr, als tatsächlich Anspruch haben würden. Weil es in den meisten Fällen gar nicht nachweisber ist, ob derjenige tatsächlich KEINEN Asylanspruch hat ... und hier wieder immer zu Gunsten des Flüchtlings entschieden.
Und ein Thema haben wir noch überhaupt nicht besprochen. Nämlich dass auch Flüchtlinge Pflichten haben, und sofort aus den Vereinbarungen der GFK herausfallen, wenn sie gegen Gesetze verstoßen.
Ein grosser Teil der Flüchtlinge hat dadurch rein rechtlich bereits im Ansatz seinen Anspruch auf Asyl verwirkt (von gefälschten Reisedokumenten bis zu illegalem Grenzübertritt).
EIn anderes Thema ist ebenfalls, dass die GFK eine Einschränkung beinhaltet, dass ein Staat selber festlegen kann, wie viele Flüchtlinge er aufnehmen kann, ohne sich selber zu destablilisieren. Auch diese Grenze ist derzeit schon weitgehend erreicht. Also hat der Staat jede Handhabe um keine weiteren Migranten mehr aufzunehmen.