Tommy
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Die Entwicklung in Sachsen ist das Resultat der Zeit nach der Wende: Ostdeutschland ist das Afrika Deutschlands - erinnert Euch, wie die westdeutschen Raubritter, Kolonialherren das Land überfallen und ausgezuzzelt haben. Sowohl Werte ausgeschlachtet, als auch berufliche Positionen mit eigenen Leuten besetzt, kaum wirtschaftliche Infrastruktur gepflanzt, die Arbeitsplätze gesichert hätte.
Stimmt auch wieder. Wahrscheinlich gibts ein Bündel von Ursachen. Das Kuriose ist, daß die fremdenfeindlichen Übergriffe die desolate wirtschaftliche Lage Sachsen-Anhalts sogar noch verschärfen:
"Vor allem Sachsen muss den Rückzug ausländischer Investoren und Fachkräfte befürchten. Der Imageschaden könne zu messbaren Nachteilen führen, warnte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden, Detlef Hamann. Die montäglichen Pegida-Demonstrationen in Dresden oder Übergriffe wie im August 2015 in Heidenau hätten weltweit Aufmerksamkeit erregt. Für sächsische Firmen werde es "immer schwieriger, auf den Märkten ein positives Bild sächsischer Wirtschaftskraft zu präsentieren".
Erstmals seit sechs Jahren verzeichnete die Dresden Marketing GmbH (DMG) bereits einen Rückgang der Besucherzahlen. Die Übernachtungen gingen 2015 um drei Prozent zurück. Die Zahl der Gäste aus dem Inland sank um 5,1 Prozent auf 3,4 Millionen. DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge sprach von einem negativen "Pegida-Effekt"."
http://www.rp-online.de/wirtschaft/...hadet-wirtschaft-in-deutschland-aid-1.5789307