Die hässliche Fratze der Fremdenfeindlichkeit

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Die Vorfälle in Clausnitz und Bautzen sind Beispiele, die zeigen, dass Fremdenfeindlichkeit noch lange nicht vom Tisch ist und noch in so einigen Köpfen in Deutschland anzutreffen ist.

Leider auch in den Unterkünften und in den Köpfen der Flüchtlinge selbst. Viele der Reibereien innerhalb dieser Unterkünfte basieren auf dem dortigen Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit der Neuhinzugekommenen.

Rassismus und daraus resultierende Gewalt ist ein menschliches Problem, kein deutsches Problem.
 
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Weil es genau das bei uns nicht (oder nur in geringen Dosen) gibt - Rassismus. Ich habe mittlerweile über das Thema mit sehr vielen Menschen gesprochen. Und alle waren sich darüber einig, dass sie kein Problem damit haben, wenn wir (echte) Flüchtlinge aufnehmen.'
Das was es zum Problem macht, was aber überhaupt nichts mit Rassismus zu tun hat, ist Asylbetrug, ist Sozialschmarotzertum, ist Rechtsbeugung und Gesetzesverstöße.


...und wer bestimmt...ermessensfehlerfrei...zu welcher "Sorte" ein Flüchtling gehört...die zuständigen Behörden...oder ein gewalttätiger, rassistischer, grölender Mob...der sich außerhalb der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland stellt...


Sage
 
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Scheint nicht verständlich zu sein, dass Gewalt (vor allem die sinnlose gegen Asylanten) abzulehnen ist, aber trotzdem ein Teil dieser Welt ist, auch wenn es manche Träumer nicht sehen wollen.

Dieser Versuch, zurückzurudern, erscheint angesichts dessen, was jeder schwarz auf weiß nachlesen kann, nur allzu hilflos. Deine Ausführungen hatten klar die Struktur einer Legitimierung von Gewalt, Joey hatte in einem seiner letzten Beiträge die entsprechenden Zitate zusammengetragen.

Und jetzt willst du uns auf einmal nur erklärt haben wollen, daß Gewalt "ein Teil dieser Welt ist, auch wenn es manche Träumer nicht sehen wollen"? :confused4

Wer hat denn diese Binsenweisheit sowohl hier im Thread als auch außerhalb des Threads jemals bestritten? Darüber stolpert jeder, der auch nur oberflächlich die Nachrichten verfolgt, es ist keine Silbe der Erwähnung wert.

Aber egal, vergessen wir mal dein schwachsinniges Geschwätz von gestern und wenden uns wieder der häßlichen Fratze der Fremdenfeindlichkeit zu. Was bei Sachsen-Anhalt, der Hochburg fremdenfeindlicher Übergriffe, auffällt, ist, daß es zugleich das Bundesland mit dem niedrigsten Ausländeranteil ist, und trotzdem wütet dort der rassistische Mob wie in keinem anderen Bundesland und Flüchtlingsunterkünfte gehen der Reihe nach in Flammen auf.

Das scheint irgendwie widersinnig, aber vielleicht gibt hier eine Bemerkung von Oliver Decker, den ich bereits zitierte, Aufschluß:

"Man darf nicht denken, dass ein Antisemit Kontakt zu Juden braucht, um Antisemit zu sein. Es ist sogar günstiger, wenn er den nicht hat. Kontakt zu Menschen steht dem Vorurteil im Weg, das ist bei den Islamhassern genauso."

Hinzu kommt noch, daß sich Fremdenfeindlichkeit in sozialen Netzwerken wie Facebook und auch Foren wie diesen in Windeseile hochschaukeln kann. "Integriert" in einer Group von Rassisten entstehen dann gegenseitige Radikalisierungsprozesse und vor allem die Grundeinstellung: "Mensch, Hass auf Flüchtlinge ist ja ganz normal, die denken ja alle so."

Es braucht also gar nicht mehr wie früher eines gigantischen Propaganda-Apparats, der den Menschen Fremdenfeindlichkeit eintrichtert - das besorgen sie schon ganz von allein, dank der neuen elektronischen Kommunikationsstruktur des Internets.
 
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Wirtschaftsflüchtlinge aus anderen Ländern (bei uns in Österreich viele Ostdeutsche :cool:).

:D Ja. Ich habe ein paar in der Firma.
Sie essen seltsame Sachen, weigern sich beharrlich unsere Sprache zu lernen (ich verstehe sich kaum!), treten immer in Gruppen auf ("sind se och Deutscher, wa?") und zeigen allgemein nicht den geringsten Willen zur Integration.

"Tatsache sei auch, dass in Österreich zwar traditionell viel geschimpft werde - die Diskrepanz zwischen dem Reden und dem Handeln der Bevölkerung jedoch außergewöhnlich groß sei."

Genau. Also keine Angst liebe Kollegen: Wir bellen nur, wir beißen nicht! (Schon gar nicht in eure gruselige Tote Oma.) :D
 
Dieser Versuch, zurückzurudern, erscheint angesichts dessen, was jeder schwarz auf weiß nachlesen kann, nur allzu hilflos. Deine Ausführungen hatten klar die Struktur einer Legitimierung von Gewalt, Joey hatte in einem seiner letzten Beiträge die entsprechenden Zitate zusammengetragen.

Und jetzt willst du uns auf einmal nur erklärt haben wollen, daß Gewalt "ein Teil dieser Welt ist, auch wenn es manche Träumer nicht sehen wollen"? :confused4

Wer hat denn diese Binsenweisheit sowohl hier im Thread als auch außerhalb des Threads jemals bestritten? Darüber stolpert jeder, der auch nur oberflächlich die Nachrichten verfolgt, es ist keine Silbe der Erwähnung wert.

Aber egal, vergessen wir mal dein schwachsinniges Geschwätz von gestern und wenden uns wieder der häßlichen Fratze der Fremdenfeindlichkeit zu. Was bei Sachsen-Anhalt, der Hochburg fremdenfeindlicher Übergriffe, auffällt, ist, daß es zugleich das Bundesland mit dem niedrigsten Ausländeranteil ist, und trotzdem wütet dort der rassistische Mob und Flüchtlingsunterkünfte gehen der Reihe nach in Flammen auf.

Das scheint irgendwie widersinnig, aber vielleicht gibt hier eine Bemerkung von Oliver Decker, den ich bereits zitierte, Aufschluß:

"Man darf nicht denken, dass ein Antisemit Kontakt zu Juden braucht, um Antisemit zu sein. Es ist sogar günstiger, wenn er den nicht hat. Kontakt zu Menschen steht dem Vorurteil im Weg, das ist bei den Islamhassern genauso."

Hinzu kommt noch, daß sich Fremdenfeindlichkeit in sozialen Netzwerken wie Facebook und auch Foren wie diesen in Windeseile hochschaukeln kann. "Integriert" in einer Group von Rassisten entstehen dann gegenseitige Radikalisierungsprozesse und vor allem die Grundeinstellung: "Mensch, Hass auf Flüchtlinge ist ja ganz normal, die denken ja alle so."

Es braucht also gar nicht mehr wie früher eines gigantischen Propaganda-Apparats, der den Menschen Fremdenfeindlichkeit eintrichtert - das besorgen sie schon ganz von allein, dank der neuen elektronischen Kommunikationsstruktur des Internets.

Die Entwicklung in Sachsen ist das Resultat der Zeit nach der Wende: Ostdeutschland ist das Afrika Deutschlands - erinnert Euch, wie die westdeutschen Raubritter, Kolonialherren das Land überfallen und ausgezuzzelt haben. Sowohl Werte ausgeschlachtet, als auch berufliche Positionen mit eigenen Leuten besetzt, kaum wirtschaftliche Infrastruktur gepflanzt, die Arbeitsplätze gesichert hätte.
 
Und ja, ich beschäftige mich damit, warum etwas passiert. Um das Problem an der Quelle bereinigen zu können, und um nicht Leute zu beschuldigen die selber Opfer von Politikern oder anderen Ganoven sind. Ja, und es ist interessant, erklären zu können was Menschen zu Gewalt verleitet, um das System so ändern zu können, dass man es verhindern kann ... und nicht nur darüber jammert.
& du meinst Gewalt gegen Menschen die sich auf der Flucht befinden, zu bagatellisieren, ist das richtige Mittel sich gegen die Politik von Frau Merkel zu wehren?
Etwas anderes lese ich hier nämlich von dir nicht.
 
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