Ganz einfach, weil ich mich an deiner Ideologiefeier nicht beteilige.
Aha...
Weil es genau das bei uns nicht (oder nur in geringen Dosen) gibt - Rassismus. Ich habe mittlerweile über das Thema mit sehr vielen Menschen gesprochen. Und alle waren sich darüber einig, dass sie kein Problem damit haben, wenn wir (echte) Flüchtlinge aufnehmen.'
Das was es zum Problem macht, was aber überhaupt nichts mit Rassismus zu tun hat, ist Asylbetrug, ist Sozialschmarotzertum, ist Rechtsbeugung und Gesetzesverstöße.
Unnd was ist "Asylbetrug"? In der tat hat JEDER Mensch das Recht einen Asylantrag zu stellen, der dann geprüft werden muss. Das kann schnell geschehen, aber den Antrag zu stellen, ist per definitionem kein Betrug. Die Aufnahme von Flüchtlingen, damit sie einen Antrag stellen können, ist damit schonmal kein Asylbetrug - auch nicht von Seiten der Regierung.
In den flüchtlingsthemen kommt hier dann gerne das Argument, dass wir ja kein Nachbarland der Kriesenherde sind, so dass die weiterreise hierher ja schon Asylbetrug wäre. Mit dieser einstellung ist es natürlicch leicht zu bbehasupten, man hätte nichts gegen "echte flüchtlinge", weil es die nach dieser Definition so gut wie gar nicht hier gar nicht gebben kann. Wenn man so "echter Flüchtling" definiert, ist der humanitäre Gedanke "natürlich müssen wir echte Flüchtlinge aufnehmen" ein reines Lippenbekenntnis.
Abgesehen davon bieten die Nachbarländer von Kriesenherden nicht wirklich Asyl-Schutz bzw. chancen auf ein halbwegs menschenwürdiges Weiterleben - einige lassen sogar fast gar keine rein (saudi Arabien. Und, wenn die flüchtlinge alle genau da stoppen würden, wo sie rein dürfen und wo sie nicht mehr im Kriesengebiet sind, wären diese Länder arg überlastet.
Der Nicht-Nachbarlands-Status hilft uns also auch nicht unbedingt aus der Bredouille. Es ist nicht unverständlich - und nicht nur aus rein wirtschaftlichen Interessen bbegründet - wenn flüchtlinge weiter ziehen und sich Ziele suchen, die besseren Schutz und bessere Chancen bieten. Auch das ist kein "Asylbetrug".
Asylanträge werden hier geprüft, und die mehrheit wird auch abgelehnt (aktuell etwa 2/3, wenn diese zahlen noch valide sind). Da gibt es noch die Duldung, die die Menschen hier halten kann. Auch dafür gibt es nachvollziehbare gründe. Das Land, in das sie abgeschoben werden sollen, muss sie z.B. zurücknehmen, und ihnen darf da niacht die Todesstrafe drohen - sonst wäre es eine Auslieferung, und deutschland liefert nicht aus, wenn die Todesstrafe droht - auch nicht in die USA. Außerdem können die Flüchtling hier auch schon schule/Ausbildung begonnen haben oder sich sonstwie scho ngut integriert haben - damit tun sie hier keinem weh. Auch das ist gesetzlich schon lange verankert und nicht "Asylbetrug" zu nennen.
Ums kurz zu machen: Ich sehe keinen "Asylbetrug".
Wenn allerdings Lügen über Auslände3r aufgestellt und verbreitet werden... das ist mit fug und Recht Fremdenfeindlichkeit zu nennen.
Odeer ist es ok, eine Verghewaltigung zu behaupten und die meldung zu verbreiten, die gar nmicht stattzgefunden hat? NEIN,l istz es nicht. Und das wird auch mitt "Asylbetrug", wenn es ihn gäbe, nicht besser.