Die hässliche Fratze der Fremdenfeindlichkeit

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Was Du, @KingOfLions, noch nicht kapiert hast, ist, dass es in diesem Thread nicht darum geht, ob wir unter welchen Umständen Flüchtlinge aufnehmen sollen oder nicht, sondern darum, dass hierzulande LÜGEN über Flüchtlinge erzählt und weiter gereicht werden, dass Ausländer massive nachteile nur aufgrund ihrer Herkunft zu tragen haben deswegen, bishin, dass Brandstiftung und andere Gewalt ausgeübt wird. Und die Leute, die das tun, handeln rassistisch und fremdenfeindlich. da gibt es NICHTS schöntzureden. Und das festzustellen ist auch keine Ideologie. Im Gegenteil - jeder nicht rassistisch denkende Asylkritiker sollte eigentlich das bißchen Denkleistung hinbekomen, unschuldige menschen auch weiter unschuldig sein zu lasswe3n uind Gerüchte und Lügen über unschuildige enschen zu verdammen und auch ö.ffentlich dazu zu stehen, dass das unhaltrbar ist, und das Menschen, die sowas weiter verbreiten, rassistische Hohlbirnen sind. Sogar die FAZ - nicht gerade ein Medium, was der aktuellen Flüchtlingspolitik wohlgesonnen ist - spricht da von "Intelligenzflucht".

Ja, gut. Aber selbst dann bist Du einseitig, wenn Du nur die Deutschen (oder Österreicher) beschuldigst, so böse zu sein, und nicht auch die Nachteile aufzählst die die Flüchtlinge mit sich bringen.

Also egal wie Du es drehst und wendest, dein Thread ist eine reiner Ideologiethread, den alle einfach abnicken sollen, weil Du sie mit rassitisch und gewaltbereit erpresst, was natürlich niemand sein möchte (und auch kaum jemand ist).

Und das nächste ist, dass eben nicht alle unschuldig sind, die hierherkommen, sondern eben 8-9% (vielleicht voriges Jahr bis 15%) tatsächlich einen Asylgrund haben ... und alle anderen Asylbetrüger sind. Also keineswegs unschuldig im gesetzlichen Sinne. Mal von anderen Straftaten wie Landnahme, Widerstand gegen die Polizeigewalt, Vergewaltigung, Illegaler Grenzübertritt, Sachbeschädigung etc. abgesehen.

Und wie wir alle wissen, auch wenn es gesetzlich keine Sippenhaftung gibt, werden die Mitglieder einer Gruppe halt immer nach den positiven und negativen Extremen beurteilt, die sich zeigen. Und mit den Asylanten sind es halt schon zeimlich viele, die negativ auffallen. Und auch hier ist es Aufgabe einer Gruppe in sich, für ihren äusseren Eindruck zu sorgen.
 
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Unnd was ist "Asylbetrug"? In der tat hat JEDER Mensch das Recht einen Asylantrag zu stellen, der dann geprüft werden muss. Das kann schnell geschehen, aber den Antrag zu stellen, ist per definitionem kein Betrug. Die Aufnahme von Flüchtlingen, damit sie einen Antrag stellen können, ist damit schonmal kein Asylbetrug - auch nicht von Seiten der Regierung.

Das braucht man nicht einmal diskutieren. Gemäß Genfer Flüchtlingskonvention ist derjenige berechtigt Asyl zu beantragen, der sich tatsächlich in Lebensgefahr befindet. Das trifft auf einen Grossteil der Zuwanderer - selbst auf einen Teil der Syrer - nicht zu, sodass auch kein Asylgrund vorliegt, und daher der Asylantrag auch zu Unrecht gestellt wird.
Zweitens ist der Asylantrag gemäß GFK im ersten sicheren Land zu stellen, das erreicht wird. Dadurch kann es in Österreich oder Deutschland gar keinen Asylantrag eines Syrers geben (geschweige denn aller anderer die im Flüchtlingsstrom daherkommen und gar keine Syrer sind sondern reine Wirtschaftsflüchtlinge ihrer jeweiligen Länder).

In den flüchtlingsthemen kommt hier dann gerne das Argument, dass wir ja kein Nachbarland der Kriesenherde sind, so dass die weiterreise hierher ja schon Asylbetrug wäre. Mit dieser einstellung ist es natürlicch leicht zu bbehasupten, man hätte nichts gegen "echte flüchtlinge", weil es die nach dieser Definition so gut wie gar nicht hier gar nicht gebben kann. Wenn man so "echter Flüchtling" definiert, ist der humanitäre Gedanke "natürlich müssen wir echte Flüchtlinge aufnehmen" ein reines Lippenbekenntnis.
Abgesehen davon bieten die Nachbarländer von Kriesenherden nicht wirklich Asyl-Schutz bzw. chancen auf ein halbwegs menschenwürdiges Weiterleben - einige lassen sogar fast gar keine rein (saudi Arabien. Und, wenn die flüchtlinge alle genau da stoppen würden, wo sie rein dürfen und wo sie nicht mehr im Kriesengebiet sind, wären diese Länder arg überlastet.
Der Nicht-Nachbarlands-Status hilft uns also auch nicht unbedingt aus der Bredouille. Es ist nicht unverständlich - und nicht nur aus rein wirtschaftlichen Interessen bbegründet - wenn flüchtlinge weiter ziehen und sich Ziele suchen, die besseren Schutz und bessere Chancen bieten. Auch das ist kein "Asylbetrug".

Natürlich ist es Asylbetrug, auch wenn er ggf. auf Grund der Umstände wie z.B. überfüllter Flüchtlingslager in den Erstländern trotzdem nicht als solcher gesehen wird und ja auch immer wurde (daher auch die irrige Annahme, dass es kein Asylbertug sei).

Genau genommen werden die Menschen schon von den Schleppern betrogen, die ihnen eine schöne Zukunft im Sozialparadies ausmalen um von ihnen Geld kassieren zu können.

Asylanträge werden hier geprüft, und die mehrheit wird auch abgelehnt (aktuell etwa 2/3, wenn diese zahlen noch valide sind). Da gibt es noch die Duldung, die die Menschen hier halten kann. Auch dafür gibt es nachvollziehbare gründe. Das Land, in das sie abgeschoben werden sollen, muss sie z.B. zurücknehmen, und ihnen darf da niacht die Todesstrafe drohen - sonst wäre es eine Auslieferung, und deutschland liefert nicht aus, wenn die Todesstrafe droht - auch nicht in die USA. Außerdem können die Flüchtling hier auch schon schule/Ausbildung begonnen haben oder sich sonstwie scho ngut integriert haben - damit tun sie hier keinem weh. Auch das ist gesetzlich schon lange verankert und nicht "Asylbetrug" zu nennen.

2/3 mag für Deutschland gelten, für Österreich waren es voriges Jahr was ich im Kopf habe 8-9% die angenommen wurden. Wobei auch der Rest meistens noch nicht ausgewiesen ist.
Die Drittstaaten in die zurückgeschickt werden könnte sind alle sicher, bzw. kommen die Leute ja zum Teil aus sicheren Staaten. Einer Rückführung steht daher nichts im Weg.

Ums kurz zu machen: Ich sehe keinen "Asylbetrug".

Du siehst ihn nicht - was nicht heisst, dass es ihn nicht gibt.

Letztendlich geht das alles nicht nur zu Lasten unserer Steuermittel, sondern vor allem zu Lasten der wenigen Menschen, die tatsächlichen Aspruch auf Asyl haben. Denn diese werden in Zukunft genauso kontigentiert werden, haben mit langen Asylverfahren zu rechnen, müssen in überfüllten Lagern leben. D.h. jeder Asylbetrüger nimmt einem wirklichen Flüchtling den Platz und Ressourcen weg - aber das ist Gutmenschen natürlich egal.

Wenn allerdings Lügen über Auslände3r aufgestellt und verbreitet werden... das ist mit fug und Recht Fremdenfeindlichkeit zu nennen.

Odeer ist es ok, eine Verghewaltigung zu behaupten und die meldung zu verbreiten, die gar nmicht stattzgefunden hat? NEIN,l istz es nicht. Und das wird auch mitt "Asylbetrug", wenn es ihn gäbe, nicht besser.

Wie oft hättest die Runde noch gerne?

Und ja, es wäre ohne Asylbetrug wesentlich besser ... um 70-90%! Und damit vertäglicher für unsere Länder und von den Ressourcen einfacher handelbar und weniger kostenintensiv bis zum abgeschlossenen Verfahren.
 
Ja, gut. Aber selbst dann bist Du einseitig, wenn Du nur die Deutschen (oder Österreicher) beschuldigst, so böse zu sein, und nicht auch die Nachteile aufzählst die die Flüchtlinge mit sich bringen.

Es sind ja nicht "die Deutschen" oder "die Österreicher" böse, sondern ein Teil davon ist fremdenveindlich. Und das Problem kann man auch ansprechen, ohne andere Probleme auch mit ansprechen zu müssen.

Also egal wie Du es drehst und wendest, dein Thread ist eine reiner Ideologiethread, (...)

Nö. Es ist ein Thread, der sich mit einem Problem der Gesellschaft beschäftigt und ihn anspricht.

Das braucht man nicht einmal diskutieren. Gemäß Genfer Flüchtlingskonvention ist derjenige berechtigt Asyl zu beantragen, der sich tatsächlich in Lebensgefahr befindet. (...)

Das ist falsch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Abkommen_über_die_Rechtsstellung_der_Flüchtlinge

Wikipedia schrieb:
Anerkannte Flüchtlinge im Sinne der Konvention sind solche, die verfolgt werden wegen


(...)

Hauptkritikpunkt an der Konvention war ihre zeitliche Einschränkung auf Fluchtgründe, die vor 1951 eintraten. Auch konnten sich die Vertragsstaaten darauf beschränken, nur europäischen Flüchtlingen die entsprechenden Rechte einzuräumen. Mit dem Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge wurde jegliche zeitliche und räumliche Einschränkung aufgehoben. Die Genfer Flüchtlingskonvention gilt nun für Staaten, die sowohl die Konvention als auch das Protokoll ratifiziert haben, uneingeschränkt gegenüber allen Flüchtlingen, auch aus Staaten, die die Flüchtlingskonvention nicht ratifiziert haben. Auch die Möglichkeit, Vorbehalte gegen einzelne Artikel der Konvention geltend zu machen, wurde reduziert.

Verfolgung bedeutet nicht a priori Lebensgefahr.

Streng genommen fallen (Bürger-)Kriegsflüchtlinge nicht darunter, aber die Genfer Konventionen sind nicht die einziegn Vereinbahrungen, die Deutschland mit unterzeichnet hat.

https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/mrz/assets/Stichworte/MRZ_Stichw_GFK_neu1.pdf

uni-Potsdam schrieb:
Auch Bürgerkriegsflüchtlinge, die ja aufgrund allgemeiner Kriegsgefahren flüchten und unter den Schutzbereich des Humanitären Völkerrechts fallen, sind nicht vom Anwendungsbereich der Konvention umfasst.

D.h. es liegt ein legetimierter Asylgrund vor, wenn auch streng genommen nicht von den Genfer Konventionen.

Und die Entscheider richten sich da nach unserem Grundgesetz und den verschiedenen Vereinbahrungen, die Deutschland mit unterzeichnet hat, ob ein Asylantrag angenommen oder abgelehnt wird.

Und es gibt auch verschiedene Arten des Schutzes bzw. Schutzsstatus - hier eine detailiertere differenzierte Zusammenfassung: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Informationspapier_Begriffe_Asyldebatte.pdf

Zweitens ist der Asylantrag gemäß GFK im ersten sicheren Land zu stellen, das erreicht wird. (...)

Zu diesem Nicht-Nachbrarlands-Gerede habe ich mich schon mehrfach ausführlich geäußert und begründet, warum das unrealistisch ist.

Aber es ist damit sehr leicht sich gleichzeitig humanitär zu fühlen und zu sagen "echte Flüchtlinge müssen natürlich aufgenommen werden", wenn es mit solchen unsinnigen und unrealistischen Definitionen praktisch keine "echten Flüchtlinge" geben kann. Damit wird jede humanitäre Äußerung ein reines Lippenbekenntnis.

Du siehst ihn nicht - was nicht heisst, dass es ihn nicht gibt.

Du siehst ihn, was nicht heißt, dass es ihn gibt.

PS: Und selbst, wenn es ihn gäbe, sind LÜGEN über Asylbewerber und Ausländer, und Gewalt gegen sie immernoch NICHT ok.
 
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Was Du, @KingOfLionssondern darum, dass hierzulande LÜGEN über Flüchtlinge erzählt und weiter gereicht werden, dass Ausländer massive nachteile nur aufgrund ihrer Herkunft zu tragen haben deswegen.

also ich weiss es nicht so genau... was schlimmer ist, wäre es dir denn lieber gewesen, dass es gar nichts rauskommt?

friede_freude_silvesternacht2016?

die menschen im glauben lassen, nichts sei passiert??
mir gehts nicht darum, was die menschen so machen, mich juckts gewaltig, wie sie sich frauen gegenüber verhalten
und so tun, als wäre es ok, es ist nämlich gar nicht ok.

seitdem versuchen zeitung&co doch das image des flüchtlinges äh sauber zu polieren, aber das wird schwer sein...
das was passierte, hat spuren hinterlassen, deutliche spuren.

für dich sinds alles lügen... ka wo du so lebst, aber hier in hamburg sieht alles anders als friedlich, die leute sind nicht
alle so wie die zeitung darstellen wollen, manche sind sogar beleidigend und sind lästig, WOLLEN spenden, denn wir ja
MÜSSEN.

nicht mit mir. o_O
 
Sauber... Das zeigt auch deinerseits wiedermal, dass Quellen die Dinge belegen (können) einen Scheiss wert sind und eh überlesen werden, bzw man sich garnich die Mühe gibt, SELBST sich informieren zu wollen.
Mehr als "Gegenargument" haste nich auf Lager? Tja Schade, nech :rolleyes:

Das Gegenargument ist die Beleidigung deiner Person, von Menschen die sich selbst als friedvoll beschreiben.
Weißt eh was davon zu halten ist.
 
aber Hass ist im Volk mittlerweile leider genügend vorhanden ... zwar primär gerichtet gegen eine unfähige Politik, aber halt projiziert auf die Flüchtlinge die letztendlich ja der Grund für die Probleme sind


Für welche Probleme sind "die Flüchtlinge" verantwortlich...dafür, daß es in Deutschland seit etlichen Jahren Langzeitarbeitslose gibt...für Hartz IV...für steigende Preise..."die Flüchtlinge" sind doch erst im letzten Jahr angekommen...
"Dank" Pegida und Co werden Menschen mit einfach gestricktem Verstand aufgewiegelt...was sie sich...wenn soclhe Gruppierungen tatsächlich mal an die Macht in diesem Lande kämen...selber antun...nun...wer in Geschichte aufgepasst hat...braucht keine Kristallkugel, um das voraus zu sehen...


Sage
 
...... sondern darum, dass hierzulande LÜGEN über Flüchtlinge erzählt und weiter gereicht werden.....
Ich bewundere jeden, der ganz sicher weiß wann er von welcher Seite belogen wird. Ich weiß das schon lange nicht mehr, gehe deshalb davon aus, dass alle lügen (müssen/sollen/wollen). Propaganda und Manipulation auf der einen wie auf der anderen Seite.

R.
 
Und Österreich fördert die Fremdenfeindlichkeit auf politischer Ebene mit...

http://www.tagesschau.de/ausland/balkanroute-fluechtlinge-109.html
"Nachdem es in Griechenland nicht die Kooperationsbereitschaft gibt, die wir uns wünschen würden, versuchen wir jetzt mit den Westbalkanstaaten zusammenzuarbeiten. Mazedonien hat sich auch bereit erklärt, hier diese große Verantwortung zu tragen und mit internationaler Unterstützung zu versuchen, auch die Flüchtlingsströme vor Ort an der mazedonisch-griechischen Grenze bestmöglich zu stoppen", erklärt der österreichische Außenminister Sebastian Kurz erklärt die Stoßrichtung.
 
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Ich bewundere jeden, der ganz sicher weiß wann er von welcher Seite belogen wird. Ich weiß das schon lange nicht mehr, gehe deshalb davon aus, dass alle lügen (müssen/sollen/wollen). Propaganda und Manipulation auf der einen wie auf der anderen Seite.

R.

Deswegen sollte man sich in aller erster Linie selber und in seinem Umfeld informieren.
Das Blöde ist dann nur, wenn sich die Ergebnisse mit den Medien decken.
 
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