Unnd was ist "Asylbetrug"? In der tat hat JEDER Mensch das Recht einen Asylantrag zu stellen, der dann geprüft werden muss. Das kann schnell geschehen, aber den Antrag zu stellen, ist per definitionem kein Betrug. Die Aufnahme von Flüchtlingen, damit sie einen Antrag stellen können, ist damit schonmal kein Asylbetrug - auch nicht von Seiten der Regierung.
Das braucht man nicht einmal diskutieren. Gemäß Genfer Flüchtlingskonvention ist derjenige berechtigt Asyl zu beantragen, der sich tatsächlich in Lebensgefahr befindet. Das trifft auf einen Grossteil der Zuwanderer - selbst auf einen Teil der Syrer - nicht zu, sodass auch kein Asylgrund vorliegt, und daher der Asylantrag auch zu Unrecht gestellt wird.
Zweitens ist der Asylantrag gemäß GFK im ersten sicheren Land zu stellen, das erreicht wird. Dadurch kann es in Österreich oder Deutschland gar keinen Asylantrag eines Syrers geben (geschweige denn aller anderer die im Flüchtlingsstrom daherkommen und gar keine Syrer sind sondern reine Wirtschaftsflüchtlinge ihrer jeweiligen Länder).
In den flüchtlingsthemen kommt hier dann gerne das Argument, dass wir ja kein Nachbarland der Kriesenherde sind, so dass die weiterreise hierher ja schon Asylbetrug wäre. Mit dieser einstellung ist es natürlicch leicht zu bbehasupten, man hätte nichts gegen "echte flüchtlinge", weil es die nach dieser Definition so gut wie gar nicht hier gar nicht gebben kann. Wenn man so "echter Flüchtling" definiert, ist der humanitäre Gedanke "natürlich müssen wir echte Flüchtlinge aufnehmen" ein reines Lippenbekenntnis.
Abgesehen davon bieten die Nachbarländer von Kriesenherden nicht wirklich Asyl-Schutz bzw. chancen auf ein halbwegs menschenwürdiges Weiterleben - einige lassen sogar fast gar keine rein (saudi Arabien. Und, wenn die flüchtlinge alle genau da stoppen würden, wo sie rein dürfen und wo sie nicht mehr im Kriesengebiet sind, wären diese Länder arg überlastet.
Der Nicht-Nachbarlands-Status hilft uns also auch nicht unbedingt aus der Bredouille. Es ist nicht unverständlich - und nicht nur aus rein wirtschaftlichen Interessen bbegründet - wenn flüchtlinge weiter ziehen und sich Ziele suchen, die besseren Schutz und bessere Chancen bieten. Auch das ist kein "Asylbetrug".
Natürlich ist es Asylbetrug, auch wenn er ggf. auf Grund der Umstände wie z.B. überfüllter Flüchtlingslager in den Erstländern trotzdem nicht als solcher gesehen wird und ja auch immer wurde (daher auch die irrige Annahme, dass es kein Asylbertug sei).
Genau genommen werden die Menschen schon von den Schleppern betrogen, die ihnen eine schöne Zukunft im Sozialparadies ausmalen um von ihnen Geld kassieren zu können.
Asylanträge werden hier geprüft, und die mehrheit wird auch abgelehnt (aktuell etwa 2/3, wenn diese zahlen noch valide sind). Da gibt es noch die Duldung, die die Menschen hier halten kann. Auch dafür gibt es nachvollziehbare gründe. Das Land, in das sie abgeschoben werden sollen, muss sie z.B. zurücknehmen, und ihnen darf da niacht die Todesstrafe drohen - sonst wäre es eine Auslieferung, und deutschland liefert nicht aus, wenn die Todesstrafe droht - auch nicht in die USA. Außerdem können die Flüchtling hier auch schon schule/Ausbildung begonnen haben oder sich sonstwie scho ngut integriert haben - damit tun sie hier keinem weh. Auch das ist gesetzlich schon lange verankert und nicht "Asylbetrug" zu nennen.
2/3 mag für Deutschland gelten, für Österreich waren es voriges Jahr was ich im Kopf habe 8-9% die angenommen wurden. Wobei auch der Rest meistens noch nicht ausgewiesen ist.
Die Drittstaaten in die zurückgeschickt werden könnte sind alle sicher, bzw. kommen die Leute ja zum Teil aus sicheren Staaten. Einer Rückführung steht daher nichts im Weg.
Ums kurz zu machen: Ich sehe keinen "Asylbetrug".
Du siehst ihn nicht - was nicht heisst, dass es ihn nicht gibt.
Letztendlich geht das alles nicht nur zu Lasten unserer Steuermittel, sondern vor allem zu Lasten der wenigen Menschen, die tatsächlichen Aspruch auf Asyl haben. Denn diese werden in Zukunft genauso kontigentiert werden, haben mit langen Asylverfahren zu rechnen, müssen in überfüllten Lagern leben. D.h. jeder Asylbetrüger nimmt einem wirklichen Flüchtling den Platz und Ressourcen weg - aber das ist Gutmenschen natürlich egal.
Wenn allerdings Lügen über Auslände3r aufgestellt und verbreitet werden... das ist mit fug und Recht Fremdenfeindlichkeit zu nennen.
Odeer ist es ok, eine Verghewaltigung zu behaupten und die meldung zu verbreiten, die gar nmicht stattzgefunden hat? NEIN,l istz es nicht. Und das wird auch mitt "Asylbetrug", wenn es ihn gäbe, nicht besser.
Wie oft hättest die Runde noch gerne?
Und ja, es wäre ohne Asylbetrug wesentlich besser ... um 70-90%! Und damit vertäglicher für unsere Länder und von den Ressourcen einfacher handelbar und weniger kostenintensiv bis zum abgeschlossenen Verfahren.