Die größte Illusion von allen

Das bedeutet im Umkehrschluss: Weil die Sonne nicht von Menschen erschaffen wurde, gibt es auch keinen Grund für ihr Vorhandensein.

Oder wie möchtest du deine Aussage verstanden wissen?


Es ist im Grunde Glaubenssache.
Wenn du an einen Schöpfer glaubst, dann glaubst du auch, dass er einen Grund hatte, um die Sonne zu erschaffen.
Ich wüsste zwar nicht, welchen, außer vielleicht, dass es ihm Spaß macht, denn brauchen tut er ja nichts. :dontknow:
 
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Wenn du es nur auf mich (stellvertretend für alle anderen) beziehst, dann stimmt das natürlich.

Aber es stimmt nicht, wenn man die Bedingung setzt "Niemand da, der wahrnehmen könnte".
Von dieser Bedingung war nicht die Rede.
Im Übrigen ist das Schrödingers Katze, was du da ansprichst. Du könntest also genauso sagen: die Dinge existieren und existieren nicht gleichermaßen.
 
Von dieser Bedingung war nicht die Rede.
Im Übrigen ist das Schrödingers Katze, was du da ansprichst. Du könntest also genauso sagen: die Dinge existieren und existieren nicht gleichermaßen.
Ich definiere "Existenz" anhand konkreter, nachprüfbarer Kriterien. Diese sind:

Etwas Existierendes ...

- benötigt einen Raum, in dem es das sein kann, was es ist

- benötigt eine zeitliche Dauer, innerhalb derer es das sein kann, was es ist

Wenn diese beiden Kriterien (verstanden als Konstruktions- bzw. Konzeptbedingungen) nicht vorhanden sind, dann gibts für mich auch nichts, dem ich den Begriff "Existenz" zuordnen könnte.

Auch bedeuten die Begriffe "Existenz" und "Vorhandensein" für mich nicht dasselbe. Denn ich kenne etwas, das die genannten Kriterien nicht erfüllt, aber dennoch vorhanden ist.
 
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Ich definiere "Existenz" anhand konkreter, nachprüfbarer Kriterien. Diese sind:

Etwas Existierendes ...

- benötigt einen Raum, in dem es das sein kann, was es ist


Es BENÖTIGT keinen Raum, es IST selbst Raum, bzw eine Erscheinungsform desselben.


- benötigt eine zeitliche Dauer, innerhalb derer es das sein kann, was es ist


Es BENÖTIGT keine zeitliche Dauer, sondern es BEWIRKT sie!
 
Ich definiere "Existenz" anhand konkreter, nachprüfbarer Kriterien. Diese sind:

Etwas Existierendes ...

- benötigt einen Raum, in dem es das sein kann, was es ist

- benötigt eine zeitliche Dauer, innerhalb derer es das sein kann, was es ist

Wenn diese beiden Kriterien (verstanden als Konstruktions- bzw. Konzeptbedingungen) nicht vorhanden sind, dann gibts für mich auch nichts, dem ich den Begriff "Existenz" zuordnen könnte.

Auch bedeuten die Begriffe "Existenz" und "Vorhandensein" für mich nicht dasselbe. Denn ich kenne etwas, das die genannten Kriterien nicht erfüllt, aber dennoch vorhanden ist.
Und?
 
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Es BENÖTIGT keinen Raum, es IST selbst Raum, bzw eine Erscheinungsform desselben.
Das ist dasselbe in Grün. Wenn man sagt: "Etwas Existierendes IST selbst Raum", dann wird es diesen Aspekt der Räumlichkeit ja irgendwie erlangt haben, denn es gab es schließlich nicht schon ewig. Selbst Diamanten unterliegen dem nuklearen Zerfall ihrer Räumlichkeit.

Es BENÖTIGT keine zeitliche Dauer, sondern es BEWIRKT sie!
Meine Formulierung "es benötigt Zeit" bedeutet, dass es der Anschauung bedarf, denn Anschauung ist es, was zeitliche Eindrücke überhaupt erst bewirkt.
Denn es gibt nichts Konkretes, auf das man - anschaulich gesagt - mit dem Finger zeigen und sagen könnte: "Das da ist die Zeit".
 
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