Lifthrasir
Aktives Mitglied
Aufgrund der Tatsache, dass Du ein Ereignis anders bewertest als Deine Freundin, kannst Du nicht schliessen, dass letztlich die Bewertung von Gut und Böse rein subjektiv ist. Das ist ein Trugschluss.
Ich habe Anhand einer persönlichen Erfahrung bewiesen, das die Bewertung Gut/Böse ein Prozess ist, der subjektiv abläuft. Ich könnte noch viel mehr Beweise anbringen, aber Du selbst siehst mein Beispiel ja schon als Tatsache an. Warum ist es einmal Tatsache und dann wieder ein Trugschluss? Wenn meine Beweisführung ein Trugschluss sein soll, dann kann ich nur davon ausgehen, das für Dich die Bewertung von Gut/Böse eine objektive Bewertung ist, also immer gleich ist - bitte beweise es, denn ich kann Dir nicht glauben.
Der göttliche Funke einer jeden Seele sehnt sich nach Gott und ist die treibende Kraft, den Weg des Guten, der Liebe zu Gott und dem Nächsten zu gehen - und das ist objektiv gesehen für alle gleich.
Das ist objektiv gesehen Deine Ansicht, nach Deinem Verständnis, aber nicht für alle gleich, denn wenn es für alle gleich wäre, würdest Du Deine Ansicht wieder den Charakter einer Tatsache geben.
Warum das nicht für alle gleich ist?
1. Weil alleine schon die Ansicht, das ein oder der göttliche Funke die Sehnsucht einer jeden Seele ist. Das ist ein persönliches Weltbild.
Nach meiner Ansicht ist die Seele Gott, also hat die Seele keine Sehnsucht nach Gott.
2. Weil in Deiner Ansicht wieder die Trennung von Gut und Böse im Zusammenhang mit Gott vorhanden ist, Gott ist für Dich Gut und lieb, die Trennung, die Reduzierung auf das was Du für erstrebenswert erachtest.
Für mich ist Gott weder Gut noch Böse, daher führt der Weg der Liebe nicht zu Gott, denn wenn Gott Alles ist - gibt es keinen Weg der zu Gott führt oder der von Gott entfernt --- wie auch wenn Gott Alles ist? ...nach meiner Ansicht ...also kann Deine Ansicht und Beweisführung zur objektiven Bewertung für mich nicht zutreffen und ist somit keine Tatsache.
Du siehst, Deine Begründung warum die Bewertung zu Gut und Böse nicht objektiv sein kann, liegt darin, das Du eine scheinbare Objektivität nur in Deiner Ansicht begründet siehst und dabei vergisst, das Deine Ansicht zu Gott, Deine Vorstellung zu Gott ist - nicht für alle Menschen gelten kann.
Erhebst Du den Anspruch, das Deine Ansicht für alle Menschen zu gelten hat, zwingst Du allen Menschen Deine Ansicht als Tatsache auf.
Meine Begründung warum die Bewertung Gut/Böse subjektiv ist, baut nicht auf meiner Ansicht zu Gott auf, sondern auf logischen Aspekten des Mensch-Sein und das kann ich mit unzähligen Beispielen beweisen.

weil alle wie Gott sein wollen bzw. sich göttlich fühlen wollen,
(überheblich) haben wir die Trennung! 