Die Bibel verstehen!

Während die Jehova-Schöpfung jedenfalls eine Neigung zur Verstofflichung zeigt, gibt die Elohim-Schöpfung dazu keinen Hinweis. Sie lässt deshalb geistige Urbilder entstehen, wobei der Mensch als letztgeschaffenes Geistwesen über das Vorhergehende herrschen solle. - Wie kann das nur zu verstehen sein?

Die Genesis sagt, dass der Mensch nur über die „Tiere“ herrschen solle, während er sich die „Erde“ untertan machen solle. Der moderne Leser würde die Worte in seinem Sinne verstehen. Das würde heißen, zum Beispiel über die Pflanzen nicht herrschen oder sie untertan machen zu sollen. Es kann aber darin kein Sinn gefunden werden, die Pflanzen auszuschließen.

Ein Sinn kann sich erst ergeben, wenn der sinnende Mensch zu der Erkenntnis gelangt, dass alles um ihn herum, die gesamte irdische und kosmische Natur, in einer geheimen Weise er selbst ist. Dann hat er den Schlüssel in der Hand, seine Schöpfung nicht erst am sechsten Tage getrennt von den anderen Tagen zu sehen, sondern sie wie eine fruchtbare Zusammenarbeit zu betrachten, wo der Mensch bereits am ersten Tag erscheint und an den folgenden Tagen an ihm weiter gebildet wird. Dann versteht er, dass Himmel und Erde, Licht und Finsternis, Sonne, Mond und die Sterne, die Pflanzen und die Tiere in übertragenem Sinne ihm Bausteine seiner selbst sind.
 
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... Nur ein kurzer Hinweis: Von einem Apfel spricht die Genesis nicht, den hat wohl das Volksbewusstsein hinzugefügt; interessant wäre es sicher, dem einmal nachzugehen, welchen Grund das Volksbewusstsein dazu hatte.

Ja, in der Bibel ist nur von Früchten die Rede. In der darstellen Kunst des Mittelalters hatten die Künstler Mitteleuropas den Apfel gewählt, weil dieser dort überwiegend verbreitet war.


Merlin
 
Die Verwirrung ist deswegen, weil sie nicht den Hlg. Geist haben wollen, sie zu verstehen. Aber ohne den Heiligen Geist (Inner Beeing etc..) KANN nunmal die Bibel nicht verstanden werden. Und auch zudem keinen Aufschluß auf Symboliken haben.

"Meine Schafe verstehen meine Worte." Jesus.
 
Die Bibel KANN nicht mit dem VERSTAND verstanden werden.

eindeutiges "Ja"! zumal die Bibel auch, spez. Teile des AT in Bildersprache geschrieben wurde, die eben nur die demütige Liebe versteht.

Man muss sich schon auf eine HÖHERE Ebene begeben.

so auf 7000 m oder höher? :ironie:

nein, genau das Gegenteil soll der Fall sein, man sollte sich auf eine niedere Ebene begeben, ihn Demütigkeit und Dankbarkeit verweilen.
 
hihihi... :)
Vielleicht hast du recht.
Ich sinn mal drüber nach...

Ja... ich meinte ja nur...., weil soo viele dagegensprechen... usw. Also viel Gegenwehr...

Ja klar auf eine Demütige Ebene.

Aber mach das mal so manchen klar.

Ausserdem: man muss erstmal dahinkommen...
und das hat entweder mit Abstieg oder Aufstieg zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Genesis sagt, dass der Mensch nur über die „Tiere“ herrschen solle, während er sich die „Erde“ untertan machen solle. Der moderne Leser würde die Worte in seinem Sinne verstehen. Das würde heißen, zum Beispiel über die Pflanzen nicht herrschen oder sie untertan machen zu sollen. Es kann aber darin kein Sinn gefunden werden, die Pflanzen auszuschließen.

Ein Sinn kann sich erst ergeben, wenn der sinnende Mensch zu der Erkenntnis gelangt, dass alles um ihn herum, die gesamte irdische und kosmische Natur, in einer geheimen Weise er selbst ist. Dann hat er den Schlüssel in der Hand, seine Schöpfung nicht erst am sechsten Tage getrennt von den anderen Tagen zu sehen, sondern sie wie eine fruchtbare Zusammenarbeit zu betrachten, wo der Mensch bereits am ersten Tag erscheint und an den folgenden Tagen an ihm weiter gebildet wird. Dann versteht er, dass Himmel und Erde, Licht und Finsternis, Sonne, Mond und die Sterne, die Pflanzen und die Tiere in übertragenem Sinne ihm Bausteine seiner selbst sind.

Die Genesis aber greift das “Tier” heraus, das, wie auch die anderen Begrifflichkeiten, die die Genesis zur Beschreibung der Schöpfungstage benutzt, als Synonym für einen bestimmten Bauteil des Menschen steht. Beim Tier fehlen die weiteren Bausteine, die das Wesen des Menschen ausmachen. Ihm bleibt das naturhafte Triebleben, das keine darüber hinausgehenden Gedanken selbstständig bilden kann. So kann ein Schimpanse sich Stöckchen bauen, um an einen begehrten Leckerbissen zur Befriedigung seines Triebs herankommen zu können. Doch der Mensch kann sein Gedankenleben von den triebhaften Leidenschaften herausheben, um von ihnen unabhängige Gedanken in einen selbstgeschaffenen und höheren Zusammenhang zu bilden.
 
Die Genesis aber greift das “Tier” heraus, das, wie auch die anderen Begrifflichkeiten, die die Genesis zur Beschreibung der Schöpfungstage benutzt, als Synonym für einen bestimmten Bauteil des Menschen steht. Beim Tier fehlen die weiteren Bausteine, die das Wesen des Menschen ausmachen. Ihm bleibt das naturhafte Triebleben, das keine darüber hinausgehenden Gedanken selbstständig bilden kann. So kann ein Schimpanse sich Stöckchen bauen, um an einen begehrten Leckerbissen zur Befriedigung seines Triebs herankommen zu können. Doch der Mensch kann sein Gedankenleben von den triebhaften Leidenschaften herausheben, um von ihnen unabhängige Gedanken in einen selbstgeschaffenen und höheren Zusammenhang zu bilden.

ja, so in etwa... wenn auch meiner Erkenntnis nach die Schöpfungslehre eher mit dem inneren Menschen zu tun hat, von der "Trennung" bis hin zur geist. Wiedergeburt..."
 
eindeutiges "Ja"! zumal die Bibel auch, spez. Teile des AT in Bildersprache geschrieben wurde, die eben nur die demütige Liebe versteht.



so auf 7000 m oder höher? :ironie:

nein, genau das Gegenteil soll der Fall sein, man sollte sich auf eine niedere Ebene begeben, ihn Demütigkeit und Dankbarkeit verweilen.



Nein, 500 reicht schon. Nur die Einheit stimmt nicht.:D Es sind energetische Angaben, energetisch bezogen auf das Bewusstsein.
 
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Die Genesis aber greift das “Tier” heraus, das, wie auch die anderen Begrifflichkeiten, die die Genesis zur Beschreibung der Schöpfungstage benutzt, als Synonym für einen bestimmten Bauteil des Menschen steht. Beim Tier fehlen die weiteren Bausteine, die das Wesen des Menschen ausmachen. Ihm bleibt das naturhafte Triebleben, das keine darüber hinausgehenden Gedanken selbstständig bilden kann. So kann ein Schimpanse sich Stöckchen bauen, um an einen begehrten Leckerbissen zur Befriedigung seines Triebs herankommen zu können. Doch der Mensch kann sein Gedankenleben von den triebhaften Leidenschaften herausheben, um von ihnen unabhängige Gedanken in einen selbstgeschaffenen und höheren Zusammenhang zu bilden.

Das Triebleben des Tieres ist durch die Naturkräfte und -ordnung geregelt, aber der Mensch kann nach dem (Vor-) Bilde der aus sich selbst sinnenden Gottheit sich ihnen geistig entheben und seine Gedanken in einen von ihnen unabhängigen und selbstgeschaffenen Zusammenhang schöpferisch stellen, wozu er aus sich selbst Vital- und Ordnungskräfte entstehen lassen muss, wie letztere in der Natur des Mineralreichs, insbesondere in den Kristallstrukturen, und erstere in dem lebensfreudigen Sprießen und Sprossen der Pflanzen erkennbar sind. .
 
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