Die Bibel verstehen!

.....danke dir @ alphastern besser hätte es auch nicht rüber bringen können...
aber in einem esoterik forum wirst du nie religion..spirituelle welt zusammen führen können..und du weißt sehr wohl gläubige menschen..ganz gleich...sind nicht biegsam...und sie müssen selbst herausfinden...wo und wie man versucht...dunkle wolken über gläubige bzw.ungläubige menschen ziehen könnte...man spielt schlicht einfach mit göttlichen glaube der menschen wie es euch gefällt..motto.....und persönlich ist das ein armutszeugnis...für all diese menschen...denn sie wissen einfach nicht was sie tun...und sind sehr einsam im herzen...schlicht die menschen kennen nur neid,wut,hass,begierde,eifersucht uvm aber dennoch säuseln..von göttliche liebe..oder...wahre liebe im leben...

danke dir und deine musik mag sehr gern hören...du trägst sehr viel...sonne im herzen ...:):umarmen:

alles gute jupi

Lieber jupi, das freut mich sehr, danke :umarmen:

Ich möchte nie im Leben Religionen oder Glaubensüberzeugungen "zusammenführen" oder sagen: "nur DAS ist der richtige Weg" !

Es gibt genausoviel Wege (zu Gott, zum Ursprung oder wie man das bezeichnen möchte), wie es Menschen gibt! Menschen, die einen gemeinsamen Weg gefunden haben (z.B. in dem sie einer Religionsrichtung ihren tiefen Glauben schenken) mögen zusammen in Gemeinschaft diesen gehen, genauso wie z.B. Menschen eher die Spiritualtität als ganz persönlichen Pfad (evtl. auch in Abgeschiedenheit von der Gesellschaft) sehen und leben möchten..

Ich bin schon immer eher den Weg der Integration gegangen - nichts herausheben aber auch niemanden verachten, der seinem eigenen Pfad folgt. Jedoch wehre ich mich immer, wenn andere denken, nur sie haben den richtigen Weg gefunden und man muß daher missionieren oder gar manipulieren... Die FREIHEIT der Seele, des einzelnen Menschen ist mit das höchste Gut, nur aus der Freiheit kann auch wirkliche Liebe und Erlösung (z.B. von der Angst) sich entfalten. Und genau diese Liebe im Herzen schenkt auch jedem die Freiheit, so zu sein (dürfen), wie man selbst sein will.. was Toleranz, Achtung jedes Andersdenkenden mit einschließt.
 
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Hallo Alphastern,

ist es nicht eher so, daß uns mit der Spiritualität einem Blick in jene transzendente Welt gewährt wird? Unsere Heimat ist doch eher das Hier und Jetzt, Geburt und Vergänglichkeit – Anfang und Ende. Eine Welt, deren Kräfte wir nicht überwinden können und Gefangener unser selbst bleiben müssen.

Göttlich zu sein heißt doch, diese Grenzen dauerhaft zu überwinden und sich über diese Welt erheben zu können. Wenn wir göttlich wären, würde das bedeuten, daß wir Gott gleich wären und es diesen alleinigen Gott für uns nicht mehr geben könnte. Ich möchte an dieser Stelle bemerken, daß ein wichtiger Wesenszug eines Gottes die Distanz ist, die sich durch seine Ansiedlung in einer transzendenten Welt ergibt. Wer den Menschen versteht, wird schwerlich diese Wesenszüge in ihm erkennen.

1. Moses 3, 19 … Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

Merlin

Hallo Merlin, ich hab deinen Beitrag heute Nachmittag glatt überlesen, sehe ich gerade, daher jetzt erst eine Antwort dazu:

Das ist natürlich ein schwieriges Thema, da man sich von Gott ja eigentlich gar kein Bild machen soll (zumindest steht das z.B. in der Bibel, die genaue Stelle habe ich jetzt nicht im Kopf). Für mich umfaßt das "Göttliche" beides - die ur-persönliche Seite aber auch die unnahbare Transzendenz - es gibt nichts, was nicht aus der Urquelle entstanden ist.

Wir als Mensch, der sich auf der Erde im Körper beheimatet fühlt, kann aus meiner Erfahrung heraus (was sich auch mit vielen spirituellen Lehren deckt) in der Meditation, im Loslassen (z.B. der Wünsche nach Macht, Besitz etc. - also alles womit man sich ans Irdische bindet) in die Transzendenz eintauchen bzw. sich mit ihr verbinden. Das ist z.B. was in vielen esoterischen Richtungen mit "Erleuchtung" bezeichnet wird. Also an sich eine Gotteserfahrung (die aber bei jedem Menschen in anderen Nuancen, je nach Entwicklungsgrad erfahrbar sein kann).

Es geht also hier nicht um ein Erfahren der transzendenten Seite, um diese dann eher weltflüchtend zu suchen, sondern (in meiner Auffassung) als Erfahrungen der Einheit ("ich bin im göttlichen Kern eins mit dem Universum"). So kehre ich wieder in die Welt zurück, bin aber nicht mehr der, der ich vorher war, sondern trage jetzt eine bewußte Erinnerung in mir, daß es mehr gibt als die "normale", ach so begrenzte (Ich-)Alltags-Welt.

Manche erleben z.B. bei Nahtoderlebnissen solche Einheitserfahrungen und richten danach ihr gesamtes Leben neu aus. Alte, materielle Ziele werden plötzlich eher nebensächlich, etwas ganz neues, viel menschlicheres tritt zu Tage... eine neue innere Sehnsucht nach tieferer Entfaltung bestimmt vielleicht das Leben...

Es ist also auch etwas völlig anderes, wenn man selbst transzendente Erfahrung macht anstelle von reinem Bibelstudium, an denen hauptsächlich dann der Kopf beteiligt ist, man denkt und vergleicht, entdeckt Widersprüche, versucht sie über Jahre zu verstehen, jeder interpretiert sie teilweise auch anders... das mag auf dem Weg gut und richtig sein. Ich wiederhole mich aber: wer einmal die Transzendenz z.B. in der Natur wirklich gespürt hat.. der liest in der Bibel auch mit einer ganz anderen Haltung, weil er plötzlich einige Stellen ganz anders versteht.. sie lebendiger geworden ist...

Die Überwindung der Welt ist auch verbunden mit der Überwindung meiner eigenen inneren (oft zwiespältigen) Welt, bzw. Integration aller meiner scheinbar widersprüchlichen Wesenszüge und vielleicht jahrelange (unterbewußter) Suche... wenn man dieser inneren Sehnsucht nachspürt.. kommt man schon einen Schritt näher an die Transzendenz..
 
2. Buch Moses … [20, 4] Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, da im Wasser unter der Erde.

Hallo Alphastern,

wie Du sicherlich in meinem letzten Beitrag gesehen hast, hatte ich mich nicht gegen die spirituellen Erfahrungen mit der transzendenten Welt ausgesprochen, sondern nur klargestellt, daß es für uns dort nur um einen Augenblick des Eintauchens mit einer Wiederkehr geben kann. Sicherlich ist es ein erhabenes Gefühl, wenn man in diese Welt betritt und mit deren Kräften verbunden wird.

Man kann sich selbst auch in einem göttlichen Licht verstehen, aber ist das wirklich sinnvoll? Ist die Erfahrung nicht um ein Vielfaches eindrucksvoller, wenn wir uns gerade in diesem Augenblick an unsere Vergänglichkeit und Unzulänglichkeit erinnern? Der Mensch kann also nicht nur Meister Eckhart mit seiner Vorstellung von der göttlichen Seele folgen, sondern auch Hildegard von Bingen mit ihrer göttlichen Inspiration. Für mich ist es halt ein großer Unterschied, ob es einem Menschen um die Gottesschau geht oder er sich selbst im göttlichen Pantheon wähnt.

Wir sollten nicht versuchen ein göttlicher Mensch zu werden, sondern ein gütiger (siehe die Worte Jesus).

Merlin
 
2. Buch Moses … [20, 4] Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, da im Wasser unter der Erde.

Hallo Alphastern,

wie Du sicherlich in meinem letzten Beitrag gesehen hast, hatte ich mich nicht gegen die spirituellen Erfahrungen mit der transzendenten Welt ausgesprochen, sondern nur klargestellt, daß es für uns dort nur um einen Augenblick des Eintauchens mit einer Wiederkehr geben kann. Sicherlich ist es ein erhabenes Gefühl, wenn man in diese Welt betritt und mit deren Kräften verbunden wird.

Man kann sich selbst auch in einem göttlichen Licht verstehen, aber ist das wirklich sinnvoll? Ist die Erfahrung nicht um ein Vielfaches eindrucksvoller, wenn wir uns gerade in diesem Augenblick an unsere Vergänglichkeit und Unzulänglichkeit erinnern? Der Mensch kann also nicht nur Meister Eckhart mit seiner Vorstellung von der göttlichen Seele folgen, sondern auch Hildegard von Bingen mit ihrer göttlichen Inspiration. Für mich ist es halt ein großer Unterschied, ob es einem Menschen um die Gottesschau geht oder er sich selbst im göttlichen Pantheon wähnt.

Wir sollten nicht versuchen ein göttlicher Mensch zu werden, sondern ein gütiger (siehe die Worte Jesus).

Merlin

das hast du toll formuliert, lieber merlin!
danke vielmals für deine worte! :umarmen:

api
 
Hallo Jupi,

um göttlich zu sein, vermisse ich beim Menschen die Transzendenz.

Merlin :zauberer2

ja druide merlin was für wahre worte..geschrieben wort in einer bibel eine heilige schrift..menschen vergessen einfach..das wir nie berufen worden sind auf erden uns über gott oder götter zu erheben..vielmehr jedoch ihre worte zu verkünden...zu leben bzw.zu erleben..schlicht leben..hier und jetzt ..einfach so..uvm.
gibt immer anfang,ende im geschrieben wort...aber kannst es nie auslöschen...weder in theorie geschweige in der praxis...im leben noch nach dem tode...thesen hypothesen...oder..?
wir menschen sind nur geduldet auf eine fäulnisbefallende erde.winzig klein
ist der planet...im verhältnis zu den galaxien...im kosmos...
was ist urknall?...ei oder huhn zu erst da...,gesprochen wort...oder geschrieben wort...?

danke dir du bist ein guter mensch,mögest du auch im wahren leben lieber merlin...nach deinen worten hier und jetzt auch danach leben..können..;)

jupi
 
2. Buch Moses … [20, 4] Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, da im Wasser unter der Erde.

Hallo Alphastern,

wie Du sicherlich in meinem letzten Beitrag gesehen hast, hatte ich mich nicht gegen die spirituellen Erfahrungen mit der transzendenten Welt ausgesprochen, sondern nur klargestellt, daß es für uns dort nur um einen Augenblick des Eintauchens mit einer Wiederkehr geben kann. Sicherlich ist es ein erhabenes Gefühl, wenn man in diese Welt betritt und mit deren Kräften verbunden wird.

Man kann sich selbst auch in einem göttlichen Licht verstehen, aber ist das wirklich sinnvoll? Ist die Erfahrung nicht um ein Vielfaches eindrucksvoller, wenn wir uns gerade in diesem Augenblick an unsere Vergänglichkeit und Unzulänglichkeit erinnern? Der Mensch kann also nicht nur Meister Eckhart mit seiner Vorstellung von der göttlichen Seele folgen, sondern auch Hildegard von Bingen mit ihrer göttlichen Inspiration. Für mich ist es halt ein großer Unterschied, ob es einem Menschen um die Gottesschau geht oder er sich selbst im göttlichen Pantheon wähnt.

Wir sollten nicht versuchen ein göttlicher Mensch zu werden, sondern ein gütiger (siehe die Worte Jesus).

Merlin

Hallo Merlin,

ich glaube wir sind da gar nicht weit "auseinander", auch wenn vielleicht jeder einen anderen Blickwinkel hat. Ein wahrhaft spiritueller Mensch ist auch ein zutiefst demütiger Mensch - er erhebt sich keinesfalls über seine Mitmenschen schon gar nicht im Gefühl, selbst "göttlicher" zu sein als vielleicht andere, die nur so vor sich hin leben... im Gegenteil dient er dem Guten und ist eher selbstloser als selbstbesessen... Dazu gehört auch Achtsamkeit.

Nur im Punkt der Vergänglichkeit (jeder Tag ist vergänglich und spät. mit dem körperlichen Tod läßt man ja z.B. jeden materiellen Besitz hinter sich) - verstehe ich die innere spirituelle Erfahrung und Verbindung als etwas ewiges, erfahrbares ("was nicht von dieser Welt ist") und in diese Verbindung mehr und mehr hineinzuwachsen, als spirituelle Weiterentwicklung.
 
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