Deutschland: Homöopathie nicht mehr als Kassenleistung?

Dabei geht es aber nicht um globuli.

Wobei nicht? In dem Video, was ich verlinkt habe, ging es darum; also um Homöopathie.

Ich will mit heilsversprechen vorsichtig sein aber es gibt soweit ich weiß z.b. salben zur lokalen anwendung die aus der TCM kommen und angeblich sowohl bei akutindikation wie etwa wunden, als auch bei chronischer indikation jeweils genau das passende wirkmuster haben das teilweise sogar paradox ist.

Wenn diese Salben diese nützlichen Wirkungen haben, wäre es auch kein Problem, das wissenschagtlich sauber zu belegen und zu dokumentieren, auf dass es dann tatsächlich auch abgesichert-sinnvoll in der Notfall- und Intensivmedizin angewendet werden kann.
 
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Wobei nicht? In dem Video, was ich verlinkt habe, ging es darum; also um Homöopathie.
Ja, das wirkprinzip des präparates auf das ich mich bezog beruht zum großteil auf homöopathischen grundsätzen, ob jetzt globuli auf homöopathischen intensivstationen auch zum einsatz kommen weiß ich nicht.
Wenn diese Salben diese nützlichen Wirkungen haben, wäre es auch kein Problem, das wissenschagtlich sauber zu belegen und zu dokumentieren, auf dass es dann tatsächlich auch abgesichert-sinnvoll in der Notfall- und Intensivmedizin angewendet werden kann.
Studien kenne ich keine, angeblich kam es im vietnamkrieg in der feldmedizin zum einsatz - ob auf der seite der gewinner oder auf der seite der verlierer weiß ich aber auch nicht genau.
 
Studien kenne ich keine, angeblich kam es im vietnamkrieg in der feldmedizin zum einsatz - ob auf der seite der gewinner oder auf der seite der verlierer weiß ich aber auch nicht genau.

Wenn es erfolgreich zum Einsatz gekommen wäre, ließe sich die Wirksamkeit belegen. Tatsächlich gibt es viele ähnliche Geschichten, in denen Zinnobers zur Rettung von Mensch oder Tier beigetragen haben soll. Weil verzweifelte Menschen sich diese als einzige Rettung vorgestellt haben. Ohne glauben zu können, dass da keine höheren Kräfte eine Rolle spielten.
 
Ja, das wirkprinzip des präparates auf das ich mich bezog beruht zum großteil auf homöopathischen grundsätzen, ob jetzt globuli auf homöopathischen intensivstationen auch zum einsatz kommen weiß ich nicht.

Meines Wissens haben die TCM und Homöpathie gar nichts miteinander zu tun. Sie beruhen zwar beide auf einem "ganzheitlichen Ansatz", aber mir ist nicht bekannt, dass das homöpathische Wirkprinzip in der TCM angewandt wird.

Studien kenne ich keine, angeblich kam es im vietnamkrieg in der feldmedizin zum einsatz - ob auf der seite der gewinner oder auf der seite der verlierer weiß ich aber auch nicht genau.

Dazu habe ich jetzt die KI befragt. Laut ihr gibt es darauf keine Hinweise. Es wurden lediglich ergänzend zu den lebensrettenden Massnahmen wie Notoperationen, Bluttransfusionen, Verlegungen per Hubschrauber usw. Kräuter und Salben aus der TCM und der vietnamesischen Volksheilkunde angewandt. So ähnlich ist das aber auch, wenn ich hier im Krankenhaus bin. Kamille, Pfefferminze, gewisse Salben, Wärmeflasche und Co können - im Idealfall immer noch gewünscht werden und - zum Einsatz kommen.

Wenn es erfolgreich zum Einsatz gekommen wäre, ließe sich die Wirksamkeit belegen.

Das bezweifle ich.
 
Wenn diese Salben diese nützlichen Wirkungen haben, wäre es auch kein Problem, das wissenschagtlich sauber zu belegen und zu dokumentieren, auf dass es dann tatsächlich auch abgesichert-sinnvoll in der Notfall- und Intensivmedizin angewendet werden kann.
Zum Thema, dass es kein Probkem wäre, etwas wissenschaftlich sauber zu belegen: Hast du eine Vorstellung davon, wie viel Geld und sonstige Ressourcen sowas kostet?
Wer soll das bezahlen?
Bei neuen Medikamenten z.B. verdient die Pharmafirma dran - und selbst da wird sehr viel Geld aufgebracht, bevor irgendwas Brauchbares dabei herauskommt.
Daher nochmal: wer soll das bezahlen, wenn man kaum was dran verdient?

Übrigens ist das meiste, was heute medinzinisch aufgewand wird, nicht durch Studien belegt (sondern beruht auf Erfahrungswerten). Stichwort evidenzbasierte Medizin.
 
Zum Thema, dass es kein Probkem wäre, etwas wissenschaftlich sauber zu belegen: Hast du eine Vorstellung davon, wie viel Geld und sonstige Ressourcen sowas kostet?
Wer soll das bezahlen?
Bei neuen Medikamenten z.B. verdient die Pharmafirma dran - und selbst da wird sehr viel Geld aufgebracht, bevor irgendwas Brauchbares dabei herauskommt.
Daher nochmal: wer soll das bezahlen, wenn man kaum was dran verdient?

Die Hersteller der "alternativen" Mittel verdienen auch ziemlich gut dran. Und nur eine Sonderregelung im deutschen Gesetz ermöglicht es ihnen, das gleichzeitig ohne Wirknachweis aber im Wirkbehauptungs-Kontext zu können.

Übrigens ist das meiste, was heute medinzinisch aufgewand wird, nicht durch Studien belegt (sondern beruht auf Erfahrungswerten). Stichwort evidenzbasierte Medizin.

Evidenzbasiert bedeutet, dass wissenschaftliche Evidenz besteht. Und die Studienergebnisse sind die Erfahrungswerte, die anhand des Studien-Designs bereinigt sind vom Bestätigungs-Bias und anderen Effekten, die sonst das Ergebnis verfälschen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hersteller der "alternativen" Mittel verdienen auch ziemlich gut dran.
Im Vergleich zu wem?
Hast du dir mal die Umsätze von Pharmafirmen angeschaut?

Wenn ich Wadenwickel mache bei Fieber oder bei Entzündungen mit Kamillentee gurgele, ist es mir ziemlich egal, obs dafür eine Studie gibt.
Und wenn es die gäbe, dann wahrschlich aus irgendwelchen öffentlichen Mitteln finanziert, weil keiner was dran verdient, dass ich Kamillentee konsumiere.
Und nur eine Sonderregelung im deutschen Gesetz ermöglicht es ihnen, das gleichzeitig ohne Wirknachweis aber im Wirkbehauptungs-Kontext zu können.
Kassenzulassung oder was meinst du jetzt?

Evidenzbasiert bedeutet, dass wissenschaftliche Evidenz besteht. Und die Studienergebnisse sind die Erfahrungswerte, die anhand des Studien-Designs bereinigt sind vom Bestätigungs-Bias und anderen Effekten, die sonst das Ergebnis verfälschen können.
Erfahrungswerte sind keine Studien und können auch nicht mit irgendwas bereinigt zu Studien werden.
 
Im Vergleich zu wem?
Hast du dir mal die Umsätze von Pharmafirmen angeschaut?

Ja. Und es sind auch Pharmafirmen, die die "alternativen" Präparate - TCM-Salben, homöopathische Präoarate etc... - herstellen. Das dogar mit einer viel größeren Geeinnspanne, weil die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Fordchung da wegfällt.

Wenn ich Wadenwickel mache bei Fieber oder bei Entzündungen mit Kamillentee gurgele, ist es mir ziemlich egal, obs dafür eine Studie gibt.

Was Du für Dich persönlich bei Unpässlichkeiten machst, ist mir egal, uns es ist und bleibt Dir überlassen.

Was ein Arzt empfiehlt, ist aber ein anderer Schnack.

Und der Spaß hört bei Intensiv- und Notfallnefizin komplett auf. Kamillentee oder homöopathische Präparste haben noch nie jemanden aus einer Sepsis geholt, Krebs geheilt oder ein Schädel-Hirn-Trauma gelindert.

Und wenn es die gäbe, dann wahrschlich aus irgendwelchen öffentlichen Mitteln finanziert, weil keiner was dran verdient, dass ich Kamillentee konsumiere.

Solche Studien gibt es durchaus, und es ist durchaus auch jemandem dran gelegen, dass Kamillentee konsumiert wird.

Kassenzulassung oder was meinst du jetzt?

Auch, aber nicht nur.

Alleine, dass homöopathische Präparste als Arznrimittel verkauft werden können, beruht auf dieser Sonderregelung. Für "normale Arzneimittel" müssen sowohl ihre Unvedenklichkeit als auch uhre Wirksamkeit genauer belegt sein.

Erfahrungswerte sind keine Studien und können auch nicht mit irgendwas bereinigt zu Studien werden.

Erfahrungswerte sind oft vom Bedtätigungs-Bias etc. gefärbt. Im Studien-Design wied der Einfluss davon refuziert. Also sind gut geführte Studien bereinigte Erfshrungswerte.
 
Stark sein
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KI-Text
Die Pharmaindustrie stellt sowohl verschreibungspflichtige Arzneimittel als auch frei verkäufliche pflanzliche Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel her. Während Arzneimittel strengen Zulassungsverfahren unterliegen, gelten für Nahrungsergänzungsmittel (die als Lebensmittel eingestuft werden) andere, oft weniger strenge Bestimmungen bezüglich Qualität und Sicherheit, was ihre freie Verfügbarkeit im Handel erklärt. Unternehmen wie Pharma Nord sind auf die Entwicklung und Produktion wissenschaftlich fundierter Produkte spezialisiert, darunter pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, oft basierend auf umfangreicher Forschung.


Unterschiede und Zusammenhänge
  • Arzneimittel: Werden zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt und müssen strenge wissenschaftliche Anforderungen für Zulassung und Sicherheit erfüllen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Dienen der Ergänzung der Ernährung (z.B. mit Vitaminen oder Mineralstoffen) und sind gesetzlich als Lebensmittel klassifiziert. Sie sind frei verkäuflich.
  • Pflanzliche Heilmittel: Können sowohl als Arzneimittel als auch als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet werden, abhängig von ihrer Einstufung und den regulatorischen Vorgaben.

Beispiele für die Rolle der Pharmaindustrie
  • Viele Pharmaunternehmen, von großen internationalen Konzernen wie Merck (nach Umsatz) bis hin zu spezialisierten Anbietern, mischen im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel mit.
  • Spezialisierte Hersteller wie Pharma Nord entwickeln und produzieren auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse Nahrungsergänzungsmittel, pflanzliche Präparate und Arzneimittel.
  • Unternehmen wie Pharma Aldenhoven arbeiten auch im Auftrag von anderen Unternehmen zur Entwicklung und Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln, was die wachsende Bedeutung dieses Marktsegments unterstreicht.
  • Die Forschung und Entwicklung von pflanzlichen Extrakten für die Herstellung von Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika ist ebenfalls ein wichtiger Bereich für die Pharmaindustrie, ein Beispiel hierfür ist Möller Pharma.
 
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Ja. Und es sind auch Pharmafirmen, die die "alternativen" Präparate - TCM-Salben, homöopathische Präoarate etc... - herstellen. Das dogar mit einer viel größeren Geeinnspanne, weil die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Fordchung da wegfällt.
Wie das mit TCM ist, weiß ich nicht, aber eine Unterscheidung zwischen homöopathischen Arzneimitteln und pharmazeutischen Medikamenten lässt sich schon treffen. Und erstetes macht nur sehr wenig aus rein vom Gewinn her.

Erfahrungswerte sind oft vom Bedtätigungs-Bias etc. gefärbt.
Über Studien musst du mich nicht aufklären.
Mein Punkt war, dass nur ein Bruchteil der medizinischen Verfahren, die du in jedem Krankenhaus und jeder Praxis erfährst, auf Evidenz beruhen.
Das ist unsere gelebte Realität.
 
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