Pelisa schrieb:
Kein Trick, du musst nicht paranoid werden. Mir ist nur aufgefallen, dass du in einem laaangen Post, dem das Zitat mit der Frage vorangestellt war, die Antwort nicht gegeben hast. Für mein Gewissen ist die Frage völlig unerheblich, keine Ahnung, wie du zu dieser Fehlinterpretation kommst.
In diesem auch nicht, da steht nix von verletzten Vögeln aufpäppeln, nix von Hund aus dem Tierheim holen, nix von Kätzchen vor dem Ertränken retten, nix von Tierpatenschaft übernehmen. Also doch ein "nein"?
Die Antwort ist wichtig für die Meinungsbildung. Wie viel sind deine Texte wert?
Ich habe die oben beschriebenen Dinge getan - und du? Niemand braucht dein Lob, ich am wenigsten. Nochmals: lass das billige Psychologisieren, es zeigt nur sehr deutlich, auf welche Art der Argumentation du ausweichen musst. Es ist jedenfalls nicht die ethisch einwandfreie.
Hallo Pelisa,
" ... ich habe das getan und was hast du getan?" ... diese Diskussion habe ich schon im Kindergarten geführt. Das läuft auf eine "Wer-ist-Besser" Konfrontation hinaus, woran ich nicht interessiert bin. Es geht hier nicht um mich als Person sondern um etwas viel Größeres. Ich verstehe deine Vorgehensweise ... du möchtest zuerst mich als Person diskredi-tiere - n

... um dann sagen zu können: "Der Topper betreibt keinen 'aktiven Tierschutz' (wie ich), also ist er nicht so gut wie ich, und damit verliert auch das was er sagt an Aussagekraft. Doch der Vergleich funktioniert nicht, wegen der fehlenden gemeinsamen Basis, ok? Nun gut ... weil du so hartnäckig bist!

Wie hoch wird was bewertet? Das wäre die logische Frage! Wieviel Punkte zählt es, wenn ein Schweinderl nicht für mich sterben muss? Wieviel Punkte zählt es, wenn du ein Vogerl aufpäppelst? usw. Wir bräuchten ein seriöses Punktesystem ... aber ich bezweifel, dass das so einfach ist.
Interessanterweise kommt es aber tatsächlich nach unserem Ableben zu einer haarscharfen Abrechnung. Also können wir uns das hier sparen

Aug um Aug, Zahn um Zahn. Die Herren des Karma rechnen hier bis auf den Cent ab.
Um es zum letzetn Mal aufzurollen ...wollte ich mit meinen Beiträgen eigentlich nur aufzeigen, welch gefährliche Doppelmoral du als fleischessende Tierschützerin vertrittst ... und wie blind du auf einer Stelle deines Herzens bist. Aber das ist ein Problem der gesamten Menschheit, dass sie hier so verblendet ist und so gut wie kein Bewusstsein hat, welch schlimme Machenschaften sie hier verübt. Es liegt in jedem einzelnen, individuellen Interesse an diesem Punkt zu arbeiten, denn es ist ein ziemlich schlimmes Vergehen an den Tieren. Ich kann das nicht verharmlosen, oder einen netten Beitrag schreiben, nur damit sich jemand besser fühlt. Diese eine Sache ist eben eine große Perversion der Menschheit ... und die Angst, die du mit dem Fleisch des Tieres in dein Energiefeld aufnimmst, ist jedem anderen Tier dem du nahe kommst eine Warnung.
Ich bin einfach dafür, dass die Menschen ihr Bewusstsein erweitern, in dieser einen Sache der Ernährung, wo den Tieren so viel Leid zugefügt wird. Manche Menschen brauchen immer einen Stubs von der Außenwelt, um einen Schritt weiter machen zu können ... bei mir war es auch so ... und auf solche zielen meine Texte ab. Ich bin kein Fanatiker, der irgend jemandem vorschreibt, was er/sie zu machen hat, weil jeder da für sich selber draufkommen muss. Es gibt keine allgemein gültigen Regeln für alle ... und so ist es wohl auch nicht für jeden bestimmt sich fleischlos zu ernähren. Das soll auch gesagt sein. Jeder geht seinen Weg und gibt das, was er geben kann. So soll es sein und so gelangt man auch ans Ziel aller Wege.
Elli schrieb:
Beschränkt sich dein Einsatz für die Umwelt auf die vegane Ernährung und die oben beschriebene Philosophie oder leistest du noch andere Sachen zwecks Tier- und Naturschutz wie zB Achtsamkeit beim Kleiderkauf, keine exotischen Früchte, etc.?
Ich ernähre mich NICHT vegan. Steht ja schon in älteren Beiträgen, und mir fehlt da auch der Background zu einer so stregen Ernährungsweise. Ich wüsste z.B. nicht warum ich auf Milch/Milchprodukte verzichten sollte ... ich weiß nicht womit da ein Veganer argumentiert. Tierhaltung ist nicht von Grund auf schlecht. Das Tier kann enorm durch den menschlichen Kontakt profitieren, weil wenn es vom Menschen geliebt wird (was eben bei vielen Haustieren der Fall ist) dann werden seine latenten Energiekörper aktiviert ...
Das ist einfach eine Symbiose ... der Mensch gibt der Kuh zu fressen (+ Liebe) und die Kuh gibt dem Menschen Milch ... ganz witzig in Indien. Dort laufen die Kühe frei herum ... ja und bei manchen Häusern werden die eben gerne gefüttert und dann siedeln sich diese Kühe quasi dort an

... und sie werden gemolken. Aber bestensfalls immer nur soviel, dass auch was für den Kleinen übrig bleibt
Deine Fragen zielen wie bei Pelisa auf meine Person ab. Das steht ja schon oben. Lasst mich einfach aus dem Spiel. Denkt euch einfach, dass ich ein schlimmer Sünder bin, der froh ist, wenn er in seinem Leben mit seinen eigenen Problemen zusammenkommt ... ich bin seit 1,5 Jahren Vegetarier. Im Frühjahr hab ich mir z.B. eine coole

Lederjacke gekauft ... und über den Duft der Lederjacke ist mir dann erst bewusst geworden, woher die Jacke stammt ... soviel zum menschlichen Bewusstsein ... du halst also Recht ... es kommt auf jede Kleinigkeit an, aber man darf es nicht zum FANATISMUS ausarten lassen. Das ist auch wichtig. Das Bewusstsein wächst nur langsam heran (step by step) und durch dieses "gesunde Wachstum" bleibt es auch stabil ... und je bewusster man wird, desto feinfühliger wird man natürlich auf eine bestimmte Weise ... und desto genügsamer wird auch auf eine andere Weise.
Du kannst ja gerne einen neuen Beitrag aufmachen, um für diese Dinge, die über die Ernährung (und diesen Thread) hinausgehen, mehr Bewusstsein zu schaffen.
lg
Topper