Der spirituelle Aufstieg in eine neue Dimension durch vegane Ernährung

  • Ersteller Ersteller Venus3
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So. Genug gelesen über das angeblich Negative am Fleischessen. Was ist das für eine Philosophie, die sich nur an angeblichen Nachteilen des anderen ergötzt und so selbst künstlich erhöht?

Meine Frage ist ganz einfach und klar, sie sollte auch den strengsten Veganer nicht überfordern:

Was ist das Positive am vegan Leben?

Jetzt kommt der schwierige Teil: ich möchte eine positive Antwort, eine, die ohne Verneinungen und vor allem ohne das Wort Leid auskommt. Ich will keine Antwort, die meine Lebensweise kritisiert, ich will keine Antwort, die mir Vorwürfe macht, ich will keine Antwort, die Genuss und Lebensfreude als Egoismus anprangert. Ich wünsche mir eine Antwort, die mich begeistert und bezaubert, eine ohne Drohungen und Abwertungen, ohne Moralisieren und Angstmachen.
Alles klar? Dann los!

PS: Irgendwelche Dimensionssprünge sind mir völlig egal. Bitte eine Antwort für einen Menschen, der in DIESER Welt lebt.
 
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ElaMiNaTo schrieb:
Der Beitrag ist völliger Unfug. Würde die Behauptung von Venus3 nämlich stimmen, hätte sich längst irgendetwas getan. Es hat sich aber überhaupt nichts getan. Wielange schlachten wir Menschen schon die Tiere ? Über 2000 jahre wohl oder ? Wann meinst du liebe Venus3 wird denn der Rückkopplungseffekt eintreten ? Wann soll die schwarze Wolke kommen ? Irgendwann in der Zukunft wirst du sicherlich sagen, um den Menschen Angst zu machen.

Hallo Ela,

wie lange schlachtet der Mensch schon diese Massen von Tieren? Wie lange schon wird so viel Viehfutter produziert, wo Massen an Menschen davon satt werden könnten?

Du meinst, es hat sich nichts getan? Schau dich um, lies die Zeitung, vielleicht sind die schwarzen Wolken für die Menschheit schon längst da?

liebe Grüsse

Alana Morgenwind
 
regen... schrieb:
hallo!

durch vegetarische ernährung wird man nicht bewusster.

wenn sich bei jemandem das bewusstsein erweitert, hört er meistens automatisch mit dem fleischessen auf - vorausgesetzt, dass es ihm gesundheitlich möglich ist. er wird sich damit aber nie selbst preisen, oder andere zur vegetarischen ernährung bekehren. das machen nur unbewusste menschen und denen wird der vegetarismus eher schaden, weil er leider ihr ego durch falschen stolz ( "ich bin vegetarier!") stärken wird. :cool:

dalai lama hätte gerne mit dem fleischverzehr aufgehört, als er vom tibet nach indien geflüchtet ist, aber sein gesundheitszustand hat es ihm nicht erlaubt. trotzdem gehört er zu den bewusstesten menschen der erde.

viele grüße
...bogen

ja, und für die eigene Gesundheit dürfen dann Tiere für medizinische Erkenntnisse mißbraucht werden, dürfen Tiere in Massen gehalten und geschlachtet werden! Was ist das denn für eine Ethik? Meinst du,, der Dalai Lama hat jeden Tag seine Brotzeit, sein Steak und seinen Hamburger gebraucht?

liebe Grüsse

Alana Morgenwind
 
Alana Morgenwind schrieb:
Hallo Ela,

wie lange schlachtet der Mensch schon diese Massen von Tieren? Wie lange schon wird so viel Viehfutter produziert, wo Massen an Menschen davon satt werden könnten?

Du meinst, es hat sich nichts getan? Schau dich um, lies die Zeitung, vielleicht sind die schwarzen Wolken für die Menschheit schon längst da?

liebe Grüsse

Alana Morgenwind

mhja..ok wenn ich so herumdenke, dann vielleicht einige Seuchen und Krankheiten die halt so entstanden sind durch Massentierhaltung und durch die Verabreichung von Antibiotika und so weiter.

Aber was ist das schon? Und das hat auch nichts damit zu tun, dass wir die Tiere schlachten, sondern das kommt von der Haltung, die ich übrigens auch nicht präferiere.
 
Thread ist nun, nach der Überprüfung wieder geöffnet.

Ich bitte euch wirklich um mehr Sachlichkeit.

Sätze wie

"Bist nicht so intelligent, wie ich dachte!"
"Es ist traurig mit der Venuss."
"Und je hirnloser das Wätschi-Geschwätzi hier ausfällt,"
"und schon wieder der schwachsinnslink"

bringen keiner Diskussion etwas.

Haltet euch an die Forumsregeln und bleibt sachlich, mehr verlange ich nicht.
https://www.esoterikforum.at/forum/announcement.php?f=2&announcementid=4

Keine persönlichen Beleidigungen, Angriffe oder Beschimpfungen - ihr wollt doch selber auch höflich behandelt werden, oder?

Private Auseinandersetzungen sind außerhalb des Forums zu regeln
 
ElaMiNaTo schrieb:
Der Beitrag ist völliger Unfug. Würde die Behauptung von Venus3 nämlich stimmen, hätte sich längst irgendetwas getan. Es hat sich aber überhaupt nichts getan. Wielange schlachten wir Menschen schon die Tiere ? Über 2000 jahre wohl oder ?.


1950: 44 Mio. Tonnen
1990: 170 Mio. Tonnen
1994: 194 Mio. Tonnen
1997: 210 Mio. Tonnen
1999: 217 Mio. Tonnen
2002: 242 Mio. Tonnen
2003: 253 Mio. Tonnen
2004: 258 Mio. Tonnen



ElaMiNaTo schrieb:
Wann meinst du liebe Venus3 wird denn der Rückkopplungseffekt eintreten ? Wann soll die schwarze Wolke kommen ? Irgendwann in der Zukunft wirst du sicherlich sagen, um den Menschen Angst zu machen.





Venus3 schrieb:
Dies führte zu grossen Zuchtbetrieben an Meeresstränden, wo zuvor Mangrovenwälder standen. Die Mangrovenwälder haben eine wichtige ökologische Funktion: Sie dämpfen Flutwellen. Der ostasiatische Tsunami im Jahre 2004 brachte die enorme Verwüstung auch deshalb zustande, weil dort zuvor der Grossteil der Mangrovenschutzwälder für die Zuchtbetriebe gerodet wurde.Ein Beispiel: Ursprünglich gab es auf den Philippinen über 500000 Hektar Mangrovenwälder. Heute gibt es nur noch 36000 Hektar. Der Rest (rund 93%) wurde für den Weltmarkt in Krabbenzuchtbetriebe umgewandelt.
.


Venus3 schrieb:
In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40% des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen.
.

Venus3 schrieb:
Würden z.B. die Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen, so könnte man mit dem dadurch eingesparten Getreide rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod bewahren.
.



Venus3 schrieb:
Das Kardinalproblem bleibt die Entsorgung der unaufhörlich wachsenden Menge tierischer Exkremente und menschlicher Fäkalien.»
Die menschlichen Fäkalien werden heute zum Grossteil über Kläranlagen entsorgt, die tierischen Exkremente werden jedoch immer noch auf die Felder geschüttet bzw. gespritzt. Dies hat zur Folge, dass der Stickstoff (N) in Form von Ammoniak (NH3), der heute als hauptverantwortlich für das Waldsterben gilt, zu rund 85% durch die Emissionen der Tierhaltungen verursacht wird.19
Stickstoff, eigentlich ein unverzichtbares Nährmittel für Wiesen, Wälder und Wasserlebewesen, kann bei einem Übermass zur folgenschweren Überdüngung derselben führen. Dies wurde aber sehr spät bemerkt, da bei hoher Stickstoffzufuhr die Wälder anfangs schneller wachsen und erst wenn die Böden mit Stickstoff übersättigt sind, mit den ersten Schäden reagieren.
.




Venus3 schrieb:
In den USA ist die Umweltbelastung durch die Fäkalien aus den Tierfabriken 130-mal so hoch wie die Verunreinigungen durch die Menschen.
Ammoniak aus tierischen Fäkalien spielt nicht nur beim sauren Regen eine verhängnisvolle Rolle. Aus Ammoniak entstehen in der Atmosphäre auch sekundäre Aerosole, welche als Feinstaub (PM10) zur Gefährdung der menschlichen Gesundheit beitragen. Der Direktor des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Philippe Roche, rechnet mit jährlich 3700 Toten als Folge des Feinstaubes in der Schweiz. Die zusätzlichen Gesundheitskosten beziffert er auf rund 4,2 Milliarden Franken pro Jahr.21 Trotz ihrem grossen Beitrag zu diesem Problem wird die Tierhaltung im Kampf gegen den gefährlichen Feinstaub kaum je erwähnt. Wie schwer es gerade Politikern fällt, dieses Thema anzusprechen, zeigt die Reaktion des Schweizer Bundespräsidenten und Umweltministers Moritz Leuenberger an der Pressekonferenz zum Thema Feinstaub vom 2.2.2006. Auf den Beitrag der Landwirtschaft zur Feinstaubbelastung angesprochen, antwortete er nur: «Ein heikles Thema.»
.

Venus3 schrieb:
Zerstörung der Gewässer
Ammoniak hat jedoch nicht nur verheerende Auswirkungen auf den Wald und die Luft, sondern auch auf die Gewässer. Die Überdüngung bewirkt unter anderem ein unnatürlich starkes Wachstum der Algen, die dadurch dem Gewässer den Sauerstoff entziehen.
Die heutigen bodenunabhängigen Tierfabriken produzieren eine solche Menge an Jauche, dass dadurch das Grundwasser ernsthaft gefährdet wird.22 In der Schweiz müssen z.B. der Sempachersee und der Baldeggersee wegen Überdüngung bereits mit riesigen Sauerstoffgebläsen künstlich «beatmet» werden.
Über 50% der Wasserverschmutzung in Europa sind auf die Massentierhaltung zurückzuführen. Das Nitrat aus der Landwirtschaft ist heute schon so weit ins Grundwasser vorgedrungen, dass deshalb bereits einige Mineralwassermarken nicht mehr Trinkwasserrichtwerte erfüllen.24 In den USA ist der Anteil der Landwirtschaft an der Wasserverschmutzung grösser als der aller Städte und Industrien zusammen!
.

Venus3 schrieb:
Ein direkter Vergleich macht den Einfluss des Fleischkonsums noch deutlicher:
Bei einer ausreichenden Ernährung mit 80% pflanzlicher Nahrung und 20% Fleischanteil (in den Industrienationen macht der tierische Anteil heute sogar 30–35% aus)9 beträgt der Wasserverbrauch pro Jahr 1300 m3, bei einer rein vegetarischen Ernährung nur rund die Hälfte.10
Durch den steigenden Konsum an tierischen Produkten wird weltweit immer mehr Wasser in der Landwirtschaft benötigt. In Indien muss in manchen Regionen das Wasser bereits aus über 1000 Meter Tiefe heraufgepumpt werden. Noch vor einer Generation reichten den Bauern handgegrabene Brunnen für ihre Bewässerungen. Heute sind bereits 95% der kleinen Pumpstellen ausgetrocknet.11 Auch in anderen asiatischen Ländern sieht die Entwicklung ähnlich aus.
.

Venus3 schrieb:
Übersäuerung des Bodens
Seit 1970 wurden über 20 Mio. Hektar der feuchten Tropenwälder in Rinderweiden umgewandelt.
.

Venus3 schrieb:
Treibhauseffekt
Für den Treibhauseffekt wurden bisher fast ausschliesslich der Verkehr und die Industrie verantwortlich gemacht. Auch hier vernachlässigte man lange fast gänzlich den Einfluss der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Der Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Ernst U. v. Weizsäcker, dazu: «Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen. […] Und die Verwandlung von Savannen in Wüsten, die Erosion in Berggebieten, der übermässige Wasserbedarf der Rinder, der gigantische Energiebedarf der Mastviehhaltung sind einige weitere Gründe dafür, dass wir mit jedem Pfund Rindfleisch der Umwelt schwer zusetzen.»27
Der Treibhauseffekt wird unter anderem durch die drei Gase Methan, Kohlendioxid und Stickstoffoxide verursacht. Alle drei entstehen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in grossen Mengen. Allein die weltweit gehaltenen 1,3 Milliarden Rinder (bzw. die Konsumenten ihrer Körper) sind für 12% der weltweiten Methangasemission verantwortlich.
Bei der Viehzucht entstehen jährlich insgesamt 115 Millionen Tonnen (= 115`000`000`000 kg) Methangas. Noch gravierender ist dies, wenn man bedenkt, dass ein Methanmolekül 25-mal mehr zum Treibhauseffekt beiträgt als ein Kohlendioxidmolekül..


Venus3 schrieb:
Durch die tierischen Fäkalien der mit Antibiotika behandelten Tiere gelangten diese Arzneimittel auf die Felder und verbreiteten sich somit im Ökosystem. Obwohl die gemessenen Werte unterhalb der Toleranzgrenze für menschliche Nahrung lagen, führt eine ständige Aufnahme von kleinen Mengen an Antibiotika dazu, dass diejenigen Bakterien, die man damit abtöten möchte, dagegen Resistenzen bilden können. Die entsprechenden Antibiotika verlieren dadurch mit der Zeit ihre Wirkung. Deshalb müssen immer stärkere Medikamente entwickelt werden, die immer mehr in das ökologische Gleichgewicht eingreifen.
Alle Medikamente und Hormone (z.B. in den USA weit verbreitet, um die Milch- und
Fleischleistung zu steigern), welche den Tieren verabreicht werden, landen früher
oder später über Fleisch, Milch, Eier und Fäkalien wieder in der Umwelt.
Die Langzeitfolgen davon, sind bis heute kaum absehbar.

Und wenn man sich das alles jetzt einmal genau
durchgelesen hat, dann erkennt man, dass sich das
Leid des Fleischessers auf den Veganer überträgt.
Es findet eine so genannte Leidübertragung statt.

Er hat sozusagen die Leiden des Fleischessens
mitzutragen.

Das Ego erschafft Leid und überträgt es auf die
Liebe.
Die Liebe will aber kein Leid und wehrt sich.

Das was ihr mir alle tagelang vorgeworfen habt,
den mangelnden Respekt, die Verachtung vor dem
Leben und der Liebe, den Selbsthass, dass seit ihr
alles selbst.

Ich bin derjenige, der sich selbst so liebt,dass
er kein Leid mehr haben will.

Und dass ist keine Sünde, sich selbst zu lieben.

Das Ego ist es, welches Leid erschafft.

Es ist an der Zeit, dass sich das Negative dem Positiven
anpasst, und nicht mehr umgekehrt.

Und obwohl ihr es seid, die mir Leid zufügt, so bin ich
es doch, der euch liebt.

So sehr, dass ich mich eurem Selbsthass stelle.
 
@Venus3
Du hast geschrieben das man den Lebenswillen der Pflanzen nicht respektieren muss weil sie "für uns da sind". Woher hast du diese Wiesheit? Und warum sind Tiere nicht für uns da?
Wenn Pflanzen da sind um sich fressen zu lassen warum produzieren viele von ihnen Abwehrmechanismen wie Gifte, Nesseln oder Bitterstoffe damit man sie nicht isst? Und warum musste der Mensch diese Stoffe erst mal herrauszüchten damit sie geniesbar waren. Früchte wie Tomaten, Äpfel, Wein, viele Getreidearten, etc. etc., mussten vom Menschen erst mal entsprechend gezüchtet werden damit sie geniesbar wurden.

Und ihm übrigen ist Leid eine Definitionssache für jeden einzelnen Menschen. Ich habe das gefühl das du so unendlcih viel Leid empfindest und das obwohl du veganer bist. Ich esse geringe Mengen Fleisch und scheine so viel weniger Leid zu empfinden als du.
Liegt das jetzt an meiner Sensibilisierung oder aber an meiner Geisteshaltung?
Ich glaube es liegt an einer Geisteshaltung.
 
Und obwohl ihr es seid, die mir Leid zufügt, so bin ich
es doch, der euch liebt.

So sehr, dass ich mich eurem Selbsthass stelle.

ja super, danke

merkst du nicht dass du einer illusion nachjagst. aufbauend auf doppelmoral, deren dreistigkeit nur noch durch deine intoleranz überflügelt wird.

aber ich habe heute etwas gelernt.

arguing.jpg
 
Und obwohl ihr es seid, die mir Leid zufügt, so bin ich
es doch, der euch liebt.

Du solltest aufhören zu leiden Venus3, denn das erzeugt eine negative niedere Schwingung oder Energie, wie du ja selbst sagst. Entschuldigung, dass ich dich jetzt so persönlich angreife, aber daran sieht man, dass das was du schreibst, unfug ist.

Darauf, wo du mir geantwortet hast, steht im Eingangspost gar nichts, dort beziehst du dich nur auf das abschlachten der Tiere, dem Tiertransport und dem Schlachthof.

Zitat von Venus3
Dies führte zu grossen Zuchtbetrieben an Meeresstränden, wo zuvor Mangrovenwälder standen. Die Mangrovenwälder haben eine wichtige ökologische Funktion: Sie dämpfen Flutwellen. Der ostasiatische Tsunami im Jahre 2004 brachte die enorme Verwüstung auch deshalb zustande, weil dort zuvor der Grossteil der Mangrovenschutzwälder für die Zuchtbetriebe gerodet wurde.Ein Beispiel: Ursprünglich gab es auf den Philippinen über 500000 Hektar Mangrovenwälder. Heute gibt es nur noch 36000 Hektar. Der Rest (rund 93%) wurde für den Weltmarkt in Krabbenzuchtbetriebe umgewandelt.
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Zitat:
Zitat von Venus3
In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40% des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen.
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Zitat:
Zitat von Venus3

Würden z.B. die Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen, so könnte man mit dem dadurch eingesparten Getreide rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod bewahren.
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Zitat:
Zitat von Venus3

Das Kardinalproblem bleibt die Entsorgung der unaufhörlich wachsenden Menge tierischer Exkremente und menschlicher Fäkalien.»
Die menschlichen Fäkalien werden heute zum Grossteil über Kläranlagen entsorgt, die tierischen Exkremente werden jedoch immer noch auf die Felder geschüttet bzw. gespritzt. Dies hat zur Folge, dass der Stickstoff (N) in Form von Ammoniak (NH3), der heute als hauptverantwortlich für das Waldsterben gilt, zu rund 85% durch die Emissionen der Tierhaltungen verursacht wird.19
Stickstoff, eigentlich ein unverzichtbares Nährmittel für Wiesen, Wälder und Wasserlebewesen, kann bei einem Übermass zur folgenschweren Überdüngung derselben führen. Dies wurde aber sehr spät bemerkt, da bei hoher Stickstoffzufuhr die Wälder anfangs schneller wachsen und erst wenn die Böden mit Stickstoff übersättigt sind, mit den ersten Schäden reagieren.
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Zitat:
Zitat von Venus3
In den USA ist die Umweltbelastung durch die Fäkalien aus den Tierfabriken 130-mal so hoch wie die Verunreinigungen durch die Menschen.
Ammoniak aus tierischen Fäkalien spielt nicht nur beim sauren Regen eine verhängnisvolle Rolle. Aus Ammoniak entstehen in der Atmosphäre auch sekundäre Aerosole, welche als Feinstaub (PM10) zur Gefährdung der menschlichen Gesundheit beitragen. Der Direktor des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Philippe Roche, rechnet mit jährlich 3700 Toten als Folge des Feinstaubes in der Schweiz. Die zusätzlichen Gesundheitskosten beziffert er auf rund 4,2 Milliarden Franken pro Jahr.21 Trotz ihrem grossen Beitrag zu diesem Problem wird die Tierhaltung im Kampf gegen den gefährlichen Feinstaub kaum je erwähnt. Wie schwer es gerade Politikern fällt, dieses Thema anzusprechen, zeigt die Reaktion des Schweizer Bundespräsidenten und Umweltministers Moritz Leuenberger an der Pressekonferenz zum Thema Feinstaub vom 2.2.2006. Auf den Beitrag der Landwirtschaft zur Feinstaubbelastung angesprochen, antwortete er nur: «Ein heikles Thema.»
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Zitat:
Zitat von Venus3

Zerstörung der Gewässer
Ammoniak hat jedoch nicht nur verheerende Auswirkungen auf den Wald und die Luft, sondern auch auf die Gewässer. Die Überdüngung bewirkt unter anderem ein unnatürlich starkes Wachstum der Algen, die dadurch dem Gewässer den Sauerstoff entziehen.
Die heutigen bodenunabhängigen Tierfabriken produzieren eine solche Menge an Jauche, dass dadurch das Grundwasser ernsthaft gefährdet wird.22 In der Schweiz müssen z.B. der Sempachersee und der Baldeggersee wegen Überdüngung bereits mit riesigen Sauerstoffgebläsen künstlich «beatmet» werden.
Über 50% der Wasserverschmutzung in Europa sind auf die Massentierhaltung zurückzuführen. Das Nitrat aus der Landwirtschaft ist heute schon so weit ins Grundwasser vorgedrungen, dass deshalb bereits einige Mineralwassermarken nicht mehr Trinkwasserrichtwerte erfüllen.24 In den USA ist der Anteil der Landwirtschaft an der Wasserverschmutzung grösser als der aller Städte und Industrien zusammen!
.



Zitat:
Zitat von Venus3

Ein direkter Vergleich macht den Einfluss des Fleischkonsums noch deutlicher:
Bei einer ausreichenden Ernährung mit 80% pflanzlicher Nahrung und 20% Fleischanteil (in den Industrienationen macht der tierische Anteil heute sogar 30–35% aus)9 beträgt der Wasserverbrauch pro Jahr 1300 m3, bei einer rein vegetarischen Ernährung nur rund die Hälfte.10
Durch den steigenden Konsum an tierischen Produkten wird weltweit immer mehr Wasser in der Landwirtschaft benötigt. In Indien muss in manchen Regionen das Wasser bereits aus über 1000 Meter Tiefe heraufgepumpt werden. Noch vor einer Generation reichten den Bauern handgegrabene Brunnen für ihre Bewässerungen. Heute sind bereits 95% der kleinen Pumpstellen ausgetrocknet.11 Auch in anderen asiatischen Ländern sieht die Entwicklung ähnlich aus.
.



Zitat:
Zitat von Venus3

Übersäuerung des Bodens
Seit 1970 wurden über 20 Mio. Hektar der feuchten Tropenwälder in Rinderweiden umgewandelt.
.



Zitat:
Zitat von Venus3

Treibhauseffekt
Für den Treibhauseffekt wurden bisher fast ausschliesslich der Verkehr und die Industrie verantwortlich gemacht. Auch hier vernachlässigte man lange fast gänzlich den Einfluss der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Der Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Ernst U. v. Weizsäcker, dazu: «Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen. […] Und die Verwandlung von Savannen in Wüsten, die Erosion in Berggebieten, der übermässige Wasserbedarf der Rinder, der gigantische Energiebedarf der Mastviehhaltung sind einige weitere Gründe dafür, dass wir mit jedem Pfund Rindfleisch der Umwelt schwer zusetzen.»27
Der Treibhauseffekt wird unter anderem durch die drei Gase Methan, Kohlendioxid und Stickstoffoxide verursacht. Alle drei entstehen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in grossen Mengen. Allein die weltweit gehaltenen 1,3 Milliarden Rinder (bzw. die Konsumenten ihrer Körper) sind für 12% der weltweiten Methangasemission verantwortlich.
Bei der Viehzucht entstehen jährlich insgesamt 115 Millionen Tonnen (= 115`000`000`000 kg) Methangas. Noch gravierender ist dies, wenn man bedenkt, dass ein Methanmolekül 25-mal mehr zum Treibhauseffekt beiträgt als ein Kohlendioxidmolekül..




Zitat:
Zitat von Venus3
Durch die tierischen Fäkalien der mit Antibiotika behandelten Tiere gelangten diese Arzneimittel auf die Felder und verbreiteten sich somit im Ökosystem. Obwohl die gemessenen Werte unterhalb der Toleranzgrenze für menschliche Nahrung lagen, führt eine ständige Aufnahme von kleinen Mengen an Antibiotika dazu, dass diejenigen Bakterien, die man damit abtöten möchte, dagegen Resistenzen bilden können. Die entsprechenden Antibiotika verlieren dadurch mit der Zeit ihre Wirkung. Deshalb müssen immer stärkere Medikamente entwickelt werden, die immer mehr in das ökologische Gleichgewicht eingreifen.
Alle Medikamente und Hormone (z.B. in den USA weit verbreitet, um die Milch- und
Fleischleistung zu steigern), welche den Tieren verabreicht werden, landen früher
oder später über Fleisch, Milch, Eier und Fäkalien wieder in der Umwelt.
Die Langzeitfolgen davon, sind bis heute kaum absehbar.

Hier steht rein überhaupt gar nichts, worauf du dich im Eingangspost bezogen hast. Du ziehst einfach neue Dinge aus deinem Arm heraus. Worüber es in diesen Beiträgen wiederum geht, ist nicht das schlachten der Tiere, sondern es geht um die Haltung der Tiere.
 
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dura schrieb:
ja super, danke
merkst du nicht dass du einer illusion nachjagst. aufbauend auf doppelmoral, deren dreistigkeit nur noch durch deine intoleranz überflügelt wird.
Damit bist du wohl der nächste Kanditat auf der *Ignoranzliste*
Wie viele kann man da eigentlich eintragen ?? - Gibt es da ein Limit ??
 
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