Der spirituelle Aufstieg in eine neue Dimension durch vegane Ernährung

  • Ersteller Ersteller Venus3
  • Erstellt am Erstellt am
Chrisael schrieb:
Also bei Eiern kann man ganz schnell auf Batteriehaltung verzichten. Es gibt doch so viele Freilandeier. Und den wesentlich höheren Preis zahle ich gerne. Außerdem schmecken die meisten Batterieeier sowie ein wenig nach Fisch. Kein wunder wenn man ihnen Fischmehl zum futtern gibt.

Und überhaupt kaufe ich nru ncoh Tierprodukte die nicht aus Mast- oder Massenhaltung kommen. Kostet zwar eine Menge Geld aber meine Devise war sowieso schon immer: Beim Essen sollte man als letztes sparen.
UNd einen geschmacklichen Unterschied macht es sowieso.
Das mag ja bei deinem Frühstücksei noch funktionieren. Dann denk mal drüber nach, wo überall Ei drin ist, oder glaubst du allen Ernstes, die wären von glücklichen Hühnern gelegt worden?

Zu deinem anderen Beispiel, ich arbeite für eine caritative Einrichtung, die auch eine Suppenküche mit Lebensmittelausgabe beinhaltet. Wir finanzieren uns rein von Spenden.
Die Leute sind froh, über diese Lebensmittel. Dabei spielt das Ei von einem glücklichen Huhn keinerlei Rolle mehr.
 
Werbung:
Palo schrieb:
Muss leider nochmal kurz off-topic gehen.




Du übersiehst dabei etwas Venus.

Haustiere können einem sehr viel geben, sind Freunde, Helfer, manchmal auch Partnerersatz (oftmals bei alten Menschen) und können auch wieder Freude ins Leben bringen.
Hunde zwingen dich mit ihnen vor die Tür zu gehen, wo man vielleicht auf der anderen Seite faul und träge daheim bliebe, gerade bei Sauwetter.
Und vieles weitere mehr, dass jetzt aber viel zu weit ab vom eigentlichen Thema gehen würde.


Ich weiß Palo, gerade bei älteren Menschen habe ich Verständnis.

Vielleicht in unserer unmenschlichen Zeit, auch eine vorübergehende

Lösung.


Palo schrieb:
Dass Tiere gequält und ausgenutzt werden, steht ja völlig außer Frage. Wer dies verneint, der müsste was am Glöckchen haben.
Und das Elend in Mastbetrieben ist auch völlig unbestritten. Ich durfte mich davon überzeugen, als ich mal im Hühner KZ ne zeitlang gearbeitet habe, weil ich das Geld zum Leben brauchte.
Es war dunkel, stickig, laut, dreckig, und hat bestialisch gestunken. Ich habe Handschuhe bekommen, um die toten Hühner aus den Käfigen herauszufischen, damit die noch lebenden Artgenossen nicht die ganze Zeit auf den Leichen ihrer Zellengenossen stehen müssen.
Von den Milben, Mäusen und auch Ratten, die in einem solchen Stall auf dem Futter herumlaufen, oder den Hühnern, die sich irgendwie befreien konnten und nun ihr armseliges Leben unten in der Grube auf den Fäkalien ihrer Artgenossen und teilweise auch deren Kadaver fristen, möchte ich dabei gar nicht näher drauf eingehen. Das mal miterlebt zu haben, bleibt einem unvergessen im Gedächtnis.
Dennoch esse ich auch heute noch Eier.
Und um ehrlich zu sein, ich sehe auch keinen Grund darin, auf solche Lebensmittel vollkommen zu verzichten.

Schau dir die Bandbreite an Lebensmitteln an, worin alleine Eier oder auch Anteile davon enthalten sind. Um den Markt ausreichend damit zu bestücken, wird es wohl kaum andere Möglichkeiten außer Massentierhaltung geben können, denn es geht um wesentlich mehr, als nur das geliebte Frühstücksei, um mal bei dem Beispiel der Hühner zu bleiben. Das lässt sich auch beliebig auf anderes Mastvieh übertragen.
Die Frage ist dabei allerdings, müssen Tiere derart gehalten werden, oder gibt es nicht Alternativen, auf die man zum Wohle des Tieres zurückgreifen könnte. Das fände ich persönlich einen wesentlich sinnigeren Weg, als die strikte Verneinung von tierischen Produkten, denen man sich letztlich nunmal nicht gänzlich entziehen kann.

Dein Gedankengang, liebe Venus, mag dich ehren und im Ansatz auch völlig richtig sein.
Dennoch hilft es nichts mit Gewehren auf Spatzen zu schießen oder wild um sich zu schlagen. Es kommt auch immer darauf an, wie man eine Botschaft vermittelt um Gehör und Aufmerksamkeit zu erhalten, im Sinne von einem bewussteren Umgang mit unseren Lebensmitteln und der Herstellung und Verarbeitung selbiger.


Weißt du Palo, es ist möglich, vegan zu leben.

Und weißt du, woher ich dass weiß?

Von mir selbst.
 
Chrisael schrieb:
Also bei Eiern kann man ganz schnell auf Batteriehaltung verzichten.
Ich wüsste nicht warum.

Chrisael schrieb:
Es gibt doch so viele Freilandeier. Und den wesentlich höheren Preis zahle ich gerne.
Ich zahle für gleiche oder sogar schlechtere Qualität nicht mehr Geld.

Sorry, das finde ich nur doof.

Chrisael schrieb:
Und überhaupt kaufe ich nru ncoh Tierprodukte die nicht aus Mast- oder Massenhaltung kommen. Kostet zwar eine Menge Geld aber meine Devise war sowieso schon immer: Beim Essen sollte man als letztes sparen.
Man sollte nicht an der falschen Stelle sparen, das ist richtig.

Z.B. bei Lederschuhen. :D

Dass Bioprodukte besser seien, als konventionelle, dafür hab ich bisher
keinerlei Evidenz gefunden. Alle Studien sprechen dagegen.

Also kauf ich das Zeug auch nicht.

Warum sollte ich?

Gruss
LB
 
Palo schrieb:
Die Frage ist dabei allerdings, müssen Tiere derart gehalten werden, oder gibt es nicht Alternativen, auf die man zum Wohle des Tieres zurückgreifen könnte. Das fände ich persönlich einen wesentlich sinnigeren Weg, als die strikte Verneinung von tierischen Produkten, denen man sich letztlich nunmal nicht gänzlich entziehen kann.

Würden alle in ihrem Fleischkonsum wenigstens etwas zurücktreten, würde die Fleischindustrie weniger zu tun haben. Vielleicht würden einige Schlachthäuser früher oder später geschlossen werden, vielleicht wäre es möglich, dafür mehr Tiere auf Weiden zu halten. Insgesamt würde sich alles etwas ausgleichen. Die Tierhaltung wäre besser, der Anbau von Gemüse (da weniger Weideflächen für die Tiere verschwendet werden würden) oder Feldern könnte gesteigert werden (wovon dann evtl. auch die dritte Welt Länder profitieren) usw. Gründe wurden hier ja schon genügend genannt. Doch irgendwie/irgendwo muß man anfangen. Und das schafft am besten zunächst bei sich selbst. Ich denke mal, wenn jeder nur noch einmal die Woche, oder zweimal... Fleisch essen würde, dann sähe es schon ein wenig anders aus.
 
Palo schrieb:
Schau dir die Bandbreite an Lebensmitteln an, worin alleine Eier oder auch Anteile davon enthalten sind. Um den Markt ausreichend damit zu bestücken, wird es wohl kaum andere Möglichkeiten außer Massentierhaltung geben können, denn es geht um wesentlich mehr, als nur das geliebte Frühstücksei, um mal bei dem Beispiel der Hühner zu bleiben. Das lässt sich auch beliebig auf anderes Mastvieh übertragen.
Die Frage ist dabei allerdings, müssen Tiere derart gehalten werden, oder gibt es nicht Alternativen, auf die man zum Wohle des Tieres zurückgreifen könnte. Das fände ich persönlich einen wesentlich sinnigeren Weg, als die strikte Verneinung von tierischen Produkten, denen man sich letztlich nunmal nicht gänzlich entziehen kann.


Ich muss noch was hinzufügen Palo.

Je bewusster ich werde, je mehr erkenne ich auch den Sinn hinter den

10 Geboten.


Wir sind hier, um diese 10 Gebote zu erlernen und zu begreifen.

Je höher das Bewusstsein, je mehr wird man sie auch umsetzen.

Wir sind Kinder die sich entwickeln.

Wenn ich zum Beispiel das Gebot "Du sollst nicht stehlen", noch nicht voll

bewusst erkenne, dann meine ich damit, von einem anderen Menschen etwas

wegnehmen.

Je bewusster ich aber werde, je mehr erkenne ich, dass es nicht nur alleine

den Menschen betrifft.

Deshalb ist mein Grundsatz:

***Es ist das heilige Recht eines jeden Lebewesens,
zu leben und sich zu vermehren.
Alles was es von sich aus produziert,
gilt ausschließlich für den eigenen Fortbestand.
Kein Mensch hat das Recht,
dieses vom Lebewesen für sich selbst Produzierte,
zu stehlen.***


Somit verstoße ich gegen diese zwei Gebote nicht mehr:

1. Du sollst nicht töten

2. Du sollst nicht stehlen
 
@LeBaron

Also nicht nur ich sage das zum Beispiel Tonis Freilandeier besser schmecken. Wie schon erwähnt fischeln Batterieeier des öfteren.

Und sowohl Fleisch als auch Gemüse bei meinen Bioladen schmecken um Welten besser als das aus dem Supermarkt. Im Supermarkt gibts zum Beispiel nur die geschmackslosen Einheitstomaten aber in meinen bioladen gibst es ein halbes dutzend Sorten von tomaten mit gewaltigen Aroma. Aber bitte wenn dir die geschmackslosen Einheitstomaten besser schmecken.
Es ist mir gleich ob du das glaubst aber es ist so. Und schon alleine um der Tiere willen zahlt es sich aus dort zu kaufen.

Du scheinst mir irgendwie das gleiche wie Venus3 zu sein, nur in blassblau. Also auch nicht wirklich besser.
Heist es inicht in der Spiritualität das man den Weg der Mitte gehen soll? Naja wenns um Essen und Geld geht wollen das wohl viele nicht machen.

@Palo
Ich kaufe fast ausschliesslich Rohprodukte. So kanns mir erst gar nicht passieren Produkte zu kaufen wo vielleicht Milch oder Eier von Massenhaltungstieren drinnen ist.

Klar freuen sich Obdachlose über jedes Essen. Würden wir aber erst gar nicht solche Massenhaltung haben müssten sie auch nicht solche Lebensmittel essen.
 
Alana Morgenwind schrieb:
LB, keine Reaktion ist auch eine Reaktion! Lügner!
Tut mir leid. Du bist jetzt auf meiner Ignorelist.

Brauchst dich nicht mehr so anzustrengen mit mir.

Ist mir ja schon peinlich, wie du immer wieder auf
mich zu sprechen kommst.

Nee, das kann ich mir nicht mehr ansehen.

---LB---
 
Werbung:
Hallo

*Bio*.... nicht immer ist Bio drin, wo Bio drauf steht. Traurige Tatsache. Das kann nur der Ab Hof-Verkauf garantieren. Längst nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen täglichen Bedarf an Lebensmitteln frisch vom Bauernhof zu holen.

Würden alle in ihrem Fleischkonsum wenigstens etwas zurücktreten, würde die Fleischindustrie weniger zu tun haben. Vielleicht würden einige Schlachthäuser früher oder später geschlossen werden, vielleicht wäre es möglich, dafür mehr Tiere auf Weiden zu halten. Insgesamt würde sich alles etwas ausgleichen.

Das glaube ich nicht. Ich vermute viel eher, dass dann der Überschuss an Fleisch auf der Müllhalde landet. Südländische Bauern werden dafür subventioniert, dass sie einen Grossteil der Orangen als Abfallwirtschaft produzieren, um mit dem verbleibenden Rest an Ware die Preise entsprechend hoch zu treiben. Es ist für mich schwer bis gar nicht vorstellbar, dass es in der Fleischindustrie anders ("besser") funktioniert.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Agrarwirtschaft - egal ob Tier oder Pflanze, USA oder Europa - ein Fass ohne Boden ist - verursacht durch eine "Handvoll" Leute, die vor lauter Gier nicht wissen, wie sie ihren Hals voll genug kriegen.

Grüsschen

Lichtbrücke
 
Zurück
Oben