Ich frage mich warum eine Frau sich diese Lebensformen aussucht, wenn sie sich damit überfordert fühlt?
Wie kommst Du auf "fühlen"? Wenn Haushalt und Kinder alleine an einer Person hängen bleiben, tritt automatisch eine Überforderung ein.
Es geht darum, dass Elternschaft den Mann nicht ausschließt, der bitte seinen Teil an der Arbeit übernehmen soll.
Aber das beginnt ja schon in dem Moment, wo Mann und Frau zusammenziehen, dass sich zeigt, ob er bereit ist, seinen Anteil an Hausarbeit usw. zu übernehmen oder nicht. Wenn es da schon nicht klappt, und vergiss nicht, heutzutage arbeiten regelmäßig Mann und Frau in Vollzeit, wie soll es denn später mit Kindern funktionieren?
Ich finde, viele Männer müssen schlicht noch immer umdenken, also die, die es bislang noch nicht getan haben. Sie haben einen Job, gehen 9 Stunden ins Büro (die meisten Jobs sind heute nämlich nicht im Bergbau *g). Das tut die Frau auch. Solange sie Single sind, machen beide ihren eigenen Haushalt zu 100%.
Es ist nur logisch, wenn man dann zusammenzieht, dass sich dieser Aufwand höchstens reduzieren darf, und sich nicht für eine Person, meist für die Frau, erhöhen.
Argumente wie "Frauen haben kleinere Hände, es liegt ihnen im Blut besser den Haushalt zu organisieren" usw. sind allesamt faule Ausreden. Mit "weiblich" zu argumentieren ebenfalls.
Und ein Kleinkind braucht rundumVersorgung, jepp, die ersten Monate,
übertreibt eine Mutter das nicht, dann schläft ein Kleinkind ab dem 6. Monat durch.
Das nennt sich Erziehung.
Nein. Ich kenne ganz genau ein Wunderkind, das so pflegeleicht war, wie es hier beschrieben wird. Na ja. Theorie und Praxis eben.