Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Frauen vereinsamen in unserer Gesellschaft tatsächlich nicht annähernd in dem Ausmaß wie Männer.

Männer vereinsamen heute genauswenig. Denn die alten Muster sind sehr schnell verschwunden, und niemand sitzt heute mehr zu Hause.

Und inzwischen verarmen wir materiell auch nicht mehr in dem Ausmaß wie früher, weil wir unser Leben selbst in die Frauenhand nehmen, uns unabhängig von einem männlichen Versorger und Beschützer gemacht haben und unser eigenes Ding durchziehen.

Das ist die Frage. Das ist eher eine Funktion der derzeit noch guten Wirtschaftslage, wobei selbst das ostdeutsche Hartz 4 Empfängerinnen wahrscheinlich als zynisch empfinden würden. Aber mit steigender Arbeitslosigkeit und Rationalisierung werden primär die Frauen abgebaut werden. Wir haben's heute schon beim Bankpersonal und in den Grossunternehmen, es werden bald die Supermärkte mit Rationalisierungen folgen, und der Beamtenstadel wird auch nicht mehr lange so existieren können, wie er heute ist. Dazu werden weitere Ressourcen auf den Arbeitsmarkt kommen, die wir heute schon nicht beschäftigen können.
 
Ja, Du sagst es richtig ... alle Aufwände die geschehen MÜSSEN. Nicht jedoch Aufwände, die dadurch entstehen, dass ein Partner etwas unbedingt will, ohne dass der Partner dazu zustimmt. Sondern implizit angenommen wird, dass der Partner in Sippenhaftung genommen wird, wenn nur SIE etwas will.
Ja, ich weiß. Das "Ich brauche das nicht"-Faulheits-Argument, um sich im Leben bequem einzurichten und in der Hoffnung, die Partnerin ist so blöde und übernimmt die Arbeit für einen, weil es dann ja doch schön ist, ist der Haushalt top und das Essen lecker und gesund und die Kinder zufrieden und gut in der Schule.

Aber das kannst Du ja vorher besprechen, wenn Du nicht feige bist, zu sagen, Du willst vernachlässigte und schlecht ernährte Wurstsemmel-Kinder und die Frau soll bitte eine Doppelbelastung auf sich nehmen und dann noch eine Frau findest, die sich darauf einlassen möchte: schön für dich.

Für Männer wie dich wird es allerdings immer schwieriger, denn selbst im BDSM Bereich muss ein dominanter Mann einiges mehr zu bieten haben als nur eine faule Socke mit Ansprüchen zu sein. :D

Und ich habe mit dem Beispiel argumentiert, dass die Annahme von Any eben nicht stimmt, dass ein Kind 24 Stunden Aufsicht braucht
Du kannst ein Kind nicht einfach alleine und sich selbst überlassen. Es muss tatsächlich immer jemand als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Und das bedeutet, man kann eben nicht lustig machen, wozu man Lust hat. Wenn das nämlich so entspannt wäre, wie Du es versuchst darzustellen, müsstest Du dich geradezu darum prügeln Hausmann zu sein. :ROFLMAO:
 
Männer vereinsamen heute genauswenig.
http://www.sueddeutsche.de/leben/maennliche-singles-traurige-isolierte-einsame-gestalten-1.1449349
"Single-Frauen zwischen 30 und 50 haben gut ausgebildete soziale Netzwerke und sind in eine große Bandbreite von Aktivitäten eingebunden. Alleinstehende Männer hingegen erscheinen als traurige, isolierte, einsame Gestalten. Die harte Wahrheit ist, dass das Alleinleben gut für Frauen ist, aber schlecht für Männer."
 
Ja, ich weiß. Das "Ich brauche das nicht"-Faulheits-Argument, um sich im Leben bequem einzurichten und in der Hoffnung, die Partnerin ist so blöde und übernimmt die Arbeit für einen, weil es dann ja doch schön ist, ist der Haushalt top und das Essen lecker und gesund und die Kinder zufrieden und gut in der Schule.

Aber das kannst Du ja vorher besprechen, wenn Du nicht feige bist, zu sagen, Du willst vernachlässigte und schlecht ernährte Wurstsemmel-Kinder und die Frau soll bitte eine Doppelbelastung auf sich nehmen und dann noch eine Frau findest, die sich darauf einlassen möchte: schön für dich.

Das sind Auflüchte. Du weisst sicher genau, dass die Kids heute zu einem Grossteil Mikrowelle kochen ... weil ihnen ihre Mütter nichts beigebracht haben. Ein Durchschnitt von 1 1/2 Stunden Kochen pro Tag ist daher weit ausreichend.

Für Männer wie dich wird es allerdings immer schwieriger, denn selbst im BDSM Bereich muss ein dominanter Mann einiges mehr zu bieten haben als nur eine faule Socke mit Ansprüchen zu sein. :D

Tja, dann sollten sich solche Männer vom BDSM-Bereich fernhalten.

Du kannst ein Kind nicht einfach alleine und sich selbst überlassen. Es muss tatsächlich immer jemand als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Und das bedeutet, man kann eben nicht lustig machen, wozu man Lust hat. Wenn das nämlich so entspannt wäre, wie Du es versuchst darzustellen, müsstest Du dich geradezu darum prügeln Hausmann zu sein. :ROFLMAO:

Es hätte mich nicht gestört. Niemand wird sein Kind sich selber überlassen. Und nein, es muss nicht 24 Stunden ein Ansprechparter zur Verfügung stehen, sondern es reicht einfach da zu sein. Und das lässt sich in unterschiedlicher Weise bewerkstelligen. Sowohl als Hausfrau, als auch wenn sie Teilzeit berufstätig ist (d'rum machen das die Frauen ja so). Das hindert aber weder an eigenen Tätigkeiten, noch daran etwas zu unternehmen, das halt dann Kinderkompatibel ist. Die einzige Einschränkung, die es mit einem Kind gibt. Und wenn einem diese Einschränkung für mindestens 15 Jahre zu viel ist, dann sollte man sich kein Kind anschaffen. Aber auch keinen Hund, denn der möchte auch Pflege haben.
Besonders auch mit dem Hintergrund, dass man dann vielleicht die ganze "fürchterliche" Arbeit ja ggf. auch mal alleine machen muss.
 
weil ihnen ihre Mütter nichts beigebracht haben.
Generation Wurstsemmel-Papa: zehn Minuten Kochzeit reichen aus. :ROFLMAO:

Und wenn einem diese Einschränkung für mindestens 15 Jahre zu viel ist, dann sollte man sich kein Kind anschaffen.
Ja, das gilt ja dann vor allem für den Mann, wenn er nur für seinen eh vorhandenen 8-Stunden-Arbeitstag verpflichtet sein will. Dann sollte er lieber Single und kinderlos bleiben.

Da bin ich ganz bei dir. (y)

Mir ist seit dem faulen Sack damals kein Mann mehr ins Hausgekommen, der meinte, es reicht, wenn ich den gemeinsamen Haushalt alleine mache. Und wer da schon rummeckert, er hat keine Lust den gemeinsamen Haushalt zu machen, da kann sich jede Frau selbst denken, wie gut der als Vater und Familienmensch taugt: nämlich gar nicht. Dann weiß sie, sie steht vor den ganzen Pflichten alleine da.

Dann lieber alleinerziehend, dann hat Frau eine Belastung weniger an der Backe. :D

So sagt ja auch der Soziologe in dem von mir verlinkten Artikel: alleine geht es der Frau besser.
 
Na ja, als gute Mutter wirst Du es wohl doch auch ein bisschen schlafen lassen :sneaky:.
Und auf das Kind aufpassen wenn es sich still beschäftigt ist ja keine Arbeit, sondern Du kannst andere Sachen nebenbei machen und deinen Interessen nachgehen.
Nach dem Abendessen beschäftigt es sich sowieso meistens still, oder wird gemeinsam bespaßt oder lernt mit einem Elternteil. Und große Kinder brauchen i.d.R. weitaus weniger Aufwand als die 2 Stunden.

Aber wenn Du was anderes meinst, kannst Du ja konkret was dazu sagen.


Also meine zwei haben bereits mit 2 Jahren z.B. keinen Mittagsschlaf mehr gemacht. Und keiner von beiden hat die ersten 3 Jahre nachts durchgeschlafen. Es waren sehr unruhige Nächte und dementsprechend ging man müde in den Tag.

Still beschäftigen? Klar, wenn man anschließend das Chaos beseitigen möchte, was sie angerichtet haben... Denn je nach Alter kommt da noch nicht sehr viel sinnvolles - in den Augen Erwachsener - heraus. Zumal keins von beiden Lust hatte, alleine zu bleiben. Die waren also immer dort, wo ich war. Also Kind vor einen Holzturm setzen und glauben, den baut es nun 100 mal auf und läßt ihn wieder einstürzen - ich bezweifel, daß es solche Kinder gibt. Eher war es so: Bausteine, Turm? Toll, probiere ich mal. Einmal aufgebaut, umgeworfen, noch mal aufgebaut, umgeworfen, dann fragenden Blick: äh, toll, Prinzip verstanden. Aber jetzt das nächste bitte.
(auch war eh alles spannender, als das Spielzeug. Und einen Stuhl irgendwohin schieben, weil man dann an Dinge kommt, die man ohne Stuhl nicht erreicht - na, das hatten sie auch schnell begriffen.)

Sachen nebenbei machen? Interessen nachgehen? Schon mal versucht, bei einer Sache zu bleiben, wenn alle 5 Minuten das Kind kommt, weil die Windel voll ist, es Durst hat, sich den Kopf anhaut, sich langweilt, heulend ankommt weil Schwester/Bruder gehauen hat - und tausende weiterer Gründe? Das ist z.B. eine Sache, die mich persönlich sehr schlaucht. Sich eben nicht auf eine Sache konzentrieren zu können, ohne regelmäßig unterbrochen zu werden. (Klar, kann einem wohl auch im Büro passieren). Klar, Haushalt geht auf diese Weise nebenbei. Aber wenn es anspruchsvoller wird, ist es schwierig. Machbar, sicher, irgendwie. Aber nicht so entspannt, wie Du es darstellst.

Dazu kommt der Lärmpegel beim spielen, reden. Das Kinder keine Lust haben, ewig zu Hause rumzusitzen. D.h. irgendwann drehen sie dann auf, und dann wird es erst recht lustig. Also ich war meist ca. 2 - 3 Stunden täglich draußen, damit sie sich entsprechend auspowern konnten (was sie meistens aber dennoch nicht waren, trotz rumgerenne und toben auf dem Spielplatz). Und schätze, es wird ab Frühling wieder ähnlich werden. Da habe ich dann zwar meine Bücher dabei, aber naja. Haushalt und co erledigen sich in dieser Zeit nicht von alleine.

Und wenn man an der einen Ecke beginnt aufzuräumen, sorgen die Kids an der anderen Ecke dafür, daß einem die Arbeit garantiert nicht aus geht. ;) Das ist nicht vergleichbar mit einem Haushalt ohne Kinder!!

Klingt jetzt vielleicht ein wenig negativ. Aber wenn ich höre: ach, mit zwei, drei Stunden am Tag ist doch alles gewuppt und wenn die Kinder brav spielen kann man seinen eigenen Kram machen... Entspricht das nicht wirklich der Realität. Natürlich, alles ist zu schaffen, wäre ja auch schlimm wenn nicht. Aber mit 2 Stunden tgl. ist kein Kind erzogen, ernährt, gekleidet usw.


( ich würde meine Kinder dennoch nicht mehr hergeben und bin froh, daß sie da sind. Sie sind das beste, was mir je passiert ist. )

(und sorry, wahrscheinlich wurde das hier schon durchgekaut. Habe das Thema erst jetzt entdeckt und bin noch lange nicht beim Ende angekommen. - Vermutlich ist das Thema dann wieder gesperrt, wenn ich es je bis dahin schaffe.)
 
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Auch Du bist so eine gute Mutter, die ihr Kind nicht schlafen lässt? :LOL:

Bei einem Kleinkind vergehen mal mindestens 10 Stunden mit Schlaf.

Oder auch nicht. Nicht alle schlafen durch.
Spätestens wenn sie krank sind, werden die Nächte zu Tagen.

Die restliche Zeit verbringt es im Gitterbett

Da klettern sie schneller raus, als Du denkst. Da wollen sie schneller nicht mehr rein, als Dir lieb ist.


, im Wagerl oder Tasche, an einem festen Ort.

Es soll Babys geben, die sich weigern, dort abgelegt zu werden. Das Pech hatte ich zum Glück nicht, aber diese Zeit betrifft maximal das erste Lebensjahr. Dann ist nichts mehr mit "irgendwo abstellen".


Auch wenn es krabbeln kann, kann ich daneben anderen Tätigkeiten nachgehen (wo wir wieder bei den Naturvölkern wären, die allen Tätigkeiten mit dem Kind umgebunden nachgehen).

Ja, stimmt.

Grössere Kinder können sich selber beschäftigen,

Wie lange beschäftigt sich denn ein Kind mit sich selbst in welchem Alter? So lange sind die Zeiten nicht. Das Kind möchte auch gefordert werden, mit anderen spielen, mit den Eltern und nicht ewig mit sich alleine sein. Das schaffen oft ja nicht mal Erwachsene. Aber es stimmt schon, je älter die Kinder werden, um so länger die Zeiträume.


haben Aufgaben, müssen lernen, basteln. je älter das Kind wird, desto weniger Aufwand produziert es. Also sind im Durchschnitt 2 Stunden sehr gut gerechnet.

????



Warum sollte ein Mann, der schon 140% der Leistung übernimmt, noch "ein Stündchen" (auch wenn es tatsächlich nicht mehr ist) übernehmen? Auch wenn das grundsätzlich kein Problem ist. Damit es sich die Frau gut gehen lassen kann?

140% ?

Damit es der Frau gut geht? Dazu sage ich mal nichts.

Die Kinder haben ja wohl auch ein Recht auf ihren Vater. Das er Zeit mit ihnen verbringt, mit ihnen redet, sich mit ihnen beschäftigt. Sie ins Bett bringt, ihnen auch mal etwas vor liest. Das sollte ein Grundbedürfnis eines Vaters sein! Er sollte es wollen, sich danach sehnen. Es sind verdammt noch mal seine Kinder. Es geht um eine gesunde Beziehung zwischen Vater und Kindern. Dem Kind ist nicht damit geholfen, finanziell vom Vater versorgt zu werden, und ihn sonst kaum zu Gesicht zu bekommen. Was ist denn das für eine Beziehung?
 
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