Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Warum schaffen es dann manche Frauen, und das sogar sehr gut? Die müssen nicht kämpfen, sondern sind einfach sie selber ... und erreichen dabei höhere Positionen. Sie müssen nicht so tun, als wären sie genauso gut wie Männer, sie treten in kein Konkurrenzverhältnis. Und trotzem setzen sie sich auch in männlichen Domänen durch.
Aber das was sie auszeichnet ist, dass sie ihre Weiblichkeit absolut positiv einsetzen, ihre Kreativität, ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre ausgeleichenden Eigenschaften. Und dabei aber völlig klar Entscheidungen treffen können, diese logisch argumentieren können und auch durchsetzen können.


Manche schaffen es und andere eben nicht. Das hat aber meiner Meinung nichts mit Weiblichkeit zu tun.
Es schaffen ja auch nicht alle Männer sich im Berufsleben durchzusetzen. Haben die, die es nicht schaffen nun ihre Männlichkeit nicht einbringen können oder falsch eingebracht?

Manche schaffen es halt locker mit Schmäh und mit Eloquenz und manche halt nur mit den Ellbogen oder Intrigen. Aber gleichermaßen Männer und Frauen.

Aber das hatten wir schon mal ....

:rolleyes:
Zippe
 
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Typisch für beide Geschlechter ist, daß sie sich gegenseitig bekriegen und jeder sein Ego verteidigt mit den Errungenschaften einer evolutionsbedingten Affenart. Zickige Emanzen gegen brusttrommelnde Intelektuelle.

Das ist nicht typisch ... denn die meisten Menschen arbeiten einfach arbeitsteilig zusammen. Aber die Emanzipation hat sich halt - neben ihren politischen und wirtschaftlichen Hintergründen - auch sehr zu einer Neid- und Egoblase entwickelt.
 
Natürlich. Fortschritt kann es nur mit Aggressivität geben
Fortschritt gibt es durch Kreativität, Intelligenz und Kooperation.

Was Du meinst ist technischer Fortschritt. Der ist natürlich sehr oft sehr zerstörerisch. Und von wem geht der aus? Wer hat das ganze Kriegsspielzeug erfunden? Männer.

Die erste Computersprache hat übrigens eine Frau erfunden. :D

Und die erste Idee, ohne die es Handys heute nicht geben würde, hat auch eine Frau auf den Weg gebracht. Gut, der Mann, der sich hat inspirieren lassen, befasste sich zunächst mit der Steuerung von Torpedos über Funk, aber herrje, Frauen durften damals ja noch nicht frei studieren und so weiter. :rolleyes:

Und guck mal, in welchen Bereichen Frauen Nobelpreise bekamen: Frieden, Medizin, ethische Grundsätze aufstellen usw.
http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/nobel.html

p.s. genau deshalb ist es ungemein wichtig, dass Frauen überall und auch in Männerdomänen und Forschung kräftig mitmischen.
 
Ich kann nicht kreischen, konnte ich schon als Kind nicht. Es gibt Männer, die können höher und durchdringender kreischen als ich. Aber ich habe auch ein lautes Stimmorgan, wenn ich das denn möchte. Ich spreche tendenziell leise, habe ich mir mittlerweile angewöhnt. Aber wenn es sein muss, dann werde ich laut und baue auf den Überraschungseffekt. Dank Stimmbildung ändert sich die Tonhöhe nicht oder nur kaum. Dann gucken die Leutz auch ganz schön blöd aus der Wäsche.


Sehe ich auch so. Es ist das Übernehmen männlicher Attitüden (oder besser gesagt: was gesellschaftlich dafür gehalten wird), um mitreden zu können/dürfen. Es ist Anpassung und keine authentisches Sein. Wenn die Gedankengänge dahin gehen, wie man sich präsentieren muss, um anerkannt und als gleichwertig eingestuft werden, ist man bereits fremdbestimmt. Anpassung um jeden Preis, nur der Macht willen kann nicht die Antwort sein.

Akzeptanz der Individualität in all seinen Facetten und das Entkoppeln der angeborenen Talente und Fähigkeiten/Wahl des Lebensmodells von Bewertungen in Form z.B. unterschiedlicher Bezahlung. Das wäre wahre Gleichberechtigung; nicht auf Basis der erzwungenen Gleichmacherei, die dem ständigen Ver-Gleich und Bewertung noch Vorschub leistet.


Ich kann ziemich hoch kreischen.
Und Kate Bush imitieren :D

Dieses Anpassen ist aber nicht immer nur ein Aufgeben seines authentischen Seins.
Es ist kluge Taktik und dann und wann von Nöten, wenn man seine Ziele erreichen will und sich Gehör verschaffen will.

Bei so mancher Besprechung oder Konferenz geht das nicht anders, man muss sich "gleich machen" um das Durchzusetzen was man haben möchte. Dann kann man da raus gehen, lächeln und wieder ganz man selbst sein.
Wenn ich ein Interview mache krieg ich wesentlich mehr Informationen, wenn ich mich auf mein Gegenüber einstelle und mich ihm anpasse - in Sitzhaltung, Bewegung, Sprache und Zustimmung. Auch in der Kleidung, die man dafür wählt.

Der Mensch hätte nicht überlebt hätte er sich dann und wann nicht angepasst. Wie gesagt - es ist eigentlich eine intelligente Strategie und Daumen hoch, der das gut kann. Das ist eine Gabe ...

:o
Zippe
 
Manche schaffen es und andere eben nicht. Das hat aber meiner Meinung nichts mit Weiblichkeit zu tun.

Doch, schon, sogar mit sehr positiver Weiblichkeit ... weil sie weibliche Sichtweisen in eine Männerwelt einbringen. Weil sie Machtspielchen ausgleichen können, Egofallen durchschauen. Da gibt's ganz tolle Sachen, die nur mit weiblichen Eigenschaften gehen (die natürlich auch ein Mann entwickeln könnte, nur die wenigsten tun).

Es schaffen ja auch nicht alle Männer sich im Berufsleben durchzusetzen. Haben die, die es nicht schaffen nun ihre Männlichkeit nicht einbringen können oder falsch eingebracht?

Nicht einbringen können. Weil sie in unserer Gesellschaft auch immer mehr das Kämpfen verlernen. Was wiederum seine Ursachen in der europäischen Geschichte hat.

Manche schaffen es halt locker mit Schmäh und mit Eloquenz und manche halt nur mit den Ellbogen oder Intrigen. Aber gleichermaßen Männer und Frauen.

Stimmt nicht. Denn schauen wir z.B. das so oft bejammerte Thema der zu niedrigen Löhne bei Frauen an. Und dann schau' mal, in welchem Verhältnis sich Männer und in welchem Frauen trauen, zum Chef zu gehen und eine Gehaltserhöhung zu verlangen. Und dann schreien wir nach dem Papa, weil die "bösen Männer" ihnen weniger zahlen. Auch das ist kämpfen können ... sich für etwas für sich selber einzusetzen und es auch durchzusetzen. Und das ist individuelle Persönlichkeit, wo sich Männer halt auf Grund ihrer Anlagen leichter tun als Frauen (dafür beschimpfen sie aber schneller den Chef wenn sie die Gehaltserhöhung nicht kriegen => Testosteron).
 
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Bei so mancher Besprechung oder Konferenz geht das nicht anders, man muss sich "gleich machen" um das Durchzusetzen was man haben möchte. Dann kann man da raus gehen, lächeln und wieder ganz man selbst sein.
Wenn ich ein Interview mache krieg ich wesentlich mehr Informationen, wenn ich mich auf mein Gegenüber einstelle und mich ihm anpasse - in Sitzhaltung, Bewegung, Sprache und Zustimmung. Auch in der Kleidung, die man dafür wählt.
Ich nenne das auch Talent. Und nicht Anpassung.
 
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