Den Gott, den es nicht gibt..

Leuchtspuren

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Ein schöner Osho-Text:

Gott muss begrenzt sein, denn Gott ist eine Fiktion des
menschlichen Verstandes. Die Existenz ist das nicht. Ihr habt
euch von Gott das Bild eines alten Mannes gemacht. Er sitzt
da auf einem Thron, ein alter Mann natürlich – ihr könnt
euch Gott nicht jung oder als Kind vorstellen – mit einem
langen Bart. Der Bart muss länger sein als Gott selbst. Seit
Ewigkeiten war er nicht mehr beim Friseur, und ich glaube
nicht, dass er Rasierklingen hat. Jeden Morgen im Badezim-
mer ... Tatsächlich glaube ich, dass er nicht einmal ein Ba-
dezimmer besitzt, in keiner heiligen Schrift wird ein Bade-
zimmer erwähnt. Also Vorsicht! Er verwendet vermutlich
den ganzen Himmel als Toilette. Wenn euch etwas auf den
Kopf fällt, muss es wohl heilige Scheiße sein. Sich Gott als
Person vorzustellen führt zu zahlreichen Problemen.
Nein, die Existenz ist ein vollkommen anderes Konzept.
Sie ist keine Fiktion; sie ist wirklich vorhanden. Sie war be-
reits hier, als ihr noch nicht da wart. Sie wird immer noch
da sein, wenn ihr schon lange nicht mehr da seid. Wir kom-
men und gehen; wir sind einfach nur Wellen in diesem un-
endlich weiten Ozean der Existenz. Wir kommen und ge-
hen, doch die Existenz bleibt – und das, was bleibt, ist die
letzte Wahrheit. Ihr braucht nicht die Natur anzubeten, ihr
braucht nicht zur Natur zu beten. Solche Dinge sind nur mit
der Fiktion eines Gottes verbunden.
Die Existenz urteilt nicht. Ich möchte diese Tatsache so
deutlich wie nur möglich betonen. Gott urteilt. Der christ-
liche Gott hat ausdrücklich erklärt, dass es einen Tag des
Gerichts geben wird, an dem er jene auswählen wird, die auf
seiner Seite sind, die Anhänger von Jesus Christus, seinem
Sohn. Und jene, die nicht auf seiner Seite sind, sind gegen
ihn. Sie werden für ewige Zeit im Höllenfeuer landen. Gott
ist die Ursache dafür, dass alle möglichen Moralvorstellun-
gen entstanden sind: Das ist gut und das ist böse. Was sind
die Kriterien dafür? Die Schriften. Doch die Schriften wur-
den von primitiven, ungebildeten Menschen verfasst; sie
stammen nicht aus unserer Zeit.
Die Existenz verfasst keine Schriften und gibt keine Gebote.
Die Existenz sagt euch nicht, was ihr tun sollt und was
ihr nicht tun sollt. Die Existenz gibt absolut kein Urteil ab.
Sie ist dem Sünder gegenüber genauso mitfühlend wie dem
Heiligen gegenüber, sie macht keine Unterschiede, denn in
den Augen der Existenz ist alles schön, was natürlich ist. Die
Religionen nennen jene heilig, die sich gegen die Natur wen -
den. Die Natur verspürt einfach nur Mitleid für sie. Die
Existenz weiß einfach nur, dass sie einen falschen Weg ge-
hen und deshalb leiden. Es ist nicht so, dass die Existenz ih -
nen das Leid und die Hölle zuteilt, dass sie Bestrafung und
Belohnung verteilt. Die Existenz ist einfach nur da. Wenn
man im Einklang mit ihr ist, wird man enorm belohnt. Nie -
mand belohnt einen, es ist vielmehr so, dass einfach dieser
Einklang mit der Existenz solchen Frieden schenkt, solche
Freude, solchen Segen, dass man allein dadurch schon be-
lohnt ist. Es gibt keine Belohnung darüber hinaus. Und jene,
die nicht im Einklang mit der Natur und mit der Existenz
sind, sind bereits bestraft.

Osho - Den Gott-den es nicht gibt
 
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es sind primitive schriften für primitive menschen.
die botschaft jesu ist nicht mehr primitiv. wer diese verstanden hat kommt genau dort hin was du beschreibst, aber er wird draufkommen, dass die primitiven noch immer bei weitem in der überzahl sind.
und die ganze fülle des lebens kannst du alleine nicht erleben. da brauchts schon mehrere mit ähnlichen ideologien.
mfg
 
Ein schöner Osho-Text:

Gott muss begrenzt sein, denn Gott ist eine Fiktion des
menschlichen Verstandes. Die Existenz ist das nicht. Ihr habt
euch von Gott das Bild eines alten Mannes gemacht. Er sitzt
da auf einem Thron, ein alter Mann natürlich – ihr könnt
euch Gott nicht jung oder als Kind vorstellen – mit einem
langen Bart. Der Bart muss länger sein als Gott selbst. Seit
Ewigkeiten war er nicht mehr beim Friseur, und ich glaube
nicht, dass er Rasierklingen hat. Jeden Morgen im Badezim-
mer ... Tatsächlich glaube ich, dass er nicht einmal ein Ba-
dezimmer besitzt, in keiner heiligen Schrift wird ein Bade-
zimmer erwähnt. Also Vorsicht! Er verwendet vermutlich
den ganzen Himmel als Toilette. Wenn euch etwas auf den
Kopf fällt, muss es wohl heilige Scheiße sein. Sich Gott als
Person vorzustellen führt zu zahlreichen Problemen.
Nein, die Existenz ist ein vollkommen anderes Konzept.
Sie ist keine Fiktion; sie ist wirklich vorhanden. Sie war be-
reits hier, als ihr noch nicht da wart. Sie wird immer noch
da sein, wenn ihr schon lange nicht mehr da seid. Wir kom-
men und gehen; wir sind einfach nur Wellen in diesem un-
endlich weiten Ozean der Existenz. Wir kommen und ge-
hen, doch die Existenz bleibt – und das, was bleibt, ist die
letzte Wahrheit. Ihr braucht nicht die Natur anzubeten, ihr
braucht nicht zur Natur zu beten. Solche Dinge sind nur mit
der Fiktion eines Gottes verbunden.
Die Existenz urteilt nicht. Ich möchte diese Tatsache so
deutlich wie nur möglich betonen. Gott urteilt. Der christ-
liche Gott hat ausdrücklich erklärt, dass es einen Tag des
Gerichts geben wird, an dem er jene auswählen wird, die auf
seiner Seite sind, die Anhänger von Jesus Christus, seinem
Sohn. Und jene, die nicht auf seiner Seite sind, sind gegen
ihn. Sie werden für ewige Zeit im Höllenfeuer landen. Gott
ist die Ursache dafür, dass alle möglichen Moralvorstellun-
gen entstanden sind: Das ist gut und das ist böse. Was sind
die Kriterien dafür? Die Schriften. Doch die Schriften wur-
den von primitiven, ungebildeten Menschen verfasst; sie
stammen nicht aus unserer Zeit.
Die Existenz verfasst keine Schriften und gibt keine Gebote.
Die Existenz sagt euch nicht, was ihr tun sollt und was
ihr nicht tun sollt. Die Existenz gibt absolut kein Urteil ab.
Sie ist dem Sünder gegenüber genauso mitfühlend wie dem
Heiligen gegenüber, sie macht keine Unterschiede, denn in
den Augen der Existenz ist alles schön, was natürlich ist. Die
Religionen nennen jene heilig, die sich gegen die Natur wen -
den. Die Natur verspürt einfach nur Mitleid für sie. Die
Existenz weiß einfach nur, dass sie einen falschen Weg ge-
hen und deshalb leiden. Es ist nicht so, dass die Existenz ih -
nen das Leid und die Hölle zuteilt, dass sie Bestrafung und
Belohnung verteilt. Die Existenz ist einfach nur da. Wenn
man im Einklang mit ihr ist, wird man enorm belohnt. Nie -
mand belohnt einen, es ist vielmehr so, dass einfach dieser
Einklang mit der Existenz solchen Frieden schenkt, solche
Freude, solchen Segen, dass man allein dadurch schon be-
lohnt ist. Es gibt keine Belohnung darüber hinaus. Und jene,
die nicht im Einklang mit der Natur und mit der Existenz
sind, sind bereits bestraft.

Osho - Den Gott-den es nicht gibt

ja der osho ist ohne gott gross geworden und wie man sieht ...vermisst er ihn gar nicht
sowas gibts auch ...und doch hat der gute osho was zu sagen wie ich finde...:)
was soll gott denn besser können ...als im menschen frieden ---freude und seligkeit erzeugen oder sein...?
sinds nicht einfach nur bilder ...die man sich eben nicht machen soll und doch immer wieder getan hat...?
gott ist frieden unter den menschen ....also er ist die kraft ...die in der schöpfung sich offenbart...und ein jeder kann sich mit der natur in sich selbst wieder verbinden ...wenn man wieder einfach wird oder ist ...wie ein kind...
 
gott = existenz = universum = energie = grosser geist ... es gibt so viele worte dafür, aber eins ist dieser grosse geist nicht: eine person, die auf einer wolke sitzt!

somit stimme ich mit osho überein
 
gott ist ein name für was weiss ich ...keine bilder ...das ist der deal:D
und wenn osho diesen namen nicht braucht ...dann sagt er ja damit nicht ...dass es diese kraft oder was auch immer nicht gibt...nur anders drückt er sich aus
sein vision ist mehr praktischer art ...er kommt ohne dogmen aus zum beispiel...
 
Gott muss begrenzt sein, denn Gott ist eine Fiktion des
menschlichen Verstandes.

Im gesamten Text finden sich Behauptungen, die nicht begründet sind, wie auch der Satz im Zitat oben.

Bereits das kurze Zitat ist gestopft mit ineinander geschachtelten Suggestionen, die mit Klischees spielen. Ein Auflösen und Begreifen der Suggestionen ist am besten von hinten beginnend zu machen: Der Verstand soll der Schuldige an allem sein.
 
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Ein schöner Osho-Text:

Gott muss begrenzt sein, denn Gott ist eine Fiktion des
menschlichen Verstandes. Die Existenz ist das nicht. Ihr habt
euch von Gott das Bild eines alten Mannes gemacht. Er sitzt
da auf einem Thron, ein alter Mann natürlich – ihr könnt
euch Gott nicht jung oder als Kind vorstellen – mit einem
langen Bart. Der Bart muss länger sein als Gott selbst. Seit
Ewigkeiten war er nicht mehr beim Friseur, und ich glaube
nicht, dass er Rasierklingen hat. Jeden Morgen im Badezim-
mer ... Tatsächlich glaube ich, dass er nicht einmal ein Ba-
dezimmer besitzt, in keiner heiligen Schrift wird ein Bade-
zimmer erwähnt. Also Vorsicht! Er verwendet vermutlich
den ganzen Himmel als Toilette. Wenn euch etwas auf den
Kopf fällt, muss es wohl heilige Scheiße sein. Sich Gott als
Person vorzustellen führt zu zahlreichen Problemen.
Nein, die Existenz ist ein vollkommen anderes Konzept.
Sie ist keine Fiktion; sie ist wirklich vorhanden. Sie war be-
reits hier, als ihr noch nicht da wart. Sie wird immer noch
da sein, wenn ihr schon lange nicht mehr da seid. Wir kom-
men und gehen; wir sind einfach nur Wellen in diesem un-
endlich weiten Ozean der Existenz. Wir kommen und ge-
hen, doch die Existenz bleibt – und das, was bleibt, ist die
letzte Wahrheit. Ihr braucht nicht die Natur anzubeten, ihr
braucht nicht zur Natur zu beten. Solche Dinge sind nur mit
der Fiktion eines Gottes verbunden.
Die Existenz urteilt nicht. Ich möchte diese Tatsache so
deutlich wie nur möglich betonen. Gott urteilt. Der christ-
liche Gott hat ausdrücklich erklärt, dass es einen Tag des
Gerichts geben wird, an dem er jene auswählen wird, die auf
seiner Seite sind, die Anhänger von Jesus Christus, seinem
Sohn. Und jene, die nicht auf seiner Seite sind, sind gegen
ihn. Sie werden für ewige Zeit im Höllenfeuer landen. Gott
ist die Ursache dafür, dass alle möglichen Moralvorstellun-
gen entstanden sind: Das ist gut und das ist böse. Was sind
die Kriterien dafür? Die Schriften. Doch die Schriften wur-
den von primitiven, ungebildeten Menschen verfasst; sie
stammen nicht aus unserer Zeit.
Die Existenz verfasst keine Schriften und gibt keine Gebote.
Die Existenz sagt euch nicht, was ihr tun sollt und was
ihr nicht tun sollt. Die Existenz gibt absolut kein Urteil ab.
Sie ist dem Sünder gegenüber genauso mitfühlend wie dem
Heiligen gegenüber, sie macht keine Unterschiede, denn in
den Augen der Existenz ist alles schön, was natürlich ist. Die
Religionen nennen jene heilig, die sich gegen die Natur wen -
den. Die Natur verspürt einfach nur Mitleid für sie. Die
Existenz weiß einfach nur, dass sie einen falschen Weg ge-
hen und deshalb leiden. Es ist nicht so, dass die Existenz ih -
nen das Leid und die Hölle zuteilt, dass sie Bestrafung und
Belohnung verteilt. Die Existenz ist einfach nur da. Wenn
man im Einklang mit ihr ist, wird man enorm belohnt. Nie -
mand belohnt einen, es ist vielmehr so, dass einfach dieser
Einklang mit der Existenz solchen Frieden schenkt, solche
Freude, solchen Segen, dass man allein dadurch schon be-
lohnt ist. Es gibt keine Belohnung darüber hinaus. Und jene,
die nicht im Einklang mit der Natur und mit der Existenz
sind, sind bereits bestraft.

Osho - Den Gott-den es nicht gibt

Er spricht hier davon Dogma und die Bilder von Gott die wir uns geschafft haben, zu hinterfragen. Ist doch was positives, meine ich.
Ich bin aber nicht davon überzeugt dass seine Interpretation unserer Existenz viel besser ist, kann ja auch keiner beweisen. Irgentwo ist diese Theorie auch schon zum Dogma geworden. ALso sollte man auch ihm nicht glauben, er hat das auch selbst öfter gesagt.
 
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