Demokratie vs Scientokratie

WAS ist DARAN konstruiert?
Am Thema vorbei.
Du hast das Stichwort der Scientokratie hier eingebracht und der Demokratie entgegen gestellt.
Ja. Richtig erkannt.

Du hast auch in früheren Gelegenheiten schon bemängelt, dass ich mit meinem geäußerten Wunsch, wissenschaftliche Erkenntnisse mögen verstärkt in politische Entscheidugen mit einbezogen werden, mitunter undemokratisch handeln/denken würde.
Glaube ich nicht.

Du hast zwar Recht, dass Politik nicht Physik ist, und umgekehrt Physik nicht Politik, aber politische Entscheidungen haben nunmal auch Folgen, die unter anderem durch Kenntnis der Physik mindestens erahnbar und bestenfalls auch sicher vorhersehbar sind.

Was mit dem Thema was zu tun hat ?
 
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Warum?

Glaube ich nicht.

Naja, Du hast Dich schon bemängelnd auf z.B. meinen Thread "Nerds an die Macht" und meinen darin geäußerten Wünschen geäußert.

Was mit dem Thema was zu tun hat ?

Dass es durchaus gute Gründe hat zu wünschen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in die politische Entscheidungsfindung einfließen. "Follow the science" - was in einen Deiner Links auf- und angegriffen wird - ist nicht gleichbedeutend mit Scientokratie, wie sie im Wikipefia-Artikel beschrieben wird.
 
Was hat es mit dem Thema zu tun ?

Naja, Du hast Dich schon bemängelnd auf z.B. meinen Thread "Nerds an die Macht" und meinen darin geäußerten Wünschen geäußert.
Ich glaube nicht, dass ich mich so geäußert habe, wie du es geschrieben hast, dass ich mich geäußert haette.

Dass es durchaus gute Gründe hat zu wünschen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in die politische Entscheidungsfindung einfließen.
Das ist dein Thema, dass du gerade konstruierst aufgrund deiner Fantasien.
Das Thema ist ein anderes, was am Titel erkennbar waere.
Es geht also wenig um Psychologie.
 
Was hat es mit dem Thema zu tun ?

Gegenfrage: Wie weit ist der Slogan "Follow the Science" für Dich bzw. für Strohmeier schon undemokratisch oder Scientokratie? Ich zeige hier Beispiele, wo Politiker der Wissenschaft zuwider laufen. Das dürfen sie natürlich, aber ich persönlich finde es alarmierend, wie viel Zuspruch und Wählerstimmen sie damit kriegen. Die Interessen, die sie vertreten, könnten sie auch ohne diese kontrafaktischen Aussagen vertreten.

Ich glaube nicht, dass ich mich so geäußert habe, wie du es geschrieben hast, dass ich mich geäußert haette.

Du hast z.B. im Eingangspost dieses Threads geschrieben bzw. zitiert:

Über diese Art naiver Wissenschaftsgläubigkeit, wenn sie sich mit einem tendenziell undemokratischen Machtanspruch verbindet

Wenn man sich den Artikel, den Du verlinkt hast, anschaut, sieht man, dass er unter anderem den Slogan: "Follow the science" aufgreift und kritisiert, der bei den Fridays-for-Future-Demonstrationen hochgehalten wurde. Strohschneider kritisiert, dass mit dem Slogan die Komplexität der Lage übergangen wird (und er hat zumindest in dem Teilaspekt Recht, dass die Sachlage äußerst komplex und ambivalent ist, und dass man eine gute Portion Ambiguitätstoleranz benötigt, wenn man in die Thematik eintaucht).

In meinem Thread "Nerds an die Macht" hast Du geäußert:

Wissenschaftler sind m.E. eine Interessengruppe.
Wie z.b. Bauern auch eine sind.

sowie:

Es wäre nicht demokratisch, dass nur eine Interessensgruppe an der Macht wäre.

Damit deklarierst Du wissenschaftliche Aussagen und Erkenntnisse als bloße Interessenvertretung; bzw. meiner Ansicht nach degradierst Du sie sogar.

Mein Punkt ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse mehr als Interessenvertretung sind, und dass der Slogan "Follow the science" weder naive Wissenschaftsgläubigkeit noch undemokratischen Machtanspruch bedeutet, sondern schlicht nur auffordert, man solle doch bitte die Folgen der realisierten Entscheidungen betrachten, die man mit Hilfe der Wissenschaften nunmal erahnen oder gar gut vorhersagen kann.

Wissenschaftler vertreten kein Interesse, wenn sie anhand der Hauptsätze der Thermodynamik - sehr grundlegende Naturgesetze - erklären können, dass es hocheffiziente Verbrennungsmotoren, die im Wirkungsgrad an Elektromotoren heranreichen, gar nicht geben kann.
Wissenschaftler vertreten kein Interesse, wenn sie messen und berechnen, wie die Durchschnitsstemperatur der Erde mit der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre zunimmt, und welche weiteren weitreichenden Folgen das auch für den Lebenskomfort der Menschheit auf diesem Planeten hat.
Wissenschaftler zeigen damit Naturgesetze und eben die Folgen unserer Handlungen auf.

Diejenigen, die alleinig nur Interessen vertreten, sind diejenigen, die trotzdem kontrafaktisch etwas von hocheffizienten Verbrennungsmotoren vorschwärmen oder gar die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die aktuellen Klimaveränderungen leugnen/negieren.

Der Slogan "Follow the science" ist keine Scientokratie, wie sie im verlinkten Wikipedia-Artikel beschrieben wird.

Das ist dein Thema, dass du gerade konstruierst aufgrund deiner Fantasien.

Welche Phantasien? Ich habe jetzt mal ein paar der Aussagen zitiert, auf die ichmich bzw. meine Reaktion stütze.

Das Thema ist ein anderes, was am Titel erkennbar waere.

Auf Nachfrage willst Du aber auch (mal wieder) nicht erklären, wo Du konkret das Thema siehst.

Es geht also wenig um Psychologie.

Sicher?
 
Gegenfrage: Wie weit ist der Slogan "Follow the Science" für Dich bzw. für Strohmeier schon undemokratisch oder Scientokratie?


Mit Scientokratie (lateinisch scientia ‚Wissen‘, ‚Wissenschaft‘ und altgriechisch κράτος krátos ‚Gewalt‘, ‚Macht‘, ‚Herrschaft‘) wird die politische oder anderweitig gesellschaftlich relevante „Herrschaft der Wissenschaft“ bzw. „Herrschaft der Wissenschaftler“ bezeichnet.

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Scientokratie

Für andere will ich nicht sprechen.

Es geht darum, dass nicht Wissenschaftler/Wissenschaft herrschen/herrscht (Scientographie), sondern ein "Staatsvolk"( Demokratie). Dass ein "Staatsvolk" herrscht, auch wenn es nicht "wissenschaftlich" urteilt/entscheidet.
Das heißt nicht, sich wissenschaftliche Einschätzungen nicht anzuhören.

Welche Phantasien? Ich habe jetzt mal ein paar der Aussagen zitiert, auf die ichmich bzw. meine Reaktion stütze.

Du konstruierst irgendwelche Zusammenhänge von Aussagen, die ich getätigt hätte in einem anderen Thread und überhaupt mit dem anderen Thread, und thematisierst sie hier, als wären sie das, was ich hier thematisiert sehen wollte.

Auf Nachfrage willst Du aber auch (mal wieder) nicht erklären, wo Du konkret das Thema siehst.

Könnte ich das Thema in einem Artikel zusammenfassen, würde ich es nicht thematisieren.
Ich thematisiere etwas, um etwas herauszufinden, nicht um ein Wissen darzustellen, von dem ich meinte, ich hätte es.
Was ich glaube zu wissen ist, dass deine Fantasien zum Thema, zunächst noch von mir nicht thematisiert sind.


Wenn du unbedingt hier im Thema deine Psyche thematisiert sehen willst, ist das o.k. für mich.
Nicht aber, dass du dich dann nachher beschwerst.
 
So sei es, wie gewollt:

Nun, dann gaebe man der Psychologie Raum:

Kritisiert man einen "Herr Gott", bekommt man es mit den "JuengerInnen" im "Hinterwald" zu tun.
Womit sie angesprochen sein koennten.

Und "wuerzig" heißt nicht "versalzen".
 
Zuletzt bearbeitet:

Brauchst Du auch nicht. Es reicht, wenn Du für Dich sprichst, warum Du diese Aussage eines anderen hier einbringen willst, also um Deine Gedanken über diese Aussagen eines anderen.

Es geht darum, dass nicht Wissenschaftler/Wissenschaft herrschen/herrscht (Scientographie), sondern ein "Staatsvolk"( Demokratie). Dass ein "Staatsvolk" herrscht, auch wenn es nicht "wissenschaftlich" urteilt/entscheidet.
Das heißt nicht, sich wissenschaftliche Einschätzungen nicht anzuhören.

Schon klar. Und ich äußerte und äußere den Wunsch, dass wissenschaftliche Einschätzungen viel mehr angehört werden. Das Staatsvolk sollte bestenfalls auch wissen, was es tut bzw. was es mit seinem Tun anrichten kann, und Wissenschaftler sind nunmal ausgerechnet die Leute, die das einigermaßen beantworten können.

Du konstruierst irgendwelche Zusammenhänge von Aussagen, die ich getätigt hätte in einem anderen Thread und überhaupt mit dem anderen Thread, und thematisierst sie hier, als wären sie das, was ich hier thematisiert sehen wollte.

Ein anderer Thread mit aber quasi dem selben Thema: Wie ist das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Demokratie?

Könnte ich das Thema in einem Artikel zusammenfassen, würde ich es nicht thematisieren.
Ich thematisiere etwas, um etwas herauszufinden, nicht um ein Wissen darzustellen, von dem ich meinte, ich hätte es.

Dann ist es ja gut, dass ich mich beteilige und meine Gedanken Dir kundtue. Vielleicht würdest Du dann wirklich was herausfinden und lernen, wenn Du sie mal nachverfolgen und nachvollziehen würdest, anstelle ihnen auszuweichen.

Was ich glaube zu wissen ist, dass deine Fantasien zum Thema, zunächst noch von mir nicht thematisiert sind.

Wieso ist es eine Phantasie, wenn ich Aussagen von Dir in einem Thread im gleichen Themenkomplex Wissenschaft und Demokratie dazu mit betrachte? Ist jeder Thread komplett eigen, und ein geistiger Radiergummi hat das Gedächtnus über diesen User zu löschen?

Wenn du unbedingt hier im Thema deine Psyche thematisiert sehen willst, ist das o.k. für mich.
Nicht aber, dass du dich dann nachher beschwerst.

Es brauch nicht nur meine Psyche sein. Die Betrachtung der Psychologie kann auch gerne Deine Psyche mit betrachten, oder die Psyche der Politiker, die kontrafaktisch z.B. den menschengemachtrn sktuellen Klomawandel leugnen, oder die Psyche der Wissenschaftler, die warnen, denen aber zu wenig zugehört wird.

So sei es, wie gewollt:

Nun, dann gaebe man der Psychologie Raum:

Kritisiert man einen "Herr Gott", bekommt man es mit den "JuengerInnen" im "Hinterwald" zu tun.
Womit sie angesprochen sein koennten.

Schöne Metapher. Magst Du auch mal übersetzen, wer oder was die einzelnen Akteure der Methapher in diesem Thema sind? Ich habe zwar eine Vorstellung, bevor Du dann aber behaupten wirst, das gar nicht gesagt zu haben, frage ich das mal direkt.

Und "wuerzig" heißt nicht "versalzen".

Kommt auf den jeweiligen persönlichen Geschmack an. Was der eine als "angenehm würzig" empfindet, kann jemand anders schon als ungenießbar versalzen empfinden. Und magst Du diese Attribut-Merapher auch mal auf konkrete Thema übersetzen?
 
Brauchst Du auch nicht. Es reicht, wenn Du für Dich sprichst, warum Du diese Aussage eines anderen hier einbringen willst, also um Deine Gedanken über diese Aussagen eines anderen.
Damit sie da steht. als eine Perspektive.


Zum Psychologischen: Was ich brauche oder nicht, liegt nicht in deiner Bestimmung.

Schon klar. Und ich äußerte und äußere den Wunsch, dass wissenschaftliche Einschätzungen viel mehr angehört werden. Das Staatsvolk sollte bestenfalls auch wissen, was es tut bzw. was es mit seinem Tun anrichten kann, und Wissenschaftler sind nunmal ausgerechnet die Leute, die das einigermaßen beantworten können.

Es gibt Wissenschaften.
Es gibt BürgerInnen.
BürgerInnen können sich anhören, was "Wissenschaften sagen."
Sie müssen aber nicht.
Man muß "Wissenschaften" nicht religiös anhängen und "Wissenschaftler" als "Priester" "anbeten".
Der einzelne Bürger darf seine Entscheidungen nach seinem besten Wissen und Gewissen entscheiden.
Wissenschaftler dürfen sich öffentlich äussern.

Ein anderer Thread mit aber quasi dem selben Thema: Wie ist das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Demokratie?

Dort geht es wahrscheinlich um Wissenschaft und Demokratie. Also möglicherweise um Wissenschaft in Demokratie.
Hier soll es um Scientokratie und Demokratie gehen. Also um zwei verschiedene Staatsformen in Gegenüberstellung.

Dann ist es ja gut, dass ich mich beteilige und meine Gedanken Dir kundtue. Vielleicht würdest Du dann wirklich was herausfinden und lernen, wenn Du sie mal nachverfolgen und nachvollziehen würdest, anstelle ihnen auszuweichen.

Ich weiche nicht aus, wenn ich anders antworte als es dir genehm wäre.

psychologisch: du bist nicht der Mittelpunkt meines Universums.
 
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Damit sie da steht. als eine Perspektive.

Und die Reaktionen darauf, auch meine, tun das dann auch.

Zum Psychologischen: Was ich brauche oder nicht, liegt nicht in deiner Bestimmung.

In meiner Bestimmung liegt aber, wie ich dann Deine Reaktion einordne.

Es gibt Wissenschaften.
Es gibt BürgerInnen.
BürgerInnen können sich anhören, was "Wissenschaften sagen."
Sie müssen aber nicht.
Man muß "Wissenschaften" nicht religiös anhängen und "Wissenschaftler" als "Priester" "anbeten".
Der einzelne Bürger darf seine Entscheidungen nach seinem besten Wissen und Gewissen entscheiden.
Wissenschaftler dürfen sich öffentlich äussern.

Wie weit kann ein Bürger nach bestem Wissen entscheiden, wenn er oder sie nicht weiß, dass z.B. es hocheffiziente Verbrennungsmotoren gar nicht geben kann?

Dort geht es wahrscheinlich um Wissenschaft und Demokratie. Also möglicherweise um Wissenschaft in Demokratie.
Hier soll es um Scientokratie und Demokratie gehen. Also um zwei verschiedene Staatsformen in Gegenüberstellung.

Und die enge Verwandtschaft, beinahe Deckungsgleichheit. dieser Themen fällt Dir nicht auf? Auch nicht, wenn Du in beiden die gleichen Worte benutzt?

Ich weiche nicht aus, wenn ich anders antworte als es dir genehm wäre.

psychologisch: du bist nicht der Mittelpunkt meines Universums.

Du auch nicht bei mir. Wir befinden uns hier ber im Austausch und äußern auch beidseitig, wie wir die Reaktionen des jeweils anderen einordnen.
 
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