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Das Herz und die Seele Indiens

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Regina, 18. November 2004.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Zürich
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    @all:
    "Die Weisheit des Kindes" ist in meinen Augen eine typische Projektion der Erwachsenen auf die Kinder. Man projeziert eine romantisch verklärte Unschuld in die Kinder hinein. Nicht, dass diese Unschuld nicht vorhanden wäre, aber man sollte nicht vergessen, dass Kinder mit der gleichen Unschuld auch mal gerne jemand anderen quälen, einfach nur so um zu sehen, was passiert. Das ist in meinen Augen nicht Weisheit. Weisheit heisst eben auch, Wissen zu haben oder Empathie - und das fehlt Kindern weitgehend. (Aber ich weiss schon, hier renne ich bei den Esoterikern gegen verschlossene Türen.)

    @Regina:
    Sri Chinmoy ist übrigens ein interessanter Fall. Offensichtlich einer jener Erleuchteten, die allzu schnell zur Erleuchtung fortgeschritten sind, und dabei vergassen, ihr Ego entsprechen ebenfalls schönzuschleifen. So nimmt's der Typ dann auch nicht so genau mit der Wahrheit und Sri Aurobindo's Erkenntnise über die Entwicklung des Menschen werden dann obendrein noch in eine Art Jagd nach Rekorden umgedeutet, was wohl auf ein regelrechtes Fehlverständnis der Materie weist. "Transzendenz" wird dann verflacht zu einem blossen sinnlosen "Rekorde-Aufstellen" (was aus psychologischer Sicht sinnvoll sein kann, weil es das Selbstwertgefühl des Menschen steigert, aber am Ende führt das nicht automatisch zur Transzendenz).
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.766
    Ich habe nirgends gesagt das Kinder weise sind
    ich sprach von Qualitäten die dem Kinde inne wohnen und die sich der im Außen orientierte Erwachsene erst wieder mühgevoll aneignen muss.
    Der Unterschied, er tut dies bewußt, somit wird es eine bewußt gewählte Qualtität des so -seins

    wer sind "die Esoteriker" von denen Du hier sprichst?
    ich schrieb Dir das schon einmal..es gibt keine Esoteriker, und keine Amerikaner, und keine Christen, und keine Moslems die xy tun, es gibt nur Menschen, die für sich individuelle Entscheidungen treffen...
    Diese Verallgemeinerung dient einzig und allein der Manipulation des Denkens und des Verurteilens

    ad Sri Chinmoy
    mich interessiert dieser Aspekt Sri Chinmoys ebensowenig wie die Cadillacs von Osho, oder der Geschmach für Kleidung von Einstein, oder die Vorlieben des Gautama
    Sie spielen für mich keine Rolle.
    Es liegt nicht in meinem Sinne zu bewerten und zu urteilen
    Er hat ein Buch geschrieben, fein, gewisse Dinge reflektieren sich in meinem Bewußtsein wieder, da ich sie in mir erkennt habe, andere nicht (diese gebe ich auch hier nicht wieder)
    Wie schrieb ich Namo erst vor kurzem?
    Nichts Offenbartes ist vollkommen und nichts Vollkommenes kann offenbart werden...

    LG
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Du schriebst:
    Vermutlich hast du dich einfach unglücklich ausgedrückt, und ich habe dich dann falsch verstanden.
    Nun, bei mir ist das ein klares Jein. Wenn ich seine Lehre anschaue oder seine Bücher lese, ist mir das auch einerlei. Wenn ich ihn aber zu meinem spirituellen Lehrer machen möchte, dann stelle ich die Vertrauensfrage. Dort werden solche Kriterien in meinen Augen durchaus wichtig, dort bewerte ich und urteile auch. Auf der andern Seite muss das dann aber jeder für sich entscheiden, ob einer hier Vertrauen schenken will oder nicht.

    Aber mir geht es eigentlich eher um etwas anderes: Erleuchtung führt nicht automatisch zu einem geläuterten Charakter. Das ist ebenfalls ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält. Und das wollte ich hier aufzeigen, nicht mehr und nicht weniger. Ich habe damit nicht deine Position kritisiert, denn du hast sowas auch nirgendwo behauptet.
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.766
    Ich möchte nun noch einmal auf gewisse Symbole zu sprechen kommmen, die sich immer gleich in alten Weisheitstexten finden.
    "Feld" ich habe Euch das Wort Feld schon im Zusammenhang mit dem TE erläutert.
    Man könnte es auch mit: "der Ort an dem das Karam oder karmische Aspekte zur Wirkung kommen" nennen.
    Hier ist es die Erde, weil die Erde das Feld ist, auf dem die Winde des Karmas wehen, in der Entwicklung der Söhne Gottes, hier Menschen.

    TE (21): Mariham sagte zu Jesus: "Deine Schüler, wem gleichen sie?" Er sagte: "Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf einem FELD nieder gelassen haben, das ihnen nicht gehört. Wenn die HERREN DES FELDES kommen, werden sie sagen: 'Überlaßt uns unser Feld!' Sie sind nackt vor ihnen (oder: ziehen sich aus vor ihnen), damit sie es ihnen überlassen und ihnen ihr Feld geben.



    Deswegen sage ich: Wenn der Hausherr weiß, daß der Dieb kommen wird, wird er wachen, bevor er kommt, er wird ihn nicht einbrechen lassen in sein Haus seines Königreiches, damit er seine Sachen wegtrage. Ihr aber, wacht angesichts der Welt, gürtet eure Lende mit großer Kraft, damit die Räuber keinen Weg finden, zu euch zu kommen! Denn der Nutzen, nach dem ihr Ausschau haltet, wird gefunden werden. Möge unter euch ein verständiger Mensch sein! Als die Frucht reifte, kam er eilends mit seiner Sichel in seiner Hand, er schnitt sie ab. Wer Ohren hat zu hören, möge hören."

    Im zweiten Teil geht Jesus hier auf das Karma ein. Das Karma ist untrennbar mit dem FELD verbunden. Durch die Wechselwirkungen des Karmas wird der Nutzen erkennbar (gefunden).
    Wer die Gesetze des Karmas in sich erkannt hat, hat die Frucht abgeschnitten.
    Er weiß/hat erkannt, wem die Frucht des Feldes dient.

    Wenn der Hausherr weiß, daß der Dieb kommen wird, wird er wachen, bevor er kommt, er wird ihn nicht einbrechen lassen in sein Haus seines Königreiches, damit er seine Sachen wegtrage

    Dies zeigt Euch die FUNKTION des Karmas..es SCHÜTZT das Feld.

    damit die Räuber keinen Weg finden, zu euch zu kommen!

    "die Räuber" sind alle karmischen Aspekte die Euch die Früchte des Feldes entziehen


    Man sollte erkennen das Karma weder positiv noch negativ ist, sondern eine Funktion des Lebens zum Schutz der Liebe.
    Wer immer sich ins Vergessen wagt, vertraut auf diesen Schutz:
    sich nicht selbst zu verlieren sondern sich in seinem Ursprung selbst wiederzufinden.
    Das Karma ist das Sicherheitsnetz, für den Geist der ins Vergessen fällt und der Erde, die sich Ihren Söhnen anvertraut.


    In der Bhagavat Gita sagt Krishna
    (Dreizehnter Gesang)
    "Der Erdenleib oh Kuntis Sohn,
    heißt bei den Wissenden "das Feld",
    als Feldkenner bezeichnet man,
    den Geist der diesen Leib besselt.

    Ein Feldkenner bin auch ich selbst,
    ich kenne alle FELDER hier,
    wer Feldkenner und Feld erkennt,
    der gilt als höchster Weiser mir."

    in den weiteren Stophen geht Krishna auf das Karma ein..

    "Woher das Feld stammt was es ist
    und welcher Wandlung Untertan
    Und was des (Feld)Kenners Wesen ist,
    das hör in kurzen Worten an..

    Dem Urstoff und das ich Gefühl
    die Elemente, den Verstand
    die elf Organe, die Vernunft
    und das fünffache Sinnesband
    Gier Hass Lust Schmerz zusammenhalt,
    Bewußtsein so wie Festigkeit
    umfasst man mit dem Worte Feld
    Das wandelt sich zu jeder Zeit"
    ...

    auch Jesus ging auf die karmischen Aspekte des FELDES ein
    (danke hier einmal an Namo, dessen webpage ich mich hier bediene, was meine Finger schont :)

    (9): Jesus sagte: "Siehe, es kam heraus der Sämann, er füllte seine Hand, er warf, einige fielen auf den Weg; es kamen die Vögel, pickten sie auf. Andere fielen auf den Felsen und sandten keine Wurzeln hinunter in die Erde und trieben keine Ähren in den Himmel. Und andere fielen auf die Dornen; sie erstickten den Samen und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf gute Erde. Sie brachte gute Frucht hervor. Sie kam auf 60 je Maß und 120 je Maß."


    Warum spricht Jesus von verdoppelten Mass?
    Es ist beides.
    Es dient der Frucht (Erfahrung) der Erde und des Sohnes(Geistes).

    wo wir beim nächsten Wort-Symbol sind: FRUCHT
    Frucht bedeutet Erkenntnis.

    Wir lesen in der Bibel die Warnung
    ISS NICHT von der Frucht dieses Baumes (Baum definiert immer einen WEG)..erkenne Dich nicht selbst, denn wenn Du dies tust, kannst Du dies nur in der Illusion der Abtrennung von mir tun.
    Warum wird diese Warnung ausgesprochen?

    Ist es nicht der Weg der Schöpfung?
    Einen SOHN zu gebähren?

    IN der Schöpfung schreitet die Materie stets dem Geist voran.
    zB das weibliche Kind wird fruchtbar BEVOR es die Geistige Reife erlangt.
    Denn das eine ist die Qualität Liebe die der Materie INNEWOHNT und das andere ist der zur Liebe heranreifende Geist.
    Von daher, galt diese Warnung der JUGEND des Planeten.

    Feld bezeichnet also IMMER beides
    den Aspekt MENSCH oder des sich selbst bewussten Wesens das durch FRUCHT(Erkenntnis) heranreift und den BODEN dieses Feldes, den Planeten.
    Wie der sich entwickelnde Körper die Mutter braucht, die Ihn umhüllt, ihm Schutz, Nahrung und Liebe schenkt, braucht der Sohn Gottes einen Planeten um auf diese Weise heranzureifen.


    LAMM
    Lamm steht immer für Unschuld

    TETE(60): Sie sahen einen Samaritaner, der ein Lamm zu nehmen suchte, als er nach Judäa ging. Er sagte zu seinen Schülern: "Jener stellt den Lamm nach?" Sie sagten zu ihm: "Um es zu töten und zu essen." Er sagte zu ihnen: "Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern wenn er es getötet hat, es ein Leichnam geworden ist." Sie sagten: "Auf andere Weise wird er es nicht tun können." Er sagte zu ihnen: "Sucht auch ihr selbst einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr nicht zu Leichnamen werdet und gegessen werdet!"

    Er sagte zu ihnen: "Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern wenn er es getötet hat, es ein Leichnam geworden ist."
    Die Unschuld kann nicht transformiert werden, sie ist das höchste Gut. So kann sie nur getötet, aber nicht verändert werden (zum eigenen Nutzen).

    Er sagte zu ihnen: "Sucht auch ihr selbst einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr nicht zu Leichnamen werdet und gegessen werdet!"

    Jesus fordert sie auf Ihre Unschuld zu bewahren, sich nicht "essen" transformieren zu lassen...

    Ein weiteres Symbolwort ist GÜRTEL/Gürten
    es steht im Zusammenhang mit Macht und Macht ausüben
    wenn er sagt gürtet Eure Lenden, dann heißt dies, lasst (die Räuber/karmischen Aspekte) keine Macht über Eure Lenden (Euer Leben) gewinnen.

    Ich werde noch des öfteren versuchen auf gängige Symbolwörter einzugéhen.
    Sie sind universell da sie Ihre Bedeutung IM LEBEN selbst haben.

    So ist zB das Lamm die im Tier LEBENDIG gewordene EMOTION Unschuld.

    LG
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    5.766
    genau :zauberer1
    kleb nicht so am Wort. :rolleyes:
    ..Weisheit ist die Verbindung von Liebe und Wissen
    im Kind sind beide Aspekte un-bewußt, wie auch im Tier.

    es gibt da einen bekannten Spruch

    Wer Pferde ohne Fehler sucht
    und Frauen ohne Mängel
    hat nie ein gutes Pferd im Stall
    im Bett nie einen Engel

    ..wo wir wieder einmal bei der Definition von Erleuchtung wären (lach)
    zB wird im Zen das Wort für jemanden gebraucht der erkennt, das alles was er sucht IN IHM ist.
    Also ein gewisser Punkt der Selbst-Erkenntnis, ab diesem beendet der Sucher sein Schüler Dasein...

    LG
     
  6. hexe sigi

    hexe sigi Guest

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    Danke für deinen Beitrag, Regina!!!!!

    Soooo gut!

    Alles Liebe Hexe Sigi!
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    5.766
    :zauberer1 und ich danke Dir für Deine Freude...

    LG
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    5.766
    Vielleicht ist es ein guter Zeitpunkt auf den Begriff Avatar mit Hilfe der Bhagavadgita neu einzugehen.
    Ich sagte bereits hier das es eine kollektive Form für das gibt was sich das Bewußtsein des Gottessohn "Mensch" nennt.
    (Der Ursprung der Bewußtwerdung der Söhne Gottes hier auf der Erde steht im Zusammenhang mit dem Sternbild des Orion, weil diese Form des sich selbst bewußt werdens in der Schöpfung und somit im Kosmos weitergereicht wird, wie bei einem Fackellauf....)


    Wenn jemand seine letzte Inkarnation beendet hat geht er in sie (der NEUEN Form des Avatars..der für die Entwicklung MENSCH steht) ein.
    Diese kollektive Form nennt man hier zZ Maitreya (obgleich der Name unter den man Ihn erkennt am Ende keine Rolle spielt) doch das ist hier zZ der Name des Avatars, der diese kollektive Bewußtseinsform widerspiegelt.
    Im angeführten thread spreche ich von Osiris
    es findet sich in der Bibel der Satz
    "aus Ägypten habe ich Euch meinen Sohn gesandt."
    Egal ob man Ägypten nun als Welt, Weltall oder einfach nur Ägypten deutet (siehe Wortstamm)..der Satz hat seine Berechtigung.
    Bereits die Ägypter wußten von der Prophezeihung einer Wiederkehr.
    DAS war der Ursprung der Begräbniszeremonie!
    Grund des Einbalsamieren der Köper und des Bereitstellens der Güter.
    Alles sollte BEREIT SEIN, für einen ZUKÜNFTIGEN IRDISCHEN ZEITPUNKT, ...wenn "Der Herr der Felder" wieder zurückkehrte...und nicht wie man heute an-nimmt Gaben für das "Jenseits".

    Osiris entspringt NICHT der kollektiven Bewußtseinsform Mensch, doch hat das nur für die GESTALT und den WEG der Entwicklung eine Bedeutung, nicht für das was ein Avatar IST.
    Ein Avatar ist immer gleich(!)
    So ist nie mehr als EINE dieser Formen notwendig, weil sie die höchste Bewußtseinsform Gottes darstellt, die noch Gestalt annimmt.
    Wenn ich hier von "höchster" spreche, dann nehme ich als Definitionsgrundlage das "im Erfahrungsraum in Form einer Gestalt wirksam werden" des Geistes Gottes an.
    Wenn ich hier von einem 2. "Avatar" spreche, der die Erde heilt, ist das, was dieser "2." Avatar ist (jemand gab Ihm im thread Apokalypse den Namen Avatar der Synthese) ein SPIEGELBILD dessen was ein Avatar (normalerweise)ist.

    Schwierige Materie, aber irgendwo muss ich ja beginnen....
    Der Avatar (das was der Avatar ist) trägt die Aspekte der Tierwelt..das Karma und gleicht es aus, das geistige Karma der Menschen gleicht er nicht aus, weil jede Inkarnation für den GEIST des anderen Verantwortung und Karma SELBST trägt. IN SUMME IST es also ausgeglichen. Doch sein Wirken/Handeln im Aussen ist Hilfe und Stütze, so hat er die Funktion eines Lehrers. Der Bruder der zurückkehrte, um seinen (geistigen)Brüdern beizustehen.
    Ich denke das ist eine gute Form ihn zu sehen...
    INNWENDIG ist er also weiblich, denn er trägt diese Aspekte und ist EINS mit dem was der Planet ist.
    Der Avatar der Synthese, dessen Grund Gestalt anzunehmen einzig das Heilen des Planeten ist, wird entstehen_entsteht_ ist entstanden aus der Synthese von dem was Isis ist und dem was Osiris ist.
    Kein "herkömlicher" Avatar also sondern eine Form der Synthese/Symbiose.

    Dieser Avatar ist ein SPIEGELBILD dessen was ein Avatar (sonst) ist.
    Er trägt die weiblichen Aspekte auswendig..soll bedeuten er hat zwar menschliche Gestalt, doch sein tun ist auf das des Planeten (nicht der Menschen) gerichtet, und die männlichen Aspekte innwendig..in sich ist er eins mit dem was das Kollektiv der Menschheit ist.

    Ich denke das wichtigste wurde hier gesagt.
    Vielleicht eines noch..es ist kein "Wunder" was dann bewirkt wird, sondern eine Beschleunigung. Die Zeit der Heilung wird beschleunigt, in einem Aussmass, wie der Mensch es nicht tun könnte..so geschieht ALLES im Einklang mit den karmischen/geistigen und am Ende auch physikalischen Gesetzen, da die Physik das PRODUKT(die Folge) der karmischen(geistigen) Gesetze ist.


    und jetzt zur versprochenen Bhagavadgita
    (der 9. Gesang)
    "Verborgene Weisheit künd ich jetzt
    drum leihe willig mir Dein Ohr
    wenn Du sie richtig hast erkannt
    verschließt sich Dir der Sünden (Fehler) Tor.

    Geheime Königswissenschaft
    und höchste Läuterung ist sie
    verständlich, leicht erlangbar auch
    und auszuüben ohne Müh"

    (das Richtige ist stets leicht...das ist das WESEN des richtigen Weges
    wenn ein Weg "schwierig" wird, ist es immer ein Zeichen das in die Irre gegangen wird, karmische Kräfte wirksam werden
    leicht und schwer beschreibt hier den Zustand des GEISTES.
    Ist der Geist schwer, ist das handeln karmisch)

    "...die Wesen weilen all in mir
    doch ich in Ihnen nicht oh Held.."

    ich sagte bereits
    die Schöpfung ruht in all Ihren Aspekten in Gott,
    doch das Geschaffene kann nicht Gott in allen Aspekten wiederspiegeln

    "..mein Selbst geht nicht in Ihnen auf,
    wenn es sie auch erhält und schafft"

    der Avartar ist nicht geboren, nicht geschaffen, nicht gezeugt
    er ist Gott und Gestalt in einem

    TE (15): Jesus sagte: "Wenn ihr den seht, der nicht von einer Frau geboren ist, werft euch auf euer Antlitz nieder, betet ihn an. Jener ist euer Vater."
    sein Selbst geht nicht im Felde auf, da er außerhalb der Trennung steht

    Er ist EINS mit Gott in vollem Bewusstsein
    (Ich bin im Vater und der Vater ist in mir)
    er ist ein Bewusstseinsfokus des göttlichen Geistes der den Aspekt Planet und Mensch umfasst

    "..so sind, vernimm oh Ardschuna in mich die Wesen eingehüllt
    Es geht in meine Urnatur (das nennen die Ägypter den Ursupator)
    am Kalpa Ende alles ein
    beginnt ein neuer Weltentag
    erschaff ich sie zu neuem sein."

    auch das sagte ich bereits
    sich auszudrücken in der Schöpferkraft/Schöpfung ist eine Eigenschaft des Schöpfers
    geht sie zu Ende (weil alles was möglich war ausgedrückt wurde)
    beginnt sie neu
    dies ist der Pulsschlag Gottes

    "Mit Hilfe meiner Urnatur
    lass ich die Wesen neu entstehen
    so dass ganz ohne eignen Wunsch

    (hier ist vom Wunsch des SCHÖPFERS die Rede nicht vom Geschaffenen)

    aus der Natur (diesem Ursupator) hervor sie gehen."

    was besagt dies?
    das ALL DAS (welche Aspekte gewählt wurden auszudrücken eine WAHL ist und keine Bestimmung (zB weiblich/männlich)
    eine Wahl die "vor" der Schöpfung, dem Hervorgehen aus dem Ursupator geschieht...

    "Doch werd ich durch das Schöpfungswerk
    nicht in der Taten Band verstrickt"

    das was Gott ist nimmt nicht Anteil an den karmischen Aspekten
    die SCHÖPFUNG soll sich hier ausdrücken
    durch sich selbst
    Selbsterfahrung ist das Ziel (und nicht willkür oder Vorliebe eines Schöpfers)

    "stets unbeteiligt, frei von Hang
    bleib allem Karma ich entrückt."

    daher kann man einem Avatar auch keinen "Schaden" zufügen
    daher kann ein Avatar nicht "leiden"
    daher kann der Mesch auch nicht "schuldig" werden gegenüber eines Avatars
    (genausowenig wie er sich gegen den Ursprung oder Gott versündigen kann.
    Er kann sich nur SELBST schaden..)

    in der Übersetzung ist zu lesen
    "nach meinem Wunsch"
    aber das trifft es nicht

    "nach diesem Wunsch..(sich selbst zu erfahren) gebiert Natur
    was sich bewegt und nicht bewegt
    So bin ich selbst der letzte Grund
    der dieses Weltgefüge trägt.

    aber da dies alles Gott ist,
    representiert es am Ende wieder Gott
    daher ist Anfang und Ende austauschbar
    Die Freiheit zu lieben endet in dem Wunsch zu lieben und umgekehrt.
    Da alles was ist aus Gott ist, kehrt alles in Ihn zurück

    Zerstörung bedeutet immer auch Neuanfang
    wenn etwas zerstört wird, wird es vom Ende seines Weges zum Anfang/Ursprung zurückgeführt.
    So bedeutet Zerstörung im ursprünglichsten Sinn:
    Rückführung

    "Bin Vater, Mutter dieser Welt,
    der Ahn, von dem die Ordnung stammt,
    der Om Laut und die Sühnungskraft
    (EINS mit den karmischen Kräften aber nicht Ihner Wirksamkeit ausgesetzt )
    die Veden Dreiheit insgesamt
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Mir ist bewußt das die Beschreibung eines Erleuchteten Wesens fremdartig erscheint
    Mir ist bewußt das das erwähnen anderer Söhne Gottes
    (andere Bewußtwerdungswege v Söhnen Gottes) fremdartig erscheint.
    Die Annahme "allein" zu sein im Universum ist angesichts der größe desselben aber einfach nur ignorant zu nennen.
    Es geht mir hier nicht um "Ufos" oder "Außerirdische". Es geht mir darum den Geist für bestimmte Dinge zu öffnen und sich nicht mehr gegenüber dem Möglichen zu verschließen.
    Das Erleuchtete Wesen offenbart die Eigenschaften Gottes und wird in diversen Schriften beschrieben.
    Ich hoffe durch ein klarer stellen von "was es ist" dem Gefühl der Fremdartigkeit entgegenwirken zu können.
    Jeder der WEISS das er viele Leben gelebt hat, weil er sich in verschiedenen "ich" Persönlichkeiten selbst wahrgenommen hat, weiß dass das was das "ich" ist, nicht -aufgelöst-wird, sondern einen gültigen Erfahrungsbestandteil von "das bin ich" darstellt. Eventuell vergleichbar mit dem Kind, dem Jugendlichen, den Erwachsenen, dem Alten.
    Der Unterschied ist, das das "ich" sich nicht ZUGLEICH in diesen Zuständen erfährt, obgleich es sich daran erinnert.
    Für den Erinnerungsfokus "ich" gilt entweder oder.
    Den Zustand des VERTAUENS, des SCHMERZES und der LIEBE den Ihr als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener, als Alter offenbart könnt Ihr (normalerweise) nicht ZUGLEICH sein.
    Erst wenn dieser Fokus aufgegeben wird, wird dieses ZUGLEICH erleben wieder möglich/offenbar (für die meisten erst nach dem körperlichen ableben).
    Hier (der Illusion) ist diese Art der Wahrnehmung, diese "Auflösung" nicht gegeben, weil AUS DIESEM FOKUS DES ICHS gehandellt wird und WEIL das so ist, eben dieser Zustand als KONTINUIERLICH erfahren wird, obgleich Augenblick für Augenblickund verändert.
    Das ich ist hier an das Fahrzeug ZEIT gebunden.

    Dies ist ein Unterschied der erst wahrgenommen wird wenn diese Beschränkung aufgehoben wird..geschieht dies kann man sich IN JEDEM Zustand der Liebe, des Vertrauens und des Schmerzes erfahren..man kann also den ZUSTAND des GEISTES wechseln.

    In der Erfahrung von dem was viele Erleuchtung nennen wird eben diese Beschränkung aufgehoben.
    Also nicht nur die Beschränkung betreffend der Inkarnationen (es ist HIER also nicht nur ein einfaches Wahrnehmen das und das war "ich") sondern auch bezüglich des Energiefokus.

    Auf diese ART geht die Seele die der Ausgangspunkt dieser vielen Inkarnationen ist und in Ihren Ihr innewohnenden EIGENSCHAFTEN viel umfangreicher ist als dies im "ich" >in dieser Form wahrgenommen werden kann, wenn dies einmal GEWÄHLT wird, in das kollektive Bewußtsein dieses SOHNES (des erleuchteten Wesens) ein.

    Es ist (im eigentlichen Sinne) kein Auflösen, sondern sollte als Erweiterung von "das alles bin ich" verstanden werden.

    Die Beschreibbung der Wahrnehmung eines erleuchteten Wesens in der Bhagavadgita:

    Im elfen Gesang bittet ARDSCHUNA Krishna sich Ihm in seiner wahren Gestalt zu zeigen (die Bitte geht von ARDSCHUNA aus!)

    bisher nahm er Ihn "nur" in menschlicher Gestalt war. Dies geschieht um Euch nicht zu ängstigen..
    (Euch zu ängstigen ist mit Sicherheit DAS LETZTE das ein erleuchtetes Wesen will)
    Krishna weist Ihn darauf hin, dass das was er hier von Ihm wahrnimmt nur ein Bruchteil dessen ist, was er ist

    "mit einem Bruchteil meines Seins durchdringe ich (so) die ganze Welt"

    Adschuna:
    "Die Form die Du beschrieben hast,
    die Göttliche, die laß mich sehen
    Oh Herr der Welt oh höchster Geist
    erhöre gnädig dies mein Flehen"

    das sollte hier noch einmal klar gestellt werden
    Ihr werdet ein erleuchtetes Wesen nur in dem Umfang wahrnehmen wie Ihr bereit seid dies ZUZULASSEN

    alles andere wäre GEWALT, ein Euch zwingen, was keine Eigenschaft des Göttlichen ist

    Ardschuna weiter
    "ja ist es möglich Dich zu schauen,
    in Deiner göttlichen Gestalt
    so zeige Dich oh Yoga Herr
    in Deiner Göttlich-Allgewalt!

    Krischna:
    "Wohlan, erblicke meinen Leib
    in seiner hehren Allgewalt
    der hundertausendfach erglänzt
    in seiner bunten Vielgestalt
    .
    das ganze Weltall schau jetz hier
    in meinem Leib zusammen stehn
    was sich bewegt und nicht bewegt
    und was Du sonst begehrst zu sehen"

    (Ihr SELBST bestimmt den UMFANG in dem Ihr ein Erleuchtetes Wesen wahrnehmt)

    "Doch sieht mich nicht Dein sterblich Aug(!)
    Ihm ist der Blick dazu verhüllt
    ein göttlich Auge leih ich Dir
    es läßt Dich schauen mein göttlich Bild"

    was geschieht?
    das Bewußtsein Ardschunas wird angehoben das er Krishna "in seiner Herrlichkeit" schauen kann

    "Er (Ardschuna) sah das Weltenall vereint
    und doch getrennt in Keschava
    am Leib des hohen Götterherren
    mit tiefen Staunen Ardschuna

    Bewältigt von Bewunderung
    von heilgen Schauern übermannt
    sprach er mit tiefgeneigtem Haupt
    und flehend vorgestreckter Hand"


    lasst mich Euch aus meiner Erfahrung sagen, die Wahrnehmung eines Erleuchteten Wesen, das seine Austrahlung nicht zurücknimmt (für Euch) ist eine sehr starke Erfahrung
    es ist ein bischen das Staubkorn das zum Weltall spricht und NUN weiß, das es (im Vergleich mit der eigenen bisheriger Erfahrung) ein Staubkorn ist...


    ..
    "freudig seh ich Dich, doch zitternd
    wie ich Dich noch nie gesehen
    zeig Dich mir, so wie früher
    Gnadenreicher hör mein Flehen.."


    und man ist DANKBAR wenn diese Austrahlung wieder zurückgenommen wird, weil sie nicht einfach zu schauen ist

    Krischna:
    "gnädig lies ich Dich oh Tapfrer
    meiner Gottheit Körper sehen
    vielgestaltig strahleglänzend
    was noch keiner hat gesehen
    ..
    Diese Furchtgestalt soll schwinden
    drum oh Held sei ohne Zagen
    gleich erblickst Du mich wie Du mich
    sahst in manchen frühen Tagen.."

    LG
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich werde jetzt versuchen auf diese Schrift selbst einzugehen...

    In der Erzählung wird das ich als Ardschuna dargestellt und das höchste Selbst, Gott, als Krishna.
    Sandschaya ist in der Gita der Erzähler und zugleich der Wagenlenker des blinden (!) Königs (Dhritaraschtra), der mit der Fähigkeit des "allsehenden Auges" ausgestattet, seinem Herren alles schildert.

    Wagen, dies sagte ich bereits, ist ein Symbol für den WEG.
    Der WAGENLENKER ist der, der den Wagen lenkt nach Aufforderung des ichs.

    Gott umfasst alle Perspektiven. Eine Perspektive ist in einer Handlung wie der o-Punkt in einem Koordinatensystem.
    Wenn alle Punkte in Ihm zugleich Null-Punkte sind, kann nichts was dargestellt wird, dargestellt werden, weil es keine Ordnung der Bezugspunkte gibt.
    Aus diesem Grunde ist der König blind.
    Für Gott der alle Perspektiven umfasst, ist was immer auch geschieht gleich gültig. In der Illusion ist dem nicht so. Dort bestimmt die Perspektive die Gültigkeit der Erfahrung. So ist es notwendig für den König einen Wagenlenker zu haben, die Fähigkeit des "allsehenden Auges" in sich zu erschaffen.
    Er tut dies, indem sein Geist eine Perspektive wählt, entsprechend des o-Punktes in der Ordnung einer Erfahrung, in der Perspektive seiner Schöpfung.
    Das Erleuchtete Wesen, oder Krishna, oder das höchste Selbst IST so ein Teil dieser "allsehenden Kraft", einer der Augen Gottes.
    Zwischen Alles ist gleichgültig und alles ist GLEICH_GÜLTIG liegt die Kraft des Allsehenden, allwahrnehmenden Gottes,
    Gestalt geworden in allen schöpferischen Perspektiven und Wahrnehmungen zwischen dem von Ihm Geschaffenen und dem mit Gotteskraft ausgestattetem (sich-selbst-bewußtem) Sohn.
    Da der Sohn sich nicht seiner Göttlichkeit bewußt ist und sich zugleich des freien Willens ohne Gottverbundenheit erfreut (der Illusion der Trennung) beschränkt die Kraft des "Allsehenden" Ihn.
    Die Kraft, das Vertrauen oder das Karma ist es, was die Freiheit des Sohnes beschränkt, bis er die Einheit mit Gott erlangt hat..sich wieder als Gott sich selbst BEWUSST geworden ist.
    Wäre dem NICHT SO, wäre die Schöpfung gleichgültig gegenüber Ihren Geschöpfen.
    Das Geschaffene würde klagen und niemand würde es erhören.
    Es wäre eine sinn_lose Welt, ohne Weg, ohne Ziel, ohne Richtung.
    Kein (Spiegel)Bild des Schöpfers würde entstehen, keine Schönheit, nichts Gestalt annehmen.

    Im Bild der Bibel liest sich das als BILD so:
    "(die Erde) das Erschaffenen aber war wüst und wirr, Finsterniss lag über dem als erstes Erschaffenem (der Urflut) und der Geist Gottes schwebte über dem erschaffenem Spiegel (Wasser).
    Gott sprach es werde Licht..."

    Das ist das Erkennen, des Schöpfers, das der GEIST Gottes teilhaben muss an dem von Ihm erschaffenem. Und der Geist Gottes offenbart sich in der Schöpfung als LIEBE.

    Von daher nimmt der Weg der Söhne im Ersten Zentralen Ereignis Ihren Anfang.
    Die LIEBE legt die GRENZEN der Erfahrung (des Erfahrbaren) fest...

    zurück zur Gita
    In der ersten Strophe der Gita fragt so der EINE sein allsehendes Auge nach dem was seine Schöpfung tut..

    "Was taten auf dem Kuru FELD
    Oh Sandschaya, im HEILIGEN Land
    die MEINEN und die Pandavar
    von heißer Kampfbegier entbrannt?"

    man könnte es auch so übersetzen:
    Ich will sehen was auf meinem FELD geschieht,
    durch die Kraft meines Geistes, der in sich HEIL ist,
    die in allen Perspektiven durch einen SOHN von mir vertreten ist
    und durch den ich Schmerz, Liebe und den Zustand des Vertrauens in mir wahrnehmen kann,
    ich will sehen wie es um die Schlacht steht und ob die Flamme der Leidenschaft die LIEBE gefährdet...

    So steht in der folgenden Erzählung Ardschuna für den unbewußten Menschen
    und Krischna für Gott, oder das höchste Selbst, das zu Ihm spricht.

    Ardschuna hat in der Illusion ein Problem das Gott nicht hat.
    Gott ist alles und "das TUN" offebart sich durch Ihn
    in Schöpferkraft
    dienen
    und Liebe
    Ardschunas "tun" in der Illusion bringt Ihn vor die "entweder oder" Entscheidung. Da er NICHT alles ist, muss er ENTSCHEIDEN W A S er ist,
    sein will und wie er diesem Willen Ausdruck verschafft.

    Man kann das Problem Ardschunas auch im Problem der Mutter erkennen.
    Sie WILL Ihr Kind lieben, es umsorgen und sehen das es gedeiht, sich entwickelt und sich wohl fühlt.
    Das PROBLEM der Mutter ist, das sie es aber auch erziehen und beschützen muss. Einfach weil dieser Prozess im Umfeld "Illusion" stattfindet, wo eben NICHT alles von der gleichen Gültigkeit "Liebe" durchströmt wird.
    Dieses TUN bringt Grenzen mit sich, Tränen, Konflikt.
    Genau das will eine Mutter eigentlich NICHT und doch hat sie keine andere Wahl, wenn sie Ihrer PFLICHT als Mutter (zu lieben UND zu schützen) nachkommen will.
    So kann sie nicht wie Gott nur "so sei es" sagen, sondern sagt einmal JA und einmal NEIN. Und das ist auch schon das Problem für den, der liebt und dies eigentlich nicht tun will.

    Ardschuna blickt sich mit dem Auge der Liebe um und erkennt, das um Ihn herum ein Krieg tobt.

    "Als nun der Dhartaraschtres Heer
    geordnet schon die Schlacht begann
    und Pfeile regneten da legt
    auch Ardschuna den Bogen an"

    Pfeil und Bogen sind das Mittel und das Bild für Erkenntnis die der Intuition entspringt.
    Je getrübter das Bewusstein, um so gefärdeter die Treffsicherheit der Pfeile.

    "Zu Krischna seitlich hingewandt
    sprach er zu Ihm das Wort alsdann
    in beider Heere Mitte halt
    Oh Göttlicher jetzt das Gespann"

    das ist ein wichtiger Wendepunkt
    Intuition kommt zunächst immer auch aus dem Ego, wird von Ihm getrübt.
    Wenn das Ego (ich) aber das Gespann, den Weg
    nicht mehr fortfahren möchte und sich an GOTT wendet um Ihn um RAT zu fragen
    wenn der Punkt erreicht ist
    "ich kann nicht mehr weiter,
    ich erkenne das ich nichts weiss
    ICH will keine Entscheidung mehr treffen,
    sage DU MIR
    was ich tun soll,
    ist ein wichtiger Wendepunkt im Weg dessen,
    der die Erkenntnis sucht, eingetreten.
    Diesen Punkt markiert das Anhalten des Wagens.

    (Fortsetzung folgt)
    LG
     
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