Hallo Simi,
Glaub mir -
ich kann,*gg.....(Ehrenwort einer querulantigen Ehefrau)
Ja, das glaube ich dir nicht nur- das hab' ich doch bereits gesagt, Silke. Die unbewusste Frau versucht, es dem Mann gleichzutun- sie gibt sich nicht hin, sondern tritt in Konkurrenz zu ihm. Im allgemeinen heisst das Emanze, du nennst es querulantige Ehefrau, lach.
Simi schrieb:
schmunzel*
Silke! Hingabe liegt der Frau im Blut, das ist so selbstverständlich für sie, dass sie gar nicht versteht, was Nicht-Hingabe überhaupt sein soll. Auf ihre natürliche Hingabe angesprochen sucht sie lieber Argumente, um sich zu beweisen, dass das nix besonderes ist. Ist es für Frau ja auch nicht. Für Mann allerdings unvorstellbar-
für ihn sieht das wie Dummheit und willige Ausnutzbarkeit aus.
Urajup schrieb:
Und schon sehen wir, warum ich mit meiner Nichthingabe richtig liege: Ich will eben nicht, daß ein Mann mich für dumm und ausnutzbar hält...
Für den unbewussten Mann, der in Wirklichkeit ein kleiner Junge ist, da sieht das so aus, ja. Weil er sich ihre Hingabe nicht anders erklären kann. Deshalb wähnt er sich ja auch über der Frau stehend, für ihn ist sie eine dumme Pute. Die soll wählen gehen? Oder überhaupt was zu sagen haben? Wenn diesem Mann bewusst wird, was Hingabe überhaupt bedeutet, dann schämt er sich- das kann er nämlich nicht, er hat nix zu geben, er steht mit leerem Inneren da. Und deshalb fühlt er sich dann minderwertig und muss schnell was tun, damit er wenigstens was in der Hand hat, was er geben kann. Um sein Minderwertigkeitsgefühl zu überspielen, muss er die Frau dann unterdrücken. Das ist alles die 3. Entwicklungsstufe. Frauen dieser Stufe emanzipieren sich, weil sie erkennen, dass sie unterdrückt werden, wenn sie sind, was sie sind. Sie versuchen, ihren Mann zu stehen und sich nicht unterbuttern zu lassen. Und verleugnen dabei, was sie sind: Frauen.
Interessant ist aber, dass du doch weisst, wovon ich spreche.
Hätte mich auch gewundert, wenn nicht.
Urajup schrieb:
Nein, manche Männer können es vielleicht nicht (manche Frauen im übrigen auch nicht.) Ich kann da jetzt nur für meinen Mann sprechen und ja, er zeigt Anteilnahme an meinem Leben. Wäre es anders, wäre er nicht mein Mann. Punkt.
Das hab' ich nicht gefragt, Silke. Ich hab' gefragt, ob du anders kannst, als ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Ihm- nicht seinem Leben. Er zeigt Anteilnahme an deinem Leben- ja, das glaube ich dir. Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist: schenkt er
dir Aufmerksamkeit?
Ich hab' deine posts an anderer Stelle zum Thema gelesen- du weisst doch genau, was im Kopf eines Mannes vorgeht- nichts. Also- was erzählst du hier?
Urajup schrieb:
Ja, mit meinem Sonne/Uranus-QUA gehe ich gerne meine eigenen Wege, das stimmt. Aber was so einen richtigen Uranier ausmacht, mal nachgedacht: Kümmert es ihn wirklich, was andere von ihm denken?*lächel.....
Nein, nicht wirklich, lach. Sehr wohl kümmert ihn aber, wie er sich fühlt. Vor allem, wenn der Uranus in Krebs steht.
Urajup schrieb:
Und einen gradlinien Weg zu gehen ist einem Widder vorgeschrieben, aber ob das moralisch ist, darüber wird er nicht nachdenken. So wie er sich präsentiert, so ist er: Unbedarft und trotz vieler Erfahrungen ist und bleibt er das naive "Kleinkind" unter den Sternzeichen...... (Aber wer könnte einem Baby schon ernstlich böse sein?)
Nee, das verkaufste mir nicht, Silke. Natürlich geht der Widder gradlinig vor- offen, direkt und naiv. Und natürlich kann er nicht anders. Aber! Moral ist DIE Sache für ihn- wenn seine Handlungsweise nicht von höchster Moral vor dem eigenen Gewissen gerechtfertigt ist, dann quält es ihn. Hat diese Widder-Sonne einen Uranus zum Quadrat stehen, dann sogar in besonderem Maße.
Handelt er unmoralisch, wird er die Konsequenzen zu tragen haben. Sich selbst als Baby zu bezeichnen, spricht schon Bände- einem Baby kann man nicht böse sein. Einem cholerischen, angriffslustigen und durchsetzungsbetonten Widder auch nicht- aber er kriegt das Brett als Echo. In aller Freundschaft natürlich.
Urajup schrieb:
Vielleicht einen Mann der einseitige Hingabe erwartet?*lach......
Ja ok, ich weiss, was du meinst.
Aber *g! Hingabe ist immer einseitig, da kannste machen, was du willst.
Die Hingabe würdigen muss er. Tut er das nicht, dann ist er kein Mann. Und an meiner Seite schon gar nicht.
Urajup schrieb:
Ja, und das ist eben der Fehler, Simi, Du gehst wieder mal von Dir aus. Es gibt aber eine Menge potenter Frauen, die ihren Job als erste Primisse ansehen und danach kommt eine ganze Weile gar nichts. Der Job ist ihr Leben.
Warum suchst du eigentlich Fehler, Silke? Warum schaust du nicht mal hinter die Worte und versuchst zu ergründen, wie sie gemeint sind? Fehler.... pfff! Jeder Mensch geht von sich aus, das ist nämlich anders gar nicht möglich. Es sei denn, der Geist spricht- der offenbart einem alles, weit über die eigene Person hinaus.
Du gehst von dir aus --> Uranus im 10. Haus. Frauen mit Angstplaneten im 10. Haus vermeiden entweder jegliches öffentliche Tun oder sie streben eine berufliche Karriere an. Beispiel: Angela Merkel, Saturn im 10. Haus. Der Job ist ihr Leben- aus Angst. Aber weisste was, Silke? Trotzdem ist auch die Merkel ne Frau, sie macht den Job mit weiblicher Hingabe, nicht mit männlicher Zeugungskraft.
