Das Eva-Prinzip

Hi Lilith :)

Simi! :)

Gestern abend, nachdem ich zu Bett gegangen bin, ist mir dein Satz durch den Kopf gegangen: "Ein reines Herz lässt sich nicht manipulieren". Dann ist es ja das Herz, dass Lügen durchschaut, Unstimmigkeiten erkennt, usw.

genau.. es sind die hintergedanken und falschen motive die die eigene manipulierbarkeit hervorbringen..
will man nicht sich nicht auf das wahre und richtige beschränkken.. ist man manipulierbar..

Früher, und ein bisschen jetzt auch noch, war meine Hauptangst, dass ich alleine nicht durchs Leben komme, dass ich jemanden brauche, der mich finanziell unterstützt und mir Sicherheit gibt.

dabei gerät man zwangsläufig in ein abhängigkeitsverhältnis..
-wenn man als frau einen ersatz-papa sucht..
-wenn man als mann eine ersatz-mama sucht..

Aus diesen Unsicherheiten heraus habe ich mich in bestimmte Männer verliebt,

die rechnung mit den hintergdanken läuft eben nicht..
weil man damit nicht nach liebe handelt.. sondern nach geschäft..

Das waren aber die Falschen.

weil die motive die falschen waren..

Mein derzeitiger Stand ist, dass ich erkannt habe, dass ich mir diese Sicherheit selber geben muss, alles andere bringt nichts.

das klingt schon viel stimmiger finde ich..

erst mit der einstellung (auf beiden seiten) kann partnerschaft genossen werden..

liebe Grüße
Lilith

;)
 
Werbung:
Das, was "nicht stimmt" findet im Kopf, in den Gedanken statt. Wenn Du mit dem Herzen schaust, dann können Dich Deine Gedanken nicht mehr irreführen,

das klingt interessant..

Gerade das reine Herz ist manipulierbar, weil es nichts "vermutet".

das nicht so wirklich..

es sind die falschen motive die maniplulierbar machen..
vertrauen ist nicht mehr wert als misstrauen..
worauf es ankommt ist zu sehen was ist..
und jenes wollen zu lassen welches doof ist..

dann redest Du Dir selbst nichts mehr ein, dann beschönigst Du nichts.

und deklarierst konsequenterweise nicht vertrauen zu einer neuen religion..
sondern lediglich den blick für das wahre..
 
Hallo Martina! :)

Das reine Herz ist eigentlich nur dann manipulierbar, wenn wir gewisse Erfahrungen noch nicht gemacht haben.

nein.. das ist wieder die flucht in das opfertum..
man müsse erst auf die schnauze fallen.. dem ist aber nicht so..
man hat inutition und gewissen.. von anfang an..
und das ist die referenz..

Wenn wir erkannt haben, dass wir vorsichtig sein müssen, ist diese Gefahr nicht mehr so stark gegeben.

wenn man sich entschlossen hat, die werkzeuge von oben zu respektieren und zu nutzen..
dann ist die gefahr nicht mehr da..

Während ich das schreibe fällt mir was auf: eigentlich ist es ein Blödsinn, wenn man z.B. über Männer schimpft, weil sie uns enttäuscht haben usw.; wenn man vorsichtig ist, lässt man sich eh nicht mehr täuschen (von ihnen und unseren Wunschvorstellungen).

jetzt ist es angekommen..
die eigene manipulierbarkeit liegt in der schlechten qualität der eigene motive & verfassung..
 
Hallo Chimba! :)

Die Angst im Hintergrund lässt sich wohl nicht von heute auf morgen abstreifen, wenn sie schon ein ganzes Leben da war, z.B. eine gewisse Lebensangst.

sie gehen weg, wenn man seine verfassung in ordnung bringt..
schuld liegt nämlich auch in dem festhalten an unpassende einstellungen, intentionen und willenstrukturen.. der verfasssung..

Solange die noch da ist, muss eine gewisse Vorsicht auch da sein, da diese Angst ja manipulierbar macht.

diese angst die manipulierbar macht liegt in den unpassenden unpassende einstellungen, intentionen und willenstrukturen.. der verfasssung..

Genau, auf die Anzeichen achten! Meist wollte man die nämlich nicht zur Kenntnis nehmen, oder man hat sie nicht ernst genommen. Vielleicht wäre das Wort "Achtsamkeit" besser geeignet als "Vorsicht".

noch besser: bedingungslose ehrlichkeit.. auch zu sich selbst..
 
Ja, Bingo, Du hast es. :)

Wenn man schon mal verlassen wurde (Eltern, Partner..), dann kennt man das schon, dann baut man automatisch Abwehrmechanismen auf und erlebt im schlechten Fall immer wieder das gleiche oder im Guten, man lernt daraus uns besinnt sich nach der "Denkphase" wieder auf sein Herz und vertraut erneut und im noch günstigeren Fall, vertraut man dann auf "andere" Menschen, um das Muster nicht zu wiederholen.

noch besser: man baut auf das, was in einem gegeben ist..
you can go anywhrere, if you can keep your sanity..
die heimat ist die eigene integrität.. dann ist man nämlich überall zuhause..

Aber es ist passiert und plötzlich war ich manipulierbar und verwirrt, weil ich nicht verstand, um was es ging, was überhaupt passiert ist etc. und dann bemerkt man, dass man Abwehrmechanismen aufbaut, sich schützt.

huhn oder ei.. was war zuerst..?
warum haben sie dich hintergangen?

wenn einer versucht einen anderen mit vertrauens-philosophie-terror zu binden und festzulegen..
so das man ihn schön fest im griff hat.. mit seinen versprechungen..
der versucht sich in manipulation..
m.E. erleben gerade diese leute solche entsprechenden enttäuschungen..

Aber auch aus diesen Mechanismen kann man wieder raus, sich wieder auf sein Herz besinnen, versuchen das nächstemal ähnliche Anzeichen zu erkennen, ohne dann gleich misstrauisch durch die Gegend zu rennen und jeden als potentiellen Unehrlichen abzustempeln.

einfach seine eigene art mit dem thema umzugehen anzuschauen, wäre auch ne lösung ;)

Es geht glaube ich weniger um Vorsicht, was ja mit Angst und Misstrauen verknüpft sein kann, als um das Erkennen der eigenen Abwehrmechanismen, die ja das freie fließen der Herzensenergie blockieren.

ich denke es geht eher darum, es einfach sein zu lassen dauernd zu koalieren zu versuchen..
um etwas zu erreichen, was nicht von sinn getragen ist..

sich dem ungewissen zu ergeben und dem zu vertaruen..
wer das kann..
der ist wirklich frei..

wer nämlich mit den schicksalkräften umgehen kann..
der sucht keine kompensation durch absurde & widernatürliche versprechungen und verbindlichkeiten anderer..

Da ist es oft gut, das "Ersterlebnis" - die erste Erfahrung dieser Art, wieder vorzukramen und das anzuschauen.

oder wie man sie selbst erzeugt ;)
 
genau.. es sind die hintergedanken und falschen motive die die eigene manipulierbarkeit hervorbringen..
will man nicht sich nicht auf das wahre und richtige beschränkken.. ist man manipulierbar..


dabei gerät man zwangsläufig in ein abhängigkeitsverhältnis..
-wenn man als frau einen ersatz-papa sucht..
-wenn man als mann eine ersatz-mama sucht..
Hi bb! :)

Eine Art Vater zu suchen, erschien früher als richtig! Erst jetzt ist mir klar, dass ich das nicht mehr will, sondern einen Partner; damals waren das die "richtigen" Hintergedanken.
 
Simi schrieb:
Es gibt keine Typen, die geben können.
Vielleicht ist "Geben" falsch ausgedrückt, weil du damit die Hingabe meinst; wenn ein Mann etwas für die Frau tut, dann gibt er etwas (nach meinem Verständnis). Z.B. er ruft an, schenkt ihr etwas; wenn man gute Gespräche miteinander führt, gibt das auch sehr viel; so meine ich das.
 
Hallo Simi!

Dein Frauenbild ist mir zu einfach gestrickt.
Hallo Silke :)

Lass' dich nicht von den einfachen Worten täuschen- es komplett zu erfassen ist eine komplexe Sache.

Urajup schrieb:
Frauen müssen sich hingeben?
Nein, Frauen müssen sich nicht hingeben- es ist ihre Natur.
Sie müssen nicht- sie können gar nicht anders.

Urajup schrieb:
Hmmm, wenn ich hier mal meine Wenigkeit als Beispiel nehme: Ich kann meinem Mann meine Freundschaft, meine Loyalität, meine Anteilnahme geben, aber Hingabe bei einem Sonne/Uranus-Quadrat zu erwarten? Das wäre doch wohl mehr als zweifelhaft....:party02:
*schmunzel*
Silke! Hingabe liegt der Frau im Blut, das ist so selbstverständlich für sie, dass sie gar nicht versteht, was Nicht-Hingabe überhaupt sein soll. Auf ihre natürliche Hingabe angesprochen sucht sie lieber Argumente, um sich zu beweisen, dass das nix besonderes ist. Ist es für Frau ja auch nicht. Für Mann allerdings unvorstellbar- für ihn sieht das wie Dummheit und willige Ausnutzbarkeit aus.

Deine Anteilnahme zB, die ist dir doch selbstverständlich, oder nicht? Ein Mann weiss nur, was das ist, weil er sie bekommt- von der Frau. Geben kann er sie nicht. Weil er nicht weiss, wie er sie aufbringen soll. Wenn es so erscheint, als wäre der Mann aufmerksam, dann nur, weil er was will- nämlich Sex.

Dein Sonne-Uranus Quadrat in den Zeichen Widder/Krebs hat nichts mit deinem Sein als Frau zu tun, Silke. Dieses Quadrat symbolisiert Egozentrik. Der Mensch (Sonne) prüft (Uranus) sich dauernd und ständig selbst, ob er auch wirklich ein wollender Mensch (Sonne in Widder) ist. Man will sich in seinem moralischen Ich lebendig erleben- um jeden Preis. Dabei wird man leicht zum Versucher an sich selbst, schiesst über's Ziel hinaus und leidet darunter. Man erlebt sich abwechselnd in Selbsterhöhung und Selbsterniedrigung- ist aber nie wirklich zufrieden. Die Haltung, nicht nach links und rechts zu schauen verbürgt wohl einen gradlinigen Weg, aber ist sie auch moralisch? Gibt es überhaupt Moral oder ist am Ende alle Moral unmoralisch und damit wertlos? Ist nicht die einzige Moral die, seinem Willen zu folgen? Diese leidvollen Fragen stellt Uranus in Krebs der Widder-Sonne- eine Dauerprüfung.

Uraujup schrieb:
Auch ein dominanter Mann wäre bei mir wohl falsch aufgehoben....:weihna1.
Hmm, was meinst du denn mit "dominanter" Mann? Einen Macho?

Urajup schrieb:
Außerdem kenne ich viele Frauen, die eine große Potenz aufweisen, die Du nur dem Manne zugestehst. Ich denke da an Frauen mit marsischen oder plutonischen Qualitäten.
Natürlich tun Frauen etwas. Aber sie haben kein Interesse daran, etwas zu erschaffen. Ich bin handwerklich geschickt mit Venus in 2. Ich tapeziere, baue Schränke zusammen, lege Laminat und stricke Pullover- nur mal als Beispiel. Aber ich sehe darin keine Werke, die ich vollbringe, es sind einfach Notwendigkeiten des Alltags oder Hobbies. Ich hatte zB nie die Absicht, eine berufliche Karriere zu starten, um so zu Ruf und Ansehen zu gelangen- trotzdem hab' ich meinen Job gut gemacht. Wenn eine Frau etwas tut, dann liegt dem ein ganz anderes Motiv zugrunde als beim Mann. Der Mann erschafft ein Werk, damit er was zu geben hat, die Frau ruht in ihrer Quelle und gibt reichlich von sich selbst.

Urajup schrieb:
Bei der Einschätzung einer Frau solltest Du unbedingt ihr Radix zu Rate ziehen und nicht alle über einen Kamm scheren.. Himmel noch a mol...hast Du Dich schon mal mit Astrologie auseinandergesetzt?:clown: Da lernt man, daß zu jedem Tierchen ein anderes Plessierchen passt.
Das kann doch jetzt nur ein Scherz sein, lach. Natürlich ist der Ausdruck der Hingabe individuell verschieden, das brauchste mir nun wirklich nicht zu sagen. Aber Hingabe ist Hingabe und Zeugungskraft ist Zeugungskraft. Der Frau gebührt das eine, dem Mann das andere.
Dass ein bestimmter Mann mit dem Ausdruck der Hingabe jeder x-beliebigen Frau nix anzufangen weiss, das steht doch ausser Frage- und umgekehrt. Aber darum geht's hier nicht. Hier geht's darum, überhaupt mal den Unterschied zwischen dem Eva-Prinzip und dem Adam-Prinzip aufzuzeigen.

:)
 
Hallo Simi,:)

Simi schrieb:
Lass' dich nicht von den einfachen Worten täuschen- es komplett zu erfassen ist eine komplexe Sache.

Aha....:confused4


Nein, Frauen müssen sich nicht hingeben- es ist ihre Natur.
Sie müssen nicht- sie können gar nicht anders

Glaub mir - ich kann,*gg.....(Ehrenwort einer querulantigen Ehefrau)

schmunzel*
Silke! Hingabe liegt der Frau im Blut, das ist so selbstverständlich für sie, dass sie gar nicht versteht, was Nicht-Hingabe überhaupt sein soll. Auf ihre natürliche Hingabe angesprochen sucht sie lieber Argumente, um sich zu beweisen, dass das nix besonderes ist. Ist es für Frau ja auch nicht. Für Mann allerdings unvorstellbar- für ihn sieht das wie Dummheit und willige Ausnutzbarkeit aus.


Und schon sehen wir, warum ich mit meiner Nichthingabe richtig liege: Ich will eben nicht, daß ein Mann mich für dumm und ausnutzbar hält...:)

Deine Anteilnahme zB, die ist dir doch selbstverständlich, oder nicht? Ein Mann weiss nur, was das ist, weil er sie bekommt- von der Frau. Geben kann er sie nicht.

Nein, manche Männer können es vielleicht nicht (manche Frauen im übrigen auch nicht.) Ich kann da jetzt nur für meinen Mann sprechen und ja, er zeigt Anteilnahme an meinem Leben. Wäre es anders, wäre er nicht mein Mann. Punkt.

Dein Sonne-Uranus Quadrat in den Zeichen Widder/Krebs hat nichts mit deinem Sein als Frau zu tun, Silke. Dieses Quadrat symbolisiert Egozentrik. Der Mensch (Sonne) prüft (Uranus) sich dauernd und ständig selbst, ob er auch wirklich ein wollender Mensch (Sonne in Widder) ist. Man will sich in seinem moralischen Ich lebendig erleben- um jeden Preis. Dabei wird man leicht zum Versucher an sich selbst, schiesst über's Ziel hinaus und leidet darunter. Man erlebt sich abwechselnd in Selbsterhöhung und Selbsterniedrigung- ist aber nie wirklich zufrieden. Die Haltung, nicht nach links und rechts zu schauen verbürgt wohl einen gradlinigen Weg, aber ist sie auch moralisch? Gibt es überhaupt Moral oder ist am Ende alle Moral unmoralisch und damit wertlos? Ist nicht die einzige Moral die, seinem Willen zu folgen? Diese leidvollen Fragen stellt Uranus in Krebs der Widder-Sonne- eine Dauerprüfung.

Ja, mit meinem Sonne/Uranus-QUA gehe ich gerne meine eigenen Wege, das stimmt. Aber was so einen richtigen Uranier ausmacht, mal nachgedacht: Kümmert es ihn wirklich, was andere von ihm denken?*lächel..... Und einen gradlinien Weg zu gehen ist einem Widder vorgeschrieben, aber ob das moralisch ist, darüber wird er nicht nachdenken. So wie er sich präsentiert, so ist er: Unbedarft und trotz vieler Erfahrungen ist und bleibt er das naive "Kleinkind" unter den Sternzeichen...... (Aber wer könnte einem Baby schon ernstlich böse sein?)

Hmm, was meinst du denn mit "dominanter" Mann? Einen Macho?

Vielleicht einen Mann der einseitige Hingabe erwartet?*lach......


Ich hatte zB nie die Absicht, eine berufliche Karriere zu starten, um so zu Ruf und Ansehen zu gelangen- trotzdem hab' ich meinen Job gut gemacht.

Ja, und das ist eben der Fehler, Simi, Du gehst wieder mal von Dir aus. Es gibt aber eine Menge potenter Frauen, die ihren Job als erste Primisse ansehen und danach kommt eine ganze Weile gar nichts. Der Job ist ihr Leben.


Natürlich ist der Ausdruck der Hingabe individuell verschieden, das brauchste mir nun wirklich nicht zu sagen. Aber Hingabe ist Hingabe und Zeugungskraft ist Zeugungskraft. Der Frau gebührt das eine, dem Mann das andere.
Dass ein bestimmter Mann mit dem Ausdruck der Hingabe jeder x-beliebigen Frau nix anzufangen weiss, das steht doch ausser Frage- und umgekehrt. Aber darum geht's hier nicht. Hier geht's darum, überhaupt mal den Unterschied zwischen dem Eva-Prinzip und dem Adam-Prinzip aufzuzeigen.


Hmmm, hierzu brauch ich wohl nichts mehr zu sagen, da Wiederholung.





Lieben Gruß
Silke
 
Werbung:
Zurück
Oben