KingOfLions
Sehr aktives Mitglied
So lange gute Verblindung, Randomisierung etc. in den Bewertungskriterien der Studien enthalten sind (auch bei in vitro Studien sinnvoll bis notwendig), und es auch drastische Abstriche in der Bewertung gibt, wenn das nicht gegeben ist...
Das ist aber eben nicht alles.
Ich habe auch nicht H(D) Suggestion genannt. Die Suggestion wäre in p(xx) enthalten - für beide Gruppen identisch, da eine Studie verblindet sein sollte. Und die Beeinflussbarkeit durch Suggestion wäre durch die Randomisierung gleichmäßig auf die Gruppen aufgeteilt. Es bliebe nach wie vor der Vergleich von H(D) + H(H) + p(xx) mit H(D) + p(xx). Wenn der Unterschied klein ist, so ist der Anteil von H(H) am Heilungsprozess klein oder gar nicht gegeben.
Nein. Wenn die Suggestion in P(xx) enthalten ist, dann ist sie Teil des Placebos ... und das ist eben falsch. Denn sie ist eben nicht Placebo (sonst könnte es ja jeder), sondern Teil der Behandlung. Das ist halt etwas, das zwar aus der Psychologie bekannt ist, dass die Diagnostik bereits Teil der Heilung sein kann, aber was die Medizin halt nicht kennt (bzw. zum Teil eben auch in den Placeboeffekt subsummiert - was in dem Fall schlichtweg falsch ist). Z.B. kann alleine schon das (mögliche) Erkennen einer Krankheit einen postiven Effekt hervorrufen ("endlich weiss ich, was los ist"), wenn jemand schon jahrelang falsch behandelt wurde. Das ist aber eben Teil von H(D) und nicht von P.
Ja, und Randomisierung erfolgt zufällig, ist also nicht beeinflussbar. Und damit sind weitere mögliche Einflussfaktoren - wie es beispielsweise auch die Beeinflussbarkeit durch Suggestion wäre - sehr wahrscheinlich gut gleichmäßig auf die Gruppen aufgeteilt.
Kannst oder willst Du es nicht verstehen?