Daß nicht alle einen Brief bekommen haben, hat damit zu tun, daß wir so nen strengen Datenschutz haben. Man würde ja meinen, in so einer Situation könnte das Gesundheitsamt oder wer diese Briefe in die Gänge bringt, auf die Daten vom Einwohnermeldeamt oder dergleichen zugreifen, aber das ist nicht der Fall. Die Mitarbeiter mußten die Telefonbücher durchgehen und von den Vornamen her einschätzen, ob es sich um jemand höheren Alters handelt. In einem Artikel oder Interview mit jemandem, der direkt damit zu tun hatte, kam das anfangs mal zur Sprache. Solche Beschränkungen des Handlungsspielraums sind natürlich echt blöd, aber der Datenschutz ist eben heilig.