Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ich stehe auch nicht im Telefonbuch und hab trotzdem Post bekommen.

Aber auch wenn ich keinen Brief bekommen hätte: Mein Gott, dass es Corona gibt und dass dagegen geimpft wird und welche Altersgruppe gerade dran ist ... diese Information wurde einem ja bis zum geht nicht mehr in allen Medien um die Ohren geschlagen.

Gibt es irgendwo Leute in Deutschland, die gerne geimpft werden möchten und seit über einem Jahr nicht wissen von wem und wo?

Hier wird etwas zum Problem aufgebauscht, was gar kein Problem war. Und erst recht kein Problem war, wenn man bedenkt, welch ein enormer Organisationsaufwand da betrieben werden musste. Anstatt dafür mal dankbar zu sein wird gemeckert und gemeckert:rolleyes:
eigentlich hilft da der Anruf beim Landesgesundheitsamt. Das hat mir auch geholfen bei den Schwierigkeiten mit meiner Ma.

Das muss doch für einen jungen Menschen kein Problem sein, genaue Auskünfte und Hilfe zu bekommen.
 
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Was soll mit denen gewesen sein? Denen konnte logischerweise kein solcher Brief geschickt werden. Zu der Zeit verging kaum ein Tag, in dem nicht etliche Male in Nachrichtensendungen und sonstwo auf alles Wichtige hingewiesen wurde. Uninformiert wird Keiner geblieben sein. Was meinste, wieviele Leute in Afrika oder sonstwo Briefe bekommen haben? Man kann seine vom Wohlstand verpimpelte Anspruchshaltung ja auch mal hinterfragen.
Das hat doch nichts mit Anspruchshaltung zu tun. Die Ärzte hatten doch fast alle Daten, der Älteren und Kranken. Alter, Krankheiten, Notwendigkeit und Telefonnummer. Ein Anruf vom Arzt und gut wäre es gewesen. Für die gesunde Masse später die Impfzentren.
 
Das hat doch nichts mit Anspruchshaltung zu tun. Die Ärzte hatten doch fast alle Daten, der Älteren und Kranken. Alter, Krankheiten, Notwendigkeit und Telefonnummer. Ein Anruf vom Arzt und gut wäre es gewesen. Für die gesunde Masse später die Impfzentren.

Wem machst du denn nun einen Vorwurf? Wenn, dann doch den Ärzten, denn nur die hätten ja diese Daten.
Die "gesunde Masse" wurde ja erst später geimpft. Die Priorisierung war ja sinnvoll und wurde auch durchgezogen.
"Ein Anruf vom Arzt und gut wäre es gewesen" schreibst du. Bei wem? Bei den Patienten? Zu welchem Zweck?
 
(y)

"Das Amtsgericht Göttingen hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 64-Jährigen einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung erlassen. Fuellmich wird vorgeworfen, in einem im Internet verbreiteten Video den unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Holocaust in einer Art und Weise öffentlich geleugnet zu haben, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören."


 
Wem machst du denn nun einen Vorwurf? Wenn, dann doch den Ärzten, denn nur die hätten ja diese Daten.
Die "gesunde Masse" wurde ja erst später geimpft. Die Priorisierung war ja sinnvoll und wurde auch durchgezogen.
"Ein Anruf vom Arzt und gut wäre es gewesen" schreibst du. Bei wem? Bei den Patienten? Zu welchem Zweck?
Ich denke, wir sprechen aneinander vorbei. Wir sehen die Dinge aus anderem Blickwinkel. Man muss erstmal in den Schuhen des anderen stecken, dass man den anderen verstehen kann. Bundesland für Bundesland hat auch wieder andere Verordnungen und Umsetzungen. Wahrscheinlich lief es auch lokal noch anders. Man sieht daran, dass man das Deutschlandweit gar nicht beurteilen kann.
 
Ich denke, wir sprechen aneinander vorbei. Wir sehen die Dinge aus anderem Blickwinkel. Man muss erstmal in den Schuhen des anderen stecken, dass man den anderen verstehen kann. Bundesland für Bundesland hat auch wieder andere Verordnungen und Umsetzungen. Wahrscheinlich lief es auch lokal noch anders. Man sieht daran, dass man das Deutschlandweit gar nicht beurteilen kann.

War die Frage so schwierig? Was hätten die Ärzte besser machen sollen?

Zu berücksichtigen ist natürlich, daß jeder Arzt viele Patienten hat, und daß gerade bei Sonderbehandlungen wie der Impfpriorisierung was Schriftliches vorgelegt werden muß, es also nicht bloß via Anruf reicht. Sonst könnte ja jeder Normalo bei der Impfstelle anrufen und etwas Unwahres behaupten. Leider muß ja auch immer an Betrüger gedacht werden.

Meines Wissens war die Vorgehensweise beim Impfen deutschlandweit soweit einheitlich.
Unterschiede bei den Bundesländern gab es bezüglich der Schutzmaßnahmen wie Schließungen oder Tests.
 
Zuletzt bearbeitet:
War die Frage so schwierig? Was hätten die Ärzte besser machen sollen?
Wieso die Ärzte? Für jeden Beruf gibt es Kammern, hier die Ärztekammer. Die Anweisungen fangen von ganz oben an und wird Etappenweise nach unten weitergegeben. Ärzte können doch nicht einfach machen was sie wollen.

Man hätte die Ärzte einfach von Anfang an mit einbeziehen sollen. Kann doch nicht sein, dass ein 80-Jähriger 80 km zum nächsten Impfzentrum fahren muss, weil die anderen gerade keinen Impfstoff haben. Auch Kranke, ist gar keine Strecke. Die ganzen Krankheitsakten, die man ja erst mal beim Arzt holen muss. Das kostet zusätzlich auch noch. Aufwand für den Arzt und Patienten. Auch die Sache mit dem Internet. 80- und 90-Jährigen, die zum Teil noch nie einen Computer gesehen haben, das zu zumuten. Ist das so schwierig zu begreifen was ich damit sagen will und schon gesagt habe?

Zu berücksichtigen ist natürlich, daß jeder Arzt viele Patienten hat, und daß gerade bei Sonderbehandlungen wie der Impfpriorisierung was Schriftliches vorgelegt werden muß, es also nicht bloß via Anruf reicht. Sonst könnte ja jeder Normalo bei der Impfstelle anrufen und etwas Unwahres behaupten. Leider muß ja auch immer an Betrüger gedacht
werden
Das haben doch die Ärzte, dann später auch so gemacht, in der Praxis. Man bekam einige Blätter und die durfte man in Ruhe im Wartezimmer lesen und ausfüllen. Wenn was fehlte, konnte man dann den Arzt kurz vorher fragen und es nachtragen.

Der Impfaufkleber kommt nach der Impfung ins Impfbuch, mit Stempel und Unterschrift. Ich sagte ja nur, dass ich noch nie etwas unterschreiben müssen habe, bei keinem Arzt und ich dann bei Corona mich halt gewundert habe. Wahrscheinlich einfach eine ganz natürliche Reaktion, nicht mehr und nicht weniger, weil ich in den Medien das nicht so mitbekam.

Meines Wissens war die Vorgehensweise beim Impfen deutschlandweit soweit einheitlich.
Die Vorgehensweise schon. Nur hat das halt in anderen Bundesländern oder Städten besser geklappt und da war genug Impfstoff da. Bei uns ist bald jeder zweite irgendwo anders hingefahren, da wo es Impfstoff gab. Man musste im Internet erst mal anklicken, welches Impfzentrum, wenn man mit dem ausfüllen durch war, kam kein Termin möglich. Also, das nächste Impfzentrum, so hat man Stadt für Stadt durchgeklickt. Die meisten freie Termine waren 80 km weg. Natürlich hätten auch alle sagen können, wir warten einfach, bis Impfstoff kommt.

Doch dann sieht das Impfzentrum, es kommen keine 90- und 80-jährigen mehr und fingen mit den nächsten Gruppen an, während in den ganzen anderen Städten nicht mal die 90- und 80-jährigen durch waren, weil sie da gar nicht hin kamen, kein Auto, zu schwach für öffentliche Verkehrsmittel, es reicht ja nicht am Bahnhof anzukommen, man muss ja noch weiter zum Impfzentrum.

Warte einfach mal ab bis du in das Alter kommst oder anders, dann wirst du an mich denken, dass das dann alles nicht mehr so einfach ist. Es hat auch nicht jeder Kinder oder jemand, wo dann genau an dem Tag Zeit hat.
 
Man hätte die Ärzte einfach von Anfang an mit einbeziehen sollen. Kann doch nicht sein, dass ein 80-Jähriger 80 km zum nächsten Impfzentrum fahren muss, weil die anderen gerade keinen Impfstoff haben. Auch Kranke, ist gar keine Strecke. Die ganzen Krankheitsakten, die man ja erst mal beim Arzt holen muss. Das kostet zusätzlich auch noch. Aufwand für den Arzt und Patienten.
Das haben doch die Ärzte, dann später auch so gemacht, in der Praxis. Man bekam einige Blätter und die durfte man in Ruhe im Wartezimmer lesen und ausfüllen. Wenn was fehlte, konnte man dann den Arzt kurz vorher fragen und es nachtragen.

Die Vorgehensweise schon. Nur hat das halt in anderen Bundesländern oder Städten besser geklappt und da war genug Impfstoff da. Bei uns ist bald jeder zweite irgendwo anders hingefahren, da wo es Impfstoff gab. Man musste im Internet erst mal anklicken, welches Impfzentrum, wenn man mit dem ausfüllen durch war, kam kein Termin möglich. Also, das nächste Impfzentrum, so hat man Stadt für Stadt durchgeklickt. Die meisten freie Termine waren 80 km weg. Natürlich hätten auch alle sagen können, wir warten einfach, bis Impfstoff kommt.
Doch dann sieht das Impfzentrum, es kommen keine 90- und 80-jährigen mehr und fingen mit den nächsten Gruppen an, während in den ganzen anderen Städten nicht mal die 90- und 80-jährigen durch waren, weil sie da gar nicht hin kamen, kein Auto, zu schwach für öffentliche Verkehrsmittel, es reicht ja nicht am Bahnhof anzukommen, man muss ja noch weiter zum Impfzentrum.

Warte einfach mal ab bis du in das Alter kommst oder anders, dann wirst du an mich denken, dass das dann alles nicht mehr so einfach ist. Es hat auch nicht jeder Kinder oder jemand, wo dann genau an dem Tag Zeit hat.

Viele Städte und auch kleinere Orte haben es hinbekommen, einen Fahrservice (von freiwilligen Privatleuten oder auch von der Gemeinde organisiert) auf die Beine zu stellen. Schade, daß das bei euch nichts wurde. Welche Gegend ist das denn? Und sagtest du nicht, soo alt wärst du noch gar nicht, das Problem bei dir wäre ein Bruch etc gewesen?

Ich hab meine beiden Eltern, mit denen es SEHR beschwerlich war, wenn sie das Haus verlassen mußten, über mehrere Jahre häufig zu (Arzt-) Terminen gefahren. Meine Mutter hatte nach Wirbelbrüchen etc mehrere Klinikaufenthalte und Rehas und war danach bettlägerig zuhause. Als sie gestorben war, gings mit meinem Vater nahtlos weiter. Erst drei mal die Woche Tagesgruppe zu seiner Unterhaltung (was immer ein Akt war mit dem Duschen und Anziehen wegen seiner Demenz), und danach mußte er ins Pflegeheim, wo ich auch oft hin bin, bis Corona umging. Ich wollte ihn und die Anderen auf keinen Fall anstecken. Ihn hat Anfang 21 ungeimpft Covid nach drei Wochen, die er mit hohem Fieber bewußtlos in der Klinik lag, dahingerafft, (soviel zu "die armen Kranken mußten alleine sein"), wie schon erzählt.

Ich kenne auch das Gerenne um Papiere und Artikel zum Pflegebedarf usw.
Die Coronazeit mit ihren Einschränkungen kam für mich quasi zeitlich passend,
weil ich nach dem ganzen Schleif eh erstmal reichlich Erholungsbedarf hatte.

Was macht dein Bruch und die sonstigen Malessen? Hoffentlich ist es mittlerweile besser.
Wenn das schon seit Anfang der Coronazeit war, hast du das alles ja schon ganz schön lange.
Letztlich hats ja mit dem Impfen gut geklappt, wenn du sogar schon die vierte Impfung hast.
Ich drücke dir die Daumen, daß du weiterhin von einer Coronainfektion verschont bleibst.
 
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@Yogurette

Mir ist nun völlig klar, warum hier die Impfstoffverteilung so war. An Datenschutz dachte ich nicht, auf Grund der Lage. Es ist völlig klar, dass wenn man nicht weiß, wie viele Personen Impfstoff benötigen, man diesen nicht zielgerichtet verteilen kann. Die großen Städte hatten viel, die kleine wenig.

Hier wurde viel organisiert, wirklich viel, das mit den Pflegeheimen lief richtig gut an, auch private Fahrten für Einkäufe, etc., nur 80 oder 90 km zum Impfzentrum zu fahren, auch für Helfer, ist schon heftig. Davon hörte ich nichts. Später kam auch ein Impfbus.

Der Staat geht davon aus, dass alle Menschen eine Tageszeitung bzw. kostenlose Zeitungen haben, Internet und I-Phone und damit umgehen können. Nur sieht die Realität anders aus. Es ist alles eine Frage, ob man es sich überhaupt leisten kann. Es nützt ja nichts, Internet und einen Computer zu haben, wenn man ihn nicht bedienen kann. Kostenlose Zeitungen, die werden immer wieder nicht ausgetragen, weil man keine Austräger findet, weil das so schlecht bezahlt wird.

Genauso leben viele alte Menschen allein, keine Kinder, die Kinder leben wo ganz anders, die Kinder kümmern sich nicht. Viele ältere Menschen wollen auch oft die Dinge nicht aus der Hand geben, Hilfe schon, doch das kann dann ganz schön mühsam werden.

Der Bruch war nicht das Problem, sondern die Begleiterscheinungen. Der Arzt war entsetzt von der massiven Schwellung. Es hat sich zum Glück alles beruhigt. Die OP steht noch aus, hierzu muss ich in eine Spezialklinik. Alles nicht so wild, doch so einfach ist das nicht während Corona, eine Klinik zu finden und das zu organisieren.

Deshalb benötigte ich die Impfung, falls das nochmal auftritt, ich muss immer mit einer sofortigen OP rechnen. So impfe ich mich halt solange durch, dass ich ggf. freie Bahn ins Krankenhaus habe. So was kann man nicht ahnen oder vorplanen und das genau zu Corona. Ich bin halt hier so ein richtiger Ausnahmefall, der durch alle Raster hindurch geflogen ist.

Mit dem Schreiben vom Facharzt wurde ich so zusagen 90-Jährigen gleichgestellt und das öffnete mir erst die Türen zum vorzeitigen Impfen. Leider konnte man das so im Internet bei der Terminanfrage nicht eingeben. Ich hätte beim Alter lügen müssen. Weil ich nicht 90 bzw. 80 war, kein Termin. Also ohne Hausarzt und Facharzt wäre ich da nicht weitergekommen.

Mit deinen Eltern hast du ja auch einiges durchgemacht. Doch ich sehe das bei so vielen. Jeder macht solange, bis halt nichts mehr geht. Man muss schon sehr aufpassen da nicht an seine Grenzen zu kommen. Wenn das Immunsystem mal unten ist hat so ein Virus ein leichtes Spiel. Wer einmal auf einer Intensivstation war und sieht, was da einen blühen kann, wird schnell bewusst, nicht russisch Roulette zu spielen.

Kenne jedoch auch Fälle, 24 Jahre und Lungenschaden durch Corona. Man kann nur hoffen, dass das Teil wieder verschwindet.

Dein Vater hat wahrscheinlich nichts mehr mitbekommen. Doch es gibt auch Menschen, die dann nicht gleich todkrank sind, aber dieser Virus so hartnäckig ist, dass die dann zwischen nicht leben und nicht sterben liegen. Keiner wo am Bett sitzen darf und die Hand halten kann.

Ob ich schon Corona hatte oder nicht, keine Ahnung. Beim anderen mild und der nächste bezahlt es mit dem Leben oder der Gesundheit. Musste auch schon testen gehen, wegen Coronainfizierten Kontaktpersonen mit Symptomen.

Was so ein Datenschutz auslösen kann. Wäre dieser hier nicht gewesen, wäre das wahrscheinlich ziemlich gut gelaufen mit der Verteilung des Impfstoffes. Somit wären auch die meisten anderen Problemchen weg gewesen. Aber Gesetze sind nun mal Gesetze.

Hier sieht man doch, dass es vielleicht gut wäre, wenn der Staat Daten erheben würde, die das Alter betreffen, hierzu würde man keinen Datenschutz verletzten. Einfach das Alter der Personen, wenn jemand stirbt oder geboren wird übermitteln. Man benötigt keine Geburtsdaten, das Alter rechnet das Programm dann selber hoch. Es fehlt eine Datenbank, genauso wie bei den Titel, Abschlüsse, damit diese Betrügereien mal ein Ende nimmt. :)
 
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War doch voraus zu sehen und wird noch schlimmer, wenn erst mal alle Urlauber zurück sind. So lange so getan wird, als ob Corona verschwunden wäre.

In der Zwischenzeit ist der Inzidenz in der Stadt in der ich arbeite von 169 auf 300 gestiegen. Da kommt Freude auf.

Corona-Inzidenz innerhalb einer Woche fast verdoppelt: "Die angekündigte Sommerwelle ist leider Realität", sagt Lauterbach​

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Älteren und Menschen mit Vorerkrankung zu einer Auffrischungsimpfung geraten. "Die angekündigte Sommerwelle ist leider Realität geworden. Das bedeutet auch für die nächsten Wochen wenig Entspannung", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post".

 
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