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Burn Out

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Pinkie, 5. Januar 2011.

  1. Pinkie

    Pinkie Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2011
    Beiträge:
    377
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    Liebe Sidala, nein, kein Schreibfehler. Ich arbeite nur nachts, eben an diesen 4 Tagen in der Woche, immer von 16.30 Uhr bis 08.00 Uhr. Viele sage, "ja, ok, sch... Arbeitszeiten, aber dafür hast du ja die Ferien." und das würde ja auch stimmen, aber ich kann die Ferien nicht mehr zur Erholung oder zum Kraft tanken nutzen, weil sich nur die ersten paar Tage gut anfühlen. Je mehr es zum Arbeitsbeginn hin geht, umso schlimmer wird meine Angst, mein Magenweh und die Gedanken rasen nur noch um das Thema Arbeit und was nicht wieder alles passieren wird. Seit 29.12. rennt mein Hirn nur noch, einschlafen wird immer schwieriger weil ich mein Hirn nicht abdrehen kann und in der Früh komm ich nur noch gerädert in die Gänge und denk mir immer nur, dass ich gar nicht munter werden will.
    Und in meinen Gedanken rennt immer wieder der gleiche Film, dass wieder was passiert und ich dann alles hinschmeiße. Und dann beginnt die Angst von vorne, weil ich mir dann denke "und, was ist wenn ich keine Arbeit mehr finde?"
    So geht es die ganze liebe lange Zeit, ich werde immer übellauniger, mein Mann langsam aber sicher sauer, weil ich natürlich auch an anknurre und ich komm mir vor wie eine Katze die man in einen Käfig sperren will, die sich aber mit aller Kraft versucht zu wehren.
     
  2. sage

    sage Guest

    Ist die Schule ein Internat?
    Denn sonst sind die Kids doch um die Zeit zu hause...
    Hast Du schon mal mit der zuständigen Gewerkschaft gesprochen? Wenn Du seit 10 Jahren dort angestellt? bist,dürfte ne Kündigung nicht ohne weiteres machbar sein....da müßten schon gravierende Gründe voliegen.
    Zumindest in Deutchland geht´s nicht so einfach mit dem Rausschmeißen. Notfalls kann man gegen die Kündigung klagen....günsti, wenn man Gewerkschaftsmitglid ist.
    Such Dir nen guten Arzt und laß Dich krankschreiben....4-5 Wochen zur Erholung dürften Dir guttun.


    Sage
     
  3. johsa

    johsa Guest

    oh je :(
    na dann ist es auch gar nicht schwer, sich kaputt zu arbeiten
    ich habe selbst 2 Jahre Nachtschicht geschoben, freiwillig aber,
    ich konnte jederzeit wieder in ein anderes Schichtmodell wechseln

    in der Zeit (vor etwa 9 Jahren) fingen meine Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
    an und es werden jährlich mehr, ich war auch chronisch schlecht gelaunt und
    hab mich extrem zurückgezogen von Freunden und Familie,
    meine Schlafstörungen sind mir treu geblieben bis vor kurzem, als ich mir
    meine Auszeit genehmigte, seitdem kann ich erst wieder richtig schlafen

    heute würde ich sagen, ich habe mich 2 Jahre lang selbst vergewaltigt,
    denn wenn mein Körper zum Schlafen bereit war, habe ich ihm Kaffee
    gegeben und gewaltsam wach gehalten

    ich würde niemandem empfehlen, die Nacht zum Tag zu machen, so ein unnatürliches
    Leben muß sich früher oder später in irgendeiner Form in der Gesundheit wiederspiegeln

    mein Tip:
    wenn dir deine Gesundheit mehr wert ist als der Job, dann sieh dich nach
    etwas neuem um

    wo ein Wille ist, ist ein Weg :)
     
  4. Pinkie

    Pinkie Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2011
    Beiträge:
    377
    Ort:
     
  5. sage

    sage Guest


    ...das würde ich an Deiner Stelle nicht machen...selber gehn...mach erst mal krank...Gründe liegen genug vor...wenn die Dich rausschmeißen...dann verlierst Du nicht den Anspruch auf ALU...kündigst Du selber, gibt´s garantiert ne Sperre...würde ich jedenfalls nicht riskieren.


    Sage
     
  6. PetraSusanne

    PetraSusanne Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2011
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Bad Tölz
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    Hallo liebe Pinky,

    ich möchte jetzt gar nicht so viel auf Deinen Körper eingehen und was passieren wird wenn... das haben meine Vorrednerinnen schon getan.

    Du schreibst von Deiner Angst. Auf die will ich gerne eingehen, ein bisschen zumindest.
    Das eine ist, das wir alle uns Angst selber kreiren. Wir haben immer Angst VOR etwas, sprich das Ereignis liegt in der Zukunft und wir haben eine Vorstellung in unserem Kopf, die uns dann Angst macht. Ich an Deiner Stelle hätte Angst, dass mein Körper mal richtig versagt. Nicht einfach nur zusammenklappt oder so. Ich hätte Angst, dass ich andere Dinge bekomme. Insofern wäre meine Angst (in Deinem Fall) ein Schutz gegen evtl. Krankheit. Wenn Du nun Angst hast diesen Arbeitsplatz zu verlassen, frage ich mich warum... was will die Angst damit? Also was eben die Frage erhabt, was genau macht Dir Angst? Ich mein, ist es die Angst zu versagen? Oder bei einem Versagen erwischt zu werden?
    Oder dann keine Existenz mehr zu haben, wenn Du gekündigt wirst?

    Was würdest Du denn statt dessen lieber tun? Außer Deinen Mann und Deine Hunde versorgen...

    Vor jedem neuen Entwicklungsschritt steht die Angst. Das ist so... überleg mal, das erste mal in der Schule, der erste Kuss... immer begleitet von der Angst. Angst ist in gewisser Weise ein Entwicklungshelfer. Eine Institution in uns, die uns wach hält, die uns sehr sehr aufmerksam hält. Warum meinst Du ist Deine Angst da?

    Liebe Grüße
    Petra
     
  7. johsa

    johsa Guest

    dem schließe ich mich an
    nach 10 Jahren in deinem Job würdest du wohl auch eine nicht unbedeutende Abfindung verlieren
     
  8. Pinkie

    Pinkie Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    377
    Ort:
    Liebe Petra, ich mag - nein - ich liebe die Arbeit mit Jugendlichen. Es macht mir Spaß für sie da zu sein, ihnen zu helfen ihre Probleme zu lösen oder einfach nur darüber zu reden, mit ihnen etwas zu unternehmen und auch zu wissen das sie mögen und froh sind mich zu haben. (Klingt das jetzt groß kotzig????)
    Ich könnte mir nicht vorstellen in einem Büro zu sitzen oder etwas zu verkaufen, mir ist die Arbeit mit Menschen (mit Jugendlichen) so ans Herz gewachsen.
    Vor was ich Angst habe?
    Ich habe Angst, finanziell abzurutschen (und in der heutigen zeit ist das ja nicht so abwägig), Angst nicht mehr gebraucht zu werden, Angst keinen Job mehr zu finden.
    Und zwischen dieser Angst und der momentan vorhandenen Angst (Angst etwas falsches zu sagen, Angst etwas mit den Jungendlichen zu unternehmen, Angst ihnen einen Rat zu geben- denn der könnte ja falsch sein und irgendeine Mutter oder Lehrer beschwert sich dann) pendel ich hin und her. Ich versuche mich mit positiven Gedanken aufzuraffen und das funktioniert dann auch einige zeit, aber wenn dann eine Situation kommt (wenn mich wer um Rat fragt) geht das Hirngerattere los und ich sage zu jedem Satz "ICH würde es so machen, dass heißt aber nicht, dass DU es so machen sollst, denn für DICH kann das ganze ganz anders aussehen, also bitte nicht das DU glaubst, dass DU es so machen sollst, wie MEINE Meinung dazu ist." Mit dem Erfolg, dass mich die Schüler ansehen, als hätte ich einen Totalknall und mich schon fragen "Ist alles OK mit Ihnen?"
    Die meinen es total lieb und wundern sich nur, dass ich solche Sätze sage denn früher hab ich einfach meine Meinung dazu gesagt und gut wars, aber in mir geht jetzt das Gerattere weiter, denn jetzt denk ich mir "Was hast Du jetzt gemacht? Die werden ihren Eltern sagen "Unsere ERzieherin spinnt!!" Und dann steigere ich mich dermaßen rein (obwohl ich weiß, das ich total übertreibe und mich reinsteigere und auch wirklich versuche mich selbst wieder runter zu holen) das ich keine Luft mehr kriege und die halbe Nacht überlege ob ich was falsches gemacht habe.
     
  9. PetraSusanne

    PetraSusanne Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2011
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Bad Tölz
    Hallo Pinky,

    also ist es ja eher die Angst vorm Versagen, die Angst etwas falsches zu machen/sagen oder zu tun. Also was eben in den Augen Deiner Kollegen/Eltern falsch sein könnte.

    Wenn Du jetzt in einem anderen Internat wärst, oder einer anderen Einrichtung, wäre das dann genauso? Ist das eine generelle Sache oder eher eine auf dieses Institution bezogene Geschichte?

    Hatten diese Ängste einen Auslöser? Also es war ja wie du schreibst nicht immer so...

    Also was ist passiert, das dieses Angstprogramm gestartet ist?

    Liebe Grüße
    Petra
     
  10. Pinkie

    Pinkie Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2011
    Beiträge:
    377
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    Liebe Petra, nein es war nicht immer so. Auslöser war ein ziemlich heftiges Gespräch mit meiner Vorgesetzten in den mir Sachen vorgewurfen wurden, die nicht der Tatsache entsprachen und - obwohl sie zu Schulbeginn von ihr verlangt wurden und von mir in diesem Sinn durchgeführt wurden - nun abgelehnt werden. Das war im November und seitdem geht es mir nicht besser. Ich war gestern bei der Ärztin, sie hat Burn Out diagnostiziert und mich an einen Neurologen weiter verwiesen. Im Krankenstand bin ich nicht, sie meinte ich soll es versuchen und wenn es nicht geht, schreibt sie mich krank.
    Nächste Woche ist der Termin, ich bin gespannt was dabei raus kommt.
    Liebe Grüße
    Eva
     
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