Manchmal geht es nicht ohne Hilfe.
Aber genau dann wenn es keinen anderen Ausweg gibt als Hilfe anzunehmen. Genau solchen Menschen sollte man wirklich helfen.
Wenn dich einer um Hilfe fragt der keine andere Wahl hat und du es ablehnst. So ladet man sich sehr viel Karma auf.
Hi, das war ja jetzt "nur" ein (Buddha)Spruch, den ich fand. Und solcherlei Sprüche, auch von anderen Weisheiten, sind ja nur zum Sinnieren und tieferem Begreifen dessen was wirklich gemeint ist, gedacht. Zum Beispiel gerade auch "Buddha", ich denke, es gibt da auch viele Sprüche und Aussagen, die einfach nur zur Meditation gedacht sind, nicht unbedingt dazu, sie rein intellektuell zu analysieren.
Klar hilft man sich gegenseitig. Genaugenommen ist ein Einzelner ja auch immer (nur) ein Teil einer sich um ihn herum und auch in ihm befindenden Kommunikationsgemeinschaft (ist jetzt so der Ausdruck, der mir dazu einfällt).
Das alles macht das Selbst aus. Es ist nicht begrenzt, und was sich dir anbietet, in diesem Augenblick zu helfen, ist zugleich (ja vielleicht könnte man sagen, wie die Affen, sie sich gegenseitig lausen, und halt dann auch an Stellen kommen, an die sie allein nicht kämen

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Das erst gibt wahrhaftiges Lebensgefühl und fördert eben auch zugleich, neben praktischer Hilfe, das soziale Verbundenheitsgefühl.
Es ist aber halt (in meinen Augen) nur dann sinnvoll, wenn das tief innere Selbst sich dabei empfinden kann.
Es ist also immer ein Ausdruck der eigenen Gegenwärtigkeit, verbunden und eingebunden in das umgebende Feld,
egal von wo und quer dort auch die Kommunikation kommen mag, durch Zeit und Raum, und jenseits davon.
Wer aber glaubt, alles muss nur von außen kommen, verlässt sich selbst dabei.
Und ohne diese Grundlage bekommt es keine Substanz.
Ein Beispiel: Letztens sah ich in einer Doku, wie die kleinen neugeborenen Schildkröten sich über einen weiten felsigen und sandigen Strand zum rettenden Meer kämpften. Es wurde dabei gesagt, dass sie diesen Weg unbedingt alleine gehen müssten, man könne sie also nicht einfach in die Hand nehmen und direkt ans Ufer setzen. Denn dann würden sie die für das Leben im Meer notwendige Kraft und Fähigkeit nicht entwickeln können, und halt darin dann auch nicht überleben.
Es gibt da auch noch andere Beispiele. Eine Schmetterlingsart, der man nicht helfen darf, wenn man sieht, wie sie mühevoll und scheinbar umständlich aus ihrem Kokon versuchen herauszukommen. Sie entwickeln dabei aber wichtige Überlebenskräfte.
Oder das Küken aus dem Ei, usw....
In diesem Punkt bist du alleine, und bist der, der deine /seine Schritte geht.