Turm auf Dame, Kreuz auf Turm, Ruten auf Kreuz
Lass dein Haar herunter, werde von einer Rapunzel zum Rumpelstilzchen. Tanz um das Feuer und kuschel dich nicht an die Wand, an die du gedrückt wirst. Das ist kein Platz für dich. Außer du willst das so.
Du versteckst dich im/hinter dem Fachlichen. Und wie es scheint, wird dir auch das genommen. Warum wohl?
Was glaubst du von dir? Kehre mit den Ruten deine Anteile zusammen und ordne sie neu.
Den jüngsten Lehrling hat man früher zum Brotzeitholen geschickt. Bist du das?
Und Wünsche - wünschen kann man sich viel. Wünschen ist ungefährlich und beliebig, kostet nichts und bringt nichts.
Die Frage ist: was willst du? Von dir, nicht von den anderen.
Übe die Ruten. Werde laut. Hau auf einen Topf. Hole Luft. Schrei. Male mit roter Farbe. Kauf dir ein rotes Tuch. Geh und hol dir dein Buch zurück.
Du hast dort nichts mehr zu verlieren. Nichts außer dich.
Und wenn dir der Biss fehlt, dann geht zum Zahnarzt. (Das darfst du gerne bildlich nehmen - den Biss wiederfinden.)
Ich weiß nicht, was du früher erlebt hast. Aber jetzt ist Jetzt.
Ich bin so zornig, wenn ich lese, wie du über dich schreibst.
Wenn ich dich beleidigt habe, hoffe ich, dass es dir gut tut.
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Erstmal, nein, ich bin nicht beleidigt.
Denn schön ist das ja alles garnicht, und mir gehts es alles andere als gut dabei.
Wenn ich nicht ernsthaft Spass an der Arbeit hätte, und sie mir nicht so leicht von der Hand ginge (meine Berichte haben die Länge der Masterarbeit der Projektleitung, und ich hab sie in 2-3 Tagen verfasst), würde ich die Zeit totschlagen, und mir denken 'nach mir die Sintflut'.
Und jedesmal, wenn man etwas will, muss man ja auch was dafür geben. Und du hast recht: vielleicht können die mir sagen 'jump' - 'but you don't say how high!'(aus nem Lied geklaut).
Das Fachliche ist mein Spielplatz, ich fühl mich darin wohl und kann meine (wie auch immer gelagerten Talente) ausleben; das ist meine Nische, und ja, die (es sind immer 'die') machen mir das kaputt, und nehme mir mein Spielzeug weg.
Und statt ein Fass aufzumachen, heule ich mir zu hause im stillen Kämmerlein die Augen aus.
Klar, es gibt ne Vorgeschichte: ich wurde letztes Jahr so gemobbt, dass ich fast draufgegangen wäre. Und das hat mich empfindlich gemacht.
Dazu kommt, dass ich gemeinhin gerne als doormat (Excuse me, a doormat is good honest work) missbraucht werde, immer mehr. Ich leiste viel, aber andere erneten die Lorbeeren, oder Rosinen. Rosinen mag ich nicht so gerne, aber ich mag meine Freiheit zu tun, was ich für richtig erachte.
Es wird nur schwierig, wenn andere sich extrem daneben benehmen, und insbesondere mir gegenüber.
Ich erwarte einfach ein bisschen mehr als Sandkasten-Niveau, und ich bin erstaunt, wie es im Akademischen Mileu zugeht. Und ich brauche den fachlichen Austausch.
Das ist, was ich will.
Ich, ich bin die Aussenseiterin, ich bin anders, und das ist auch okay.
Wenn ich schreie, haben'sja alle gleich gewusst, dass ich 'schlecht' bin, aggressive, und mich nicht benehmen kann.
Ich- nicht die.
Es ist fast schon perfide.
PS: Naja, es ist schon gut, wenn jemand was kauft, was alle mögen, und nicht nur, was die Projektleitung mag. ^^
Siehst du, ich denke wieder an das greater good, nicht an meine Mühe. Kann mir egal sein, ja, aber es kümmert mich. Das bin ich. Dumme Kuh. Aber so isset.
Es sind nicht nur 'die', ich bin da auch dabei, weil ich mich von dem was ich will vor deren Karren sperren lasse.
Alter Trick.