Aurachirurgie

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So wie ich hier gelesen habe, ist Herr Klügl bis zum Herbst ausgebucht. Heisst, er müsste eigentlich genügend "Erfolgsberichte" haben, um aus dem Vollen schöpfen zu können. Dass jemand nicht mit Befund, Ultraschallbild usw. sich in einem Buch wiederfinden will, kann ich verstehen. ;) Aber dann wäre auch eine Möglichkeit gewesen, evtl. in einer Fussnote darauf hinzuweisen, dass entsprechendes Befundmaterial vorhanden sei.

An einem Ultraschallbild kann man keine Menschen erkennen. Insofern könnte ich auch nicht verstehen, warum man nicht eigene Ultraschallbilder oder ähnliches in einem Buch wiederfinden mag - zumal man die Erlaubnis gegeben hat, von dem Fall zu erzählen. Selbst, wenn die Vornamen geändert wurden etc. wird die Lage durch Ultraschallbilder oder Untersuchungsergebnisse nicht individueller.
 
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Quatsch. Wenn die Patienten die Erlaubnis gibt, ihren Fall zu beschreiben, dann wird sie auch die Erlaubnis geben, das gut zu belegen. Und die Ärztin wird alle Informationen rausgeben, um die die Patientin bittet - soweit sie von der Schweigepflicht entbunden ist. Wenn da sensationelle Organ-Regenerationen da wären, wäre das ein Nobelpreis wert - sofern es eben belastabe belege gäbe.

Woher willst Du bitte wissen, ob diese Frau das auch wollte, in einem Buch stehen, vielleicht noch nachträglich belästigt werden usw. Ich würde meine Zustimmung in jedem Fall verweigern.

Und das ändert auch nichts daran, dass dieses Buch Aurachirurgie weder belegen noch beweisen will, es ist eine Mischung aus Bibliografie von Klügl selbst und dazu beschrieben, was unter Aurachirurgie verstanden werden könnte. Es ist kein wissenschaftliches Fachbuch!

Also, wende dich mit deiner Kritik an den Verlag, an Herrn Klügl, ich bin die falsche Adresse, nur weil ich kein Problem mit dieser Art Bücher habe, ganz im Gegensatz zu dir. ;)

Die Zitate von den beiden Herren zeigen eins ganz deutlich: Ergebnisoffenheit. ;)

LG
Any
 
Joey schrieb:
An einem Ultraschallbild kann man keine Menschen erkennen. Insofern könnte ich auch nicht verstehen, warum man nicht eigene Ultraschallbilder oder ähnliches in einem Buch wiederfinden mag - zumal man die Erlaubnis gegeben hat, von dem Fall zu erzählen. Selbst, wenn die Vornamen geändert wurden etc. wird die Lage durch Ultraschallbilder oder Untersuchungsergebnisse nicht individueller.

Ich wage mal zu bezweifeln, ob ein Laie auf einem gedruckten Ultraschallbild überhaupt etwas erkennen könnte. Nichtsdestotrotz.... sorry, aber du redest wie Ärzte. "Der Ulcus vom Zimmer 16, die Galle vom Zimmer 27" usw.
Hallo? Ich formulier's jetzt mal absichtlich so doof... An jedem Ultraschallbild hängt auch ein Mensch! Ich persönlich würde es nicht wollen, als Anschauungsmaterial in irgendwelchen Büchern "verarbeitet zu werden".

Joey schrieb:
Wenn da sensationelle Organ-Regenerationen da wären, wäre das ein Nobelpreis wert - sofern es eben belastabe belege gäbe.

Das glaube ich nicht. Bin vielmehr der Meinung, dass dann mit Sicherheit irgendwelche medizinischen und sonstigen "Wissenschaftler" Veto einlegen und irgendwelche mehr oder weniger Möchtegern-Argumente bringen würden, nur um diesen Erfolg für ihr Genre verbuchen zu können.
Ist vielleicht Unterstellung, macht aber nix. ;)

Anevay schrieb:
Und was passiert dann? Joey zweifelt die Echtheit an... wetten? :lachen:

Davon gehe ich aus. :D

LP
 
Woher willst Du bitte wissen, ob diese Frau das auch wollte, in einem Buch stehen, vielleicht noch nachträglich belästigt werden usw. Ich würde meine Zustimmung in jedem Fall verweigern.

Ach, sie gibt also die Erlaubnis, dass ihr Fall da steht. Aber den Fall mit einem Ultraschallbild-Beleg oder ähnlichem - womit man sie ebenfalls NICHT wiedererkennen könnte - zu belegen... das ist dann plötzlich ein nogo...

Und das ändert auch nichts daran, dass dieses Buch Aurachirurgie weder belegen noch beweisen will, es ist eine Mischung aus Bibliografie von Klügl selbst und dazu beschrieben, was unter Aurachirurgie verstanden werden könnte. Es ist kein wissenschaftliches Fachbuch!

Also, wende dich mit deiner Kritik an den Verlag, an Herrn Klügl, ich bin die falsche Adresse, nur weil ich kein Problem mit dieser Art Bücher habe, ganz im Gegensatz zu dir. ;)

Ich schreibe meine Kritik hierhin, damit neben dem Klügl-Hurra-Posts auch andere Ansichten stehen, so dass einige evtl. auch über die Kritik nachdenken, anstelle im Deckmantel der Offenheit jegliche Kritik abzuwürgen (was nur zeigt, dass Du NICHT offen gegenüber der Möglichkeit bist, dass das wirklich Blödsinn ist).

Die Zitate von den beiden Herren zeigen eins ganz deutlich: Ergebnisoffenheit. ;)

Tja, sie zeigen aber NICHT, dass sie Sheldrake ernst nehmen, wie Du behauptet hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was passiert dann? Joey zweifelt die Echtheit an... wetten? :lachen:

Je sensationeller die Behauptung, desto standfester müssen die Belege sein. Und bei äußerst sensationellen Behauptungen würde ich wirklich zuerst an irgendwelche Fehler denken etc. Na und? Dann ist es immernoch die Aufgabe der Leute, die Behauptungen aufstellen zu zeigen, dass es wirklich mit Rechten Dingen zuging.
 
Ich wage mal zu bezweifeln, ob ein Laie auf einem gedruckten Ultraschallbild überhaupt etwas erkennen könnte. Nichtsdestotrotz.... sorry, aber du redest wie Ärzte. "Der Ulcus vom Zimmer 16, die Galle vom Zimmer 27" usw.
Hallo? Ich formulier's jetzt mal absichtlich so doof... An jedem Ultraschallbild hängt auch ein Mensch! Ich persönlich würde es nicht wollen, als Anschauungsmaterial in irgendwelchen Büchern "verarbeitet zu werden".

Aber, dass ihre geschichte abgedruckt wird... das erlaubt sie?
 
Ach, sie gibt also die Erlaubnis, dass ihr Fall da steht. Aber den Fall mit einem Ultraschallbild-Beleg oder ähnlichem - womit man sie ebenfalls NICHT wiedererkennen könnte - zu belegen... das ist dann plötzlich ein nogo...
...
Ich schreibe meine Kritik hierhin, damit neben dem Klügl-Hurra-Posts auch andere Ansichten stehen, so dass einige evtl. auch über die Kritik nachdenken, anstelle im Deckmantel der Offenheit jegliche Kritik abzuwürgen (was nur zeigt, dass Du NICHT offen gegenüber der Möglichkeit bist, dass das wirklich Blödsinn ist).

Frag sie doch, oder den Klügl. Woher soll ich das wissen? :lachen:

Kritisiere doch... das macht nur wenig Sinn eine Biografie zu kritisieren, die eine Methode vorstellt nebst Beispielen und gar keine wissenschaftliche Abhandlung ist... das ist dann mein Bedürfnis, das geradezurücken.

Ich erwarte von dieser Art Veröffentlichung nämlich keine Ultraschallbilder und medizinischen Unterlagen, warum sollte ich das auch tun?

Je sensationeller die Behauptung, desto standfester müssen die Belege sein. Und bei äußerst sensationellen Behauptungen würde ich wirklich zuerst an irgendwelche Fehler denken etc. Na und? Dann ist es immernoch die Aufgabe der Leute, die Behauptungen aufstellen zu zeigen, dass es wirklich mit Rechten Dingen zuging.

Für dich, Du denkst so... würde ich ein medizinisches Fachbuch lesen, weil ich mich zu einer Methode konkret informieren will, würde ich auch maulig werden, sind keine Belege darin aufgeführt. Und vermutlich das Buch zurückgeben, weil es die Erwartungen, die an ein medizinisches Fachbuch natürlich zu stellen sind, unerfüllt bleiben.

p.s. aber hier ist doch klar, sonnenklar, was von dem Buch erwartet werden kann... finde ich.

LG
Any
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehst Du bei Fachbüchern zu physikalischen Modellen auch so vor, dass die dir gefälligst beweisen zu haben, dass es sowas wie Quanten auch wirklich gibt? Oder Schwarze Löcher im All?

Das wird in den Naturwissenschaften so gehandhabt, natürlich. Außergewöhnliche Behauptungen benötigen zwingend hinreichende und nachvollziehbare Belege.

Die Wissenschaftler halten sich in den meisten Fällen nur an für sie (!) plausiblen materialistischen Modellen fest und belegen nur wirklich sehr wenig von dem, was sie da behaupten.

Das ist nicht richtig, was Du da schreibst. Tatsächlich gibt es Unmengen von wissenschaftlichen Theorien, die von jedermann nachvollzogen werden können. Und grundsätzlich sind fast alle davon mit ausreichenden Belegen abgesichert. Endgültig ist davon aber keine.

Die wenigsten physikalischen Modelle kann zudem ein Laie (soweit ich weiß bist Du kein Physiker) wirklich vollständig nachvollziehen, sondern muss hinnehmen, was derjengige fachlich von sich gibt und darauf vertrauen, dass die Aussagen stimmen könnten.

Mitnichten! Gerade die Physik beruht auf standardisierten Messgrößen und allgemeingültigen mathematischen Modellen. Physik ist keine "Geheimwissenschaft". Jeder, der mag, kann sich mit Hilfe von Literatur in die Materie einarbeiten und physikalische Theorien nachvollziehen. Viele dieser Theorien lassen sich sogar mit einfachen Mitteln überprüfen. Blind vertrauen muss da niemand.

Abgesehen davon wird im Buch nirgends behauptet: das IST so, sondern von Erklärungsmodellen, von Fallbeispielen, von Theorien, die eindeutig nicht als wissenschaftlicher Beweis angeführt werden. Das finde ich am Buch auch gerade so gut, dass da nicht geschwurbelt wird "ich heile alles" und das von Ideen, wie es funktionieren könnte, geschrieben wird.

Auch das ist typisch esoterisch. Klare Aussagen werden vermieden, merkwürdige Annahmen mit nicht verstandenen wissenschaftlichen Modellen unbrauchbar vermengt, Zirkelschlüsse aus pseudowissenschaftlichen Abhandlungen gezogen und der Eindruck vermittelt, dass die eigene Theorie der Wissenschaft um Jahrzehnte voraus sei.

Herr Klügl weiß in der Tat selbst nicht, wie das, was er tut, funktioniert, nur dass ein Drittel seiner Behandlungen einen dauerhaften Erfolg zeigen.

Herr Kügl scheint vieles nicht zu wissen. Z.B. dass man solche Erfolgsquoten mit so ziemlich allen Placebobehandlungen erreichen kann oder dass man als Laie keine physikalischen Erklärungsmodelle bemühen sollte, wenn man nicht mal im Ansatz versteht, worum es da geht.

Seine Beweise sind seine Erfolge bei Menschen zu bestimmten, eingegrenzten gesundheitlichen Problemen, also das berüchtigte "wer heilt hat Recht".

Erstmal müsste er zweifelsfrei belegen, dass er tatsächlich heilt. Da seine Methode aber so haarsträubend ist und allen uns bekannten Naturgesetzen widerspricht, sollte er das schnellstmöglich tun. Ansonsten muss man sein Handeln als verantwortungslos verurteilen.

Weiterhin sind es ordentliche Ärzte, die seine Erfolge bestätigt haben, in Bezug auf ihre Patienten.

Und wo sind deren Belege? Wo kann man die Studien dieser Ärzte einsehen?

Womit genau hast Du also jetzt ein so großes Problem?

Das größte Problem sind doch eindeutig die fehlenden Belege. Ein paar Anekdoten und pseudowissenschaftliches Geschwafel können allenfalls gutgläubige oder extrem verzweifelte Menschen beeindrucken. Möchtegern-Geistheiler gibt es wie Sand am Meer. Belege für ihre Behauptungen gibt es leider keine.

Mit den Erklärungsideen aus dem Buch, den Fallbeispielen oder weil dir persönlich das unplausibel erscheint, muss es für den Rest der Menschheit gefälligst aber auch ebenso unplausibel sein?

Ich finde, Du bist undankbar. Warnenden Hinweisen von Leuten wie Joey, die sich die Finger hier wundschreiben, ohne dafür ein Honorar zu verlangen, sollte man mit etwas mehr Offenheit begegnen. Schließlich wimmelt die Welt von Abzockern und "Erleuchteten". In welche Kategorie dieser Herr Klügl gehört, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht glaubt der den Stuss ja wirklich...

Übrigens: Wo ist für Dich eigentlich die Grenze? Besitzt Du eine Spritsparkarte oder einen Zapper?

Hältst Du es für mögich, dass die Welt vom fliegenden Spaghettimonster erschaffen wurde?

Falls ja, dann brauchst Du vielleicht einen Strahlenschutzhelm!?

Gruß, Schucke.
 
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