Atomstrom

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Es ist sehr sauber, an einer radiaktiven Vergiftung zu sterben :confused:

Gott bewahre, dass sich so einer wie du vermehrt...

Kohle hat immer radioaktives Material dabei, der ganze Scheiss geht durch den Kamin und durch die Filter, weil gasförmig und belastet die Umwelt damit ständig in einem höheren Ausmass das es ein AKW macht im Normalbetrieb.
Dh. Kohle ist dreckiger während dem Betrieb als ein AKW.
Aber ein AKW hat halt ein höheres Sicherheitsrisiko, was aber verschwindend klein ist, wenn es richtig geführt wird und immer auf dem neusten Stand der Technologie ist. Also was will man, ständige Belastung durch radioaktives Material (Kohle) oder saubere Energie (AKW), nur muss man halt bei AKWS immer den neusten Stand der Technologie anwenden und wirklich dieses sauber führen. Dh. ein AKW bringt viel mehr Strom und viel sauberer als Kohle.
Ebenfalls was noch ausgebaut werden kann, ist die Wasserkraft in DE, weil das ist die Technologie wo am saubersten ist, von den drei Technologien wo erwiesenermassn genügend Strom konstant liefern können.
lg
Cyrill
 
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http://wiwo.circ-it.de/infografiken/atomkraftwerke_in_europa/index.html
Wenn es knallt wie bei Tschernobyl, dann kommt es auf die paar Kilometerchen auch nicht mehr an.
Hier mal eine Seite um zu zeigen, was es heisst wenn es knallt.
Ebenfalls ich finde Atomkraft am sympathisten und die vertretbarste wenn es um CO2 geht und radioaktive Dauerbelastung im Vergleich zu Kohle.
Sonst bin ich für Wasserkraft, denn Wasser ist das, was 24h im Tag Strom liefern kann und zwar (grün) im Vergleich zu den anderen Techniken nicht umweltabhängig. Aber die Grünen sind ja gegen alles, deshalb auch gegen solche Alternativen, die wollen lieber mit ein paar kleinen Solarzellen und Windrädchen was gegen AKWS tun.
lg
Cyrill

ahja, das war jetzt keine Polemik in der Art gegen Grüne und Alternative zu wettern?

und das mit den paar Windrädchen: immerhin sind sie fähig das stromnetz zur Überlastung zu bringen...nää? wie du gestern selbst richtig schriebst.....genau das würde sich mit Pumpspeichern hervorragend nutzen lassen, da sind wir doch wohl mal einer meinung, oder...?

ansonsten: man könnte ja eines dieser famosen Schweizer akw's nach ZH-Wollishofen stellen mit ner hübschen Schweizer flagge oben auf dann hätten die bonzen in ihren villen mal endlich ne herrlich "Strahlende Aussicht"(ich weiß das war jetzt böse...aber nicht wirklich böse gemeint, dazu mag ich die schweiz/er/innen zu sehr!!:-)))
 
ahja, das war jetzt keine Polemik in der Art gegen Grüne und Alternative zu wettern?

und das mit den paar Windrädchen: immerhin sind sie fähig das stromnetz zur Überlastung zu bringen...nää? wie du gestern selbst richtig schriebst.....genau das würde sich mit Pumpspeichern hervorragend nutzen lassen, da sind wir doch wohl mal einer meinung, oder...?

ansonsten: man könnte ja eines dieser famosen Schweizer akw's nach ZH-Wollishofen stellen mit ner hübschen Schweizer flagge oben auf dann hätten die bonzen in ihren villen mal endlich ne herrlich "Strahlende Aussicht"(ich weiß das war jetzt böse...aber nicht wirklich böse gemeint, dazu mag ich die schweiz/er/innen zu sehr!!:-)))

Es hat ja AKWS im Grossraum Zürich, Du musst mal die Schweiz anschauen von der Topographie her, AKWS müssen dort sein wo die Industrie ist, wegen den kurzen Wegen, ebenfalls ist dies nur im Flachland sinnvoll. In den Bergen haben wir Stauseen für die Stromproduktion, ... .
Aber die Grünen sind ja gegen alles bei uns, dh. wenn man was bauen will, dann sind sie die ersten wo ausrufen, von wegen Umwelt, .... .
Aber wenn man die Karte anschaut, kommt es nicht darauf an, wo es knallt, wenn sowas ist wie Tschernobyl, deshalb Atomkraft ja, aber zu der höchstmöglichen Sicherheit, ... . Ansonsten überall wo es möglich ist, Wasserkraft einsetzen um weniger AKWS bauen zu müssen, dass ist die einzige sinnvolle Sache in diesem Bereich, alles andere ist Bauernfängerei.
Natürlich auch die Alternativen Energien dazu (Solar, Wind), aber mit Pumpwasserwerken (wo die grünen eh dagegen sind). Also der Mix ist wichtig.
lg
Cyrill
 
Wenn man die Aussagen von Merkel bezüglich ständig vorgenommener Verbesserung der Sicherheitsstandards nimmt und dies auch noch glaubt, sollte man diese MONITOR Sendung
vom 9.9.2010 sich noch einmal ansehen um zu erkennen was Wahlkampfaussagen und Beschwichtigungen ohne Inhalt und was Tatsachen sind.

Monitor 9.9.2010
http://www.wdr.de/tv/monitor/presse/2010/100909.php5

Daraus:

Die Bundesregierung plant – entgegen bisheriger Ankündigungen - eine deutliche Absenkung des Schutzniveaus für Atomkraftwerke...
...Dem Magazin liegen interne Regierungsdokumente vor, in denen die Verpflichtung der AKW-Betreiber zur Nachrüstung, insbesondere auch der sogenannten Altreaktoren, weitgehend abgeschafft werden soll. Hierfür soll auch das Atomgesetz geändert werden.

„Wenn das Wirklichkeit wird, was in diesen Dokumenten steht, dann verdienen diese Papiere nicht die Überschrift Nachrüstung“, sagte der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium Wolfgang Renneberg gegenüber MONITOR.

In dem bislang unveröffentlichten Papier einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, das „sicherheitstechnische Anforderungen/Maßnahmen zur weiteren Vorsorge gegen Risiken“ regelt, werden wesentliche Nachrüstungserfordernisse jetzt als „mittel- bis langfristig“ eingestuft und damit für viele Jahre aufgeschoben. Dabei handelt es sich insbesondere um aufwendige und teure Modernisierungen, die vor allem die Sicherheit der älteren Anlagen betreffen. „Nach diesem Papier mit diesen Fristen fallen diese hohen Nachrüstungskosten praktisch für die alten Anlagen nicht an. Die alten Anlagen werden weiter betrieben so wie bisher, ohne dass die wesentlichen Nachrüstungen durchgeführt werden“ erklärte Renneberg gegenüber MONITOR.

Um die weitgehende Abschaffung der Nachrüstungspflicht auch gesetzlich zu verankern, plant die Bundesregierung darüber hinaus auch das Atomgesetz zu ändern.

Im bisher unveröffentlichten Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums, der MONITOR ebenfalls vorliegt, ist hierfür ein neuer Paragraph 7d vorgesehen, der das bisher geltende Schutzniveau des Atomrechts deutlich absenkt. Für wesentliche sicherheitsrelevante Bereiche werden danach keine Nachrüstungen mehr gefordert, die dem Stand von Wissenschaft und Technik genügen. Stattdessen ist im Gesetzentwurf nur noch von einer Sorgepflicht die Rede.

„Die Sorgepflicht begründet nur die Verpflichtung, sich zu bemühen. Sie verpflichtet nicht zu einem Erfolg. Das heißt, erste Aktivitäten reichen aus, um diese Pflicht zu erfüllen“, kritisiert der Atomrechtsexperte Prof. Alexander Roßnagel die geplante Atomrechtsnovelle gegenüber MONITOR. „Im Zweifel reicht ein Bauzaun, mit dem man die Aktivitäten beginnt.“

Mit dem Gesetzesentwurf soll auch das Klagerecht für Bürger eingeschränkt werden. Dies gilt für sämtliche Bereiche, die künftig dem sogenannten „Restrisiko“ zugerechnet werden sollen, darunter der Schutz vor Flugzeugabstürzen. Die geplante Neuregelung bezeichnet Prof. Roßnagel als „verfassungswidrig“. „Wenn die Bürger in ihrem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit betroffen sind, müssen sie auch die Möglichkeit haben, zu klagen“.
__________________
 

An Alternativen wird schon gearbeitet:

http://www.desertec.org/de/globale-mission/

Und zwar richtig gearbeitet. Im Moment werden die Standorte festgelegt.
Bis 2015 sollen die ersten Anlagen laufen. Die Finanzierung dafür ist auch geregelt.

:)

crossfire

Das ist ein vernünftiger und philosophisch haltbarer Ansatz, geradezu befreiend gemessen an der bisherigen kleingeistigen Rumwerkelei an Risikotechnologien.
 
Ich empfehle mal allen wärmstens: "Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung" und/oder besser "Moderne und Gewalt" Von Peter Imbusch, zu lesen.


"Moderne und Gewalt" Von Peter Imbusch gibst auch als Ebook.
 
Wenn man die Aussagen von Merkel bezüglich ständig vorgenommener Verbesserung der Sicherheitsstandards nimmt und dies auch noch glaubt, sollte man diese MONITOR Sendung
vom 9.9.2010 sich noch einmal ansehen um zu erkennen was Wahlkampfaussagen und Beschwichtigungen ohne Inhalt und was Tatsachen sind.

Monitor 9.9.2010
http://www.wdr.de/tv/monitor/presse/2010/100909.php5

Daraus:

Die Bundesregierung plant – entgegen bisheriger Ankündigungen - eine deutliche Absenkung des Schutzniveaus für Atomkraftwerke...
...Dem Magazin liegen interne Regierungsdokumente vor, in denen die Verpflichtung der AKW-Betreiber zur Nachrüstung, insbesondere auch der sogenannten Altreaktoren, weitgehend abgeschafft werden soll. Hierfür soll auch das Atomgesetz geändert werden.

„Wenn das Wirklichkeit wird, was in diesen Dokumenten steht, dann verdienen diese Papiere nicht die Überschrift Nachrüstung“, sagte der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium Wolfgang Renneberg gegenüber MONITOR.

In dem bislang unveröffentlichten Papier einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, das „sicherheitstechnische Anforderungen/Maßnahmen zur weiteren Vorsorge gegen Risiken“ regelt, werden wesentliche Nachrüstungserfordernisse jetzt als „mittel- bis langfristig“ eingestuft und damit für viele Jahre aufgeschoben. Dabei handelt es sich insbesondere um aufwendige und teure Modernisierungen, die vor allem die Sicherheit der älteren Anlagen betreffen. „Nach diesem Papier mit diesen Fristen fallen diese hohen Nachrüstungskosten praktisch für die alten Anlagen nicht an. Die alten Anlagen werden weiter betrieben so wie bisher, ohne dass die wesentlichen Nachrüstungen durchgeführt werden“ erklärte Renneberg gegenüber MONITOR.

Um die weitgehende Abschaffung der Nachrüstungspflicht auch gesetzlich zu verankern, plant die Bundesregierung darüber hinaus auch das Atomgesetz zu ändern.

Im bisher unveröffentlichten Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums, der MONITOR ebenfalls vorliegt, ist hierfür ein neuer Paragraph 7d vorgesehen, der das bisher geltende Schutzniveau des Atomrechts deutlich absenkt. Für wesentliche sicherheitsrelevante Bereiche werden danach keine Nachrüstungen mehr gefordert, die dem Stand von Wissenschaft und Technik genügen. Stattdessen ist im Gesetzentwurf nur noch von einer Sorgepflicht die Rede.

„Die Sorgepflicht begründet nur die Verpflichtung, sich zu bemühen. Sie verpflichtet nicht zu einem Erfolg. Das heißt, erste Aktivitäten reichen aus, um diese Pflicht zu erfüllen“, kritisiert der Atomrechtsexperte Prof. Alexander Roßnagel die geplante Atomrechtsnovelle gegenüber MONITOR. „Im Zweifel reicht ein Bauzaun, mit dem man die Aktivitäten beginnt.“

Mit dem Gesetzesentwurf soll auch das Klagerecht für Bürger eingeschränkt werden. Dies gilt für sämtliche Bereiche, die künftig dem sogenannten „Restrisiko“ zugerechnet werden sollen, darunter der Schutz vor Flugzeugabstürzen. Die geplante Neuregelung bezeichnet Prof. Roßnagel als „verfassungswidrig“. „Wenn die Bürger in ihrem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit betroffen sind, müssen sie auch die Möglichkeit haben, zu klagen“.
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Ihr müsst euren Lügenbaronen mehr auf die Finger klopfen, aber nicht gegen AKWS sein, denn Kohle ist noch der grössere Dreck (Dauerbelastung).
Dh. so demonstrieren, dass die Sicherheitsstandards erfüllt werden und sämtliche AKWS auf den neusten Stand der Technik gebracht werden, dh. Erdebebensicherheit ist nachrüstbar, ... !
Dh. alle AKWS müssen mindestens bis 7 sicher sein, dh. das ist ein Ereignis wo man rechnet alle 100`000 Jahre, ... .
Also haut euren Politikern auf die Finger, damit sie was tun im Bereich Sicherheit und schaut nicht tatenlos zu?
Sonst hat man im schlimmsten Falle das gleiche Dilemma wie jetzt in Japan, wo es auch die ältesten Anlagen sind, wo Ärger machen.
lg
Cyrill
 
Ihr müsst euren Lügenbaronen mehr auf die Finger klopfen, aber nicht gegen AKWS sein, denn Kohle ist noch der grössere Dreck (Dauerbelastung).
Dh. so demonstrieren, dass die Sicherheitsstandards erfüllt werden und sämtliche AKWS auf den neusten Stand der Technik gebracht werden, dh. Erdebebensicherheit ist nachrüstbar, ... !
Dh. alle AKWS müssen mindestens bis 7 sicher sein, dh. das ist ein Ereignis wo man rechnet alle 100`000 Jahre, ... .
Also haut euren Politikern auf die Finger, damit sie was tun im Bereich Sicherheit und schaut nicht tatenlos zu?
Sonst hat man im schlimmsten Falle das gleiche Dilemma wie jetzt in Japan, wo es auch die ältesten Anlagen sind, wo Ärger machen.
lg
Cyrill

Wenn gerade die ältesten AKWs so nachgerüstet werden, wie es die Sicherheit eigentlich verlangen würde, wären sie sofort unwirtschaftlich.
 
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Aber ein AKW hat halt ein höheres Sicherheitsrisiko, was aber verschwindend klein ist, wenn es richtig geführt wird und immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

Wovon wir ja jetzt gerade in Japan ein beeindruckendes Anschauungsmaterial geliefert bekommen.

Japan gilt als eines der Erdbeben gefährdetsten Gebiete der Welt. Das hinderte die japanische Regierung und die internationalen Energiekonzerne nicht daran, voll auf die Karte der Atomenergie zu setzen. In Japan sind 54 Atomreaktoren an 14 verschiedenen Standorten am Netz. 3 weitere Atomkraftwerke sind im Bau, 11 weitere sind geplant. Für die Weltöffentlichkeit wird unermüdlich verbreitet, wegen des Erdbebengebietes gehören die japanischen AKW zu den sichersten der Welt, bei Erdstößen werden sie sofort abgeschaltet.

http://www.total-recycling.org/aktu...ach-der-dramatischen-erdbebenkatastrophe.html

Mein Statement zur Sicherheitsdebatte (was fürs Merkheft):

Die sichersten Akws der Welt sind abgeschaltete AKWs.
 
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