Astrologie kritisch

Geplante Kaiserschnitte finden morgens statt.
13:00 Uhr empfindest Du auch als morgens? Musste dafür nur ein Mal kurz im Internet bei den geplanten recherchieren. Du sprichst auch lediglich von "geplanten" Kaiserschnitten - die in welchem quantitativen Verhältnis zu den ungeplanten stehen? Einfach mal auch die tatsächlichen Erfahrungsberichte lesen, nicht nur das Geplante vom Schedule.

Der Mensch denkt, Gott lenkt. Danke schön.

*LOVE*​
 
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Zu Deinem Testdesign eine Frage: warum reduzierst Du die Angaben auf Vormittag vs. Nachmittag? Damit ergibt sich ganz grob eine Wahrcheinlichkeit von 1/2 pro Person, wobei es da wie hier schon erwähnt, keine absolute Gleichverteilung gibt, was die Wahrscheinlichkeiten etwas verzerrt. Wie wäre es, wenn der Astrologe neben dem echten Geburtsdatum eine Reihe von plausiblen aber falschen Daten genannt bekommt, und er das richtige herrausfinden muss? Damit hat man zum einen die Einzelwahrscheinlichkeiten etwas mehr im Griff ohne derartige Verzerrungen, und kann sie auch so wählen, dass statistische Signifikanz schneller erreicht wäre (sollte tatsächlich was dran sein).
Erstmal danke zu Deinen allgemeinen Vormerkungen. Ich kann das verstehen und nachvollziehen.

Nun zum zweiten Abschnitt Deiner Ausführungen:

Es ist auf diese Weise einfacher zu handhaben.. es ist ohnehin zeitaufwändig, wenn du 2 verschiedene Horoskope hast und dann herausfinden sollst, welches das zutreffende ist. Doch es funktioniert: ich schaffe es zwar nicht immer, jedoch sehr oft.

Die beiden Beispiele die ich veröffentlicht habe sind echt. Sie sind mit Erlaubnis der Testpersonen veröffentlicht worden. Und es finden sich in den Horoskopen viel mehr Treffer, als nur "5 % Abweichung von der Zufallsverteilung" - es fragt sich allerdings ob Nicht-Astrologen diese Treffer gelten lassen würden.
 
Die Krux beim "Horoskop andersherum" (also wenn der Astrologe sagen soll,
welche Astrodaten zu einer Person passen und welche nicht passen) ist doch,
daß dafür jemand festlegen muß, wie diese Person charakterlich etc denn IST.

Wer macht das? Sie selbst? Ein Psychologe anhand von langen Gesprächen?
Werden Angehörige, Freunde, Bekannte und Kollegen der Person befragt?
Soll der Astrologe in kurzer Zeit "nur so" herausfinden, wie die Person ist?

Sehr aufwändig also, und dies wird dabei immer ein Hemmschuh sein, denn
wer wollte einen so großen Aufwand denn leisten bzw Leute dafür bezahlen?

Und das ist ja überhaupt das Dilemma bei der Beurteilung der Trefferquote
von den Charakter/die Persönlichkeit beschreibenden Horoskopen. Wer
kann denn sagen, was davon zutrifft und was nicht? Wird man alles negativ
Klingende verneinen? Mag man sich manches bloß nicht eingestehen?
Hat man sich so ausführlich überhaupt schon selber kennengelernt? usw
 
Zuletzt bearbeitet:
13:00 Uhr empfindest Du auch als morgens? Musste dafür nur ein Mal kurz im Internet bei den geplanten recherchieren. Du sprichst auch lediglich von "geplanten" Kaiserschnitten - die in welchem quantitativen Verhältnis zu den ungeplanten stehen? Einfach mal auch die tatsächlichen Erfahrungsberichte​
Das sind alles Schein-Argumente. Und wenn sie bissl mitdenken würde, müsste sie natürlich zugeben, dass ich in meinen Beispielen - nach ihren Kriterien - schon allein deshalb eine überzufällige Trefferquote habe, weil die eine Geburt am sehr frühen Morgen stattgefunden hat und die andere Geburt am späten Abend. Also überhaupt nicht in der Zeit wo ihrer Überzeugung nach die meisten Geburten stattfinden. Doch ich sag dazu nix mehr. Es erscheint mir vollkommen sinnlos zu sein mit ihr überhaupt zu diskutieren.
 
Wo hast du denn diese Behauptung belegt?

"Mit astrologischen Methoden lässt sich herausfinden, was die richtige Geburtszeit ist."
Bitte lasse mich mit Deinem Unsinn künftig in Ruhe. Weiter oben hat jemand den Artikel gepostet, in dem ich das alles erklärt habe. Hier nochmal der Link:

 
Die beiden Beispiele die ich veröffentlicht habe sind echt. Sie sind mit Erlaubnis der Testpersonen veröffentlicht worden. Und es finden sich in den Horoskopen viel mehr Treffer, als nur "5 % Abweichung von der Zufallsverteilung" - es fragt sich allerdings ob Nicht-Astrologen diese Treffer gelten lassen würden.

Um als Treffer anerkannt zu werden und auch gut ausgewertet werden zu können, sollten in etwa folgende Kriterien erfüllt sein:

- Die Aussage muss speziefisch sein. D.h. es muss auch klar erkennbar Begebenheiten/Personen geben, auf die es NICHT zutrifft. Und das möglichst ohne Rumgedeute im Horoskop, dass es passend/unpassend gemacht wird.

- Die statistische Wahrscheinlichkeit des Treffers sollte idealerweise irruiert werden könne, um es statistisch auswerten zu können.

Wenn zum Beispiel in einem Kinder-Horoskop steht, ,man solle Stier-Geborene Kinder nach ihren Wünschen fragen, so ist das natürlich für die Stier-Geborenen Kinder schön. Es ist aber herzlich unspeziefisch, weil es eigentlich bei jedem Kind gut ist, es nach den eigenen Wünschen zu befragen.

Und eine scheinbare Spezifität kommt zustande, wenn von der Horoskop-Aussage zum konkreten Umstand viel gedeutet werden müsste. Eine "Zeit des Umbruchs" o.ä. kann alles aber auch nichts bedeuten. Wer dran glauben will, wird auch in einer eher ereignisarmen Zeit bei einer solchen Aussage konkrete Umstände im eigenen Leben finden können, auf dass es doch wieder irgendwie passt.
 
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Die Krux beim "Horoskop andersherum" (also wenn der Astrologe sagen soll,
welche Astrodaten zu einer Person passen und welche nicht passen) ist doch,
daß dafür jemand festlegen muß, wie diese Person charakterlich etc denn IST.

Wer macht das? Sie selbst? Ein Psychologe anhand von langen Gesprächen?
Werden Angehörige, Freunde, Bekannte und Kollegen der Person befragt?
Soll der Astrologe in kurzer Zeit "nur so" herausfinden, wie die Person ist?

Sehr aufwändig also, und dies wird dabei immer ein Hemmschuh sein, denn
wer wollte einen so großen Aufwand denn leisten bzw Leute dafür bezahlen?

Und das ist ja überhaupt das Dilemma bei der Beurteilung der Trefferquote
von den Charakter/die Persönlichkeit beschreibenden Horoskopen. Wer
kann denn sagen, was davon zutrifft und was nicht? Wird man alles negativ
Klingende verneinen? Mag man sich manches bloß nicht eingestehen?
Hat man sich so ausführlich überhaupt schon selber kennengelernt? usw
Es kommt halt drauf an ob Du gut zuhören kannst und ob die Leute offen sind. In den von mir hier geposteten Beispielen hat es geklappt. Und als Ergänzung sollte man auch noch Ereignisse mit dazu nehmen. Also nie nur Ereignisse oder nur Charakterisierungen für sich allein. Das waren auch meine Bedenken bei dem Beispiel mit den Umzügen ins Ausland.
 
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