Astrologie, Kausalitäts- oder Synchronizitäts-Prinzip

Was ich genau meine ist: Wie wäre es physikalisch erklärbar, dass die Zeichen des tropischen Tierkreises überhaupt wirken? Dass es sie überhaupt gibt?

Dass Himmelskörper Wellen senden, kann ich mir erklären. Himmelskörper können wir beobachten. Tierkreiszeichen hingegen sind Mathematik. Und es muss ja irgendeine Theorie dazu geben
 
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Was ich genau meine ist: Wie wäre es physikalisch erklärbar, dass die Zeichen des tropischen Tierkreises überhaupt wirken? Dass es sie überhaupt gibt?
Eine gute Frage
Als es ohne Papier und Aufzeichnungsgeräte noch schwierig war, sich am Firmament zu orientieren, waren die Tierkreisbilder auf der Sonnenbahn das einzige Hilfsmittel, das den frühen Astrologen zur Verfügung stand. Doch führte die unterschiedliche Grösse der Bilder zur Festlegung gleich grosser Sternzeichen.
Physikalisch erklärbar ist am tropischen Sternzeichenkreis zunächst die Sonnenbahn, die als Jahreskreis in vier Quadranten eingeteilt wurde. Jeder dieser Quadranten I - IV wird von einem der vier Elemente I Feuer, II Wasser, II Luft und IV Erde angetrieben, woraus die Anzahl der 12 Energiefelder im energetischen Jahreskreis resultiert.
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Die Wirkung der Zeichen wird durch die Himmelsleiter des Lebensbaumes bestimmt, der sich von 0° Löwe auf 0° Wassermann erstreckt. Je nachdem, in welchem Zeichen die Sonne steht, das zeigt die Stufe, der Entwicklung, bis zu welcher sich der Mensch auf seinem siebenstufigen Weg zum Licht bisher entwickelt hat. Die sieben Aspekte des Lebensbaumes von der Konjunktion bis zur Opposition sind die sieben Strahlen. Steht die Sonne im Zeichen Widder oder Skorpion, dann befindet sich der Mensch auf dem fünften Strahl seiner Entwicklung zum Licht.
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Mit der Geburt steigt ein ganz bestimmtes Sternzeichen am östliche Horizont auf, der Aszendent. Er ist das Geburtsfenster, durch das wir Menschen die Erde betreten haben. Der Aszendent bestimmt die Lebensaufgaben des Menschen. Und der Aszendentenherrscher bestimmt, wo, wann und wie dies in Zeichen,Haus und Aspektierung geschieht.
Irgendwann im Leben erreicht der Mensch seine Identität. Das kann daran erkannt werden, wie Dane Rudhyar sagt, wenn die eigene Sonne sich zum Aszendenten hin entwickelt hat.
LG ELi
 

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Korrektur,
Steht die Sonne im Zeichen Widder oder Skorpion, so lebt der Mensch auf dem vierten Strahl der Sieben Strahlen.

Mit den sieben Strahlen des Lebensbaumes wird die Wirkung der Sternzeichen, sowohl im Leben eines jeden Menschen, als auch in der Menschheitsentwicklung nachgewiesen. Aus dem Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung geboren, entwickeln wir uns zum göttlichen Licht hin. Je nachdem, in welchem Zeichen unsere Sonne steht, da sind wir bisher in der eigenen Entwicklung angelangt.
In der Menschheitsentwicklung begann die Menschheitskultur vor ca. 11000 Jahren, als der Frühlingspunkt in 0° Löwe zu Beginn der Holozän-Warmzeit stand. Der Frühlingspunkt FP wandert alle 72 Jahre um 1° weiter im Sternzeichenkreis und steht jetzt in 2° Fische. Damit befinden wir uns etwa im Beginn des Wassermann-Zeitalters.
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Interessant ist auch, dass sich das Galaktische Zentrum GZ derzeit in 28° Schütze befindet. Denn FP und GZ bewegen sich, aus geozentrischer Sicht, nach den gleichen Kriterien der Präzession auf einander zu. Sie werden sich also in etwa 2300 Jahren in 0° Wassermann treffen.
Die Frage nach der Wirkung der Sternzeichen betrifft daher auch die Wirkung von FP und GZ. Der Frühlingspunkt ist der Zeitpunkt der Frühlings-Aussaat. Das Galaktische Zentrum ist das Geburtszentrum unserer Galaxis Milchstrasse, aus der alle Sonnen und Planeten unserer Galaxis und auch wir selbst heraus entstanden sind.
LG ELi
 
Was ich genau meine ist: Wie wäre es physikalisch erklärbar, dass die Zeichen des tropischen Tierkreises überhaupt wirken? Dass es sie überhaupt gibt?

Dass Himmelskörper Wellen senden, kann ich mir erklären. Himmelskörper können wir beobachten. Tierkreiszeichen hingegen sind Mathematik. Und es muss ja irgendeine Theorie dazu geben
Keine Theorie bei mir, aber die Überzeugung, daß Zeichen und Häuser selbst keine Energie haben, sondern nur, aber immerhin Planeten darin einfärben, sozusagen als Bühnen, als Kulissen fungieren, die wiederum an Jahres- und Tageszeiten ausgerichtet sind.

Die Erfinder der Astrologie können wir nicht fragen, aber vielleicht haben sie sich gedacht, daß Steinbock kein gutes Zeichen, kein guter Bereich am Himmel sein muß, weil die Sonne darin ihren niedrigsten Zenit über's Jahr erreicht, was mehr Dunkelheit und Kälte bedeutet, mit all den Auswirkungen auf Landwirtschaft und somit Wohlstand. Dies allerdings kollidiert mit dem 10.Haus, welches immer im Tageslichtbereich des Radix zu finden ist. Und das wiederum legt nahe, das Zeichen und Häuser selbst ohne Energie sind.
 
Sie beobachteten, daß auf der Erde bei sich wiederholenden Planetenkonstellationen auffälligerweise und scheinbar synchron sich auch bestimmte Ereignisse wiederhol(t)en.
Physikalisch bzw. biologisch gesehen, oder politisch, innerpsychisch, zwischenmenschlich, usw.? Welche Ereignisse konnten damals diesbezüglich beobachtet werden?

"wie oben so unten" läßt eigentlich alle Optionen offen,
Ja, weil es sich auch auf so viele Aspekte beziehen lässt.

Es wird allgemein nicht infragegestellt, daß Sonne und Mond auf der Erde Dinge beeinflussen. Der Mondstand beeinflußt Gezeiten und hat Auswirkungen auf die Natur.
Das kann nur kausal sein; Mond ist Auslöser für irdisches Geschehen. Dann zu behaupten, alles andere für uns im Sonnensystem sichtbare hat keinen Einfluß auf mich, ergibt keinen Sinn, paßt nicht zusammen.
Ja, der Mond spiegelt ja auch nicht nur Licht der Sonne, welche die energiespiegelnde Eigenschaft des Mondes in den für uns sichtbaren Bereich bringt, sondern dass der Mond das Licht (sichtbar und unsichtbar) vieler Himmelskörper, auch das der Erde, spiegelt.

Mannigfaltige Möglichenkeiten an Radizen von Einflussgrössen - besonders ausgeprägt zu Vollmond - wenn das Licht der Sonne auf direktestem oppositionellem Weg mitmischt - und zu Leermond - wenn sich der Mond nur den Hintern beleuchten lässt.

Vielleicht ist es keine Frage, ob kausal oder nicht. Multikausalität und sich daraus ergebende Synchronizitäten in kosmoorchestralem Zusammenspiel. Und wir mittendrin.

Wer war es denn nun? Merkur? :)
 
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Das große Problem mit dem tropischen Tierkreis ist die südliche Hemisphäre und deren umgekehrten Jahreszeiten.

Sollte man den tropischen Tierkreis um 180° drehen, wenn man z.B. ein Horoskop für einen Ort in Australien erstellt? Dann wäre die Sonne jetzt gerade nicht in Jungfrau, sondern Fische. Im September fängt bei denen in Down Under der Frühling an.
 
Tja, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Da sich die Bedeutungen der Zeichen aus den Jahreszeiten herleiten, müsste es theoretisch so sein. Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass, meiner Erfahrung nach, die Bedeutungen trotzdem gleich bleiben, da bin ich mir zu 100% sicher. Meine Freundin wurde selber südlich des Äquators geboren und stammt auch von hier, also über Generationen. Nach vier Jahren kenne ich sie gut genug und habe auch ihr Horoskop gründlich studiert. Sie hatte gestern Geburtstag, und sie ist sowas von Jungfrau. Merkur steht in Jungfrau in 10 in Erhöhung als Herrscher des MC, und sie ist beruflich tatsächlich relativ erfolgreich bislang, hat ihr Studium gut durchgezogen und geglänzt (Sonne Herr 9 steht beim starken Merkur in dessen Zeichen) und arbeitet jetzt in einer Führungsposition (erhöht sozusagen), die alle merkurischen Elemente vereint, serviceorientiert, am Schreibtisch, analytisch, sammelnd, mit dem Fokus auf praktisch orientierte Problemlösung, es geht tatsächlich ums Aufräumen. Mit der Jungfrau als veränderliches Zeichen, bin ich mir sicher, dass sie im Laufe ihres Lebens nochmal das Berufsfeld wechseln wird, und es zeichnet sich auch schon leicht ab, wenn man sie so hört Und so weiter...
 
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Andererseits haben alle Zeichen auch immer ein Element des gegenüberliegenden Zeichens, und Wasser spielt tatsächlich eine wichtige Rolle in ihrem Beruf. Ihre Abschlussarbeit beschäftigte sich mit Satellitenaufnahmen von Seeverschmutzung, wie ein frontaler Blick aus der Vogelperspektive von Sonne-Merkur auf das Wasser
 
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