Soll ich mir echt Aktien kaufen, die ich dann als Rentner mit Verlust verkaufen muss, weil ich sonst gar nichts habe.
Warum sollte ein Rentner seine Aktien denn verkaufen, wenn er jährlich eine Dividende bekommt, die er mit dem Sparbuch niemals erzielen könnte.
Du glaubst garnicht viel Rentner so gute Renten haben, dass sie locker monatlich Geld zurücklegen.
Es gibt nicht nur den vielzitierten "armen" Rentner, der Flaschen sammeln muss, um über die Runden zu kommen. Natürlich gibts die auch - aber das ist m.E. eher die Seltenheit und für die wünsche ich mir natürlich auch ein würdevolles Alter. Und natürlich verschwenden diese Menschen keinen Gedanken an Aktien, wovon auch.
Merz Aktienaussage richtete sich an die Arbeitnehmer und Rentner, die in der Lage sind zu sparen.
Die Deutschen sind bekanntermaßen Sparweltmeister und in deutschen Sparbüchern schlummern 6,6 Billionen Euro. So hoch ist das Privatvermögen der Deutschen. Es wäre durchaus sinnvoll, wenn
man einen Teil seines Ersparten langfristig in Aktien anlegt.
.Merz wurde nicht gewählt und das ist gut so
Es fehten Merz nur ein paar Stimmen und das zeigt m.E. auch die Zerissenheit innerhalb der CDU. Es ist einfach zuviel, wenn knapp die Hälfte der Delegierten höchst unzufrieden mit der Wahl, und der damit verbundenen Beibehaltung der politischen Richtung, ist.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich diese Partei im Aufbruch befindet? Die Wahlumfragen werdens zeigen.
(Wenn jemand behauptet, dass harz4 zu hoch bemessen ist, weil man von 132 € gut leben kann, dann ist er entweder sehr dumm - oder ein Ignorant!
132,€? Ich denke es ist mehr. Dazu kommt ja noch Wohngeld und andere staatliche Hilfen.
Du darfst nicht vergessen, dass hier Steuergelder verteilt werden, erarbeitet von Menschen, die sich täglich abrackern. Viele die im Alter von Hartz4 leben müssen, haben auch nur entsprechend wenig eingezahlt oder sich in jungen Jahren überhaupt nicht ins Solidarsystem eingefügt.
Es gibt immer mindestens zwei Betrachtungsseiten. Unser Sozialsystem fußt auf Gerechtigkeit. So ist das nun mal, wer im Alter was rausbekommen will, muss in jungen Jahren was einzahlen. Und da kommt der Faktor Bildung ins Spiel. Wer in jungen Jahren glaubt Bildung und Beruf seien unwichtig, der wird im Alter mit Hartz4 zufrieden sein müssen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wie z.b. bei Witwen und Alleinerziehenden.