Alles neu macht der Merz? Spahn oder AKK?

Ich finde die Idee sooo falsch nicht. In den USA ist es durchaus üblich seine Altersversorgung in Aktien anzulegen.

Klar, es ist Arbeit und man muss sich mit dem Thema heftig auseinandersetzen. Ich bin z. B. dagegen über irgendwelche Bankleute Aktien zu kaufen, denn da geht es nur um deren eigenen Reibach. Also selbst schlau machen.

Sozialstaat macht halt bequem .......

Genau Ruhepol. Ein neuer August muss her, damit endlich wieder Zucht und Ordnung herrscht. Heizt du schon mal den Ofen vor für den neuen Führer, der unbedingt gebacken werden soll?
 
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Soll ich mir echt Aktien kaufen, die ich dann als Rentner mit Verlust verkaufen muss, weil ich sonst gar nichts habe.
Warum sollte ein Rentner seine Aktien denn verkaufen, wenn er jährlich eine Dividende bekommt, die er mit dem Sparbuch niemals erzielen könnte.
Du glaubst garnicht viel Rentner so gute Renten haben, dass sie locker monatlich Geld zurücklegen.
Es gibt nicht nur den vielzitierten "armen" Rentner, der Flaschen sammeln muss, um über die Runden zu kommen. Natürlich gibts die auch - aber das ist m.E. eher die Seltenheit und für die wünsche ich mir natürlich auch ein würdevolles Alter. Und natürlich verschwenden diese Menschen keinen Gedanken an Aktien, wovon auch.
Merz Aktienaussage richtete sich an die Arbeitnehmer und Rentner, die in der Lage sind zu sparen.
Die Deutschen sind bekanntermaßen Sparweltmeister und in deutschen Sparbüchern schlummern 6,6 Billionen Euro. So hoch ist das Privatvermögen der Deutschen. Es wäre durchaus sinnvoll, wenn
man einen Teil seines Ersparten langfristig in Aktien anlegt.


.Merz wurde nicht gewählt und das ist gut so
Es fehten Merz nur ein paar Stimmen und das zeigt m.E. auch die Zerissenheit innerhalb der CDU. Es ist einfach zuviel, wenn knapp die Hälfte der Delegierten höchst unzufrieden mit der Wahl, und der damit verbundenen Beibehaltung der politischen Richtung, ist.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich diese Partei im Aufbruch befindet? Die Wahlumfragen werdens zeigen.
(Wenn jemand behauptet, dass harz4 zu hoch bemessen ist, weil man von 132 € gut leben kann, dann ist er entweder sehr dumm - oder ein Ignorant!
132,€? Ich denke es ist mehr. Dazu kommt ja noch Wohngeld und andere staatliche Hilfen.
Du darfst nicht vergessen, dass hier Steuergelder verteilt werden, erarbeitet von Menschen, die sich täglich abrackern. Viele die im Alter von Hartz4 leben müssen, haben auch nur entsprechend wenig eingezahlt oder sich in jungen Jahren überhaupt nicht ins Solidarsystem eingefügt.
Es gibt immer mindestens zwei Betrachtungsseiten. Unser Sozialsystem fußt auf Gerechtigkeit. So ist das nun mal, wer im Alter was rausbekommen will, muss in jungen Jahren was einzahlen. Und da kommt der Faktor Bildung ins Spiel. Wer in jungen Jahren glaubt Bildung und Beruf seien unwichtig, der wird im Alter mit Hartz4 zufrieden sein müssen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wie z.b. bei Witwen und Alleinerziehenden.
 
Viele die im Alter von Hartz4 leben müssen, haben auch nur entsprechend wenig eingezahlt oder sich in jungen Jahren überhaupt nicht ins Solidarsystem eingefügt.
Es gibt immer mindestens zwei Betrachtungsseiten. Unser Sozialsystem fußt auf Gerechtigkeit. So ist das nun mal, wer im Alter was rausbekommen will, muss in jungen Jahren was einzahlen. Und da kommt der Faktor Bildung ins Spiel. Wer in jungen Jahren glaubt Bildung und Beruf seien unwichtig, der wird im Alter mit Hartz4 zufrieden sein müssen.
Spätestens im Jahr 2030 werden 40% der Rentner unter der Armutsgrenze liegen. Und viele nicht sehr viel drüber. Das sind keine Geringverdiener oder Aufstocker sondern Arbeitnehmer mit ganz normalen Jobs.
43% vom Nettogehalt minus Steuern, da kann man sich ausrechnen, wer alles darunter fallen wird.
Und das ist ja noch nach unten veränderbar. Die Aussichten, dass das noch weniger wird, stehen gut mit dem derzeitigen Trend.
 
Spätestens im Jahr 2030 werden 40% der Rentner unter der Armutsgrenze liegen. Und viele nicht sehr viel drüber. Das sind keine Geringverdiener oder Aufstocker sondern Arbeitnehmer mit ganz normalen Jobs.
43% vom Nettogehalt minus Steuern, da kann man sich ausrechnen, wer alles darunter fallen wird.
Und das ist ja noch nach unten veränderbar. Die Aussichten, dass das noch weniger wird, stehen gut mit dem derzeitigen Trend.

da gebe ich dir völlig recht...es kündigt sich ja heute schon an...unser rentensystem ist alles andere als gerecht...
ich zb. habe auch eine abgeschlossene berufsausbildung und seit meinem 15. lebensjahr gearbeitet...also kein geringverdiener...wenn ich jetzt meine 45 arbeitsjahre voll habe, hätte ich anspruch auf rente...kann man aber vergessen weil ich nie und niemals mit den kosten hinkäme...alles nur schöngerede des staates...
wenn ich meine 5 jahre drauflege komme ich vieleicht, aber nur vieleicht hin...nein gerecht ist dies nicht mehr.
wir hatten mal ein gerechtes rentensystem...da war unser staat noch wesentlich ärmer, aber gerecht.
 
wir hatten mal ein gerechtes rentensystem...da war unser staat noch wesentlich ärmer, aber gerecht.
Das stimmt, es gibt einige Ungerechtigkeiten in unserem System. Die Politik quetscht die Menschen aus, ähnlich wie im Mittelalter. Das Rentenniveau wird immer weiter abgesenkt, auf Renten und Betriebsrenten müssen nochmal Steuern, und Krankenversicherung gezahlt werden. Auf der anderen Seite wird das Steuergeld mit vollen Händen ausgegeben. Reformen sind auf allen Ebenen nötig. Aber die wirds kaum geben, weil die Politik in Wirklichkeit garnicht daran interessiert ist, sondern ihr Interesse besteht eher darin ihren Status zu bewahren. Leider sind die Deutschen keine Widerständler. Sie nehmen politische Entscheidungen, auch zu ihren Ungunsten hin, ohne auf die Straße zu gehen.
Frankreich hat in dieser Beziehung eine stringente Protestkultur. Grad jetzt wieder findet eine neue französische Revolution statt. Der deutsche Michel schweigt lieber....
 
In unser Hartz IV System zahlt man nicht ein, das ist eine reine Sozialleistung. Gezahlt wird in die Arbeitslosenversicherung, daraus resultiert dann das ALG I.

Es gibt immer mindestens zwei Betrachtungsseiten. Unser Sozialsystem fußt auf Gerechtigkeit. So ist das nun mal, wer im Alter was rausbekommen will, muss in jungen Jahren was einzahlen. Und da kommt der Faktor Bildung ins Spiel. Wer in jungen Jahren glaubt Bildung und Beruf seien unwichtig, der wird im Alter mit Hartz4 zufrieden sein müssen.

Ein Solidarsystem fußt nicht auf Gerechtigkeit. Diese Sicht erklärt natürlich so manches ...
Es findet ein solidarischer Ausgleich innerhalb der Beteiligten statt, das ist etwas völlig anderes. Hier am Beispiel Krankenversicherung.

In der Orientierung der Beitragsbemessung an der individuellen Leistungskraft und der Leistungsgewährung am individuellen Bedarf, findet ein solidarischer Ausgleich statt, der erhebliche Umverteilungen zwischen den Versichertengruppen induziert. der erhebliche Umverteilungen zwischen den Versichertengruppen induziert. Dabei erfolgt die Verwirklichung des Solidarprinzips innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung nicht durch direkte und unmittelbare Hilfeleistungen zwischen einzelnen Personen, sondern als interpersonale Umverteilung der Ausgaben für Krankenversorgung und unterstützende Geldleistungen. In der GKV kommt es dabei zu verschiedenen Formen der Umverteilung und des Solidarausgleichs:

Schadensausgleich
Unter Schadensausgleich wird der Solidarausgleich zwischen Gesunden und Kranken verstanden, der sowohl grundlegend und rein versicherungstechnisch vorauszusetzen ist. Er bedarf eine ausreichend große Zahl von Nettozahler, um die Behandlung relativ weniger Kranker, durch die Einzahlung relativ vieler Gesunder mit relativ wenigen in Anspruch genommenen Leistungen, zu finanzieren.
Sozialer Ausgleich
Der soziale Ausgleich bezieht sich auf die Umverteilung zwischen höherem und niedrigerem Einkommen. Mit dieser lohnproportionalen Beitragsfinanzierung nimmt die GKV eine Sonderstellung unter den Sozialversicherungen ein.
Risikoausgleich
Beim Risikoausgleich stehen die Mitglieder mit einem niedrigen Erkrankungsrisiko solidarisch für die Versicherten mit höherem Erkrankungsrisiko ein. Dies ergibt sich aus der Beitragsbemessung am Erwerbseinkommen unter Absehung von den statistischen Risiken der Versicherten.

Auch die Dauer der Zugehörigkeit bzw. die fehlende Inanspruchnahme von Leistungen über längere Zeit führen nicht zu einer Leistungsberechtigung im Sinne eines Ansparens von Leistungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Solidaritätsprinzip

Die Rentenversicherung GRV wurde übrigens immer wieder mit vollen Händen von unseren Politikern (Kohl z.B.) geplündert, indem große Beträge zweckentfremdet verwendet wurden.

Vielleicht sollten Beschwerden erst einmal in diese Richtung adressiert werden, statt die (Neid-)Debatte in die untere Richtung zu befördern. Im Übrigen, Hartz IV Empfänger sind auch ehemals ganz hochdotierte Mitbürger, das kann aufgrund des eingerichteten Systems und der Agenda 2010 ganz fix gehen. Hört mit diesen Bewertungen und dem Treten nach unten auf, das ist wirklich nicht zielführend.

Über Steuern und die Verwendung liesse sich übrigens auch ein Buch füllen, z.B. nutzen Unternehmer eine Infrastruktur, die aus Steuergeldern bereit gestellt wurde, die ihnen die Ausübung ihrer gewerblichen oder Dienstleistungstätigkeiten überhaupt erst ermöglichen. Da lohnt sich den Blick mal aus der Kurzsichtigkeit zu lösen und alles etwas umfassender zu betrachten. Und welche Steuer-Geschenke bekommen Großkonzerne dafür bereitgestellt? Wieviel geht aus Cum Cum, Cum Ex, Cum Fake Geschäften (BlackRock) am Fiskus vorbei? @ping hat ja schon einige Beträge daraus genannt.

Diese Debatte nach unten, die Neiddebatte ist exorbitant verfehlt @Gabi0405 (wenn auch durchaus gewollt, divide et impera).
 
In unser Hartz IV System zahlt man nicht ein, das ist eine reine Sozialleistung. Gezahlt wird in die Arbeitslosenversicherung, daraus resultiert dann das ALG I.
Und? Alle Leistungen des Staates resultieren auf Steuer- und Sozialversichedrungszahlungen der Bevölkerung.
Ein Solidarsystem fußt nicht auf Gerechtigkeit.
Doch im Grundsatz und im Grundgedanken fußt es auf Gerechtigkeit. Die Politik macht daraus ein ungerechtes System indem sie Besserverdienende "nur" bis zur Beitragsbemessungsgrenze belastet.
Vielleicht sollten Beschwerden erst einmal in diese Richtung adressiert werden, statt die (Neid-)Debatte in die untere Richtung zu befördern. Im Übrigen, Hartz IV Empfänger sind auch ehemals ganz hochdotierte Mitbürger, das kann aufgrund des eingerichteten Systems und der Agenda 2010 ganz fix gehen. Hört mit diesen Bewertungen und dem Treten nach unten auf, das ist wirklich nicht zielführend.
Es geht nicht um Neid und schon garnicht um ein treten nach unten. Es geht vielmehr um eine sachliche Betrachtungsweise, ohne emotionale Heranziehung von Einzelschicksalen. Die es unbestreitbar gibt, auch in Form eines ehemals ganz hochdotierten Mitbürgers. Aber das sind Einzelfälle und an denen werden sich politische Gerechtigkeitsentscheidungen sicher nicht abarbeiten.
Die Debatte nach unten, die Neiddebatte ist exorbitant verfehlt @Gabi0405
Ich führe keine Neiddebatte. Schau einfach mal über den Tellerrand und befolge deinen eigenen Rat:
Da lohnt sich den Blick mal aus der Kurzsichtigkeit zu lösen und alles etwas umfassender zu betrachten.
 
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Genau Ruhepol. Ein neuer August muss her, damit endlich wieder Zucht und Ordnung herrscht. Heizt du schon mal den Ofen vor für den neuen Führer, der unbedingt gebacken werden soll?
Alles OK bei dir?
Da es dir offensichtlich nicht möglich ist sinnerfassend zu lesen, es ging mir mit keinem Wort um die Person (neuer August/Führer/Merz) sondern um den Gedanken auch kleine Beträge in Aktien anzulegen um einer Altersarmut vorzubeugen.

Allerdings komme ich jetzt, aufgrund deines Posts, zu dem Schluss, dass es wohl wirklich nicht für jeden geeignet ist, man muss schon wissen was man liest und tut, das kann offensichtlich nicht jeder.

R.
 
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