Alles neu macht der Merz? Spahn oder AKK?

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das Wahlergebniss hat den letzten Akt der CDU als große Partei eingeläutet, dieser Ausgang wird für die Partei einen schklimmeren Ausgang nehmen als es unter Merkel der Fall wäre, viele ältere Mitbürger die treue Wähler waren, werden nun auch umdenken, das ist nun ein Sturz im freien Fall und ich freue mich riesig aufs kommende Wahljahr, :D
 
Was genau meinst du?
Eigentlich genau das, was AKK in ihrer Rede gestern sagte (ich nehme es ihr allerdings nicht ab,bzw. traue ihr eine Umsetzung nicht zu). Die Partei müsste aus ihrer linkslastigen Schieflage wieder mehr nach rechts geführt werden, dazu gehört für mich auch, dass es z.b. in NRW 33000 offene Haftbefehle gibt, die wegen Personalmangels oder weil die Betroffenen untergetaucht sind, nicht vollstreckt werden können.
Das sind einfach unhaltbare Zustände.
Und mich irritiert wirklich ganz stark, dass das auf der politischen Ebene niemanden zu stören scheint.
Ich, als Steuerzahler, erwarte von einer Regierungspartei schon eine gewisse Härte und Konsequenz - auch in Bezug auf die Umsetzung bestehender Gesetze, so wie von mir erwartet wird, dass ich meine Steuern pünktlich und vollständig zahle.
 
Zumindest einen konsequeteren und härteren Kurs als den bisherigen nach links-liberal gerutschten Kurs der kleinen Schritte, und das auch immer nur als Reaktion auf Protest von Außen.

Wenn ich dich so lese, bekomme ich zunehmend das Gefühl, du hättest gerne AfD Inhalte unter dem Dach der CDU, so dass du sie auch wählen kannst, ohne dir dabei blöd vorzukommen. Oder in der rechten Ecke zu stehen.

Außerdem stimmt da mit deiner Wahrnehmung von linksliberal - imho - etwas nicht. Das fühlt sich schon reichlich merkwürdig an.
 
Wenn ich dich so lese, bekomme ich zunehmend das Gefühl, du hättest gerne AfD Inhalte unter dem Dach der CDU, so dass du sie auch wählen kannst, ohne dir dabei blöd vorzukommen. Oder in der rechten Ecke zu stehen.
Wieso sollte ich mir blöd dabei vorkommen? Es gibt durchaus AfD-Inhalte, die die CDU/CSU schon übernommen haben und das entspricht durchaus dem Willen vieler Wähler. Ob die sich auch alle blöd dabei vorkommen? Nur mal so nebenbei: Würde die CDU etwas weiter nach rechts rücken, wäre sie in der Mitte und durchaus wieder wählbar.
Übrigens in welche Ecke mich irgendwer stellt, ist mir persönlich so schnuppe, wie eine Bratwurst die in Bielefeld platzt.
 
Eigentlich genau das, was AKK in ihrer Rede gestern sagte (ich nehme es ihr allerdings nicht ab,bzw. traue ihr eine Umsetzung nicht zu). Die Partei müsste aus ihrer linkslastigen Schieflage wieder mehr nach rechts geführt werden, dazu gehört für mich auch, dass es z.b. in NRW 33000 offene Haftbefehle gibt, die wegen Personalmangels oder weil die Betroffenen untergetaucht sind, nicht vollstreckt werden können.
Das sind einfach unhaltbare Zustände.
Und mich irritiert wirklich ganz stark, dass das auf der politischen Ebene niemanden zu stören scheint.
Ich, als Steuerzahler, erwarte von einer Regierungspartei schon eine gewisse Härte und Konsequenz - auch in Bezug auf die Umsetzung bestehender Gesetze, so wie von mir erwartet wird, dass ich meine Steuern pünktlich und vollständig zahle.
Merz vertritt die Interessen der Wirtschaft, und die hat großes Interesse an der Umsetzung des Migrationspaktes und offenen deutschen Grenzen. Freie Auswahl unter den Lohnsklaven, der feuchte Traum eines jeden Konzernbosses.
 
Dann hat es früher nie Leute gegeben, die gern den Parteivorsitz übernommen hätten, und dafür Unterstützer gefunden hätten?
Und Schäuble hat vorher nie jemanden gefunden, den er hätte unterstützen wollen? Warum erst jetzt, und warum erst jetzt Merz? Kommt da plötzlich aus der Kiste gesprungen nach jahrelangem Abtauchen, und kandidiert sofort für den Vorsitz, kommt das nur mir seltsam vor?

So etwas passiert dann, wenn Parteivorsitzende sozusagen schwach werden, nicht mehr unangefochten sind, v.a. wenn diese Parteivorsitzenden auch noch Kanzler/in sind. Merkel war ja sehr lange unangefochten und niemand wollte sie schwächen, weil sie Mehrheiten garantierte. Und jetzt hat sie selbst den Weg doch frei gemacht, möglicherweise auch deshalb weil eine erneute Kandidatur mit dem Risiko verbunden wäre nicht wiedergewählt zu werden. In einem solchen Fall hätte sie vermutlich auch die Kanzlerschaft abgeben müssen. Ich vermute, sie gab den Parteivorsitz freiwillig ab, damit ihre Schwäche nicht zu offensichtlich wird und damit sie weiterhin Kanzlerin bleiben kann - bis zum Ende der Legislaturperiode.

Bei Kohl kam es 1989 mal fast zu einem "Putsch". Einige hohe CDU-Leute (Geißler, Lothar Späth, Süssmuth usw.) wollten Kohl stürzen. Weil sie aber zu wenig Unterstützung fanden, schon vorher, und Kohl gleichzeitig in der Lage war die Partei zu mobilisieren, haben sie das abgeblasen, obwohl auch Kohl zu der Zeit schwach war. Aber: Er war Kanzler und ich glaube die dt. Einheit spielte auch eine Rolle.

AKK tut, was die Transatlantiker ihr sagen.
Merz braucht man es nicht zu sagen, er weiß von allein, was zu tun ist.
Das ist der Unterschied, wie ich das sehe.
Deine Argumentation würde auf die Art immer funktionieren. Wäre es Merz geworden würdest Du vermutlich sagen "siehste, der Transatlantiker wurde von seinen Transatlantiker-Freunden ins Amt gebracht" und jetzt drehst Du es um im Sinne von "Der weiß eh was zu tun ist, es wurde AKK damit man ihr sagen kann was zu tun ist."

Wer sind jene Transatlantiker denen AKK aufs Wort gehorcht oder gehorchen wird?


Na ja, solange hier das Zinseszinssystem herrscht, und Geld über Schulden generiert wird, ist der Kollaps eh immanent. Er wird gerade rausgezögert, aber aufhalten wird ihn niemand.
Ja. Zinsen sind m.A.n. nicht das Problem, denn niemand würde irgendwem Geld leihen wenn damit nicht irgendein Vorteil/Anreiz verbunden wäre. Aber das Geld über Schulden entsteht ist sicherlich eines. Wobei ich davon überzeugt bin, dass dieses System ein Spiegel von uns allen ist und jedes von Menschen erdachte System auch von unseren Schwächen korrumpiert würde.

Man kann es übrigens auch bei Bitcoin sehen. Bitcoin wurde geschaffen als dezentrale und freie Währung, ohne zentrale Kontroll-Instanz. Und das funktioniert einerseits auch ziemlich gut, was man gerade an den vielen Kontroversen erkennen kann. Gleichzeitig gibt es aber durchaus Personen die mehr Macht haben, einfach weil so viele andere auf sie hören. Und es gibt dann auch Gruppen die verdammt reich geworden sind und obwohl das nicht direkte Macht bedeutet erzeugt auch das größeren Einfluss usw.

Es wird kein perfektes System geben das unsere typisch menschlichen Konflikte nicht spiegeln würde und resistent dagegen wäre.


Es gibt derzeit allerdings schon Unterschiede und Möglichkeiten, den politischen Kurs mehr oder weniger strikt neoliberal zu gestalten. In Frankreich sieht man doch gerade, dass die Grenzen des Erträglichen da gerade erreicht werden, und auch darauf reagiert wird.
Ja, aber die Frage ist auch immer was z.B. eine französische Regierung anders machen müsste damit nicht viele Menschen auf die Barrikaden gehen. Man konnte das in Griechenland ganz gut sehen, denn da war (und ist) die Situation ja richtig extrem. Es gab im Grunde zwei Pole: Die eine Seite wollte unbedingt im Euro bleiben, die andere hätte mindestens in Kauf genommen rauszufliegen oder hat es vielleicht sogar angestrebt. Das Problem: Egal welche Seite gewonnen hätte, wäre es zu harten Einschnitten gekommen. Tsipras ist damals ja als Löwe gestartet und als Bettvorleger gelandet, dabei hätte er seinen Kurs ja durchziehen und eine eigene Währung einführen können, zumindest als Parallelwährung, die dann abwerten, usw. Aber auch dann wären viele Menschen auf die Barrikaden gegangen.

Hier in Deutschland sind die Leute nicht minder unzufrieden, nur wird hier der Protest sofort nach rechts geschoben bzw. auch von rechts vereinnahmt.
Deshalb gilt er als nicht gesellschaftsfähig. Deshalb kann sich eine Regierung etablieren, die den neoliberalen und damit damit antisozialen Kurs auf die Spitze treiben kann. Es gibt durchaus Möglichkeiten der Umverteilung von oben nach unten, statt umgekehrt, ohne dass die Wirtschaft sofort zusammenbricht
Das mit dem rechts - links ist ja eigentlich überall so. Die Brexit-Leute wurden auch tendenziell rechts verortet, die Trump-Wähler ebenfalls. Es stimmt auch oft, aber eben nicht immer. Ich denke, dass die rechte Seite ihre Stärke aus der Zerstrittenheit der linken Seite bezieht, denn eigentlich müsste ja auch "links" auf die Barrikaden gehen.

Oh ja, ich würde ja auch keine der etablierten Parteien wählen. Den Henker noch legitimieren? Nö.
Stell Dir mal bitte vor Du wärest nicht nur Kanzler sondern eine Form unangefochtener Herrscher, allerdings nicht über die gesamte EU oder gar die ganze Welt sondern nur über Deutschland. Was würdest Du dann entscheiden um die Umstände zu verbessern? Aber denk auch über die Konsequenzen nach... denn v.a. die Wirtschaft würde ja reagieren.
 
Das war Merkel auch, sie hat - ihrem Gewissen folgend - dagegen gestimmt.
Welches Gewissen?

Sie sollte mal ihr Gewissen befragen was mit ihren Bürgern wird.

Wo gibt es, dass in Friedenszeiten Kinder hungern? Alte die ihre 50 Jahre Arbeit auf dem Buckel haben und von der Rente nicht leben können?

Du bist sehr blauäugig @Amant

Das wird sich auch unter AKK nicht ändern.
Schau doch, dass Chaos in den Nachbarländern an, dass erwartet uns auch, wenn so weitergewurschtelt wird.
 
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Deine Argumentation würde auf die Art immer funktionieren. Wäre es Merz geworden würdest Du vermutlich sagen "siehste, der Transatlantiker wurde von seinen Transatlantiker-Freunden ins Amt gebracht" und jetzt drehst Du es um im Sinne von "Der weiß eh was zu tun ist, es wurde AKK damit man ihr sagen kann was zu tun ist."
Nein, meine Argumentation lautet: Es war wurscht, wer gewinnt.
Wer sind jene Transatlantiker denen AKK aufs Wort gehorcht oder gehorchen wird?
Dieselben, denen der Großteil der deutschen Politiker und Journalisten gehorcht. Man verfolge die Netzwerke der diversen think- tanks und der Konzerne und Personen dahinter. Das dürfte dir doch bekannt sein.
Das mit dem rechts - links ist ja eigentlich überall so. Die Brexit-Leute wurden auch tendenziell rechts verortet, die Trump-Wähler ebenfalls. Es stimmt auch oft, aber eben nicht immer. Ich denke, dass die rechte Seite ihre Stärke aus der Zerstrittenheit der linken Seite bezieht, denn eigentlich müsste ja auch "links" auf die Barrikaden gehen.
Natürlich stimmt das nicht. Es gehen doch nicht nur Rechte auf die Straße.
In Frankreich hat man gerade erstaunt festgestellt, dass der Großteil der verhafteten Gelbwesten ganz normale Leute aus dem Mittelstand sind, ohne Parteizugehörigkeit, ohne kriminelle Vergangenheit, ohne Rechtslastigkeit, ohne Auffälligkeit.
Das hat sie wohl beunruhigt.
Demnächst werden sogar die Polizisten sich anschließen und streiken.
Stell Dir mal bitte vor Du wärest nicht nur Kanzler sondern eine Form unangefochtener Herrscher, allerdings nicht über die gesamte EU oder gar die ganze Welt sondern nur über Deutschland. Was würdest Du dann entscheiden um die Umstände zu verbessern? Aber denk auch über die Konsequenzen nach... denn v.a. die Wirtschaft würde ja reagieren.
Es ist unrealistisch, dass ein einzelner Mensch die Weltformel in der Hand hätte. Es geht doch darum, die Energien und Ideen zu sammeln, das ist doch auch die Idee hinter Wagenknechts "Aufstehen".

Ich habe doch bereits gesagt, dass wir hier auch national andere Bedingungen schaffen können. Wir sollten uns allerdings dafür von der Nato verabschieden, und wieder enger Richtung Russland rücken. Da müssten wir auch nicht soviel in Rüstung und Kriege stecken.
Wie wäre es für den Anfang, die Milliarden aus den Cum Ex Geschäften einzutreiben und die Verbrecher in den Knast zu stecken?
Wie wäre es, die Großkonzerne mal Steuern zahlen zu lassen? Finanzmarktregulierung? Verstaatlichung von verschuldeten Banken?
Aufhebung des Fraktionszwangs?
Einzahlung aller in die allgemeinen Sozialsysteme, Rentenkassen, Krankenkassen. Auch Politiker. Anpassung der Diäten an die allgemeine Rente.
Dazu Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, angemessener Mindestlohn, Abschaffung von Hartz4 usw.

Diese Vision der weltumspannenden Macht...
Resetknopf.
Enteignung und Entmachtung aller Milliardäre, Abschaffung des derzeitigen Zinseszinssystem und Geldsystems.
Abzug aller Truppen aus allen Ländern, wo es kein Uno Mandat gibt. Konsequente Verurteilung von Kriegsverbrechern.
Untersuchung der Anschläge von 9/11 und Verurteilung der Drahtzieher. Beenden aller bisher daraus resultierenden Maßnahmen.
Abschaffung aller Atomwaffen, Atomkraftwerke, gleichzeitig Förderung von Erforschung freier Energie.
Einführung der direkten Demokratie.

Nein, sowas kann nicht einer und nicht von heute auf morgen, aber es sind Ideen und Richtungen.
Das System wird so oder so kollabieren, was haben wir also zu verlieren, bzw. wir sollten einen Plan B für den Neuanfang nach dem Crash haben.
 
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