Alle Jahre wieder - Feuerwerk verbieten Ja - Nein?

Eigentlich gibt die Regularien schon. Aber in einer Welt in der die aktuellen Regularien - als "Kann- Bestimmung" oder " Empfehlung" gesehen werden, braucht es offenbar noch umfassendere Regeln. Wenn das Zeug nirgends zu beschaffen ist,dann hört das mit dem unsachgemäßen Gebrauch auch auf.
Ein landesweites Böllerverbot lässt sich nur durchsetzen, wenn man das Zeug nicht mehr ins Land bekommt. Weder durch persönliche Einkäufe auf Märkten in Polen etc. und auch nicht Online bestellbar.

Über die absolut unsinnigen Verletzungen und Todesfälle im Zusammenhang mit Böllern wird immer wieder gesprochen und diskutiert.

Aber so lange die Leute, das auf welchem Weg auch immer beschaffen können und sie in ihrem Tun nicht wirksam aufgehalten werden, werden sie sich selbst bei wirklich umfangreichen Erhöhungen von Strafen und Einsatzkräften rund um Silvester nicht aufhalten lassen.

Solchen Leuten sind sämtliche Argumente wie
• Verletzungsgefahr und Todesfolge
• Tierschutz
• erhöhte Kosten für mehr Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr, in Kranken- häusern am Abend selbst
• erhöhte Kosten für Folgebehandlungen- teilweise lebenslänglich
• erhöhte Kosten für Müllbeseitigung
Die Gesamtkosten für die Reinigung nach der Silvesternacht in Deutschland werden auf ca. 40 bis 50 Millionen Euro geschätzt. Allein in den großen Metropolen fallen enorme Summen an:
  • Berlin: Rund 1,5 Millionen Euro (hier werden oft über 400 Tonnen Müll in einer Nacht eingesammelt).
  • Hamburg: Ca. 200.000 bis 300.000 Euro.
  • München: Etwa 150.000 bis 200.000 Euro
  • Über 30.000 Tonnen Müll (Verpackungen, Batteriereste, Holzstäbe) fallen in einer einzigen Nacht an.
Das ganze Jahr wird viel Geld durch Unternehmen, durch den Bund, Länder, Kommunen und durch private Haushalte investiert, um die Umweltbelastung durch Feinstaub, CO² zu senken.
• Chemikalien die nach der Explosion als giftiger Staub zu Boden sinken:
  • Strontium: Für die rote Farbe.
  • Barium: Für Grün.
  • Kupfer: Für Blau.
  • Antimon: Für Glitzereffekte. Diese Metalle landen im Boden und im Grundwasser. Sie sind für Pflanzen, Tiere und Menschen (beim Einatmen) giftig
Leute stellen immer mehr fest dass am Ende vom Geld noch zuviel Monat über ist, hochwertige Lebensmittel sind nicht drin, aber Geld für Böller ist da?

An einem Tag wo viele nicht mal mehr Auto oder Fahrrad fahren dürfen, weil sie zu betrunken sind, hantieren die gleichen Leute mit Sprengstoff?

Die Argumentation " Selbstbestimmung und Tradition" ist einfach zu schwach, um diese ganzen Gründe auch nur ansatzweise entkräften zu können.

Zumal es ja auch wirklich gute und genau so schöne Alternativen gibt. In jeder Stadt/ Gemeinde eine Lasershow mit Zusammenkommen an einem zentralen Ort bedient genau das gleiche Bedürfnis nach Zusammenkunft und Gemeinschaft.

Und ein Recht auf " wilde Sau spielen", Einsatzkräfte angreifen, den eigenen Kiez einem Kriegsgebiet gleich machen, hat es nie gegeben.

Da du mich zitiert hast: sehr schöner und ausführlicher Beitrag und ich stimme jedem Wort zu. Schon alleine der Wahnsinn, dass stark alkoholisierte Menschen mit Sprengstoff hantieren (denn nichts anderes ist es, auch wenn das einige wohl nicht wahrhaben wollen), ist ein von mir oft gebrachtes Argument.

Leider wird der Umgang damit auch immer extremer, weil bei vielen Hemmungen und Rücksichtnahme immer mehr abnehmen. In meiner früheren Wohngegend ist man am besten schon 2 Wochen vorher so wenig wie möglich vor die Tür gegangen, weil man gezielt beschossen wurde, aber auch hier, wo ich jetzt wohne, wird es leider schlimmer, vor allem durch illegale Böller.
Ein Knalltrauma habe ich auch mal erlitten, durch einen in den U-Bahn-Ausgang geworfenen Kanonenschlag, während ich gerade die Treppe hochging. Der Ausgang war sehr eng, also Schachtähnlich, und der Knall wurde dadurch potenziert.
Mein Ohr hat sich nach einiger Zeit wieder erholt, aber andere haben bleibende Verletzungen.
Von der Belastung für Tiere und Umwelt gar nicht zu reden.
Das alles was hier passiert, hat mit alten lieb gewonnenen Traditionen nichts mehr zu tun, sondern artet einfach vielerorts nur noch in Terror und Kriegsähnliche Zustände aus.
Natürlich wäre es das effektivste, wenn es das Zeug erst gar nicht mehr zu kaufen gäbe.
Allerdings hängt da eine Industrie und eine Menge Geld mit dran. Das ist das Problem.
Ich weiß ja nicht, was noch alles passieren muss, damit die Gesetzgeber so etwas auf den Weg bringen.
 
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... Ich weiß ja nicht, was noch alles passieren muss, damit die Gesetzgeber so etwas auf den Weg bringen.

Möglicherweise bringt es was, daß Kriminelle die heftigen Böller zum Aufsprengen von Geldautomaten usw mißbrauchen. Solche Fälle organisierter Kriminalität gab es in den letzten Jahren viele. Die Polizei steht da wie Dödels. Den Versicherungen werden die Kosten auch nicht schmecken und ebenfalls nicht den Banken, für die die Versicherungen dadurch teurer werden. Das könnten Beweggründe für den Gesetzgeber sein, endlich einzugreifen. Es müssen halt immer erst die Richtigen betroffen sein, damit sich was tut. Beschwerden einfacher Bürger, die sich um ihre Haustiere sorgen usw, verhallen ja offenbar wie ungehört.


 
Da du mich zitiert hast: sehr schöner und ausführlicher Beitrag und ich stimme jedem Wort zu. Schon alleine der Wahnsinn, dass stark alkoholisierte Menschen mit Sprengstoff hantieren (denn nichts anderes ist es, auch wenn das einige wohl nicht wahrhaben wollen), ist ein von mir oft gebrachtes Argument.

Leider wird der Umgang damit auch immer extremer, weil bei vielen Hemmungen und Rücksichtnahme immer mehr abnehmen. In meiner früheren Wohngegend ist man am besten schon 2 Wochen vorher so wenig wie möglich vor die Tür gegangen, weil man gezielt beschossen wurde, aber auch hier, wo ich jetzt wohne, wird es leider schlimmer, vor allem durch illegale Böller.
Ein Knalltrauma habe ich auch mal erlitten, durch einen in den U-Bahn-Ausgang geworfenen Kanonenschlag, während ich gerade die Treppe hochging. Der Ausgang war sehr eng, also Schachtähnlich, und der Knall wurde dadurch potenziert.
Mein Ohr hat sich nach einiger Zeit wieder erholt, aber andere haben bleibende Verletzungen.
Von der Belastung für Tiere und Umwelt gar nicht zu reden.
Das alles was hier passiert, hat mit alten lieb gewonnenen Traditionen nichts mehr zu tun, sondern artet einfach vielerorts nur noch in Terror und Kriegsähnliche Zustände aus.
Natürlich wäre es das effektivste, wenn es das Zeug erst gar nicht mehr zu kaufen gäbe.
Allerdings hängt da eine Industrie und eine Menge Geld mit dran. Das ist das Problem.
Ich weiß ja nicht, was noch alles passieren muss, damit die Gesetzgeber so etwas auf den Weg bringen.
Danke für Deine Rückmeldung und ich gebe Dir absolut Recht mit Deiner Feststellung zum Thema Rücksichtnahme. Diese Nummer mit dem Knalltrauma, die Dir passiert ist,ist ja schrecklich. Du hast das nicht zufällig zur Anzeige gebracht wegen Körperverletzung? Zugänge zu U-Bahnen haben doch häufig Kameraüberwachung.
Deine Frage bezüglich der dann eingehenden Industrie verstehe ich zwar.Aber es gehört wohl zur Weiterentwicklung dazu dass nichts für die Ewigkeit ist.Es gibt auch keine große Industrie mehr die Droschken baut,oder Dampfmaschinen für die Eisenbahn. Es wird auch kein Heroin gegen Kopfschmerzen eingesetzt, obwohl das Anfang/Mitte 19 jhd durchaus üblich war. Auch die Kohleindustrie musste in Deutschland zu großen Teilen aufgegeben werden. Die Industrie die Böller und Höhenfeuerwerk herstellt hat sicher viele Mitarbeiter, aber noch lange nicht so viele wie die im Ruhrgebiet oder heute im Osten Kohle abgebaut haben. Will sagen- es wird einen Weg geben diese Industrie sozial verträglich - dieses Mal wirklich zu schließen.
 
Möglicherweise bringt es was, daß Kriminelle die heftigen Böller zum Aufsprengen von Geldautomaten usw mißbrauchen. Solche Fälle organisierter Kriminalität gab es in den letzten Jahren viele. Die Polizei steht da wie Dödels. Den Versicherungen werden die Kosten auch nicht schmecken und ebenfalls nicht den Banken, für die die Versicherungen dadurch teurer werden. Das könnten Beweggründe für den Gesetzgeber sein, endlich einzugreifen. Es müssen halt immer erst die Richtigen betroffen sein, damit sich was tut. Beschwerden einfacher Bürger, die sich um ihre Haustiere sorgen usw, verhallen ja offenbar wie ungehört.


Mit handelsüblichen Böllern bekommt man keinen Automaten aufgesprengt. Dazu braucht man Schwarzpulver,was in Tschechien sehr leicht und in Österreich und Frankreich unproblematisch zu bekommen ist wenn man Wiederlader ist - sprich sich seine Patronen für seine Historischen Waffen oder die Replikation davon selbst herstellt.
Da es für die Aufklärung dieser Delikte nicht ausreichend Personal gibt und in naher Zukunft nicht geben wird, steht die Polizei weiterhin etwas unterversorgt da.
Die Banken sind in der Regel versichert und wenn eine bestimmte Gegend eine zu hohe Frequenz von derartigen Schäden verzeichnen, werden die Auszahlungsstellen kurzerhand geschlossen. Wo kein Automat da keine Sprengung....
 
Danke für Deine Rückmeldung und ich gebe Dir absolut Recht mit Deiner Feststellung zum Thema Rücksichtnahme. Diese Nummer mit dem Knalltrauma, die Dir passiert ist,ist ja schrecklich. Du hast das nicht zufällig zur Anzeige gebracht wegen Körperverletzung? Zugänge zu U-Bahnen haben doch häufig Kameraüberwachung.


Nein, habe ich nicht.
Ich musste direkt jetzt überlegen, wie lange das schon her ist. Grob geschätzt etwa 25-30 Jahre. Es war auf jeden Fall die Zeit, als illegale Böller noch keine Rolle spielten, es aber mit dem rücksichtslosen Beschießen von Fußgängern schon vor Silvester langsam, aber ziemlich stetig los ging.

Das war ca.1 Woche vor Silvester, und ich habe gar nicht mit so etwas gerechnet. Von oben hat der Inhaber des Brause-Brains den Kanonenschlag reingeworfen und ist weggerannt, noch bevor der auf der Treppe explodiert ist. Damals gab es eher keine Videoüberwachung, und selbst heute weiß ich nicht, ob bei so einem kleinen Ausgang übehaupt eine Kamera installiert ist.
Jedenfalls war das ein prägendes Erlebnis und ich bin Gottfroh, dass ich keine bleibende Schäden davongetragen habe. Aber seit diesem Ereignis bin ich natürlich geprägt und mittlerweile ist es ja noch sehr viel schlimmer geworden.

Deine Frage bezüglich der dann eingehenden Industrie verstehe ich zwar.Aber es gehört wohl zur Weiterentwicklung dazu dass nichts für die Ewigkeit ist.Es gibt auch keine große Industrie mehr die Droschken baut,oder Dampfmaschinen für die Eisenbahn. Es wird auch kein Heroin gegen Kopfschmerzen eingesetzt, obwohl das Anfang/Mitte 19 jhd durchaus üblich war. Auch die Kohleindustrie musste in Deutschland zu großen Teilen aufgegeben werden.

Ja, das ist richtig. Allerdings gab es für alles was eingestellt wurde einen moderneren, gewinnbringenden Ersatz. Eine Weiterentwicklung eben, mit der sich dann weiterhin Geld verdienen ließ.
Im Böllerfall würde aber wohl nichts anderes nachkommen, nehme ich an.

Die Industrie die Böller und Höhenfeuerwerk herstellt hat sicher viele Mitarbeiter, aber noch lange nicht so viele wie die im Ruhrgebiet oder heute im Osten Kohle abgebaut haben. Will sagen- es wird einen Weg geben diese Industrie sozial verträglich - dieses Mal wirklich zu schließen.

Von mir aus lieber heute als morgen. Ich glaube auch noch nicht mal, dass es den Entscheidungsträgern um die Sozialverträglichkeit dabei geht, denn die Wahrheit ist, dass das Soziale immer mehr vor die Hunde geht.
Nein, es geht - wie eigentlich immer - um den schnöden Mammon. An Unternehmen die Geld abwerfen, verdient der Staat ja mit. Dazu kommt sicherlich noch Lobbyismus usw.
Trotzdem hoffe ich natürlich, dass du recht hast und ich stimme auch darin zu, dass Dinge sich verändern sollten, wenn die Umstände und Zustände sich verändert haben.
 
Was für ein Wahnsinn!
Man muss sich mal vorstellen, was dieser Einsatz kostet, nur damit ein paar Irre es lustig haben in den Bergen.
Noch ist nicht bewiesen, dass Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst haben, aber so ganz von allein beginnt ein Wald in steilem Gelände nicht zu brennen...

Laut Polizei wurden mehrere Personen dabei beobachtet, wie sie im Bereich der Skiabfahrt „Tobl“ östlich der Höttinger Alm mit Feuerwerkskörpern hantierten. Diesbezüglich bittet die Polizei um Hinweise. Ob ein Zusammenhang mit dem Brandausbruch besteht, könne bisher noch nicht bestätigt werden, hieß es.
 
"Ich glaub, es geht schon wieder los"....sang Roland Kaiser einmal. :rolleyes:


 
....habe hier nur kurz quergelesen.

Die Drecks-Böller - sicher verbieten. Asap.!
Ich liebe Feuerwerk! Gross, von der Stadt geplant und durchgeführt - über Seen.
Nicht jedoch, wenn besoffene Typen privat rund um Silvester nahezu 24 h/Tag mit ihren 3 Raketlen herumballern.
Die alternativen Drohnenshows sind eh' im Kommen.

In der Schweiz:
 
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Nein, habe ich nicht.
Schade 😔

Auch vor 30 Jahren wäre das eine Straftat gewesen. Aber Du hast recht,das hätte sich vermutlich nicht klären lassen.

Es war auf jeden Fall die Zeit, als illegale Böller noch keine Rolle spielten, es aber mit dem rücksichtslosen Beschießen von Fußgängern schon vor Silvester langsam, aber ziemlich stetig los ging.
Vor so langer Zeit hatten wir eine andere Gesetzeslage. Da durften die handelsüblichen Feuerwerkskörper noch mehr Schwarzpulver enthalten. Früher waren Böller oft dichter mit Pulver gefüllt, mit stärkeren Hüllen – das kann zu höheren Drücken/Knall führen.
Jedenfalls war das ein prägendes Erlebnis und ich bin Gottfroh, dass ich keine bleibende Schäden
Gott sei Dank, dass Du da nichts nachbehalten hast. Ich kann verstehen dass Dich das nachhaltig und bis heute prägt.( Alter,was für Idioten es doch gibt ! Man möchte sie schlagen ganz ehrlich)
Von mir aus lieber heute als morgen. Ich glaube auch noch nicht mal, dass es den Entscheidungsträgern um die Sozialverträglichkeit dabei geht, denn die Wahrheit ist, dass das Soziale immer mehr vor die Hunde geht.
Naja, wenn es denn so kommen würde, wenn der private Verkauf von Feuerwerk gesetzlich verboten und dadurch die deutsche Feuerwerksindustrie wirtschaftlich entfallen, wäre ein solcher Strukturbruch arbeitsrechtlich nicht ungeregelt, sondern durch bewährte Mechanismen ausdrücklich auf soziale Abfederung ausgerichtet. Das Gesetz selbst würde nur den Markt untersagen; die Folgen für die Beschäftigten würden rechtssicher nach bestehendem Arbeits- und Sozialrecht gestaltet.
Die deutsche Feuerwerksindustrie beschäftigt insgesamt nur wenige tausend Arbeitnehmer, verteilt auf einige größere und mehrere mittelständische Betriebe. Entscheidend sind daher jeweils die Betriebsgrößen. Ab mehr als 10 Beschäftigten greift der allgemeine Kündigungsschutz, sodass Entlassungen sozial gerechtfertigt sein müssen. (§ 111 BetrVG) Ab mehr als 20 Beschäftigten ist der Arbeitgeber bei Stilllegung oder erheblichem Personalabbau verpflichtet, mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und einen Sozialplan zu verhandeln. Ziel dieser Verfahren ist ausdrücklich, wirtschaftliche Nachteile für die Beschäftigten möglichst zu mildern, etwa durch Abfindungen, Überbrückungszahlungen, Qualifizierungsangebote oder Altersteilzeitregelungen.
Kommt es zu größeren Entlassungen, greifen zusätzlich die Regelungen zur Massenentlassung. Je nach Betriebsgröße besteht eine gesetzliche Anzeigepflicht gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, die damit frühzeitig eingebunden wird. In der Praxis werden in solchen Fällen häufig Transfergesellschaften eingerichtet, in denen betroffene Beschäftigte vorübergehend weiterbeschäftigt werden, Einkommen sichern und gezielt bei Umschulung und Vermittlung in neue Arbeitsverhältnisse unterstützt werden. Diese Instrumente sind ausdrücklich darauf ausgelegt, Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zumindest zu verkürzen.
Gewerkschaften wie die IGBCE begleiten diesen Prozess eng, stärken die Verhandlungsposition der Betriebsräte und wirken auf sozial ausgewogene Lösungen hin. Ergänzend können Bund und Länder Qualifizierungs- oder Strukturhilfen bereitstellen, insbesondere wenn ganze Regionen betroffen sind. Insgesamt ist das bestehende Rechtssystem darauf angelegt, selbst bei politisch bedingten Marktausstiegen einen sozialverträglichen Übergang zu gewährleisten und die Belastungen für die Beschäftigten so weit wie möglich abzufedern, auch ohne einen zentralen Abwicklungsplan für die gesamte Branche.

In diesem beschrieben Fall gibt es sicherlich die Möglichkeit Mitarbeitenden neue Jobs in der Rüstung anzubieten. Ein Sprengmeister oder Sprengmeisterin ist schließlich eine Fachkraft mit Spezialwissen, die dort eine gut bezahlte Tätigkeit finden kann.
 
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