Alle Eins, Allversöhnung aller Menschen...

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Guter Haushälter. Geist (Herz, nicht Hirn), mag man entsprechend der Gerichtetheit manchmal Wesen, Bewußtsein, ... nennen. Ein wissender (sich identifizierender) Geist wird Bewußtein genannt, oder (Für)wahrnehmung. Da sind sechs Arten von Wissen, Wahrnehmen: Bewußsein am Auge, am Ohr, an der Nase, an der Zunge, am Körper, Bewußtsein am Verstand. Darüber hinaus: siehe Sabba Sutta.
Schon gelesen. Eine schöne kurze Zusammenfassung.

Die allgemeine Vorstellung eines europäischen Geistes ist eine getätigte Identifikation, nicht adressiert an den Identifizierenden, darum sage ich, Bewusstsein ist nicht solcher Geist, doch solcher Geist ist bewusst.
 
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Mag guter Haushälter, zu seines Wohles und gutem Wachstum nicht überheblich oder Selbstgefällig geraten,
so fehlen von passender Demut schnell jeden Weg abkappt,
Gold selbst in Händen wertlos macht.

Ja, das ist richtig.
Aber wo die verträumte Sinnlichkeit überhand nimmt,
da muss ich dieses Risiko auf mich nehmen.

Ich wünsche Dir eine angenehme Nachtruhe …


… und ein :regen:

-
 
Wenn ein Mensch das anstrebt, ist es tatsächlich, wie Du sagst, unsinnig.
Wenn es von alleine passiert, ist es etwas vollkommen Anderes.
Dann ist es auch kein Festhalten - dann geschieht ein Loslösen.

sorry, aber vor allem für menschen die in der westlichen
hemisphäre geboren sind und da aufwachsen, ist es äusserst unwahrscheinlich
ohne ihr eigenes mehr oder weniger bewusste zutun in einen ich-losen zustand zu geraten.

denn alle von natur aus gegebenen lebensbedingungen sind so eingerichtet,
dass man eigentlich gar nicht existenzfähig wäre ohne ein bewusstsein
das sich selbst als ich identifiziert. man wird da also von natur aus zunächst ein egoist.
man muss dazu also schon aktiv einer weltanschauung folgen die nahelegt,
das wahre und göttliche würde sich nur in einem ich-losen zustand finden, um ein solches anzustreben.

dass der egoismus etwa die wurzel allen übels wäre und es darum geht diesen auszumerzen.
da ist ja auch etwas dran, keine frage.
wenn man aber diesen egoismus etwa mit hilfe alter östlicher lehren auszumerzen versucht- es gibt auch noch andere ent-ichende impulse-
dann kann es leicht dazu kommen das kind sozusagen mit dem bade auszuschütten.

denn es geht nicht darum, den egoismus und damit alle ich-haftigkeit abzutöten,
sondern den egoismus zu tranformieren und es zu einem altruismus werden zu lassen.
also zu einem handeln das von einem ich-mittelpunkt als zentrum ausgeht und gebend nach aussen hin ausstrahlt.

beim egoismus ist der ich-mittelpunkt dasjenige das alles was von aussen kommt nehmend zu sich hin zieht.
beim altruismus dagegen, strahlt es von dem mittelpunkt eben gebend nach aussen.

das kind mit dem bade auszuschütten bedeutet in diesem zusammenhang, den egoistischen ich-mittelpunkt so abzutöten,
dass gar kein ich-mittelpunkt mehr übrig bleibt, das altruistisch nach aussen hin strahlen könnte.

dass der ich-mittelpunkt bleiben kann, auch nachdem der egoismus transformiert ist,
das ist eine christliche kultur-errungenschaft.
es ist also ein einschlag der durch das christentum in die welt gekommen ist.

vor allem menschen die in mitteleuropa geboren sind tragen es inzwischen in ihren angeborenen instinkten.
 
nur Materie ist vergänglich, die geistige Welt nicht.

Ich weiß nicht, was du unter "geistiger Welt" verstehst.


es kratzt die Welt sehr wohl, weil du auch Spuren hinterlassen hast, wir lassen alle unsere Spuren und machen die Welt so wie sie jetzt ist und je nachdem was wir hinterlassen haben wird sie sein, zur Zeit wird sie eher malträtiert als gut behandelt, die Natur wird zerstört, Luft Wasser und Lebensraum für Wildtiere wird betoniert und vergiftet, wir hinterlassen sehr viel und es kratzt an der Erde, deshalb sollte man ja auch überlegen was man so tut, weil alles seine Folgen hat.

Diese Spuren, die wir alle hinterlassen - das hab ich ein paar Seiten weiter hinten hier schon geschrieben - ist das, was ich Seele nenne.
Da stimm ich dir zu, das wird von mir mal bleiben - alles was ich bewirkt habe durch mein Sein.
Aber ich werde vergehen.
 
ja … und auch individuen
ein freier geist - kann alles sein

Nein, das kann man nicht. Man braucht schon auch eine Begabung oder Talent.
Es kann jemand noch so gern ein guter Maler, Musiker, Tischler, Künstler sein, wenn ihm das Talent, das Auge, das Ohr und das Geschick dafür fehlt, wird das nichts werden.
 
Nein, das kann man nicht. Man braucht schon auch eine Begabung oder Talent.
Es kann jemand noch so gern ein guter Maler, Musiker, Tischler, Künstler sein, wenn ihm das Talent, das Auge, das Ohr und das Geschick dafür fehlt, wird das nichts werden.
Doch, wenn es ums Handwerk geht, ist alles erlernbar. Manche brauchen nur mehr Geduld als andere.
 
Bewusstsein ist kein nichtidentifizierter Geist (was zumal ein Paradoxon wäre); auch kein identifizierter Geist.

Bewusstsein ist schlicht kein Geist.
Ein Geist ist ein Nutzer von Bewusstsein.
Einfacher ausgedrückt, ein Geist ist bewusst.
Bewusstsein ist ja nichts anderes als "bewusst sein".
Eigentlich ist ja der Geist die Essenz von etwas. Sicherlich kann da also ein Gedanke oder Plan dem Geist im Sinne des menschlichen Bewusstseins gemeint sein. Nach meinem Verständnis geht es da aber nicht um die Essenz des Bewusstseins, sondern um eine Essenz des Übersinnlichen. Etwas also, das unsere Vorstellungskraft übersteigt.

Ein gutes Beispiel ist dazu der Heilige Geist aus der Genesis. Von dem hatte ich auch lange Zeit gedacht, dass es da um eine Idee, Gedanke, Plan und Wille Gottes ginge. Dieser Heilige Geist wird in der Genesis jedoch als Ruah bezeichnet, der sich als Windhauch übersetzen lässt.

Es soll nach der jüdischen Tradition jedoch weniger ein Bewusstsein Gottes beschreiben, sondern dessen Anwesenheit. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, ist dieser Gedanke von dem Windhauch ein Relikt aus jener Zeit, als die Stämme Israel als Nomaden unterwegs waren und sich, als die Söhne des Windes bezeichneten.

Dazu gibt es auch ein Gegenstück vom anderen Ende der Welt, der diesen Gedanken unterstreicht. Bei den Indianern Nordamerikas gab es die Vorstellung von dem Geistwesen Manitu, das als körperlose Weltseele alles durchdrang und beseelt. Dort wurde auch gerne die Anwesenheit Manitus mit einem Lufthauch in Verbindung gebracht.

Es soll mit diesem Beispiel nun aber nicht eine direkte Brücke zu den Nomaden aus dem Nahen Osten hergestellt werden. Das Verbindende dürfte eher aus den prinzipiellen Sehnsüchten der Menschen entstehen (die Weltseele).

Die Betonung sollte hier also in Sachen Geist weniger auf dem kognitiven Aspekt liegen, sondern auf dem Heiligen, Übersinnlichen und Flüchtigen. Etwas, das uns als Gefühl wie ein Lufthauch berührt und erfüllt.



Merlin
 
aber diesen von dir eingestellten Text aus "Ein Kurs in Wundern", kann ich nicht so eins zu eins als Gedankengut übernehmen.

man kann selten etwas gelesenes eins zu eins annehmen, das soll man auch nicht, das geht nur wenn man gerade da steht wo der Text kommt und es nur noch "Aha" in einem macht, ansonsten gibt es ja für alles seine Zeit.

Beispiel: "Deine Rolle ist ganz einfach. Du brauchst nur zu begreifen, dass du alles, was du gelernt hast, nicht willst. "

ja, dieser Satz alleine ohne den ganzen Zusammenhang klingt echt komisch, ich wollte nur darauf hinweisen dass der Mensch nie das grosse Ganze im Auge hat, er immer aus seiner Prägung heraus reagiert, also aus allem was er gelernt hat.
Bei dieser Aussage:"
"Deine Rolle ist ganz einfach. Du brauchst nur zu begreifen, dass du alles, was du gelernt hast, nicht willst. "

geht es genau darum, es ist halt vieles in einem befremdendes Deutsch geschrieben, ich hatte da auch so meine Mühe, wahrscheinlich weil ich den Kurs nicht gemacht habe, sondern nur gelesen, aber im weiterlesen erschliesst sich vieles, was man im Moment nicht recht verstehen möchte.

Ich hab noch nie ein so klar aufzeigendes Buch über unser Ego gelesen wie der Kurs es aufzeigt....aber er ist halt nicht für Jedermann das was er im Moment braucht, mir persönlich hat er ziemlich viele Aha-Erlebnisse beschert.

Aber Erfahrungen gänzlich nicht zu verwenden, halte ich dennoch für unklug.

hier in der Welt machen wir Erfahrungen und es sind genau die, die es uns schwierig machen in der nächsten ähnlichen Situation nicht nach der Prägung zu reagieren, von daher ist das zwar logisch, aber auch umzusetzen halte ich auch für schwierig, ja fast unmöglich, deshalb denke ich, dass es dabei eher darum geht sich dessen bewusst zu werden und das reicht, man muss Erfahrungen nicht verwerfen, nur bewusst nicht anwenden wo sie mehr schaden als gutes bewirken.

bedeutet aber trotzdem nicht, dass Mensch dabei sich selbst und sein Wissen, Empfinden und Eigensein völlig aufgibt, eher eben im Gegenteil.

ja, klar, sehe ich auch so, hier in der Welt leben wir was es zu leben gibt, da gibt es keine Fluchtmöglichkeit, da gehen wir mitten durch, es reicht sich dessen bewusst zu werden, am Ende ist eh alles Bewusstsein, deshalb sitzt ein Yogi nur noch da :D und ist sich bewusst, er erschafft keine Welten mehr, alles bereits gehabt und gesehen, naja, so ähnlich..
 
Doch, wenn es ums Handwerk geht, ist alles erlernbar. Manche brauchen nur mehr Geduld als andere.

wenn es nur ums Handwerk geht ja, aber nicht bei Musikern und Maler, das Talent kann man da nicht erlernen, das ist wie mit einigen Tennis-Spielern, manche sind von Beginn an talentiert und schnell bei den besten 10 Weltklasse Spielern, andere spielen Jahrzehnte lang und schaffen es einfach nicht in die ersten Plätze, sie haben nicht das Talent, nicht im Blut.
 
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