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Ab wann ist man Esoteriker?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Solis, 10. Dezember 2017.

  1. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
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    Klar kann ich einen Begriff aus dem Zusammenhang, in dem er entwickelt wurde, verstehen, frei von seiner eventuell vorangegangenen sozialen Bedeutung. Ob das immer so sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage, aber es wurde oft so gehandhabt, auch von größeren Geistern als mich.

    Wie gesagt: Deine Ausführungen halte ich diesbezüglich für pure Anthropozentrik.

    Vielleicht fällt es dir bei Vögeln leichter:
    Wir sprechen ja auch gerne davon, „frei, wie ein Vogel“ zu sein.
    Sie richten sich nicht nach Regeln.
    Wenn sie in Formationen fliegen und sich dabei nach Regeln richten würden, bauten sie ständig Flugunfälle.
    Es ist für viele Menschen unbegreiflich, wie etwas sauber funktionieren kann, ohne Richtlinien und Regeln.
    Aber die Tiere...überhaupt die Natur, macht es uns vor, ohne uns was vormachen zu wollen.

    Und es gibt auch kein „zurück zur Natur“ für etwas, was per se in Getrenntheit existieren muss, aber es gibt die Möglichkeit, als das zu sterben, was man nicht ist, und als das zu verbleiben, was man war, ist und immer sein wird.
     
  2. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Finde ich spannend, denn es ist alles andere als Anthropozentrik.

    Mir fällt alles leicht, besonders ... na ja, lassen wir das.

    Ja, frei wie ein Vogel zu sein ist ein schönes Ziel. Was allerdings nur deshalb den Eindruck erweckt, weil eben der Vogel auf sich alleine gestellt keinen Regeln unterworfen ist. Das Problem entsteht alledings im Menschen nur dadurch, dass die meisten Menschen in lebensfeindliche gesellschaftliche Regeln und Lebensumstände gezwungen sind. Jeder Mensch KÖNNTE so frei wie ein Vogel sein ... er beschränkt sich aber selber durch seine Zweifel, Ängste und fremden Werte.

    Auch ein Vogelschwarm würde nicht funktionieren, wenn sich nicht jeder an die Regeln halten würde. Und sei es die einfache Regel, immer einen ausreichenden Abstand zum Nachbarn einzuhalten, egal was der tut.

    Warum gibt es kein "zurück zur Natur"? Jeder Mensch hat das Recht frei zu leben. Die meisten Menschen haben kein Problem mit dem freien Leben, sondern mit den Konsequenzen die dieses freie Leben nach sich zieht.
     
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  3. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

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    Ich muss gerade so grinsen...

    1. Regel der Vogelschule im Formationsfliegen:

    Bitte halten Sie ausreichend Abstand zum Nachbarn!

    Aber du meinst das wirklich ernst, oder?

    Formationsfliegen ist ein energetisches Phänomen. Das hat nichts mit Regeln zu tun. Da gibt‘s keinen Nachbarn. Das ist eine Energiebewegung des Schwarms. Wunderschön anzusehen....magisch!

    Es gibt kein zurück zur Natur für etwas, was den Abstand zur Natur in sich trägt. Es kann sich höchstens auflösen.
     
  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Tipp dazu: mal Schwarmkonzepte für KI anschauen. Da hast Du genau diese Modelle.

    Das zurück zur Natur ist vorprogrammiert. Wir brauch nur einen Ausbruch eines Supervulkans, einen Sonnensturm, einen grösseren Meteoriten ... und der übrig gebliebene Rest von uns beginnt wieder in der Höhle mit Fackeln.
     
  5. Horst Kevin

    Horst Kevin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2018
    Beiträge:
    636
    Du sagst es: KI
    Künstliche Intelligenz.
    Dafür braucht es Konzepte.

    Das Lebendige braucht kein Konzept. Es lebt.

    Du meinst also, wenn etwas zerstört wird, hätte etwas zurückgefunden?
    Nö.
    Etwas wurde zerstört. D.h., es findet sich eben nicht wieder.
     
  6. Pollux

    Pollux Guest

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    Ich war sehr viele Jahre ein Esoteriker, was ich heute im Nachhinein bitter bereue!!

    "Es ist schlicht und einfach altes Heidentum und Abgötterei, die heute als Esoterik bezeichnet werden und das neue Zeitalter (New Age) hervorbringen sollen. Alice Bailey (Lucis Trust/Arkanschule, Die 7 Strahlen) und Konsorten lassen grüssen!"

    @Walter bitte lösche mich!
     
  7. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    München
    Du bist niemals Esoteriker gewesen! Kein Blindgeborener, der das Augenlicht gewinnt, würde seine Sehkraft trotz all des Bösen, das er sichtlich ertragen muss, jemals wieder verlieren wollen...
     
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  8. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Was verstehst du denn darunter?

    Etwa Heidentum und Abgötterei?

    Wenn du meinst, dies sei ein rechtes Verständnis, das du hier im Forum wiederfindest, dann sollte dein Account hier gelöscht werden, denn
    Ich aber verstehe unter Esoterik, dass sie mir Heidentum und Abgötterei verständlich erklärt und ebenso erklärt, was Christentum wirklich bedeutet, wovon es sich von anderen Religionen unterscheidet und wie andere Religionen im Verhältnis zum recht verstandenen Christentum stehen und welchen Sinn sie haben. - Solches finde ich nur in der Anthroposophie rechtens gelehrt!
     
  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wien
     
  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Nordrhein-Westfalen
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    Die Bibel hätte keinen esoterisch-religiösen Sinn, wenn es so nicht wäre, sondern nur einen profan-historischen.

    Die absolute Wahrheit ist nur für Gott, für den Menschen ist nur das Streben danach.

    Ich gehe davon aus, dass die alten Inder, die biblischen Autoren und Rudolf Steiner Seher waren.

    Das Paradies ist nicht physisch, sondern geistig real. Reinkarnation erfolgt nach geistigen Gesetzmäßigkeiten, welche physisch nicht sichtbar sind.

    Dann mal heraus damit!

    Wenn Entwicklung über Inkarnationen und Zeitzyklen nicht stattfinden würde, erstarrt jede Ansicht über Religion.

    Nach meiner Auffassung entstammen die biblischen Gebote dem esoterischen Bewusstsein und können im Profanen einen Abdruck hinterlassen. So solle man laut fünftes Gebot nicht töten, was gewöhnlich nur profan gesehen wird, indem ein Mensch eben nicht getötet werden soll.

    Nun ist das eine Interpretation, die jene Stämme als Opfer des Schicksals darstellt.
    Rudolf Steiner geht es nicht um Profanes und um Stämme zu entschuldigen, sondern um Entwicklung, die hier beim Starkmut ansetzt.

    Das ist politisch und will nur die äußeren sinnlich wahrnehmbaren sozialen Umstände sehen und versteht daher nicht, warum es esoterisch zur Kastenbildung gekommen ist.

    Rudolf Steiner berichtet, dass nach der atlantischen Katastrophe Wanderungen entstanden sein sollen, wollte man nicht daran zugrunde gehen. Ein Teil soll sich in Indien niedergelassen haben: „In Indien wohnte damals eine Menschenart, welche von dem alten Seelenzustande der Atlantier, der die Erfahrungen in der geistigen Welt gestattete, sich vorzüglich eine lebendige Erinnerung an denselben bewahrt hatte. Bei einer großen Anzahl dieser Menschen war auch ein gewaltiger Zug des Herzens und des Gemütes nach den Erlebnissen dieser übersinnlichen Welt vorhanden. … In dieser Welt, so empfand man, war die Urheimat der Menschen. Aus dieser Welt sind sie herausversetzt in diejenige, welche das äußere sinnliche Anschauen und der an dieses Anschauen gebundene Verstand liefern kann. Die übersinnliche Welt fühlte man als die wahre und die sinnliche als eine Täuschung der menschlichen Wahrnehmung, eine Illusion (Maja)“ aus: Rudolf Steiner, Die Geheimwissenschaft im Umriß, S. 273f

    Ich spreche hier vom Starkmut, dieser schließt andere Eigenschaften nicht aus. Rudolf Steiner berichtet über die Wanderungen, wobei es so gewesen sein soll, dass es Kasten bereits in Atlantis gegeben haben sollen. Davon sollen einige mit Führerqualitäten nicht nur nach Indien, sondern nach Europa ausgewandert sein: „Dann aber waren auch andere zurückgeblieben, die nicht mitgingen nach Asien, welche die Führung übernehmen konnten und welche besser, höher entwickelte Seelen waren.“ Diese bezeichnet er noch genauer und sagt: „Aber auch andere Kasten, die nach Indien gezogen waren, hatten Angehörige zurückgelassen in Europa. Die Angehörigen der zweiten indischen Kaste, der Krieger, das waren diejenigen, welche in Europa vorzugsweise jetzt zur Macht gelangten. … Diese zweite Kaste hatte die größere Macht, in den uralten Zeiten in Europa, … So kam es, dass gerade die tonangebenden, die wichtigsten Persönlichkeiten in Europa waren, die durch solche Eigenschaften glänzten, …, durch Starkmut und Tapferkeit. aus: Rudolf Steiner, Christus und die menschliche Seele, S. 103 bis 105

    Bei der höchsten Kaste den Brahminen „finden wir .., aufs höchste verehrt, aufs höchste geheiligt, was man nennen kann die Andacht, die Hingabe an das Geistige. … „Als höchste Pflicht sehen wir diese andächtige Hinlenkung der Seele zu den Urgründen des Daseins bei denjenigen, welche zur obersten Kaste des indischen Lebens gehört haben oder gehören, bei den Brahminen.“ aus: Rudolf Steiner, Christus und die menschliche Seele, S. 82f

    „Wer die Geschichte in Europa … mit okkulten Mitteln studiert, der weiß, was es … gekostet hat, um mit diesem oder jenem christlichen Impulse den Ausgleich zu finden mit dem, was … dem Christentum entgegengebracht worden ist.“ aus: Rudolf Steiner, Christus und die menschliche Seele, S.84. Steiner meint damit den europäischen Starkmut, der der Andächtigkeit des Christentums entgegengebracht worden sei.
     
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