9/11 war ein Inside-Job

Danke, dass du mir die Argumentation abnimmst.

Diese flüssige Mischung hat sich bei etwa 1000°C gebildet. Diese Temperaturen sind bei einem mit Kerosin angeheizten Bürobrand realistisch.

Warte... ist das geschmolzener Stahl oder nicht?

Und nur nebenbei: Wir sprechen da von Stahl aus WTC7... wo war da Kerosin?
 
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Warte... ist das geschmolzener Stahl oder nicht?
Nein. Denn Stahl ist eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff.

Der Stahl wurde durch Schwefel und Sauerstoff bei hohen Temperaturen um 1000°C angegriffen, wodurch sich eine chemische Reaktion ergab (noch ist nichts geschmolzen). Dabei hat sich aus dem Eisen des Stahls, Sauerstoff und Schwefel ein Eutektikum gebildet, eine Mischung, die einen geringeren Schmelzpunkt - nämlich 1000°C - hat als das Eisen (bzw. der Stahl) alleine gehabt hätte.
Dadurch, dass es sich bei dem geschmolzenen Stoff um ein Gemisch aus Schwefel, Sauerstoff und Eisen gehandelt hat, war das möglich. Bei einer alleinigen Legierung aus Eisen und Kohlenstoff (so definiert sich Stahl), wäre keine Verflüssigung möglich gewesen, weil diese Legierung einen Schmelzpunkt von 1500 °C hat. Es war aber möglich, weil die geschmolzene Masse nicht Stahl war.

Ich weiß, das ist schwer zu verstehen. Aber ich hab dir den Unterschied jetzt 3 Mal erklärt. Versuch zu verstehen, was ein Eutektikum ist, bevor du nochmal antwortest.
 
Nein. Denn Stahl ist eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff.

Der Stahl wurde durch Schwefel und Sauerstoff bei hohen Temperaturen um 1000°C angegriffen, wodurch sich eine chemische Reaktion ergab (noch ist nichts geschmolzen). Dabei hat sich aus dem Eisen des Stahls, Sauerstoff und Schwefel ein Eutektikum gebildet, eine Mischung, die einen geringeren Schmelzpunkt - nämlich 1000°C - hat als das Eisen (bzw. der Stahl) alleine gehabt hätte.
Dadurch, dass es sich bei dem geschmolzenen Stoff um ein Gemisch aus Schwefel, Sauerstoff und Eisen gehandelt hat, war das möglich. Bei einer alleinigen Legierung aus Eisen und Kohlenstoff (so definiert sich Stahl), wäre keine Verflüssigung möglich gewesen, weil diese Legierung einen Schmelzpunkt von 1500 °C hat. Es war aber möglich, weil die geschmolzene Masse nicht Stahl war.

Ich weiß, das ist schwer zu verstehen. Aber ich hab dir den Unterschied jetzt 3 Mal erklärt. Versuch zu verstehen, was ein Eutektikum ist, bevor du nochmal antwortest.

Dr. Barnett, der urpsrünglich mal Deine Quelle war wenn ich mich richtig erinnere, irrt sich also, wenn er sagt:
Die beobachtete eutektische Mischung von Eisenoxid und Eisensulfid senkt die Temperatur, an der Stahl flüssig wird. Das bedeutet, dass der Stahl in dieser Region schon mit 1.000°C die Masse formte, die man beobachten konnte.

Die NewYork-Times irrt sich also:

Offensichtlich ist der Stahl geschmolzen, aber kein Feuer in keinem der Gebäude kann nach allgemeiner Überzeugung heiß genug gewesen sein, um Stahl einfach zu schmelzen.
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Eine erste Untersuchung des Stahls am Worcester Polytechnik Institut unter
Benutzung von Elektronenmikroskopen lässt vermuten, dass Schwefel, welches sich während des Feuers mit den Stahl auf atomarer Ebene verband, die Schmelztemperatur des Stahls gesenkt hat. Worin die Quelle des Schwefels lag ist unbekannt.

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Die im Irrtum, Du hast Recht?
 
Nein, das ist kein Irrtum, sondern eine unpräzise Formulierung, die daher rührt, dass das Eisen aus der Eisensulfid/Eisenoxid-Mischung aus den Stahlträgern des WTC stammte.

Langsam wird es, wenn ich deine Terminologie benutzen darf, peinlich. Worauf willst du hinaus? Es gab keine Temperaturen, die Stahl hätten schmelzen können - zumindest nicht in großen Mengen. Bürobrände erreichen Maximal so etwa 1100°C.
 
Zum Kerosin: Muss nicht notwendigerweise Kerosin sein.
Es gibt viele "accelerants". Auch Teile der Einrichtung eines Büros, Kunststofffasern, PCs, etc, können dazu beitragen.

Hier eine Grafik, die die Temperaturentwicklungen von Bürobränden festhält:
fig1.gif
 
Nein, das ist kein Irrtum, sondern eine unpräzise Formulierung, die daher rührt, dass das Eisen aus der Eisensulfid/Eisenoxid-Mischung aus den Stahlträgern des WTC stammte.
Dr. Barnett formuliert also unpräzise?

Langsam wird es, wenn ich deine Terminologie benutzen darf, peinlich. Worauf willst du hinaus? Es gab keine Temperaturen, die Stahl hätten schmelzen können - zumindest nicht in großen Mengen. Bürobrände erreichen Maximal so etwa 1100°C.
Worauf ich hinaus will, wird Dir schon noch klar.

Und noch mal:

Eine erste Untersuchung des Stahls am Worcester Polytechnik Institut unter
Benutzung von Elektronenmikroskopen lässt vermuten, dass Schwefel, welches sich während des Feuers mit den Stahl auf atomarer Ebene verband, die Schmelztemperatur des Stahls gesenkt hat.

Da hat irgendwas den Schmelzpunkt des Stahls herabgesenkt.. aber es scheint unklar zu sein, was das gewesen sein könnte... Ist das wirklich unpräzise formuliert?
 
Dr. Barnett formuliert also unpräzise?
Jap. Leuten mit gesundem Menschenverstand können aber problemlos aus dem Kontext erfassen, was gemeint ist.

Alternativ irre ich mich und es gibt eine neue Definition von Stahl, die größere Mengen Sauerstoff und Schwefel beinhaltet, dafür ohne Kohlenstoff auskommt.
 
Jap. Leuten mit gesundem Menschenverstand können aber problemlos aus dem Kontext erfassen, was gemeint ist.

Alternativ irre ich mich und es gibt eine neue Definition von Stahl, die größere Mengen Sauerstoff und Schwefel beinhaltet, dafür ohne Kohlenstoff auskommt.

Okay... das halten wir also mal kurz fest. Dr. Barnett, Deine eigene Quelle, formuliert unpräzise. FEMA formuliert unpräzise. NewYork Times formuliert unpräzise.


Wie hoch war noch mal die Temperatur in WTC7?
 
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Okay... das halten wir also mal kurz fest. Dr. Barnett, Deine eigene Quelle, formuliert unpräzise. FEMA formuliert unpräzise. NewYork Times formuliert unpräzise.


Wie hoch war noch mal die Temperatur in WTC7?
Barnett formuliert in diesem Interview etwas unpräzise. Im FEMA-Artikel ist das nicht der Fall.

Willst du mir noch irgendwelche molten steel-Räuberpistolen vorsetzen? Oder wollen wir das Thema abhaken?

Zur Temperatur: Sie war sehr ungleich verteilt. Das war nach dem NIST-Bericht auch ein wichtiger Faktor im Zusammenbruch; dass es am einen Ende kaum Brände gab, während am anderen Ende die Hölle herrschte. Nach den FEMA-Ergebnissen des Eutektikums müssen die Temperaturen an dem Stahlträger an die 1000°C betragen haben.
 
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