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yoga - aber wie?

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von AncientSoul, 17. Juli 2012.

  1. AncientSoul

    AncientSoul Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2010
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Niederösterreich
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    hallo! ich habe schon einige zeit lang yoga gemacht aber irgendwie bin ich zwischendurch oft genervt davon, manchmal habe ich riesenlust manchmal überhaupt keine.

    meine frage an alle yoga praktizierenden: wie macht ihr das? habt ihr einen fixen plan mit übungen oder macht ihr spontan was ihr gerade wollt? macht ihr die übungen immer gleich, oder überhaupt jedes mal andere? habt ihr euch wenn ihr programme habt diese selber zusammengestellt? hört ihr musik beim yoga? wie lange und wie oft "übt" ihr? fragen über fragen. :)

    schonmal im vorraus danke für eure berichte!
     
  2. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.116
    hallo ancientsoul,

    ich praktiziere jetzt joga (ashtanga) seit knapp zehn jahren.
    bin im fitnessclub dazu gekommen,
    praktiziere auch weiterhin im fitnessclub -
    2 mal pro woche.

    zwischendurch musste ich immer wieder pausieren, weil nicht mehr jung und körperlich schwer vorgeschädigt.

    inzwischen scheint sich die yogaphilosophie den gegebenheiten anzupassen.
    es wird sehr viel mehr auf die tatsächlich bestehenden körperlichen voraussetzungen geachtet -
    also jedenfalls in meinem club -
    auf gewaltfreiheit -
    auf die philosophie - 'jeder ist dort wo er ist' -
    und erhöhtes augenmerk gerichtet auf meditation.

    dahin geht auch meine eigene entwicklung.

    ich höre inzwischen in erhöhtem ausmaß auf mich selbst.
    ich schätze den lehrer - und nehme dennoch nur für mich mit, was für mich selbst richtig und wichtig ist...

    vor ein paar tagen hat ein lehrer erzählt, dass yoga in den ursprungsländern ganz anders praktiziert werden würde.

    wenn da einer keinen lotus zusammenbringt (hüftöffnung nicht ausreichend) -
    würde ihn der lehrer in ein heißes bad stecken - in den lotus hineinzwingen und zwei stunden lang so sitzen lassen.

    ja - also - natürlich nicht so extrem - aber ich habe durchaus lehrer elebt, die zwingen wollten.
    aber auch solche, die zu lax sind.

    wie in allem und überall - denke ich - liegt die lösung wohl in der mitte.

    es geht nur vorwärts mit dem streben nach vorwärts -
    aber der zwang ist immer ein schritt rückwärts....

    und selbst beim yoga -
    oder gerade da -

    die freude darf nicht fehlen -

    der genuss - die befriedigung - die jeder fortschritt mit sich bringt.:)

    ps: ich erlebe yoga als gemeinschaftserlebnis.
    klar geht es auch allein....
     
  3. Azura

    Azura Guest

    Ich kann nicht gerade behaupten, "richtig" Yoga zu praktizieren. Ich habe mir nur ein paar Übungen ausgesucht, die ich mache, wenn und so lange mir danach ist.
    Spaß muss es machen, darum geht es.

    Gruß,
    Diana
     
  4. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    2.337
    Ort:
    Berlin
    Das würde ich nach meiner Auffassung überhaupt nicht empfehlen. Denn ich sehe im Yoga einen Rückzug der Sinne von der Außenwelt und Nachinnengehen. Musik hält die Aufmerksamkeit im Außen.

    Was hilft beim Yoga ist Entsagung. Keine köstlichen Speisen, keine Freunde, keine Ablenkungen. Zu Zeiten relativ großer Entsagung habe ich meine tiefsten spirituellen Erlebnisse gehabt.
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    kannst du uns zunächst einmal sagen, was du unter "Yoga" verstehst?

    "Hatha Yoga", das u.a. - neben Pranayama und Tiefenentspannung sowie Meditation - vor allem auf Asanas (Körperstellungen) ausgerichtet ist, entstand erst ca. im 14.-15. Jahrhundert. (Patanjali bezog sich, wenn er im Rahmen das Raja-Yoga von Asana sprach, vor allem auf "Sitzhaltungen" für die Meditation.)
    Dennoch sprechen viele, wenn sie von "Yoga" sprechen, vor allem vom Hatha Yoga - oder gar nur von Asanas.
    Das frühe Yoga war vor allem durch Bhakti-, Kharma- und Jnana-Yoga ausgezeichnet.

    ------------

    Was das Hatha-Yoga angeht, so empfiehlt es sich, unterschiedliche Programme aufzustellen:
    "relativ" kurze Pflichtprogramme, z.B. 5-10 Minuten Pranayama, 15-20 Minuten Asanas und 5-10 Minuten Meditation.
    Dieses Minimal-Programm dauert dann also zwischen 25-45 Minuten.
    Und dieses sollte dann täglich "Pflicht" sein.
    Darüber hinaus kann man dann noch umfassendere Programme erstellen, z.B. Yogastunden von 60-120 Minuten.
    Hierbei ist auch noch entscheidend, welche "Formen" des Hatha-Yoga ein Mensch präferiert.
    Welche Formen von Hatha-Yoga es gegenwärtig gibt, das habe ich hier umschrieben: http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=3700692#post3700692


    Und schließlich ist natürlich auch noch fraglich, was du überhaupt mit "Yoga" bezwecken möchtest:
    - Geht es dir einfach nur um körpergeistigseelischen "Ausgleich" - etwa ähnlich zum Joggen ?
    - Geht es dir um Perfektionierung der Asanas im Sinne des Turnens, der Sportgymnastik mit "spiritueller Orientierung"?
    - Oder geht es dir um einen spirituellen Weg, der letztlich auf Meditationspraxis zielt?

    LG,
    E.
     
  6. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    ich rede jetzt im sinne von meditation ..und yoga meint für mich ...die wiedervereinigung mit dem göttlichem
    wobei gleich gesagt werden muss ,dass man davon gar nicht getrennt ist
    anfangs habe ich meine gurus gebraucht ...seien es psychologen ..pfarrer ärzte oder sonstwas gewesen .-..oder eben auch "wirkliche":D gurus...
    bei yogananda und prem rawatt habe ich die jeweiligen einführungen bekommen
    dann bin ich bei einer therapie namens logosophie gelandet
    und ich kam meinem selbst immer mehr auf die spur
    denn darum gehts
    du hast alles selber ...schon in dir ...nach was du suchst...
    das wird dir mit der zeit immer klarer und allmählich wächst der mut ...eben auch ganz alleine nach dir und nach dem was du für dich als richtig erachtest zun gehen
    keine ratschläge mehr nötig
    du weisst dann selber was für dich stimmig ist
    ja wie soll ich das denn aber machen ...ich bin doch so unsicher in allem ....
    da hab ich ne schöne antwort drauf gefunden
    schaue ...was du tust ...das ist im moment richtig...und wenns auch nur für dich ist ...das macht nix...:)
    also es war zum beispiel richtig ...diesen thread ...zu eröffnen ...denn das haste getan ...also wolltest du es auch
    so ist es in allem...
    mehr ist eigentlich auch nicht...nötig..
    das ist für mich gesehen ...eine sehr sehr ,...grundsätzliche anwort...
    also dieses schaue was du tust...wie du experimentierst ...wie du mit dir und deinem selbst umgehen lernst...und dich dann als göttliches wesen zu erkennen beginnst...
     
  7. AncientSoul

    AncientSoul Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2010
    Beiträge:
    227
    Ort:
    Niederösterreich
    Danke für eure Antworten!

    Und an Energeia: Am ehesten würde ich sagen ich betreibe Yoga zum körpergeistigseelischen "Ausgleich", wie du schreibst.

    Alles Liebe!
     
  8. Dagaz

    Dagaz Mitglied

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    52
    Hallo AcientSoul,

    am allerbesten ist es erstmal einen Anfängeryogakurs zu besuchen, um erstmal ein paar Grundlagen kennenzulernen.
    Mit der eigenen Praxis ist es so eine Sache... jeden Tag ja oder nein... wie lange... was??? Da gibt es soviele unterschiedliche Wege und Meinungen. Natürlich ist es gut jeden Tag zu praktizieren, jedenfalls wenn man ein ernsthafter Aspirant ist, doch für manche reicht es völlig aus ein-, zweimal die Woche zu praktizieren. Es kommt auch darauf an was Du unter Yoga verstehst bzw. was es für Dich ist. Ich kenne einige Leute die nur einmal die Woche in einem Kurs praktizieren und die damit völlig zufrieden sind. Natürlich sollte man seinen Schweinehund auch mal überwinden, doch wenn Yoga in Stress ausartet ist das alles andere als förderlich. Höre auf Dich selbst und lerne Dir zu Vertrauen. Du müsst Deinen Weg finden.
    Ein Hinweis noch: Yoga ist viel viel mehr als nur Asanas. Yoga ist für mich eine Philosophie, eine Lebenseinstellung. Ich praktiziere integralen Yoga nach Swami Sivananda. Gute Infos dazu gib es auf der Internetseite von Yoga Vidya (kann leider keinen Link reinstellen)

    om shanti
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
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    44.830
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    ich probiere .rum ohne ende und das schon 40 jahre und kanns immer noch nicht lassen ...
    hab 2 einweihungen bekommen und der prozess geht immer weiter ...selbst wenn du dich entschliessen solltest ...schluss mit dem ganzem unsinn...wirst du es nicht bereut haben ...:D
    wer da einmal ...gelekt hat findet auch seinen weg ...mach dir überhaupt keine sorgen ...
    alles ist schon in dir angelegt ...und wird sich eines aus dem andern ergeben...
     
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