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wieso?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von rini20, 10. März 2006.

  1. rini20

    rini20 Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2006
    Beiträge:
    82
    Ort:
    wels
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    eine frage generell
    ich hab mein leben recht geordnet liegt vermutlich auch am sternzeichen (jungfrau)
    meine finanzen meine wohnung alles in ordnung
    aber in der liebe kommts immer das gegenteil
    ich will eine sache abgeschlossen haben und klare antworten zb wieso mich jemand verlässt !
    trotzdem verknall ich mich in einen typen der kommt alles scheint perfekt 3 tage später ist er vom erdboden verschluckt! und ich kann die geschichte nicht abschliessen weil ich nicht weiss was los ist oder war

    meine 2 seelenverwandten die perfekt zu mir passen würden und auch mehr für mich empfinden wie nur freundschaft sind mit frauen zusammen die sie nicht glücklich machen
    wäre ja nicht schlimm
    aber ich mag mich nicht mit männern einlassen die vergeben sind !

    kann mir das einer erklären ! woran liegt das? oder was habe ich zu lernen?

    vielen dank lg carina
     
  2. ieprob

    ieprob Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    in deiner nähe
    hast du schon mal nachgedacht das die Seeln hier auf der
    Erde ,sind um getreent von einander zu leben
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Hi Carina!

    Ich hatte gerade schon mal einen Beitrag angefangen, in dem ich nur auf die Praxis und „Dein Thema“ eingehen wollte, aber dann las ich in Deinem Profil das Du Dich ja schon länger mit esoterischen Themen beschäftigst, und deshalb dachte ich, ich könnte das Ganze ja mal versuchen umfassend darzustellen. Das geht anhand von Beispielen immer am besten. Also erwarte schon mal nicht das ich mich kurzfasse ;)

    Man muss das eigentlich nicht mal auf Dein Beispiel begrenzen. Es ist eigentlich überall dasselbe. Im großen und ganzen stellen wir alle uns ja diese Frage(n), teilweise Deinen genau gleich, vielleicht ist das (Liebe) sogar DAS Thema des Lebens, oft aber auch thematisch auf etwas anderes bezogen.

    Das Prinzip bleibt das Gleiche:
    Wo verdammt noch mal sind die Zusammenhänge, die diese negativen Muster in meinem Leben erklären? Habe ich die Verantwortung oder ist es Schicksal? Was mache ich dauernd falsch oder ist das Schicksal (Gott womöglich) gegen mich? Kann ich überhaupt etwas tun oder sollte ich besser gleich meinen Willen aufgeben? ...

    Und das variiert auf die großen Themen des Lebens... Liebe, Erfolg, Gesundheit.... usw.

    Im Prinzip geht es ja bei Dir darum, das Du in Deinem bisherigen Leben ein gewisses Muster siehst, ein negatives Muster, und Du Dir nur schlecht, vielleicht gar nicht erklären kannst, warum das so deutlich auftritt. Du siehst dieses Muster nun besonders bei dem Thema Liebe. Das geht sehr vielen so, einfach weil dieses Thema so verdammt emotional ist und man es früher oder später dann kaum übersehen kann. Allgemein wird man mit der Zeit feststellen dass die ganze Lebensgeschichte von diesen Mustern durchsetzt ist. Ich würde Dir deshalb auch, parallel zu Deinem eigentlichen Thema, raten Dich auch damit mal auseinander zu setzen. Nimm Dir die Bereiche vor die Dir in Deinem Leben besonders wichtig sind, das kann auch Hobby sein, es geht dabei um Subjektivität, emotionale Intensität, und suche nach Mustern, auch nach Positiven.

    Du könntest herausfinden, das Du in Deinem Hobby, sagen wir tanzen, immer sehr viel "Glück" hattest, mit Tanzpartnern etc. und warum auch immer, bei irgendwelchen Turnieren abgeräumt hast. Kannst das also schon mal thematisch unterteilen, in positiv und negativ. Man muss das nicht für jedes Thema machen, es geht darum so etwas wie einen roten Faden zu finden der an allen vermeintlichen Gründen die man bisher als Vermutung im Kopf herumschwirren hatte vorbeiführt, direkt dorthin wo die wahre Ursache zu finden ist. Um es etwas klischeehaft zu sagen: „Das eigene Innere“. Was heißt das? Das wirklich „innerste Gefühl“, das von vielen nicht bewusst wahrgenommen wird und sie gerade dadurch um so machtvoller beeinflusst und steuert und ihnen das komische Gefühl gibt, sie hätten bei gewissen Entscheidungen gar keine Wahl.

    Die Gedanken zu dem Gefühl sind ebenfalls wichtig, körperliche Emotionen, v.a. im Solarplexus ebenfalls. Das innere Gefühl ist mehr als das, eine Art Gefühl im Bewusstsein, fast ausserhalb von Körper und Verstand. Wirklich schwer zu beschreiben und paradox. Denn es ist immer da, es ist eigentlich sogar offensichtlich. Aber gerade deshalb wird es so schwer gefunden. Es ist ZU nahe, denn letztlich kann man sagen ist es „I C H“.

    Allgemein halte ich die Ratio für wichtig. Im Prinzip schreibe ich Dir ja hier, bisher vielleicht nur angedeutet, das Du tatsächlich die Verantwortung für die Erfahrungen Deines Lebens hast, sie kein Schicksal sind, sondern in gewisser Weise durch Dein "Innerstes" hervorgerufen wurden. Nur, Dein Verstand, je nachdem was Du bisher gelernt hast, glaubst, weißt, wird da eventuell absolut nicht mit übereinstimmen. Du bist offen für so was, sonst hättest Du dieses Unterforum nicht gewählt und Dich nicht schon lange mit Esoterik beschäftigt, und es ist gut wirklich zu verstehen, um eine gewisse Basis der Sicherheit zu entwickeln. Sicherheit ist bei dem Thema ALLES. Und: Der Verstand findet am Anfang ne ganze Menge "Das kann ja so gar nicht sein, WEIL....". Er irrt. Jedes mal....

    So, zur Praxis. Grundvoraussetzung ist erst mal zumindest anzunehmen und damit weiterzudenken, auch wenn man es noch nicht so recht glaubt:
    „Ich bin für alles in meinem Leben verantwortlich.“
    Das bedeutet erst mal nur das die Verantwortung nichts und niemand anderes hat, die Kontrolle zumindest potentiell, als Idealziel sozusagen, einzig bei einem selbst liegt. Die Unwissenheit ist was im Weg steht und deshalb kann man weiterhin von Verantwortung sprechen, das Wort Schuld hingegen ist fehl am Platz.

    Man hat keine Schuld! Schuld ist sozusagen DIE "Sünde"... Nicht sie zu haben, man hat sie ja nicht, sondern sich als schuldig zu sehen. Das ist nämlich der Schleichweg sich aus der Verantwortung zu stehlen, sich die Macht zu nehmen, letztlich dadurch schuldig zu bleiben und immer schuldiger zu werden, bis das Leiden selbst derart wird, das man erkennt das man GAR NICHTS tun kann, NIEMALS konnte und deshalb nie schuldig war, es nicht ist, und..... Aufgibt. Der typische Weg zur Erlösung all derer die im Abwärtsstrudel einen Schritt zu weit gegangen sind... nicht zu empfehlen würde ich mal kurz anmerken... und auch nicht nötig. Übrigens hat Jesus mit seiner Kreuzigung dafür so etwas wie eine große Metapher geschaffen. Nur nebenbei...

    Meine Güte... Ich komme nicht zum Punkt... Man möge mir verzeihen. Habe heute Langeweile... ;)

    Also, Grundvoraussetzung:
    Ich habe die Verantwortung, ich habe keine Schuld.
    Irgendwelche Zweifel für den Moment einfach überhören.

    Dich interessiert die Frage, wie es zu diesem beschriebenen Muster im Bezug auf Liebe und Beziehungen gekommen ist. Ich sage ja, es wurde von Dir selbst, sozusagen durch einen "inneren Gefühlston" geschaffen. Wie kommt der Zustande? Bei den meisten Menschen ist er einer Art Automatismus unterworfen. Man bewertet etwas, eine Situation, aber oft weiß man gar nicht bewusst weshalb man etwas bewertet wie man es tut. Das Ergebnis ist einfach: Dieser Gefühlston ist immer entweder posititv oder negativ. Er ist in jedem Moment wie er ist, weil man annimmt oder ablehnt was ist. Wichtig: Immer auf das JETZT bezogen. Man kann sagen dieser Gefühlston wie auch alles andere, wird in jedem Moment vollkommen neu erschaffen. Auch wenn das wie ein Widerspruch scheint wenn man sagt, es sei eben dieses Gefühl das erschafft. Man muss es als Einheit sehen.

    Du musst also Kontakt zu diesem Gefühl bekommen, das Deine Erfahrungen Deines Lebens in jedem Bereich, jeder Sekunde beeinflusst, eigentlich sogar ER-/SCHAFFT...

    Damit kommen wir mal zur Praxis...
    Man muss dieses Gefühl wahrnehmen. Und dazu ist es notwendig sehr bewusst zu sein, das JETZT bewusst zu erleben. Das ist der grundlegende Fehler den wir Menschen machen: Wir sind selten vollkommen in der Gegenwart, sondern projezieren gedanklich in die Zukunft auf Basis der Vergangenheit, was wiederum Einfluss auf dieses Gefühl nimmt. Genau das ist der Ansatzpunkt, zu verstehen wie man es beeinflusst durch das Wissen wie man es bisher unbewusst beeinflusst hat.

    Das Prinzip dazu ist einfach, weil es eben nur durch annehmen einer Situation oder deren Ablehnung ist wie es ist. In der Esoterik hört man oft alles sei Liebe oder Angst. Damit ist genau das gemeint. Liebe ist die vollkommene Annahme. Angst entsteht durch Ablehnung. Und wichtig ist, das man den Mechanismus der Angst versteht, denn Angst erhält sich selbst, erschafft sich immer wieder neu. Das geschieht auf der Basis der Zeit. Schlechte Erfahrungen, die das Denken prägten, werden auf die Zukunft angewendet, womit auch die sehr nahe Zukunft gemeint ist, dadurch wird dann schon vorher Ablehnung geschaffen was dann die Situation negativ beeinflusst.

    Annahme geschieht durch Bewusstheit. Je bewusster man ist, je näher man mit der bewussten Wahrnehmung der Essenz, diesem Grundgefühl kommt, desto näher kommt man der Kontrolle. Vollkommene Bewusstheit geht sogar darüber hinaus, denn man erkennt das dieses Grundgefühl eigentlich auch nicht ICH ist, sondern auch „nur“ ein Teil des „Seins“, der parallel zu allem anderen was man auf verschiedene Weise wahrnimmt, sozusagen aus der Leere, die man eigentlich ist, der „Beobachter aus dem Nichts“, geschaffen wird. Deshalb ist es auch so paradox:
    Man bekommt die vollkommene Kontrolle, wenn man das Streben, die bisherigen Versuche zu kontrollieren, aufgibt.

    Annahme kann man nicht „tun“, außer sich anzuhalten bewusst zu sein, das JETZT bewusst wahrzunehmen. Deshalb ist der Ansatzpunkt die Angst/Ablehnung. Sie aufzulösen weil man versteht worauf sie basiert um zur Erkenntnis zu gelangen, das die Gründe dafür keine sein MÜSSEN, das sie auf Glauben beruhen und nicht auf Tatsachen.

    Aber um endlich auf Dein Thema zu kommen und was Du meiner Meinung nach tun kannst. Schau Dir zunächst einmal all Deine Erfahrungen an, die Du in dem Bereich gemacht hast. Richte Deinen Blick da v.a. auf die Enttäuschungen. Während Du Dich gedanklich zurückversetzt in diese Erlebnisse, achtest Du auf Dein Gefühl. Viele glauben, Gedanken wären die Energie die „erschafft“. Das ist so nicht ganz richtig, zumindest nicht wenn man es auf die Gedanken bezieht, die man im Verstand wahrnimmt. Aber weil wir Menschen unsere Aufmerksamkeit fast ständig auf den Verstand gerichtet haben, er alles beurteilt, wird unsere Essenz, dieses Grundgefühl davon beeinflusst, obwohl es andersherum sein sollte. Die Gedanken sind ein Erkenntniswerkzeug, genau wie die körperlichen Emotionen, die man v.a. im Solarplexus wahrnimmt. Emotionen zeigen Dir ob Du annimmst oder ablehnst und auch die Intensität. Die Gedanken zeigen Dir den Grund dafür an.

    Bisher ist in etwa das abgelaufen: Seit Deiner Geburt hast Du „gelernt“, Ansichten gesammelt, teilweise aus eigenen Erfahrungen heraus, teilweise aus „zweiter Hand“, vielleicht gelesen, oder bei anderen beobachtet. Du hast aus all dem Deine Schlüsse gezogen von denen Du viele Wahrheit nennst. Die Erfahrungen sind wichtiger, denn sie haben Deine Ansichten durch ihre Emotionalität tief in Dein Bewusstsein „eingebrannt“. Das bedeutet, das immer wenn Du in gewisse Situationen kommst, oder sie in der Zukunft vor Dir siehst, diese „Ansichten“ sich assoziativ in den Vordergrund spielen und Dich beeinflussen, und das auch noch derart, das Du sie gar nicht wirklich bewusst wahrnimmst, weil Du sie nicht hinterfragst. Was man für Wahrheit hält hinterfragt man nie. Und das sollte man tun. Aufdecken was man bisher für Wahrheiten gehalten hat und immer wieder „Warum?“ zu fragen. „Warum glaube ich das?“ Der Grund wird wieder hinterfragt.

    Eine sehr gute Technik, die Beste die ich kenne, ist simpel. Du stellst Dir ein Ideal vor und formulierst es als Satz und zwar so als wäre es schon, nicht auf die Zukunft bezogen. In Deinem Fall vielleicht: „Ich führe eine wundervolle Beziehung mit dem Mann meiner Träume.“
    Irgendwie so was, eben das was Du Dir WIRKLICH als Ideal wünscht, ohne Kompromisse einzubauen, weil man das nicht für möglich hält. Das kommt nämlich jetzt.

    Du sagst diesen Satz, laut oder gedanklich, und versuchst ihn zu fühlen. Also Dich zu fühlen als wäre er wahr. Und genau das wird Dir dann nicht gelingen, weil es massenhaft Gründe gibt warum es nicht ist, und vielleicht so nie sein wird.... naive Träumereien nennt man das oft. Wünsche die man eigentlich hat, deren Verwirklichung man aber nicht für möglich hält, WEIL...
    Und diese Gründe deckst Du damit auf und fühlst sie ebenfalls. Frag Dich wie stark Dein Glaube daran ist, sind sie Deiner Meinung nach auf jeden Fall wahr, oder besteht zumindest die Möglichkeit das es auch anders sein könnte. Du kannst dann all diese Gründe bewerten, z.B. 1: „ich glaube so gut wie gar nicht dass das wahr ist.“, 10: „Das ist absolut wahr und nicht anders.“
    Am besten macht man das immer abwechselnd, also Wunsch gedanklich ausdrücken und bewusst fühlen, und auf die Assoziationen achten die automatisch kommen und die Ablehnung hervorrufen.

    Und das kann ich Dir schon mal sagen: Es gibt gerade bei diesem Thema massenhaft davon. Denn es betrifft einmal Dich selbst, wie Du auf Deine Traummänner zu wirken glaubst. Dann betrifft es „das Aussen“, was Du über Männer denkst, Beziehungen allgemein, etc.
    So kann man übrigens auch herangehen, also es erst mal unterteilen. Was glaubst Du, wie Du auf die Männer wirkst, von wegen „äußere und innere Werte“. Das betrifft dann auch Dein Verhalten in solchen Situationen, z.B. Schüchternheit. Und immer wieder „Warum?“ fragen, z.B. „Warum bin ich schüchtern?“. Dann könntest Du dasselbe zu Deinen Traummännern machen... z.B. „Alle Männer die gut aussehen sind arrogant.“, und wieder „Warum glaube ich das?“.

    Dann den Bereich Beziehung allgemein. Und was Dir sonst noch so einfällt. Je mehr Du aufdeckst desto besser. Wichtig ist, das Du dabei sehr bewusst im Jetzt bist, Deine Gedanken bewusst wahrnimmst und deren Intensität. Einmal wie stark Du daran glaubst, und Deine emotionale Reaktion darauf. Das bedingt einander. Je stärker Du mit Angst oder Hoffnungslosigkeit auf einen Gedanken reagierst, desto stärker ist Dein Glaube an dessen Wahrheit. Und gerade weil Deine Reaktion darauf so unangenehm ist, wurden diese Gedanken bisher eher verdrängt und nicht wirklich bewusst wahrgenommen. Jetzt machst Du genau das Gegenteil, beobachtest Dich genau wie Du Dich dabei fühlst. Durch bewusste Wahrnehmung dieser Gedanken und Emotionen, nimmst Du ihnen die Macht Dich zu beeinflussen. Das kann man wirklich sehr gut feststellen, nach und nach wirst Du diese Glaubenssätze immer weniger für wahr halten. Einmal weil Du rational aufgedeckt hast auf welchen Gründen sie beruhen, und weil Du bewusst fühlst und damit die Stagnation beendest. Idealerweise beides (geschieht sowieso gleichzeitig) bis ins „Nichts“ was das ganze Gebilde zum Einsturz bringt und sich anfühlt wie eine starke Erleichterung, eine Art Auflösung, weil man erkennt das die Angst illusionär war. Das ist letztlich jede Angst, weil sie schlicht „nicht nötig“ ist, aber indem man sie zu Wahrheit erklärte, hat man sie sozusagen real werden lassen.

    Angenommen Du schaffst das in Vollkommenheit, weil Du Dich sehr gut kennst und die Fähigkeit hast, sehr bewusst zu sein, so dass Du auch Deine unbewusstesten Gedanken aufdecken kannst, wirst Du Dir vollkommen sicher sein, das Deinem Wunsch nichts im Weg steht. Wenn da noch irgendwas ist was vermeintlich im Weg steht hast Du eben noch nicht alles gefunden. Sehr oft hat man irgendwann das Gefühl das irgendwas nach wie vor im Weg steht, nur findet man nicht heraus WAS es ist. Da kann man leicht den Fehler machen endlos zu suchen. Denn was da tatsächlich im Weg steht ist genau DAS: Man glaubt, da gibt es noch irgendeine Blockade die man aber nicht findet. Das ist eine blöde Falle, weil man das sehr lange für wahr hält.

    ...
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    ...


    Noch kurz etwas zur Theorie, den Prinzipien dahinter. Es geht immer um Aufmerksamkeit. Das meiner Meinung nach universellste Gesetz lautet:

    Energie folgt der Aufmerksamkeit.

    Man kann die Realität in zwei Ebenen unterteilen. Einmal das „Nichts“ oder die „Leere“ und das „Sein“. Schwer zu glauben und zu verstehen, ist, dass man selbst letztendlich diese Leere ist, die das Sein wahrnimmt. Dazu gehört auch alles was man eigentlich ICH nennt. Man nimmt den Körper wahr, was bedeutet das man nicht der Körper ist. Man nimmt die Gedanken wahr, also ist man nicht der Verstand. Man nimmt sogar die eigene Persönlichkeit in Form von Gedanken und Ansichten des Verstandes wahr. Alles Sein wird sozusagen aus der Leere geschaffen, die sozusagen die Grundinformation enthält die man in verschiedene Formen in wahrgenommene Realität übersetzt. Materiell, gedanklich, Gefühl. „ICH“ (was man normalerweise ich nennt) und „Nicht-Ich“, in der Regel alles außerhalb des eigenen Körpers.

    Und je näher man der Leere kommt, je bewusster man das was man zu sein glaubte wahrnimmt und erkennt das man es nicht ist, desto stärker wird die Kontrolle über das was man wahrnimmt. Übrigens ist auch der Wille etwas das man wahrnimmt. Und ein wichtiger Punkt ist auch sich zu fragen, weshalb man will was man will. Es ist immer Mangel und Mangel ist Angst. Man kann sogar sagen, diese Realität basiert auf Angst, denn so gut wie jede Freude entsteht durch die Auflösung einer bisherigen Angst, eines bisherigen Mangels, ausgenommen einzig vielleicht starke Kreativität, wenn man etwas nur um seiner Selbst willen tut, sozusagen „sich des Moments erfreut“, ohne überhaupt auf das Ziel zu achten was man mit der Handlung bezweckt. Und genau das ist der Königsweg. Das Prinzip „Der Weg ist das Ziel.“
    In Crowleys „Liber al vel Legis“ ist es so formuliert:

    I 44. Denn reiner Wille, unbefleckt von Zweck, erlöst vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen.

    Warum funktioniert dieses Prinzip? Weil man den Willen „freilässt“. Denkt man nicht an den Zweck einer Handlung hat man auch keine Zweifel ihn zu erreichen. Und dadurch erreicht man ihn dann mit Leichtigkeit und sogar die Qualität dessen was man tut ist weit höher als wenn man etwas nur tut weil man sich die Behebung eines Mangels davon verspricht. Oder besser gesagt: Man darf natürlich einen Zweck verfolgen, zweckbestimmt handeln. Aber während man handelt lässt man geschehen, konzentriert sich nur auf das JETZT, die Handlung selbst, denn sie ist in gewisser Weise die Metapher für den „reinen Willen“. Energie folgt der Aufmerksamkeit, und reiner Wille in Form einer Handlung ist konzentrierte Aufmerksamkeit auf den Zweck, ohne das man sich die Chance gibt sie immer wieder auf Zweifel und Angst zu lenken, eben weil diese Aufmerksamkeit nicht gedanklicher Art ist. Wenn man sehr weit ist, kann man das auch gedanklich machen, die Aufmerksamkeit lenken wie man es wünscht. Das ist übrigens der Unterschied zwischen „Magie der leeren Hand“ und Ritualmagie. In gewisser Weise ist jeder Mensch ein Ritualmagier. Allerdings meistens unbewusst auch einer der „leeren Hand“, nur läuft da oft einiges schief, gerade weil man nicht weiß das man das selbst „herbeizaubert“...

    Das wichtigste Element ist die Zeit. Sie wirklich zu durchschauen macht frei und fähig. Es geht dabei um die Erkenntnis das sie Illusion ist, es immer nur JETZT gibt und dieses Jetzt alles als Potential enthält, auch wenn man es nicht wahrnimmt. Die Möglichkeit es wahrzunehmen ist da.
    Wenn man erkennt, das jeder Moment neu ist, vollkommen neu und für sich selbst steht, sich sozusagen aus sich selbst heraus erschafft, kann einem alleine das zu umfassender Freiheit verhelfen. Bisher denken wir nämlich immer etwas bestehe auf der Ursache von irgendetwas Vergangenem. Wir sehen in der Vergangenheit die Ursache für deren Wirkung im Jetzt und projezieren was Jetzt geschieht als Ursache für eine mögliche Wirkung in die Zukunft.

    Und genau damit legen wir uns fest, sehr oft auf etwas Negatives, was dann diese Muster schafft, die Widerholungen im Leben, gerade in den Bereichen die einem besonders wichtig sind. Allerdings bestehen diese Muster überall, man kann sie aufdecken und das Grundproblem herausfinden. Es ist letztlich eine Form von Selbstabwertung. Entweder weil man glaubt nicht die Macht zu haben, oder weil man glaubt unfähig zu sein, obwohl man fähig sein sollte. Das führt zu dem Schluss sich wertlos zu fühlen, zu glauben die Erfüllung seiner Wünsche nicht wert zu sein. Das ist übrigens sehr schwer zu erkennen, weil man für dieses Gefühl der Wertlosigkeit keine rationalen Gründe hat, es ist eher die unbewusste Vermutung das es ja einen Grund geben muss weshalb man leidet, denn sonst wäre es ja anders. Das ist auch etwas das man sich anschauen sollte, ob man sich als wert ansieht die Erfüllung seiner Wünsche zu erfahren. Da lauern Überraschungen, aber auch ein großes Potential wenn man es erkannt hat. Man ist es wert das jeder Wunsch den man hat in Erfüllung geht! Wer auf den Satz assoziativ ablehnend reagiert, vielleicht sagt „Wie egoistisch ist das denn?“ hat schon mal den ersten Schritt zur Aufdeckung seines Selbstwertproblems gemacht ;)

    So, jetzt höre ich auf. Brauche mit Sicherheit 2 Seiten...
    Hey... mein 1000 Beitrag :sekt:

    Viele Grüße,
    C.
     
  5. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

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    Die begerzte Analyse deines Sternzeichens,welche dir Ordnung usw. bekundet,läßt dir Vorstellungen illusionieren,welche du anderen Zeichen nicht zuteilst.
    Jeder hat etwas von allen,in einer bestimmten Dosis.Du alleine wirst erwecken,welches dir zusagt.(Spiegel)

    Deine Eifersucht auf andere Leute läßt hier natürlich blicken,daß dir etwas fehlt.Laß auf dich zukommen,was der "Herrgott" dir auserwählt hat.

    Mit Zwang und Erwartung bekommst du deine Innerlichen Haftungen nicht näher.

    Ich kann dir dazu zwei Tips geben.

    1.Erwarte nichts und du bist dein Glück näher,wie du denkst.(Verstehe Glück nicht als Zufall)
    2.Mach dich frei von diesen Bedürfnissen sexueller Lust und .....

    Oder lerne aus neuen Erfahrugen ungezügelter Beherrschung,welche dich zu unüberlegten Handlungen führt.

    Grüße Tariel
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Warum sollte man nichts erwarten und sich frei von sexueller Lust machen?

    Oben schreibst Du...

    Wie soll das mit Deinen Tipps übereinstimmen? Wie soll man die befolgen?
    Meiner Meinung nach stellt man sich selbst unter Zwang, übt Druck auf sich selbst aus. Was ist die Folge? Scheitern... Immer wieder scheitern, obwohl man noch gar nichts "getan" hat. Nur weil man sexuelle Lust empfindet, oder an seine Wünsche denkt.

    Selbstverurteilung...Machtlosigkeit...Unfähigkeit...Erfolglosigkeit...Selbstverurteilung.... "Wieso passiert mir das immer wieder? Was mache ich falsch? Was hat das Schicksal gegen mich? Ich bin es offensichtlich nicht wert!"
    Selbstverurteilung...Machtlosigkeit...Unfähigkeit...Erfolglosigkeit...Selbstverurteilung.... "Wieso passiert mir das immer wieder? Was mache ich falsch? Was hat das Schicksal gegen mich? Ich bin es offensichtlich nicht wert!"
    Selbstverurteilung...Machtlosigkeit...Unfähigkeit...Erfolglosigkeit...Selbstverurteilung.... "Wieso passiert mir das immer wieder? Was mache ich falsch? Was hat das Schicksal gegen mich? Ich bin es offensichtlich nicht wert!"
    Selbstverurteilung...Machtlosigkeit...Unfähigkeit...Erfolglosigkeit...Selbstverurteilung.... "Wieso passiert mir das immer wieder? Was mache ich falsch? Was hat das Schicksal gegen mich? Ich bin es offensichtlich nicht wert!"


    So gesehen stimmt es: Die Sünde führt in die Hölle....
    Die Sünde etwas als Sünde anzusehen...

    Meine Tipps im Bezug auf Tariels wären:

    Gestatte Dir so zu sein wie Du bist, gestatte Dir zu wollen was Du willst.

    Gestatte es Dir ungezügelt zu sein, aber sei es bewusst. Lerne aus den Erfahrungen, aber jeden Zweifel, jede Angst die Du daraus mitnimmst ist Irrtum. Erkenne deren Wahrheit nicht an. Lerne sowieso niemals "Wahrheiten", es gibt keine deren Gegensatz nicht ebenfalls wahr ist.

    Erwarte ohne Zweifel die Erfüllung Deiner Wünsche, räum auf Ebene des Bewusstseins aus dem Weg was dem entgegensteht.

    Mach Dir immer wieder klar das Du nichts falsch machst, oder jemals falsch gemacht hast, das Du niemandes Opfer bist oder warst und selbst ebenfalls an keiner Schuld trägst.

    Und letztlich:

    Erkenne die Tatsache das Du die Wahl hast, und nichts einfach richtig und wahr ist, Du machst es dazu oder nicht. So verhält es sich auch mit Tipps... ;)

    Der Schlüssel ist "schuldlose Macht". Man erlangt sie, in dem man sich selbst umfassend gestattet so zu sein wie man ist, was ALLES mit einschließt, weil man WEIß das man es WERT ist und man WEIß es weil es so IST!

    Viele Grüße,
    C.
     
  7. Gandalf27

    Gandalf27 Mitglied

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    Schon dein Motto gibt dir eigentlich eine Antwort. Du solltest nicht überholt werden können. Aber ich denke, du wirst es manchmal, ohne daß du es bemerkst.

    Wenn jemand denkt, bei ihm sei alles in Ordnung, dann gibt es einen Teil von ihm, der bewirkt, daß in bestimmten Lebenslagen Defizitte auftauchen, mit denen sich dieser Mensch auseinanderzusetzen hat. Das ist irgendwo auch gut so.

    Daß sich Frau oft mit einem Mann einlässt, der sie dann auch noch sitzen lässt, ist meines Erachtens typisch Mann, zumindest typisch für viele Männer. "Abschließen" bringt in diesem Falle nicht viel, sondern eher "abhaken" unter der Rubrik schlechte Erfahrung.

    Bei deinen Seelenverwandten hast du vielleicht nur subjektive Eindrücke gewonnen. Wenn du dir mal die Frage gestellt hast, ob sie tatsächlich nicht glücklich mit ihren Partnerinnen sind, dann wirst du eventuell darauf kommen, daß es möglicherweise auch anders sein kann.

    Einen Tip oder gar einen Rat bezüglich deiner Einstellung zu Männern zu geben, ist etwas schwierig, denn auch in diesem Zusammenhang ist meine Meinung eher subjektiv. Tatsache ist aber, daß du bezüglich einer Beziehung den Weg gehen musst, der dir zeigt, daß du mit einem Partner ein gutes Gefühl hast, welches weder durch die Gebundenheit desjenigen, noch durch seine Oberflächlichkeit getrübt wird. In diesem Sinne und

    blessed be

    Gandalf der Graue
     
  8. Tariel

    Tariel Aktives Mitglied

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    Kosmopolitanien
    Nichterwartung ist Teil der Wunschlosigkeit.Diese,als Konglomerat des Flusses menschlicher Aufgabe ist ein unverzichtbarer Behelf geistiger Entwicklung.Wer Magie praktiziert wird aus dieser Praxis heraus erkennen,daß dieses Nicht erwarten höchste potentielle Fähigkeiten entwickelt..

    Erwartung greift magnetischer Kraftentwicklung vor,vernichtet erfolgreiche Operation,da nur das Wirken im Jetzt Ergebnisse bringt.

    Ich möchte nun nicht zu weit ausholen,nur ein klein wenig über´s Sexuelle,damit der Kreis deiner Fragen geschlossen wird.

    Vorherige Fragestellerin wurde von mir ebenfalls einiger Tips Zwecks Nichterwartung geleitet.

    Natürlich hat auch sexuelle Erwatung,sagen wir lieber erwatende menschliche Liebe und Zugehörigkeit,ernsthafte Konsequenzen.

    Psychologen sagen Psychose,ich sage lebende Wesen "ala" Phantome und Larven werden gebildet,die gerade durch unbefriedigte Wünsche genährt werden.

    Um den dualistischen Pol ein wenig der Mitte näher zu bringen,könnte man auch entsprechend der Erwartungshaltung niedere Emotionen fließen lassen,da ansonsten erstens "unnötige" Energie verschwendet wird,zweitens negativ arbeitende Elementare geschaffen werden und man nicht durch bewußtes Denken schöpfen kann.

    Schönen Abend
    ´Tariel
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Hi Tariel!

    Das stimmt. Aber wenn man glaubt, man dürfe nicht erwarten DAMIT man BEKOMMT was man eigentlich will, dadurch vielleicht sogar glaubt, man könne nicht erreichen was man will, WEIL man Erwartungen bzw. Wünsche hat, ist das eine schwere Blockade. Dieser Zustand ist nicht Voraussetzung, sondern wird sein wenn man soweit ist. Eher Wirkung als Ursache...

    Das ist so nicht richtig. Die Erwartung dessen was man wünscht selbst ist vollkommen positiv und Grundlage der Entwicklung zum Gewollten. Wäre die Erwartung "rein" wäre der Wille unmittelbar realisiert. Was Du meinst ist der Gedanke an den Wunsch der dann mit Zweifeln verbunden ist und DAS schafft dann Blockaden. Es geht dabei um Aufmerksamkeit. Richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf das Gewünschte ist es auf dem Weg zu Dir. Passiert es Dir aber, das Du in Zweifel und Angst "abgleitest" ist in dem Moment blockiert was Du wünscht. Das ist ebenfalls eine Art Erwartung: Man erwartet das nicht eintrifft was man wünscht. Aber "nicht zu erwarten" um Zweifel auszuklammern ist weder möglich noch nötig, bevor man wirklich sicher ist. Man muss seine Motivation, wie auch seine Zweifel kennen. Bewusstgemachte Zweifel verlieren ihre Macht.


    Man kann es ja ausdrücken wie man will... Aber genau was Du zu unbefriedigten Wünschen schreibst ist doch das was geschieht, wenn man sich zu zwingen versucht, diesen Wunsch nicht zu haben, oder aufzugeben. Der Gedanke man dürfe das nicht, dieser Wille sei schlecht oder was auch immer, welchen Grund man auch immer das zu glauben hat. DAS ist die Blockade. Nicht der Wunsch. Ausserdem geht es nicht. Kannst Dich ja mal selbst fragen inwieweit Du fähig bist "nicht zu wünschen"...



    Das ist Glaube. Es ist bei Dir so weil Du das als wahr annimmst. Es muss aber nicht so sein. Man kann es vollkommen anders und positiv sehen. Das jeder Gedanke an das Gewünschte es näher bringt, gleichzeitig gewisse Zweifel keinen Schaden anrichten MÜSSEN, zumindest nicht auf Zeit gesehen. Man zweifelt... und weiß das genau in dem Moment die Aufmerksamkeit falsch ausgerichtet ist, weil man aber ebenfalls weiß das jeder Moment vollkommen neu ist, kann man das Zweifeln einfach lassen, und so löst man Angst und Zweifel auf, ohne das sie irgendwelche Spuren hinterlassen die negativ in die Zukunft bestehen. Das ist annehmen durch Bewusstmachung. Und das muss meiner Meinung nach sogar geschehen, denn solange Zweifel nicht bewusst sind, beeinflussen sie das Denken und Handeln ohne das man es weiß. Man erfährt nur das Ergebnis aber man weiß nicht warum es negativ ist. Wissen ist Macht... Nicht nur in dem Fall.

    Viele Grüße,
    C.
     
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