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Wie lerne ich meditieren?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von andrea3010, 6. August 2003.

  1. andrea3010

    andrea3010 Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2003
    Beiträge:
    118
    Ort:
    Leoben
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    Hallo
    Ich möchte gerne meditieren lernen.
    Ich hab schon viel darüber gehört und gelesen.
    Es heißt auch, dass man nicht jedem trauen soll!

    Ich bin momentan ziemlich voll mit Problemen und stecke fest, möchte da aber raus. Ich denke, dass Meditation da sehr hilfreich sein kann für das innere Gleichgewicht.
    Ich hab nun vor ein paar Tagen eine Annonce aufgegeben, wo ich darum gebeten habe, dass es mir jemand beibringt. Nun hat sich eine Frau gemeldet. Sie war sehr einsilbig am Telefon und ich weiß nicht so recht, ob ich sie anrufen soll?

    Kann mir da jemand weiterhelfen???

    Liebe Grüße
    Andrea!!!
     
  2. sam°

    sam° Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    500
    Hallo Andrea,

    vertraue Dir selbst - aber dazu mußt Du Dein Selbst erstmal kennenlernen, und dies ist mithilfe von Meditationstechniken möglich. Dein Wunsch meditieren zu lernen ist also genau richtig :)

    Meditation ist mehr als eine Entspannungstechnik, wie beispielsweise Autogenes Training. Meditation ist ein anderer Bewußtseinszustand.

    Wir haben ständig irgendwelche Gedanken im Kopf, ohne dass es uns bewußt ist. Meist sind es noch nicht mal unsere Gedanken, sondern übernommenes und angelerntes Gedankengut von Eltern, Lehrern, Priestern, Politikern, Zeitungen, ....
    Unser Körper arbeitet ohne dass wir es wirklich mitbekommen. Du wischst Dir vielleicht gerade ein paar Schweißtropfen von der Stirn ohne es wirklich zu bemerken.

    Mit Meditationtechniken wirst Du Dir dies alles bewußt machen.
    In Meditation wirst Du Dein Inneres kennenlernen, welches immer im Gleichgewicht ist.


    Wenn Du magst, beginne einmal ein bisschen im Meditationstechniken-thread zu schmökern (dort steht schon ziemlich viel über Meditation und verschiedene Meditationstechniken): http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?threadid=1378

    Wenn Dich eine Meditationstechnik besonders anspricht (vielleicht ist aber auch die, die Dir am meisten widerstrebt am besten geeignet) probiere sie einfach ein paar Mal aus. Wenn Du dann dazu Fragen hast, bin ich da.


    Und wegen der Frau .... wenn Du neugierig bist, dann höre Dir einfach einmal an, was sie sagt


    Alles Liebe Dir
    sam
     
  3. beate norman

    beate norman Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    6
    Hallo ihr Beiden!!

    Auch ich würde gerne mit Meditation beginnen, habs sicher bitter nötig. Und auch ich weiß nicht so richtig wo.
    Könnten wir es gemeinsam versuchen Andrea?
    Lb Grüße Bea:winken5:
     
  4. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Uuups...

    mit Problemen angefüllt zu meditieren ist wie mit vollem Bauch schwimmen gehen oder Sport treiben.


    T'schuldige, aber wäre es nicht besser, zuerst die Probleme zu lösen und dann mit der Meditation zu beginnen? Ein problembelastetes Umfeld ist der Übung der Meditation abträglich.

    Ich habe viele Menschen kennengelernt (mich inklusive), die ebenfalls versucht haben, ihren (durch ebendiese Probleme verursachten) Sorgegefühlen oder sogar Ängsten auf diese Art "auszuweichen". So funktioniert die Sache aber leider nicht.

    Ein Bekannter deponierte Mahnungen und Pfändungsbescheide unter dem Bett; er öffnete sie nichtmals mehr und glaubte scheinbar, dadurch seiner Situation entgehen zu können. Eine Freundin von mir leidet an Multipler Sklerose. Sie versucht, die Krankheit zu ignorieren - weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Sie klappert die Discos ab, geht in alle Kinofilme und verbringt ihre Zeit immer in Gesellschaft. Sie kann nie alleine sein, weil sie sonst daran denken muss, was IHR PROBLEM ist. Und dann weint sie oder raucht gewisses Zeug. Armes Mädchen. :-(



    Tja, langer Rede kurzer Sinn: schau doch mal, ob Du Deinen Seelenfrieden nicht lieber durch problemlösen herstellen möchtest. Dies scheint zwar schwieriger zu sein, aber anschliessend macht sich ein ganz tolles Gefühl im Bauch breit, das Du doch bestimmt kennst. Dieses "Ich kann so vieles schaffen, ich bin stark und kann auf mich aufpassen. Ich kann die Verantwortung für mich (und andere) tragen, ich kann Probleme lösen und mein Leben managen. Ich habe keine Angst vor dem Leben, denn mit jedem gelösten Problem bekomme ich Selbstvertrauen und Lebensfreude zurück."



    Naja, Du weist schon...



    Grüße,
    KTG
     
  5. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Da fällt mir noch etwas ein. Ich habe mal einen tollen Leitfaden zu Eurem Thema gelesen. Die Schwarte ist von Dan Millman und heisst "Erleuchteter Alltag". Sie dürfte das enthalten, was Euch interessiert. Meditation hält ein eigenes Kapitel; da es jedoch zusätzlich in andere (überzeugende) Übungen eingebunden ist konnte sogar ich (als Archetyp eines Faultieres) mich aufraffen um diese Übungen durchzuführen.


    Wenn's jemand haben möchte ohne (weil es ja doch recht teuer ist) die Mieze im Sack zu kaufen, dann würde ich mein Exemplar auch gerne dazu ausleihen,


    Viele Grüße,
    Kvatar
     
  6. andrea3010

    andrea3010 Mitglied

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    14. April 2003
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    Hallo Bea!

    Sicher können wir es zu zweit versuchen!
    Ich lese gerade "Die Kraft des positiven Denkens" von Dr. Joseph Murphy.
    Affirmationen helfen mir, gewisse Probleme zu erleichtern.
    Ich stelle mir vollendete Sachen vor und träume davon.
    Ich hab auch viele Probleme, aber ich merke, dass sie nicht mehr Überhand gewinnen durch meine guten Vorsätze!

    Alles Liebe
    Andrea!!!
     
  7. andrea3010

    andrea3010 Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2003
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    118
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    Leoben
    Hallo Sam!
    Ich hab gestern vieles von dir im forum nachgelesen und hat mich fasziniert.
    Kompliment, du erklärst es richtig gut!!!!
    Ich kann viel damit anfangen, so versteht man es auch sehr gut, was Meditation bedeutet.
    Ich hab gestern schon mit einer Übung angefangen!

    Ich danke dir!
    Alles Liebe

    Andrea!!!
     
  8. andrea3010

    andrea3010 Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2003
    Beiträge:
    118
    Ort:
    Leoben
    Hallo Kvatar

    Das wäre echt lieb von dir, wenn du mir dieses Buch borgen würdest!
    Ich lese sehr gerne, um damit "weiterzukommen".
    Ist dieses Buch auch verständlich geschrieben?

    Also, du würdest mir einen großes Gefallen damit tun:daisy:

    Alles Liebe

    Andrea!!!
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hallo ihr alle,

    Ich schliesse mich Kvatar an: Meditation kann (und soll) nicht Probleme loesen. In Problemsituationen besteht immer die Gefahr, dass Meditation als "Fluchtinstrument" missbraucht wird, man schottet sich sozusagen von der Aussenwelt ab. Damit widerlaeuft die innere Haltung genau das, was die Meditation (unter anderem) bringen soll: Dass man sich naemlich bewusst wird, dass man ein bewusstes Leben fuehrt. Wer sich abkapselt, sperrt aber alles weg, was unangenehm sein koennte. In der Meditation hingegen betrachtet man ALLES (somit auch seine Probleme, alles was rund um einen herum ist, aber auch das Innere), ohne es zu werten, da gibt es nichts Angenehmes und Unangenehmes, sondern nur ein Gewahren der Dinge, wie sie am Zentrum des Bewusstseins "vorbeifliessen".

    Andererseits ist es natuerlich schon so, dass Meditation einem helfen kann, sich ein bisschen zurueckzuziehen, was ja auch gar nicht schlecht ist. Nach einem hektischen Arbeitstag nimmt man sich ein bisschen Zeit fuer sich selbst und versucht wieder (falls man sie verloren hat) die Ruhe und Stille in einem selbst wiederzufinden. Damit ist man danach ausgeglichener.

    Anfaengern der Meditation rate ich, zuerst einfach mal sich ein bisschen (aber nicht allzu weit) zu informieren, was es fuer Techniken gibt, und dann eine eher einfache Technik zu waehlen, die einem zusagt. Dann sollte man fuer eine gewisse Zeit bei der Technik bleiben und moeglichst regelmaessig meditieren, z.B. immer Abends vor dem Schlafengehen oder morgens nach dem Aufstehen oder noch besser an beiden Zeitpunkten (ist m.E. wichtiger, als wie lange die einzelnen Meditationen dauern).

    Eine sehr einfache Technik, die ich seit Beginn immer wieder gerne anwende ist einfach den Atem zaehlen, bei jeder Ausatmung eins hochzaehlen bis zehn, dann wieder von 1 beginnen.

    Ein weiterer typischer (Anfaenger) Fehler ist, dass man sich zu nerven beginnt, wenn man merkt, dass man schon wieder mit den Gedanken abgeschweift ist. Dabei begeht man nebst dem Abschweifen, was auch nach Jahren der Meditation immer wieder passieren kann, bereits einen zweiten "Fehler". dass man naemlich wieder wie im Alltag zu werten beginnt und sagt "Meine Meditation muss heute gelingen, unbedingt!" Dabei gibt es gar kein "Gelingen" in der Meditation, weil Meditation nicht das Geringste mit Leistung zu tun hat. Diese Reaktion kommt daher, dass wir andauernd meinen, etwas erreichen zu muessen. In der Meditation sind wir zuerst einmal ungewohnt, einfach nichts zu tun.

    Das allerwichtigste aber ist nach wie vor: Einfach beginnen und nicht aufhoeren, auch wenn ihr glaubt, ihr macht keinerlei Fortschritte (Fortschritte geschehen immer, man merkts bloss haeufig nicht). Irgendwann WOLLT ihr nicht mehr aufhoeren.

    Greetz fckw
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Und dann moechte ich gleich mal noch ein bisschen herumfragen. Was meint ihr, sollte man lieber aus mehreren Techniken je nach Lust und Laune immer mal wieder eine auswaehlen, die einem gerade zusagt (also "wild durcheinander"), oder findet ihr, es bringt einem mehr, wenn man eine Technik waehlt und sie dann fuer mindestens ein paar Tage beibehaelt - auch wenn man z.B. gerade Lust auf eine andere Technik haette?

    Greetz fckw
     
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