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Wie lange trauert ein verbliebener Hund?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Littlefoot, 1. November 2010.

  1. Littlefoot

    Littlefoot Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2010
    Beiträge:
    1
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    Hallo, ich bin neu hier.

    Ich bin auf der Suche nach Möglichkeiten wie man Kontakt zu einem verstorbenen Hund aufnehmen kann, auf dieses Forum gekommen.

    Vorab ersteinmal das, was meiner verbliebenen kleinen Hündin und mir letzte Woche passierte:

    Ich habe vor neun Jahren durch Zufall meine beiden kleinen Hündinnen "gefunden". Es fragte mich damals jemand, ob ich nicht jemanden weiß, der zwei kleine Hunde bei sich aufnehmen würde, da sie sonst im Tierheim landen
    würden.
    Die beiden kleinen "Mäuse" waren damals bei einem jungen Ehepaar, daß - wie so viele andere auch - Nachwuchs bekam.

    Nun mußten die beiden kleinen eben weg. Typisch Mensch wiedereinmal. Was man nicht mehr haben will oder braucht, wird entsorgt, umgebracht, eingeschläfert, ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben.

    Ich fuhr also zu diesen Leuten hin und sah mir die beiden Kleinen an. Für mich stand sofort fest, daß ich die beiden kleinen Hündinnen ( Yorkshire-Westhighland-Terrier Mix, je 5 kg) nehmen werde.
    Was ich mehr als unpassend und unmöglich fand, war die Aussage der Besitzerin als ich ihr sagte, ich nehme die beiden Hündchen. Für diese Frau war doch nur das Geld wichtig. Sie drehte sich zu Ihrem Mann und sagte zu ihm:

    "dann kann ich Montag gleich die Versicherung kündigen".

    Als ich am übernächsten Tage zu den Leuten fuhr um die beiden abzuholen, dachte ich, ich sehe nicht richtig.
    Waren dort neben der Haustüre schon alle Sachen der beiden (Hundekörbchen, Spielzeug, usw) herausgestellt worden. Es hätte nur noch gefehlt, daß die Leute die beiden noch am Zaun festgebunden hätten.

    So etwas habe ich auch noch nicht erlebt bis dato.
    Die größte Schweinerei wußte ich ja noch gar nicht.

    Diese Leute haben diese beiden kleinen Hündinnen aufs übelste geschlagen und mißhandelt. Die kleine die letzte Woche gestorben ist, hat am meisten abbekommen, wie ich vermute. Sie zuckte sofort zusammen und duckte sich,
    sobald man mit der Hand auf sie zukommen wollte zum streicheln oder anfassen. Dies hat sich leider in den ganzen 9 Jahren die ich die Beiden nun habe, nicht gelegt. Dieses Verhalten weist ja ganz klar auf Mißhandlungen und Schläge hin.

    Ich konnte bzw. kann mir das immer noch nur so erklären:
    diese Leute haben den Hündinnen beigebracht, daß sie zum Pinkeln auf ein Katzenkloo gehen. So, da diese Leute die Hunde aber den ganzen Tag alleine ließen (waren beide Berufstätig) und erst abends nach Hause kamen, war ja

    klar, daß die Hunde wohl den Rest Ihrer Notdurft in Haus verrichten mußten.

    Nun kann mich mir das nur so erklären, daß die Hündinnen dafür ganz einfach geschlagen worden sind, da sie ja in die Wohnung gemacht hatten.

    Dabei traf es die Kleine die ich letzte Woche einschläfern lassen mußte, wohl am meisten, denn bei Ihr war die Angst vor einer Hand bis heute deutlich größer als bei der zweiten, die wohl flinker war im weglaufen und von daher nicht ganz soviel abbekam.
    Wenn ich nur daran denke, fange ich nun wieder an zu heulen. Wie kann man denn zu einem Tier - egal ob groß oder klein - so gemein sein. Was maßen sich die Menschen eigentlich an, den Tieren so weh zu tun. Ich verstehe so

    etwas nicht.

    Vor 3 Jahren nun ein neuer Schlag, denn es stellte sich heraus (nach langen Untersuchungen usw.) daß diese kleine Hündin scheinbar keine Chance mehr hat, weiter zu leben. Es wurde eine Blutanämie (der Tierarzt erklärte es mir so, daß das Immunsystem des Hundes die Blutkörperchen auffrisst) festgestellt. Auch sagte mir der Tierarzt, daß ich mich darauf einstellen müßte, daß der Hund nicht mehr lange leben wird. Was für ein Schock.

    Durch Zufall kam aber einer der 3 Ärzte auf die Idee, den Hund mit Cortison zu behandeln. Zum Glück! Sehr schnell ging es der Kleinen nämlich besser.
    Die Ärzte wollten es gar nicht glauben. Einer von Ihnen sagte sogar: "Es ist unvorstellbar, was dieser kleine Hund für einen Lebenswillen hat".
    Sie bekam also täglich Cortisontabletten und wurde wieder mobil wie vorher.

    Tja, nun vor nicht mal einem Monat wurde durch Zufall durch eine Blutuntersuchung festgestellt, daß die Kleine höchstgradig Zuckerkrank (345 mg) ist und ich Insulin spritzen muß 2x täglich.

    Dieses bekam sie nun seit dem 11.10.2010. Die ersten paar Tage ging alles gut, bis zum Wochenende. Am Donnerstag war ich noch mit beiden spazieren, dies sollte ihr letzter gewesen sein......
    Am Freitag hatte sie ab und zu ein wenig gezittert. Dies war aber nicht durch Unterzuckerung hervorgerufen, sondern ihr war es einfach etwas kalt. Sie hatte ein sehr dünnes Fell und fror von daher sehr leicht. Ich packte

    sie also auf der Couch in eine warme Fleecedecke und kurz darauf hörte sie auch auf zu zittern.

    Am nächsten Tag dann fing es damit an, daß sie gar nicht mehr begeistert war, überhaupt noch nach draußen zu gehen. Ich nahm sie also auf den Arm und ging mit beiden raus. Sie lief auch nicht mehr so viel wie sonst, blieb

    nach wenigen Metern stehen, zitterte nur noch und wollte nicht weiter. Sie sah mich nur noch mit ihren großen braunen Knopfaugen an.
    Auch dies führte ich auf frieren raus, zumal es bei uns richtig saukalt geworden war.
    Sonntag genauso. Montag Abend fur ich dann wieder in die Tierklinik, da sie nachmittags gebrochen hatte. Sie bekam eine Spritze und es sollte dann lt. Arzt besser werden.

    Wurde es auch, leider nur für ca. 2 Stunden. Dann nämlich fing das zittern wieder genauso an.

    Am nächsten Morgen dann die wahnsinnige Verschlechterung: Sie wollte nichts mehr essen, nichts mehr trinken, ging einen Schritt, sah sich im Zimmer um und blieb stehen. Ich spritzte ihr also noch die kleinste Menge

    Insulin, wie mir der Arzt gesagt hatte.
    Kurze Zeit später hatte sie sich dann im Schlafzimmer (ich habe den Beiden ihr Hundebett auf einer unter dem Bett ausziehbaren Futtonmatratze gebaut) unter meinem Bett verkrochen, sodaß nur noch die kleine Schnauze zu

    sehen war, als ich mich runterbeugte. Sie wollte dort auch nicht rauskommen. Ich ließ sie in Ruhe weil ich dachte, so wird sie schneller wieder gesund, wenn sie ihre Ruhe hat. Was war ich blöd. Hätte ich da schon geahnt was kommen würde, so wäre sofort mit ihr wieder in die Klinik gefahren.

    Ich hatte dann mittags einen Termin und war knappe 3 Stunden nicht zuhause. Als ich zurückkam, lag sie nicht mehr unter dem Bett, sondern davor auf einem Hundekissen.

    Als es abends immer noch nicht besser wurde, fuhren wir erneut in die Tierklinik. Ich ging bereits davon aus, daß sie stationär bleibt, da sie ja nichts getrunken hatte und von daher als erstes eine Infusion bekommen muß.

    Genauso war es auch. In der Klinik nahmen sie ihr dann gleich Blut ab, Infusion usw. Ich sollte dann am nächsten Vormittag anrufen.

    In der Nacht entdeckte ich dann nur noch, daß sie noch einmal gebrochen hatte, diesmal hinter dieser Matratze.

    Ich wunderte mich noch als ich mittags heimkam, da es danach roch, ich suchte auch alles ab, aber fand nichts.
    Meine 2. kleine Hündin machte mich nachts darauf aufmerksam, da sie unters Bett gekrochen war und daran schleckte. Ich stand auf und holte die Taschenlampe um dahinter sehen zu können, wo sie schleckte.....und fand
    es.

    Ich also tags darauf sofort beim Tierarzt angerufen und Bescheid gesagt (wußte ja nicht, ob es wichtig war). Es wurde mir dann gesagt, er rufe zurück, da er gerade im OP steht.

    Nach ca. 1 Stunde um 09:24 dann der Anruf: es tut mir leid, aber ich habe keine guten Nachrichten. Man sollte das Tierchen erlösen, es läuft auf ein Nierenversagen raus........Das war nun ein Schlag ins Gesicht. Mit allem hatte ich gerechnet, aber nicht damit.
    Er erklärte mir noch, daß man das Nierenversagen weder aufhalten könne, noch man die Maus weiter einstellen kann, da sie zusätzlich noch diese "Cushing-Syndrom" bekommt bzw. schon hat. Von daher gäbe es keinen Weg, das Nierenversagen aufzuhalten.

    Ich fragte dann nur noch, ob ich dabei sein dürfe. Er erwiderte "selbstverständlich".

    Leider habe ich im Moment kein Auto. So mußte ich erst jemanden erreichen, der mich in die Klinik fahren konnte, denn ich wußte ja bereits, daß ich die Maus mit nach Hause nehmen würde. Tierverwertungsanstalt ist für mich bei

    keinem meiner Hund je in Frage gekommen.

    Leider dauerte es nun noch fast 3 Stunden, bis in in der Klinik ankam.
    Der Arzt zeigte mir die Befunde, sprach alles mit mir durch und betonte nocheinmal, daß es nur eine Qual für das Hündchen sei, wenn man sie jetzt nicht erlösen würde.
    Daraufhin ging ich hinter im her zu der Box, in der die kleine Maus saß und wartete. Er holte sie raus, gab sie mir auf meinen Arm und ging wortlos in einen anderen Raum, um mich noch mit der Kleinen auf dem Arm alleine zu
    lassen.

    Ich werde diese Bild nie vergessen. Sie blickte mich groß an, schleckte mir ins Gesicht als ich sie trösten wollte und ihr versprach, daß bald alles gut wird und sie keine Angst haben muß,blickte sich dann etwas um zum Nebenraum in dem sich der OP befand, schnaufte kurz und wartete dann ab. Ich redete weiter mit Ihr, aber sie sah nur nach vorne und blickte mich nicht mehr an, als wenn sie genau wüßte, was nun kommt und darauf wartet (abgesehen davon, bin ich überzeugt, daß sie es gemerkt hat).

    Der Arzt kam nach ein paar Minuten mit der Spritze und ich legte - die Kleine im Arm haltend - meine Arme auf den Behandlungstisch. Ich streichelte sie weiterhin, redete mir ihr und hielt sie fest. Er sagte dann während er

    die Injektion spritze, es würde ganz schnell gehen, der kleine Kopf würde gleich nach vorne fallen. Genauso war es auch, das Herzchen hatte aufgehört zu schlagen. Er kontrollierte dies auch noch und wir warteten noch eine Weile.

    Als ich dann aus der Praxis rausging mit der Kleinen auf dem Arm, schien mit einmal die Sonne. Bis ich in der Praxis ankam, war schlechtes Wetter und nun dies.

    Ich sah nach oben und lächelte in Gedanken daran.

    Zuhause dachte ich mir dann, es war sauwetter und als die kleine Maus nun ging, schien die Sonne und die Wolken machten auf.........sodaß sie nun Flügelchen bekommen hatte und nach oben fliegen kann, wo sie es guthaben wird.

    Besser als bei mir oder auf der Erde.

    Seitdem hat sich für mich alles verändert. Ich möchte hier nun nicht weiter ewig lange und umständlich schreiben. Es tut mir leid, wenn das was ich schreibe, so viel geworden ist, aber man kann manches per schreiben halt nicht mit ein paar Worten erklären. Bitte entschuldigt meine lange Ausführung.

    Ich habe mich entschieden, daß ich mein Hündchen einäschern lasse. Ich fand auch ein Tierbestattungsunternehmen, welches sie am gleichen Abend noch holte. Ich war erst gar nicht davon begeistert, daß sie am gleichen Tag noch abgeholt werden soll, ließ mich aber dann doch dazu überreden.

    Ich lese nun seit ca 03:00 heute Nacht in diesem Forum und dort wurde irgendwo geschrieben, daß man ein Tier nicht sofort einäschern lassen soll.

    Nun mache ich mir deswegen auch wieder Vorwürfe, ob dies so richtig gewesen ist. Sie wurde am Sterbetag 20.10.2010 abends abgeholt nachdem ihr Schwesterchen sich den ganzen Nachmittag von ihr verabschieden konnte und am 28.10.2010 eingeäschert. Gestern Nachmittag bekam ich die Urne zurück.

    Ich mache mir sowieso schon Riesenvorwürfe, daß ich ihr überhaupt dieses Insulin gespritzt habe. Ohne würde sie heute noch leben. Andererseits wäre sie dann wohl an einem Zuckerschock gestorben, was auch weitere Qualen mit sich gebracht hätte.

    Ich finde mich einfach schuldig daran, daß die Kleine nicht mehr lebt. Sie war doch erst 11 Jahre alt und etwas besonderes. Ich komme nicht mehr klar damit. Jede Nacht ist auch eine Qual. Sobald ich das Licht ausmache, habe

    ich ihr Bild vor mir, obwohl es dunkel ist im Raum. Ich kann die Gedanken nicht abschalten, was tagsüber etwas leichter ist..........Bin jetzt auch schon wieder seit gestern morgen auf.

    Das andere was mich beschäftigt, ist die 2. kleine Maus. Sie ist sehr ruhig geworden, kommt auch nicht mehr so wie vorher zu mir. Beim Spazieren gehen
    weicht sie nicht von meiner Seite, aber ansonsten ist sie sehr reserviert geworden, mir gegenüber. Sie frißt und trinkt, aber alles andere, das ist nicht mehr so wie vorher. Es ist ein total anderer Hund geworden.

    Vor 3 Tagen, also am 2. Tag nachdem ihr Schwesterchen gestorben ist, hat sie sich plötzlich so verhalten, als wenn diese wieder bei uns wäre, nur eben unsichtbar.

    Sie war beim fressen, sah plötzlich Richtung Küche und fing an zu knurren. Um es für Euch verständlich zu machen, ich mußte beide getrennt voneinander füttern, sonst hätte die eine der anderen den Napf leer gefressen.

    Nun verhielt sie sich weiter so, als wenn ihre Schwester weiterhin im Raum ist und sich hier in der Wohnung bewegt. Sie drehte den Kopf in diverse Richtungen und verhielt sich dabei eben genauso, als wenn diese noch hier wäre. Ich dachte erst, ich sehe nicht richtig.

    Nun weiß ich aber von diversen Büchern die ich im Laufe der Jahre schon gelesen habe, daß Tiere wie in diesem Falle z.B. ein Hund, Sachen oder Dinge sehen können, die wir Menschen nicht warnehmen und sehen können.

    Das mit dem Knurren war eine einmalige Sache, aber das mit dem Kopf drehen in verschiedene Richtungen, eben so, als wenn das Schwesterchen noch in der Wohnung wäre und umherlaufen würde, weis ich nicht weiter einzuordnen.

    Ich habe zwar eine Vermutung, aber will diese jetzt ersteinmal nicht weiter äußern.

    Kann mir denn jemand weiterhelfen?

    Was ich auch noch vorhin gelesen habe ist, daß es möglich ist, mit seinem Hund Kontakt aufzunehmen???

    Ich würde mich über weitere Hilfe oder Ratschläge sehr freuen. Ich hoffe blos, daß mein verbliebenes Hündchen nicht an Kummer eingehen wird. Ich bin zwar immer zuhause da ich Frührentnerin bin, aber ich kann ihr das

    Geschwisterchen ja nicht ersetzen, vor allen Dingen waren die beiden ja Zwillinge und noch nie getrennt in den langen Jahren.

    Bitte entschuldigt noch einmal meinen langen Text.

    Liebe Grüße,
    Littlefoot
     
  2. Stern7

    Stern7 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2009
    Beiträge:
    16
    Ort:
    gleich neben Dir
    Hallo, liebe Littlefoot!

    Ich kann Dir leider bei Deinem Anliegen, Kontakt zu Deinem Hündchen aufzunehmen, nicht helfen. Nicht im Sinne von "Geisterbeschwörung", oder ähnlicher Firlefanz. DU kannst es selbst tun! Sprich in Gedanken mit der Kleinen, sag ihr, dass Du sie lieb hast, Du wirst Antwort bekommen.

    Weißt Du, ich hab eure Geschichte gelesen, und die Tränen konnte ich nicht mehr aufhalten. Du bist ein sehr emotionaler Mensch, hast ein echtes Herz für Tiere. Dafür danke ich Dir, dafür mag ich Dich, ohne Dich zu kennen.

    Du kannst Dir ganz sicher sein, Deine zwei lieben Dich, über alles! Genauso, wie Du sie liebst und alles für sie tust / getan hast. JA, Du hast alles menschenmögliche getan für sie, Du hast nichts ausgelassen. Von dem Augenblick an, wo Du sie aufgenommen hast, hast Du immer nach bestem Gewissen im Sinne Deiner Kleinen gehandelt.

    DU HAST DIR NICHTS VORZUWERFEN, DU BIST NICHT SCHULD DARAN!

    Niemand von uns kann wissen, welche Therapie die beste ist, ich nehme mal an dass Du auch keine Tierärztin bist.... und wenn Dein Tierarzt sagt:"Insulin!", woher solltest Du es besser wissen? Verstehst Du, was ich meine? DU HAST DOCH ALLES FÜR SIE GETAN! MEHR KONNTEST DU NICHT TUN!

    Das sollte Dir einmal bewußt werden, das mußt Du verinnerlichen, dann wird es Dir leichter fallen, damit umzugehen. Und dann wirst Du auch verstehen, dass eine "Kontaktaufnahme" nicht nötig ist, denn Du trägst das kleine Hündchen IMMER in Deinem Herzen, so wie sie Dich IMMER in ihrem Herzen trägt.

    Zu Deiner zweiten Hündin kann ich Dir sagen: Laß ihr Zeit! Geh besonders liebevoll mit ihr um, nimm Dir viel Zeit für sie, weine mit ihr, aber LACHE auch mit ihr! Auch für sie ist es ein schwerer Verlust, ein Nichtverstehen.... oder verstehen die Tiere vielleicht doch besser alles, was passiert, als wir das tun..... wahrscheinlich ja!

    Sie ist verunsichert, sie spürt Deine Zweifel, sie spürt Deine Selbstvorwürfe, sie kann damit nicht umgehen, aber sie braucht Dich, weil sie Dich liebt!

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, und nochmal: Dich trifft nicht die geringste Schuld, ich bedanke mich im Namen Deiner zwei bei Dir, FÜR ALLES, was Du für sie getan hast! Es müßte viel mehr solcher Tierfreunde auf der Welt geben, wie Du einer bist!

    Bei Dir wäre ich auch gerne ein Hund!


    Alles Liebe!
    Stern7
     
  3. Stefan66

    Stefan66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2010
    Beiträge:
    10
    Das hast Du sehr gut Erklärt...und ich kann Dich auch verstehen, denn es ist nicht Einfach ein Tier gehen zu lassen wenn noch ein Anderes da ist.
    Aber kümmer Dich um den Hinterbliebenen...gib ihr Alle Liebe und Zuwendung dieser Erde....
    Sie ist auch sehr Verwirrt und sie merkt das es Dir nicht gut geht und sie sucht dadurch Deine Nähe, sie möchte Dich nicht Alleine lassen.
    Und das mit dem durch die Wohnung schauen und den Napf verteidigen, das kenne ich auch...ich bin schon Jahrelanger Mehrhundebesitzer...und immer wenn ein Anderer gehen musste, dann hat sich der Andere genauso verhalten, wie Du es auch Schreibst...
    Das ist ein schönes Gefühl zu wissen, das sie nicht so ganz weg sind...Sondern "nur" in einer besseren Welt...ohne Schmerzen und Leid. :trost:

    Du bist auf keinen Fall Schuld an Irgendwas, komm bloß nicht auf so einen Gedanken...

    Ich habe es immer so gemacht, ich habe ein Foto genommen, eine Kerze angezündet und mir gedacht...jetzt geht es dir gut...nun bist Du FREI....Lauf und renn und tobe wieder...
    Und jeden Abend, wenn ich zu Bett gehe, wünsche ich Allen 3 noch eine gute Nacht....immer noch....

    Sie wissen das und spüren es, da bin ich mir Sicher...auch wenn sie nicht mehr bei uns sind...aber im tiefsten Herzen, da sind sie und in unseren Gedanken
     
  4. Artus666

    Artus666 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2010
    Beiträge:
    1
    Hallo,
    ich bin auch neu hier und das auch aus dem selben Grund.

    Mein Hund Artus hatte Knochenkrebs, wir haben noch 5 schöne Monate zusammen gehabt und am Freitag musste ich ihn leider erlösen. Ich war total am Boden ich habe nur noch geheult. Am Sonntag Abend war ich total fertig, ich konnte nicht mehr und aufeinmal habe ich Gänsehaut bekommen und mir war aber im Herzen total heiß, ich hatte das Gefühl Artus liegt auf meinen Füßen und tröstet mich, irgendwie hat er mir gesagt das alles gut ist und es der richtige Weg war. Seither habe ich keine Träne mehr vergossen, er fehlt mir keine Frage und wie. Aber ich weiß es geht ihm gut und er ist immer bei mir, das hat er mir gezeigt.

    Ich habe am 16. November einen Termin bei einem Medium, ich bin mal gespannt was ich da alles erfahre.


    Liebe Grüße Conny

    Ps: Denk immer daran das dein Hund bei dir ist, du kannst ihn nicht mehr sehen, aber er ist ganz bestimmt da.
     
  5. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    4.495
    Er trauert ewiglich,oder er stirbt,dazu kann ich dir ganz viel sagen,denn im Moment kann ich gehn,weil der Hund dann stirbt.......im Grunde hast du es ja erfasst,er war bei dir......nun warte,was das Medium sagt und dann komm noch mal zurück und erzähle mir,was du dort konntest für dich erfahren,lg.Madma
     
  6. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
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    Werbung:
    AW-Wie lange trauert ein Hund
    Oh,Entschuldigung,ich habe da etwas falsch gelesen,muß meinen Text korregieren,ich habe so ziemlich genau dasselbe erlebt,mit meinen 2 Westhighland-Terrieren,heute würde ich sagen,so schnell wie möglich einen
    neuen Gefährten holen,denn,mein 2.Hündchen wollte nicht mehr leben,ohne seinen Freund,innerhalb von einer Woche verstarb er,mit erst 3Jahren,aber es stimmt,der verstorbene Hund zeigte sich dem Anderen und später,als beide verstorben waren,sah ich sie 2Tage lang,wie gewohnt zur Freßenszeit,vor ihrem
    Napf,spielten zusammen auf ihrer Decke.....und vieles mehr,aber später mehr,erlebe es gerade wieder....eure madma
     
  7. Stefan66

    Stefan66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2010
    Beiträge:
    10
    Das würde mich jetzt aber auch Interessieren...wenn Du KANNST und magst, dann Erzähle doch mal....
     
  8. mkmaus84

    mkmaus84 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    26
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    Steiermark - Österreich
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    Hallo, ich habe heute Morgen leider auch so etwas ähnliches erleben müssen. Meine Schwester hat mir mitgeteilt das unser Hund heute Morgen von einem Auto überfahren wurde ;-( Ich bin mehr als traurig und zu tief erschüttert gewesen über diese Nachricht. Ich bin neu hier und habe bis jetzt leider noch nicht heraus gefunden wie ich ein eigenes Thema (Blog) schreiben kann.
    ZU LITTLEFOOT: Ich kann dich sehr gut verstehen, du trägst aber keine Schuld daran. Du hast die Kleine mit ganzem Herzen bei dir groß gezogen und mit voller Hingabe warst du bei deinen Hunden. Mein allergrößtes Beileid nachträgtlich.

    Momentan bin ich innerlich sehr traurig. Meine Tochter und kl. Schwester haben auf unserem Hund oft ihr Fläschchen getrunken, mit ihm gespielt und blödsinn gemacht. Er hat immer gut auf unser Haus aufgepasst und mit uns gekuschelt.. Er wird mir so fehlen. Vielleicht kann mich mal jemand anschreiben und mir ein par Sachen hier erklären. Ich glaube das hier viele wichtige Themen behandelt werden die mir weiter helfen können.
    Danke
    lg Martina
     
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