1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Wie facettenreich ist die Ewigkeit?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von casjopaia, 26. Mai 2009.

  1. casjopaia

    casjopaia Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    Beiträge:
    40
    Ort:
    Norden (A) Süden (D)
    Werbung:
    Bitte um Meinungen.
     
  2. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Ewigkeit ist Einheitsbrei.
     
  3. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Unendlich, was sonst?
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
    Ewigkeit ist meiner Meinung nach etwas Abstraktes, also ein Plan, wie etwas sein kann.
    Dieser Plan war immer schon da und wird immer sein.

    Aber zum Beispiel der Mensch als höher entwickeltes Lebewesen, ist eine konkrete Ausführung eines Planes, mit einem Anfang und einem Ende.

    Nehmen wir eine einfache Klassifizierung:

    Plan – Entstehung – Ausformungen in Energie und Materie.

    Dann wird uns rasch klar, messbar ist für uns Energie und Materie, damit kommen wir halbwegs zurecht. Ebenso sind wir in der Lage die Systematik, eine planvolle Gestaltung herauszulesen, wenn wir es mit den verschiedensten Strukturen zu tun haben, in uns und um uns herum. Nur dieses Mittelding, wie es von einem Plan zu einer Verkörperung in Energie und Materie kommt, das ist uns nicht so gewiss, sondern gleitend, schwimmend oder schwammig, je nach dem wie wir es empfinden.

    In diesem „Entstehen“ sind wir uns auch nie ganz einig, ob es mehr zum Plan gehört, oder doch eher mehr der Ausführung und gestaltenden Seite zuzurechnen wäre.

    Das religiöse Denken in Glaubensgemeinschaften überträgt das Verhalten in der Einzelperson auf eine Gemeinschaft. Zwar ist das Planhafte und die Ablehnung am Festhalten materieller Fixierungen zwar bekannt und soll verdrängt werden, aber die menschliche Logik läuft so ab, dass man sich zuerst ein einfaches Bild mach, und in einer immer wieder zu sich selbst zurückkehrenden Spirale ein weiteres Bild aufgesetzt wird, und so ein vielfältig gestaltetes Bild folgend entsteht, und je mehr Übereinstimmungen bei diesen Wiederholungen vorkommen, oder wenn eine feste Fixierung stattgefunden hat, sprechen wir von einem konkreten Bild oder einer bestimmten Vorstellung. Dieses denken in Bildern kann in unserer Zeit auch durch Worte ersetzt werden, und die Sinngebung in den niederen höheren Wertungen erfolgt dabei ähnlich.
    Das hat zur Folge, dass wir unweigerlich mit einem Bild beginnen, diesen Vorgang oft in einer anbetenden Form wiederholen, das Bild aber gleich wieder verwerfen oder verneinen, um danach ein weiteres Bild anstatt dem ersten folgen zu lassen.
    Wie gesagt, das gleiche Prinzip wird in Religionsgemeinschaften in der Gruppe praktiziert, und dabei benutzt man die Abgrenzung anderen Gesellschaften gegenüber in der Art, dass man den Anderen vorhält, den Bewegungsprozess der im eigenen Rahmen unvollkommen abläuft, gar nicht erst für möglich hält und daher als nicht getan gegeben sei, weil dadurch in einer perfekteren Gestaltung doch die eigene Nachrangigkeit gegeben wäre. Die Beweismöglichkeiten sind da und dort gering, und darum erhofft man sich den eigenen Vorteil daraus.
    Das Bild, welches keines sein soll, wird ohnehin und dadurch schon gar nicht, niemals fertig.
    Zum Beispiel haben es Judentum und Christentum versucht in ihrem Verstehen zwischen Mensch und Gott in der Nähe des Menschen zu bleiben. Verstärkt wird das Verhältnis Mensch und Natur in den Vordergrund gerückt, als Zwischenlösung für ein Gottesverständnis.
    Während beim Islam oder anderen Religionsgemeinschaften das Menschliche zurücktritt, sagen wir einmal aus einem Verständnis der Reduzierung nach dem Übergang in ein Jenseits, und die Betonung des Gottesverständnis in einer vollkommenen geistigen und engelhaften Vorstellungswelt angesiedelt ist, in der der Mensch entfernt lebt und sich zuerst annähern müsse.
    Beide Versuche beinhalten jedoch eine Bewegung und eine Entwicklung, die jeweils nach den eigenen Erfahrungen und Einschätzungen beschrieben wurde und eine Konservierung erfahren hat.

    Ein wenig anders legen ihre Betrachtungen die Biologen an. Sie nehmen sich ein konkretes und kleineres Beispiel aus der Natur. Um von diesem Ausgangspunkt, den man glaubt vollständig erforschen zu können, auf das Große zu schließen. Bei Charles Darwin etwa, da war es die Erforschung der Rankenfußkrebse, die als Ausgangspunkt und Grundschema für die Theorie Pate stand, dass der Mensch aus dem Urstamm der Affen sich entwickelt habe.
    Kommt er aber am Ende dann zu der alles entscheidenden Frage, ob es einen Gott gibt, und damit die Entstehung von einem kreativen Design abhängig wäre, dann trägt er den Vorwurf vor, er könne sich nicht vorstellen, dass eine Intelligenz so grausam sein könne, und ein Wesen wie die Schlupfwespe erschaffen hätte, die nur davon lebe ihre Eier in die Raupen abzulegen, damit sie dieses andere Lebewesen verspeise. Da macht sich wohl das Gewissen bemerkbar, der Trend zur eigenen Art, das sich ein vollkommenes Vorbild geschaffen hat, und etwa in der Bibel so ganz nebenbei tonnenweise Fische und Lämmer verzehrt. Womit es mit der allgemeinen Planvorlage für alle Arten des Lebens wieder einmal Essig ist.

    So betrachtet wäre also das Verhältnis der Schöpfung, der Natur, als Ergebnis nach einem ewigen Plan, zum Menschen, als einzelne Art darin, ein gänzlich anderes, als man das in einer Gegenüberstellung von Gott zu Mensch sehen könnte. Oder zumindest vom ursprünglichen Gesamtplan zum Menschen – wie es eigentlich lauten sollte.

    Wie immer man das nun sehen oder bewerten möchte, wesentlich dürfte sein, dass wir noch sehr wenig darüber in Erfahrung bringen konnten, was da wirklich zwischen Plan und Ausführung, in diesem Entstehen enthalten ist, und ob es mehr zum Plan oder umfangreicher zur Ausführung gezählt werden müsste.

    Wir neigen heute dazu mehr, die Bewegung wird bevorzugt,
    und die Ruhe wird vernachlässigt.

    Vielleicht ist das das wahre Bild von Gott, die Ruhe und die Bewegung.
    Wir verdrängen es nur oft und gerne, weil doch darin der Menschliche Tod enthalten ist,
    egal wo für uns das persönliche menschliche Leben beginnt, und wo und wie es endet.

    In diesem Wechselspiel zwischen der Skepsis da geht nichts mehr,
    und dem Gewähren von nie enden wollenden Möglichkeiten,
    da liegt auch das Potential für den Menschen neue und weitere Erfahrungen zu machen,
    und damit Erkenntnisse zu „schaffen“.




    und ein :weihna1
     
  5. Chakowatz

    Chakowatz Guest

    @Teigabid,
    um es auf einen Nenner zu bringen,ist die Ewigkeit ein Plan?

    Gruß,
    Chako
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
    Werbung:


    Ich versuche es mit einem Vergleich auf die Reihe zu bringen.

    Es ist schon klar, wenn von Jesus gesprochen wird, er sei der Weg, dann ist damit sein Verständnis von einem menschlichen Jenseits gemeint. Für die mehr meditativ ausgerichteten christlichen Mitleser ersuche ich um ein wenig Einfühlungsvermögen. Denn es ist doch so im ganz normalen Leben, da sterben die eigenen Eltern und als Mann man selbst, während die Kinder wachsen, groß werden und sind verändern, also weiterleben, wie die eigene Frau.
    Dagegen sieht die Biographie des Nazaräners so aus wie das Negativ davon. Sein Kind hatte keine Zukunft und starb bei der Geburt ohne Lebenserfahrung, und seine Frau ebenso, weil sie doch meinen wollte, sie könne nach der Fortpflanzung egal wie die ausgegangen ist, sich sogleich in dieses Jenseits verflüchtigen. Übrig geblieben sind also seine leiblichen Eltern, die Mutter und der Vater, und er selbst.

    Gewiss, gewiss die durchschnittliche Bewertung unseres Lebens ist ein Rundumschlag, und die Fakten aus der Geschichte von damals sind nur zum Teil oder ansatzweise vorhanden oder bekannt. Aber ein stinklangweiliger Zeitgenosse der sich als Psychologe bezeichnen lässt und nach einer ausführlichen Analyse Deiner müden Alltagsbewältigung und Deinem phlegmatischen Herangehen an neue Aufgaben weiß danach sofort den erlösenden Rat, Du brauchst ein neues Automobil mit dem Du Dich identifizieren kannst. Und bekommt nun so jemand die oben geschilderten Gegensätze konkret dargeboten, sagt er bestimmt:

    „Wer hat da wen von was und wie erlöst?“

    So ein Leben hat nicht jeder, man bekommt es auch nicht geschenkt.
    Aber genau so wenig kann man mit Recht behaupten, da hat ein Eintreten in ein Leben stattgefunden, wie es die meisten Menschen haben, und darin habe man ein Erlösungswerk vollbracht – nun, vergessen wir es. Daran ändert auch nichts, dass im Laufe der Jahre die verschiedensten Charaktere ein solches anderes Leben in schriftlichen Aufzeichnungen kennen gelernt haben und daran Bewertungen vorgenommen wurden.

    Spätestens an diesem Punkt werden das Prophetentum und die Wunderheilung ins Treffen geführt. Dieses sich vorbeugend vorzusehen, und wenn es schief gegangen ist, danach zu korregieren. Übrigens Praktiken die man auch in einem Jenseits erwartet. In einem alleinigen menschlichen Jenseits.

    Du hast nach Ewigkeit und Plan gefragt.
    Ob die Charakter gleich sind oder ähnlich und ob sie auf einen gleichen Nenner gebracht werden können?

    Die Antwort könnte sein: Nein. Aber wir arbeiten daran.

    Ähnliche paradoxe Formen sind uns da nicht ganz unbekannt, im Bereich der menschlichen Person. Wenn wir davon sprechen oder hören, dass eine ehemals lebende Gestalt nach einer Reduzierung wieder kommen werde. Oder wenn es sich um die Wiederholung einer Gestalt handelt, so wie man sie schon einmal erlebt hat, warum kommen die neue und die alter Person dann nicht gemeinsam? Wobei in diesem Fall eine Koexistenz von natürlichem Leben und geistiger Begleitung durchaus denkbar wäre.

    Vielleicht weil die erste Person schon „gestorben“ ist und nicht viel mit Ewigkeit gemeinsam hat?
    Oder weil eine solche frühere Gestalt nur mehr gemeinsam als Chormitglied zur Geltung kommen will?

    Ob es die alleinige Person ist, oder eine von zweien, egal,
    diejenige die nicht dabei ist in dieser späteren Zeit,
    die hat zuvor eine endgültige Sättigung zugelassen und ist Vergangenheit.




    und ein :fahren:
     
  7. Chakowatz

    Chakowatz Guest

    das ist doch mal ne Antwort! :)
    die Ewigkeit ist kein Plan,aber wir arbeiten daran!
    genau das ist es ja was die Ewigkeit ausmacht,wir arbeiten ständig und ewig an ihr.in ihr steckt die Möglichkeit von Paralelluniversen,weil jede Möglichkeit aus der Ewigkeit herraus ein Paralelluniversum schaffen könnte.
    aber genauso wie ich frug ob die Ewigkeit ein Plan sei,kann ich fragen ob die Wahrheit ein Plan ist?
    hier wirst du wahrscheinlich auch antworten:
    Nein.Aber wir arbeiten daran.
    und das würde ja auch stimmen,oder?

    das facettenreiche an Ewigkeit und Wahrheit sind die unendlichen Möglichkeiten die erst durch die Ewigkeit möglich sind.

    also wenn gefragt wird wie facettenreich die Ewigkeit ist,bleiben die Möglichkeiten nur noch übrig,oder?

    Gruß,
    Chako
     
  8. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Wie facettenreich ist die Ewigkeit - dazu müssten wir erst wissen was ist "Ewigkeit"

    Ewigkeit, der Begriff beinhaltet einen nie endenden Prozess - welchen Prozess auch immer. Nie endend bedeutet ohne Anfang und ohne Ende - zeitlos!
    Ist etwas zeitlos, besteht kein Ablauf einer zeitlichen Reihenfolge, das würde bedeuten, alles was ewig ist muss bewegungslos sein und hätte somit auch kein Facettenreichtum - so die Logik.

    Meiner Meinung nach hat die Ewigkeit auch keinen Facettenreichtum, da die Ewigkeit --- "Alles" beinhaltet.
    "Alles" ist eine Grundenergieform - die wir aber nicht begreifen können, da sie einer höheren Intelligenz entspringt. Um die Grundenergie zu verstehen dualisieren wir die Energieform in zwei gegensätzliche Pole - Positiv und Negativ!
    Innerhalb dieser beiden Pole ist der Facettenreichtum widerum unendlich groß.

    Ergo ist die Ewigkeit nur Eins und innerhalb der Ewigkeit unendlich!

    Das bedeutet, es kommt auf den Betrachter an, wie facettenreich die Ewigkeit ist. Gestaltet nach jedermans eigener Wahrheit.
     
  9. Chakowatz

    Chakowatz Guest

    das,was du in den ersten beiden Sätzen beschreibst ist nicht die Ewigkeit,sondern die Unendlichkeit.richtig müßte es heißen:
    "Unendlichkeit,der Begriff beinhaltet einen nie endenen Prozess."
    sobald wir aber nur an ein Ende denken,und das tun wir schon wenn wir von einem nie endenden Prozess sprechen,befinden wir uns auf der Ebene der Unendlichkeit,aber nicht der Ewigkeit.die Unendlichkeit ist nämlich nicht zeitlos,da sie einen Anfang hatte.sie hat nur bloß keine Ende.

    sehr schön verdeutlichen tut dies die Zahl Pi. 3,14........-> unendlich
    der Kreis symbolisiert die Ewigkeit,und Pi ist der Versuch ein Verhältnis zwischen dem Umfang des Kreies und dem Durchmesser des Kreises zu finden.
    der Versuch ist der Anfang.da es sich aber bei einem Kreis um ein ewiges "Produkt" handelt bleibt die Suche nach dem Verhältnis unendlich.


    das wahre zeitlose,also die Ewigkeit,kennt überhaupt keinen Begriff der einen nie enden Prozess beinhaltet.
    deine Logik ist somit nicht richtig.

    Gruß,
    Chako
     
  10. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Werbung:
    Hallo Chakowatz,

    Ich denke meine Definition ist okay, weil Ewigkeit ein Zeitbegriff und sommit ein nie endender Prozess ist. Die Unendlichkeit ist ein räumicher Begriff und hat mit dem Faktor Zeit nichts zu tun.

    Beides - die Ewigkeit und die Unendlichkeit - besitzen weder Anfang noch Ende! Beides lässt sich anstatt mit eines Kreises, eher mit einer Kugel erklären - wobei auch die Kugel real gesehen unzählige Anfänge und unzähligen Enden hat - betrachtet ich den Raum, nicht die Oberfläche.

    Unendlichkeit ist dreidimensional, mit der Ewigkeit kommt die vierte Dimension dazu, die jedoch einen linearen Ablauf aufzeigt - daher ist meine Theorie der Ewigkeit auch der Umkehrprozess des zeitlichen Ablauf und könnte die 5. Dimension beinhalten.

    Klar ist - Ewigkeit und Unendlichkeit sind Begriffe, die wir nicht annähernd erfassen können - sie gehören zu den Atributen Gottes.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen