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Wie boese ist der Tod?

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Susanne, 10. April 2002.

  1. Susanne

    Susanne Guest

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    Hallo,

    ich habe heute bei Aleph Tarot (www.aleph-tarot.de) als Tageskarte den TOD gezogen!!! Die Beschreibung ist zwar nicht sooo wild, aber ein bisschen mulmig ist mir doch. Wie schlimm ist der Tod im Tarot witklich? Weiss ein/e ExpertIn Bescheid?

    danke!!!!!!!

    Susanne
     
  2. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hallöchen,

    Also dieses Wort "böse" stört mich schon ein wenig, denn keine Karte ist wirklich "böse".

    Der Tod kann das Ende für viele Dinge sein, auch das Ende einer schlechten Zeit zum Beispiel. Insofern ist es nicht unbedingt eine negative Karte.

    Auch das Ablegen von Charaktereigenschaften, die in Zukunft nicht mehr notwendig sind, kann dazugehören.

    Je negativer du die Karte jedoch siehst, umso mulmiger wird es dir werden, also nur keine Panik ;-)

    Alles Liebe


    Kangiska
     
  3. tiga

    tiga Guest

    hi zusammen,
    susanne, ich denke auch, dass man den namen der karte nicht zu wörtlich nehmen sollte.
    also ich bringe mit der karte eher begrifflichkeiten wie
    Verwandlung, Veränderung, logische Entwicklung von bestehenden Zuständen, möglicherweise plötzlich und unerwartet..in verbindung
    solche auslegungen wie "scheinbarer" tod oder vernichtung sind in der regel nur Illusion...
    gerade als tageskarte gezogen, die sich ja auf dich bezieht, und da missverständnisse ausgeschlossen sind, die sich auf die falsche interpretation von karten in einem legesystem zurückführen liessen, kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine disinkarnierte intelligenz darauf anlegen würde deinen genius so beeinflussen zu wollen, dass er für alle ewigkeit aus deinem körper entweichen wollte *maenbisselrumspinnt* :D

    DAS UNIVERSUM IST DEM WANDEL UNTERWORFEN;
    JEDE VERÄNDERUNG IST DIE WIRKUNG EINER TAT DER LIEBE;
    ALLE HANDLUNGEN DER LIEBE ENTHALTEN
    REINE FREUNDE. STERBE TÄGLICH.
    TOD IST DER SCHEITELPUNKT EINER KURVE DES SCHLANGEN-LEBENS;
    ERKENNE ALLE GEGENSÄTZE ALS NOTWENDIGE ERGÄNZUNGEN,
    UND LEBE IN FREUDE.
    :p

    grüße an euch ihr lieben,
    tiga
     
  4. Sabine Bendlin

    Sabine Bendlin Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2002
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Emsland/Papenburg
    Was soll ich da noch schreiben? Ich schließe mich den anderen an.
    Diese Karte bedeutet das "Ende" einer Situation, ein Änderung, oft zum Positiveren. Nichts mit dem Tod zu tun, den Du warscheinlich meinst.
    Gruß
    Sabine:p
     
  5. Monika

    Monika Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2002
    Beiträge:
    86
    Ort:
    Deutschland
    Hallo zusammen,

    die Karte Der TOD hat für mich überhaupt nichts negatives. Sie sagt lediglich aus, dass sich etwas verändert, etwas muss sterben, damit etwas Neues beginnen kann.
    Sie sagt auch, dass du das, was zu dir gehört, nicht verlieren kannst und das, was nicht zu dir gehört, kannst du nicht festhalten.
    :cool:
     
  6. shiva

    shiva Guest

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    Hallo,

    Grundlage aller Interpretationen dieser Karte ist die Idee der Transformation: Altes wird umgewandelt in Neues. Es ist eine Frage persönlicher Stärke, wie man mit der Tatsache umzugehen hat, wenn man selbst das Alte ist. Aber der Tod ist allgegenwärtig und daher nicht ein Scharfrichter, der es persönlich meint. Das Abmähen der Köpfe und Gliedmaßen menschlicher Körper, mit der Sense, dargestellt im klassischen Tarot, beschreibt eindrücklich die Notwendigkeit der Entsorgung von totem Material. Es ist etwas, was grundsätzlich das äußere Wandeln und Verwandeln der Welt ausmacht. Der Todesacker ist ein Acker im Prozeß des Umgrabens - doch auf diesem wird dann wieder gesät werden. Diese Karte folgt dem "Gehängten" und zeigt damit auch, daß die vom Gehängten geforderte Lösung oder Befreiung gleichermaßen dramatisch ist wie die Situation des Gehängten selber. Auch die Zahlen geben uns Hinweise: so ist die Zwölf das Ende eines Kreisumlaufes und die Dreizehn ist eines zuviel, ist der Eintritt in das Leben nach dem Tod, die Pforte des Todes. Genausogut kann die Dreizehn aber auch die Eins sein - und damit der Neubeginn eines Kreislaufes. Die Dreizehn oder die Eins - der Tod oder die Geburt. Beides ist von fundamentaler Bedeutung für den Körper und damit kann es schmerzvoll sein. Aber es ist trotzdem so, daß in dieser Karte der Tod gemeint ist - nicht die Geburt. Denn der (aus menschlicher Sicht verständlichen) Neigung zum Optimismus will, kann und muß der Tarot die Tatsachen entgegensetzen, und diese sind die des Lebens, und das Leben enthält den Tod. Einzig und allein ist es die eigene Sichtweise, welche den faktischen Tod (in all seinen Facetten) als UNWICHTIG zu begreifen vermag - und sich damit vom Tod lösen kann...und sich von Begriffen wie gut oder böse ebenfalls emazipiert.

    Shiva
     
  7. Luna

    Luna Guest

    Tod meint Tod und nicht Geburt (shiva). Ich bin keine Expertin mit Tarotkarten, habe aber auch einige Erfahrungen damit sammeln duerfen. vor Jahren war ich an einem Kurs auf Lanzarote mit dem sicher hochtrabenden Titel "Stirb und werde". Es war eigentlich ein Schnupperkurs fuer einen einjaehrigen Lehrgang. Ich stieg als neugierige Skeptikerin (hm, wie hier) ein und kam staunend wieder raus. Zum Abschluss liess uns das Ausbilderpaar Tarotkarten ziehen, und ich zog den Tod. Kurzes Staunen, dann freudiges Begruessen, er nur er passte zu meinem Abschluss. Dann spazierte ich etwas ueber die Insel und erreichte eine typische Ferienkolonie: Appartments, Surftouristen, viel Jungvolk in ueblicher Ferienlaune. Ich (damals auch noch jung) fuehlte mich ploetzlich total unwohl, wirklich schlimm, mit Herzklopfen und so. Wie vor einer Pruefung. Bis mich auf einmal eine totale Ruhe ueberkam. Ploetzlich die Erkenntnis: du wolltest dich dein ganzes Leben in ein Milieu eingliedern, in das du gar nicht passt. Stress dich nicht weiter, geh weiter. Da stieg enorme Befreiung in mir auf. Ein Gluecksgefuehl, das ich unbedingt auch mit Geburt bezeichnen moechte. Fuer mich ist der Tod unbedingt verknuepft mit Geburt. Nur so. meine Gedanken
    Herzliche Gruesse an Euch alle
     
  8. tiga

    tiga Guest

    hallo nochma,

    hallo luna,
    ich habe den kleinen schmanckerl aus deiner jugend mit staunenden augen gelesen...ich kenne diese kritische energetik, die sich - fast bis zur unerträglichkeit gesteigert - in unheimlich beglückende gefühle transformiert....und das auch ohne dass man/frau überhaupt bewusst in den prozess eingreifen kann...

    eigentlich ist das auch das produkt einer gelungenen meditation...
    nach der anfänglichen freude darüber, dass man endlich angefangen hat, folgt eine zeit der absoluten niedergeschlagenheit, die forderungen von körper (schmerzen durch die meditationshaltung, jucken, atmung wir schwer), kopf (nur noch ein gedanke herrscht, "sofort aufhören!!") und gefühl (unendlich betrübt und ausgelaugt) werden immer stärker...bis zu dem punkt an dem man einfach loslässt und es von selbst passiert, dass du dich wie ein adler über dich selbst erhebst und ein sehr beruhigendes glücksgefühl aufkommt...

    was mich noch interessieren würde...was hast du denn damit gemeint...in welches umfeld passt du nicht hinein, luna?...


    grüsse,
    tiga:p
     
  9. Cassie

    Cassie Guest

    Hallo allerseits,

    als ich mit Tarot angefangen habe, habe ich mich auch erstmal furchtbar erschrocken, als ich den TOD aufdeckte. Die Karten waren mir noch fremd und Ihr könnt Euch denken, was einem da so alles im Kopf herumschwirrt!

    Zur wahren Bedeutung der Karte bin ich erst nach und nach gestoßen und kann eigentlich nichts (fast nichts) mehr hinzufügen.

    Wie man diese Karte sieht, hängt immer von der Situation ab und was man sich wünscht und/oder befürchtet.

    Das Ende einer (Arbeits)Beziehung kann je nachdem ob ich glücklich bin oder nicht, herbeigesehnt, oder befürchtet werden. Je nachdem begrüßt man den Tod oder lehnt ihn ab.

    Will ich etwas beenden, oder festhalten. Der Tod kann wie auch alle anderen Karten beides sein.

    Es ist wie mit einem Komposthaufen: erst muss etwas (ab)sterben, bevor etwas Neues wachsen kann.
     
  10. Morgane

    Morgane Guest

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    Keine Angst, die Karte Tod ist, wie alle Karten des Tarot zweideutig. Ich persönlich richte mich beim Legen danach, wie ich mich fühle und ziehe ggf. eine zweite Karte zur Erläuterung. Wenn ich mich gut fühle, deute ich die Karte positive, also im Sinne von Befreiung von unangenehmen Dingen, willkommene Veränderung. Wenn ich mich schlecht fühle, bedeutet die Karte für mich, dass ich mich von irgendetwas trennen muss, um mich wieder gut zu fühlen. Vielleicht hilft dir mein Webtarot! Alles Gute von Morgane
     

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